Various Inspirations | these grey days

Novembertag
Nach anfänglicher Arbeitsverweigerung nimmt der November seine Aufgabe jetzt doch ziemlich ernst. Passend dazu hat mir der Postbote des Vertrauens gerade meine neue Winterjacke gebracht. (Achtung, es folgt ein kurzer Exkurs) Leider war das der zweite Anlauf, da ich noch immer nicht verinnerlicht habe, dass die Modeindustrie mich seit einiger Zeit in kleinere Größen stecken will. Zumindest wollen sie mir/uns das vorgaukeln. Eigentlich sollte ich mich freuen. Hab ich etwa abgenommen? (bzw. schrumpfe ich?) Ich sehe mich schon, wie ich mich vorm Spiegel drehe, wende und verbiege. Die Waage würde dann schlussendlich Licht ins Dunkel bringen – Nein Schätzecken, hast du nicht. 
Allerdings habe ich gelernt, dass man der Waage auch freundlich gegenübertreten kann. Immer dann, beim putzen, wenn ich den Staub von ihr abwische. Geht euch das auch so? Ist plötzlich alles eine Nummer kleiner? Eigentlich ganz clever, denn die ein oder andere denkt dann sicher: „Ou ou, ich muss mir alles neu kaufen.“ (Exkurs Ende)
An so einem grauen, verregneten Tag wird das Minimann-Zimmer zum Hauptaufenthaltsort. Obwohl er eigentlich noch vom Mittag satt sein müsste, gibt es gerade das Buch „Kitty, die Katze“ zum Nachtisch. Danach wird sicher die Spielkiste systematisch weiter ausgeräumt. Jeder hat so seine eigene Ordnung. Oder was (mini)man(n) eben darunter versteht.
Hier mal ein Paar Vorschläge was man brauch, damit Kind und Mama es sich gemeinsam gemütlich machen können.
Es darf ruhig überall gut riechen. Auf Räucherkerzchen verzichte ich, dem Mini zu Liebe. Deswegen lieber die Roses White Candle von DIPTYQUE. Natürlich steht diese Kerze preislich gesehen in keiner Relation zu den beliebten Allzweckwaffen von IKEA. Sie brennt aber sicher auch nicht den ganzen Tag. Außerdem fällt jeder Frau sicherlich sofort ein Verwendungszweck für das hübsche Glas ein.
Wo wir schon bei Kerzen sind, kommt man um diese Kerzenhalter von Kähler nicht herum. Man kann sie beliebig variieren und sich einen kleinen Wald zusammenstellen. Fast so schön wie ein Dorf aus den Lichthäusern von Räder. Ich hole meine Lichthäuser in den nächsten Tagen aus dem Schrank. Allerdings muss ich mir einen neuen Standort aussuchen. Der alte Platz ist zu gefährlich und nicht gut genug vor Angriffen des Minizillas geschützt.
Ob auf dem Boden oder im Sessel, so richtig gemütlich wird es erst mit einem Kissen und einer Decke.

Die Kleidung sollte bequem sein, wie beispielsweise dieser Body. Der ist außerdem noch besonders schön anzusehen. Der Krebs von Brio kann optisch definitiv mithalten. Mit dem würde auch ich mich gut beschäftigen können.

Ließ ein Buch. Ok, challenge accepted! Mit Baby gar nicht so einfach. Momentan versuche ich mich an dem Buch von Okka Rohd. Ich verfolge ihren Blog schon über mehrere Jahre und das Buch ist einfach genauso großartig geschrieben wie ihre Texte. Es lässt sich ‚einfach‘ und schnell lesen. Absolute Empfehlung. 
Dazu macht sich dann auch ein Kaffee ganz hervorragend. Mein Ehefreund und ich, wir sammeln Starbucks Tassen. Dank aufmerksamer Freunde haben wir schon eine ganze Menge, aus den unterschiedlichsten Städten. Diese Tasse in Juwelenoptik wäre natürlich auch noch ein kleines Highlight. Wir müssen  wohl bald anbauen.


Tja und wie der Titel schon sagt, ist es draußen grau und trist. Da darf neben den Kerzen eine Lampe natürlich nicht fehlen. Meiner Logik ist nicht entgangen, dass die Lampe von Urbanara nicht für ein Kinderzimmer gedacht ist. Aber es wird sich schon ein Platz finden.

Wie praktisch, eben in diesem Moment brummt sich das Baby in den vorgezogenen Nachmittagsschlaf. Dann hoppigaloppi, auf zur Kaffeemaschine.

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