CrossFit, Baby!

 

 

An alle die jetzt denken: „Boar, die mit ihrem CrossFit….“ – klicken bitte oben links (wahlweise rechts) auf das rote X.
Ansonsten: Hallo. Lasst euch euren Kaffee schmecken. Na klar, stilles Wasser tut es natürlich auch.
Zurück zum Text.
Schon meine Hebamme war von mir und meinem stark ausgeprägten Bewegungsdrang genervt. „Wart erstmal noch den Rückbildungskurs ab, dann kannst du wieder was machen.“
Hat auch fast geklappt. Der Kurs war noch nicht ganz rum (zog sicher aber auch über viele Wochen) da hatte ich das Probetraining bereits hinter mir.
Schmerzfrei laufen, wird absolut überbewertet.
Eine Woche später war ich wieder in der Box. (So nennt man den Ort, an dem man spaßige Workouts absolviert.) Ich muss zugeben, es hat eine kurze Zeit gebraucht. Aber mit meinem Muskelkater kam auch meine Motivation.
Im groben läuft das so ab:
Es gibt jeden Tag ein neues WOD (workout of the day) und keines gleicht dem anderen. Eine Art Glücksrad sozusagen. Man weiß nie genau ob man am nächsten Tag nicht mehr richtig laufen, sitzen oder die Arme heben kann.
Ha, das klingt jetzt schlimmer als es ist. Obwohl…
Dieses Gefühl nach einem WOD ist einfach unbeschreiblich gut. Zum Glück hat man währenddessen nicht ganz so viel Zeit nachzudenken und das Fluchen und Stöhnen wird von der noch lauteren Musik übertönt. (Rammstein wäre musiktechnisch zwar nicht meine erste Wahl, geht aber überraschend gut.)
Ach und dann ist da ja noch Rene (unser Trainer), der plötzlich neben einem steht und Verbesserungsvorschläge äußert. „Beim nächsten Squat weiter runter gehen und nimm mal den schwereren Medizinball.
…und atmen nicht vergessen. – noch 1 Minute!“
Eine Minute kann so verdammt lang sein.
CrossFit ist definitiv meine Obsession und es geht nicht nur mir so. Ich bin wirklich froh, Teil dieser Gemeinschaft zu sein. Mein Umfeld ist möglicherweise schon leicht genervt – aber damit kann ich leben.
Seit einigen Tagen darf ich mein Bein wieder belasten und meine Augen strahlen schon allein bei dem Gedanken bald wieder in der Box zu sein.
Ich kann es wirklich jeder Mama empfehlen, die noch nach ihrer Motivation sucht. (es soll auch Männer geben, die nicht die beste Motivation haben) Wenn ihr aus Chemnitz seid, findet ihr sie bei CrossFit Chemnitz.
Und ich behaupte einfach mal, dass wir den weltsympathischsten Trainer haben:
Als Kind hab ich manchmal gedacht: „Rene warum kannst du nicht einfach irgendwas richtig machen und wirst in einer Sache einfach Weltmeister?! (…)
Es ging die ganze Zeit gar nicht um mich sondern um das, was ich anderen geben kann. Ich soll die Anderen zu Weltmeistern machen oder einfach – ihnen bei bringen die Welt zu meistern.“ 

 

to excite-to impress-to inspire



Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.