5. Monate Minimann {inkl. Frage}

In den letzten Tagen meiner Schwangerschaft konnte ich es kaum noch erwarten – endlich zu dritt zu sein. Ich hatte nie eine wirkliche Vorstellung davon, wie es wohl als kleine Familie ist. „Alles wird anders…“ – ach sagt bloß. Ich kann nur jedem raten, ganz unvoreingenommen an die Sache ranzugehen. „Die Beziehung wird auf eine Probe gestellt!“ – na ganz bestimmt sogar. Aber bedeutet das automatisch etwas negatives? Wenn es eine Beziehung an diesen Punkt geschafft hat, dann sollte das doch ein Schritt sein den man gerne gemeinsam geht. (Es ist doch immer wieder erstaunlich, dass es doch tatsächlich noch Männer gibt, die meinen eine Schwangerschaft und alles was danach kommt sei Sache der Frau. Da war sogar mein Opa schon einen Schritt weiter.)
Seit etwas mehr als 5 Monaten weiß ich jetzt wie sich dieses kleine „zu Dritt“ anfühlt. Es ist einfach ein überwältigendes Gefühl und von meiner Seite absolut empfehlenswert. Und ja – ich hatte Glück, dessen bin ich mir bewusst. Deswegen habe ich auch immer wieder das Gefühl gar nicht wirklich mitreden zu können. Ich habe keine Horrorgeschichte in der Hinterhand. Meine Schwangerschaft verlief ohne Probleme und die Geburt ebenso. 
Der Minimann macht es uns wirklich einfach und gleichzeitig ist es mir auch manchmal unangenehm. Was im Prinzip wieder völliger Quatsch ist.
In den letzten Monaten hat er gelernt sich zu drehen, sein Köpfchen sicher zu halten und momentan schaut er sich lieber alles stehend an. Natürlich wird er dabei gehalten und ist noch weit weg vom „stehen“ wie man es kennt. An seinem Schlafverhalten hat sich nicht viel geändert und Hakuna Matata von König der Löwen ist weiterhin sein Lieblingslied.
Wenn er quenglig ist, gebe ich ihm den Schnuller in die Hand und er entscheidet  ob er ihn brauch oder nicht. Das ist auch noch relativ neu und erst seit ich gesehen habe wie er sich weinend den Schnuller nahm und in den Mund steckte. Hallo Auge-Hand-Koordination. 
Ich hoffe, er wird noch eine Wasserratte. Er hat zwar Spaß am Baden aber ist noch etwas verhalten.
Seine Füße hat er mittlerweile auch für sich entdeckt und hey – wer brauch schon Socken? Die werden einfach ausgezogen. 
Mittags gibt es Brei und das scheint ihm sehr zu schmecken. Auf Karotten oder Gurken rum zu kauen macht auch großen Spaß. 
& die ersten beiden Zähne sind seit dieser Woche da.
Wie schnell sie groß werden.
An die Mamas unter euch. Mich würde mal interessieren wann ihr mit Brei angefangen habt und was ihr euren kleinen noch so gegeben habt. Sei es zum dran lutschen oder drauf rum kauen.

4 Kommentare

  1. Bei uns gab es den ersten Brei nach vollendetem 4. Monat und da das mit großer Begeisterung angenommen wurde, auch ziemlich schnell Brei zwei und drei. Mit 5 1/2 Monaten ist meine kleine Bohne noch zahnlos, lutscht aber sehr gern und intensiv an Apfel, Karotte und Gurke.

  2. Ich lese deine Beiträge immer super gern! Ich erinnre mich noch genau an die Posts wo du noch schwanger warst und jetzt ist das auch schon gefühlt ewig her!

  3. So ein schöner, positiver 5-Monats-Bericht. Ich freue mich, dass bei euch einfach alles schön ist und freue mich selbst drauf dieses "zu Dritt" Gefühl irgendwann mal erleben zu dürfen. <3 Alles Liebe weiterhin…

  4. Eben deinen Blog über Analytics entdeckt, sehr hübsch!
    Zur Brei-Frage: ich habe auch mit 4 Monaten angefangen, eigentlich war das quatschig, weil mein Söhnchen es zwar super fand, jedoch die Hälfte wieder raus kam. Ich wollte aber unbedingt den "next step" erklimmen… Bei uns war es klassisch mittags die Pastinake, dann auch mal Karotte, etc. Parallel habe ich dann als er 6 Monate alt war, immer mehr "echtes Essen" gegeben, Nudeln, gekochtes Gemüse, etc. Da konnte er rummatschen und rumprobieren. Das fand ich super – satt durch den Brei und echte Ess-Erfahrung obendrauf. Zum Lutschen gab es Brot (ohne Körner), getrocknete Mangos, Gurken und Bananen. Bald auch Hirse-Kringel und das Janbber-Zeug aus der Baby-Abteilung (immer zuckerfrei). Übrigens waren wir mit etwa 10 Monaten dann schon breifrei, er hat einfach bei uns mitgegessen, das war super.
    Generell gibt es da nicht "den einen Weg", das Essen-Einführen soll allen Spaß machen und Mama merkt auch am besten, was wann angesagt ist, was gefällt und was vielleicht noch nicht richtig ist. Ich wünsche euch viel Spaß beim Essen entdecken!
    Liebst, Isabel (PS: Zum Thema Beikost gibt's viele Artikel auf Little Years:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.