Mamabusiness | dafür braucht es keine Eiswürfel, nur einen Moment.

Viel zu selten schätzen wir, was wir haben. Als ich vor über einem Jahr meinen positiven Schwangerschaftstest in der Hand hielt, legte sich in meinem Kopf ein Schalter um. Ich wollte unbedingt ein Mädchen.
„Herzlichen Glückwunsch, es wird ein Junge.“
Mein Mann schaute erst mich und dann den Arzt an: „Sind sie sicher?“
Arzt: „Sehen sie das? Ich bin sicher!“
Keine Rosa-Plüsch-Welt für mich. Zum Glück.
Dieser kleine Mann hat bei mir eingeschlagen wie eine Bombe. Ich genieße jeden Tag mit ihm und bin unglaublich dankbar, dass es ihm gut geht, er gesund ist.
Denn genau das sieht man oft als sehr selbstverständlich an.
Es gibt Kinder, die sind besonders verletzlich und trotzdem tapfer.
Schmetterlingskinder
Sie verdanken ihren Namen der Hauterkrankung Epidermolysis bullosa (EB), da ihre Haut so verletzlich ist wie die Flügel eines Schmetterlings. EB ist eine angeborene, folgenschwere und derzeit noch nicht heilbare Erkrankung. Sie bewirkt, dass die Haut bei geringster mechanischer Belastung Blasen bildet oder reißt.
Wunden und Schmerzen sind ständiger Begleiter und treten auch an Schleimhäuten, in Mund, Augen, Speiseröhre und im Magen-Darm-Trakt auf.
EB zählt zu den so genannten seltenen Erkrankungen (1:17000) und ist noch relativ unerforscht.

Ich finde, jede Krankheit sollte gleichermaßen erforscht werden dürfen.

Bei anderen ist es die Ice Bucket Challenge, die aufmerksam machen soll. Hier ist es dieses Video.

2 Kommentare

  1. Es ist immer wieder einmal gut, sich an solche Dinge zu erinnern, um das zu schätzen, was man hat. Auch ich bin jeden Tag dankbar für meine wundervolle, starke und gesunde Tochter, denn beruflich bedingt komme ich viel mit sehr kranken Kindern und deren Eltern in Kontakt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.