Wo ist nur die Zeit geblieben.

Auch wenn es nur eine ‚kurze‘ Woche ist, war diese schon so anstrengend genug. Heute war es zur Abwechslung etwas entspannter. Eine Flasche Wein & die Welt sieht schon wieder viel besser aus. Diese Sachen befinden sich in meinem Monki-Warenkorb. Man kann sich gar nicht entscheiden.

Irgendwie geht es nach einer längeren Ruhephase wieder rund in meinem Kopf. Besser als jeder Kinofilm. Aber bald hab ich 2 Wochen frei, vielleicht hilft die Zeit ja wieder über das Chaos hinweg. 
Ein Freund von mir hat in seinem zweiten Buch eine Kurzgeschichte über die Kunst des Wiedersehens geschrieben. & die letzten Zeilen passen sehr gut zu meiner momentanen Situation.
„Ich bin traurig über unsere Gegenwart. Und sehe keine Zukunft. Ich hab sie mir selbst versaut. Das weiß ich auch. Aber es gibt Dinge, bei denen hilft es nicht, wenn man sie akzeptiert. Die bleiben eine offene Wunde. Da kann man noch so viel Salbe draufschmieren. Da lässt einen die Zeit mit ihrer Heilkraft im Stich. Der Absender möchte also wissen, wie es mir geht. Aber ich glaube, dass meint er anders. Ich glaube, der Absender will nur sichergehen, dass ich noch empfange. Weil es so ganz ohne mich eben auch nicht geht. Immerhin. Ich bin auch noch da. Ich sitze hier auf meinem Stuhl und warte. Und alles, was ich dazu brauche, sind zwei kurze Sätze im Abstand von zwei Monaten. Und so wird das auch bleiben, fürchte ich. Solang bis wir uns dort wieder sehen, wo wir uns verloren haben.“

Wo ist nur die Zeit geblieben, die in all den Tagen war. Sie rennt neben uns her & wenn wir nicht aufpassen oder stolpern ist sie uns plötzlich weit voraus.

& vielleicht könnt ihr dem Snautje wieder 5 Pfoten geben.

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