MiniMonday #6 | Last Minute Geschenkideen für Mama & Mini | Hallo Krabbelkind!

Kaum habe ich die Wohnungstür geöffnet, höre ich es hinter mir laut quieken und der Minimann legt den Turbo ein. Zack, schon sitzt er neben mir an der Tür und schaut den verdutzen Postbote mit großen Augen an.
Da wären wir also – 10 Monate Minimann machen es möglich. Am auspacken der Pakete  haben wir beide ähnlich viel Spaß. Auch wenn sein Interesse doch mehr der Verpackung gilt.
Die Hälfte der Rechnung konnte ich retten. Der andere Teil scheint, dem Schmatzen nach zu urteilen, ganz vorzüglich zu schmecken.
Zum Glück hab ich ja noch die Rechnungsmail. Ahhhhh! Mail – Laptop – Ahhhh! Den habe ich doch vorhin auf dem Fußboden abgestellt. Wieso fällt mir diese verdächtige Stille denn erst jetzt auf. Eben saß dieses schmatzende Bündel doch noch neben mir.
In der Ruhe liegt die Kraft, so sagt man. Leider hat sich in den letzten beiden Wochen gezeigt, dass Stille in 80% der Fälle ein Alarmsignal ist. Nur lässt sich mein Körper durch Stille eher schwer in Alarmbereitschaft versetzen.
Mein Laptop wird in diesem Moment jedenfalls auf seine Biegsamkeit geprüft. Wie war das gleich?
Ach richtig, m e i n  L a p t o p  i s t  l ä s s t  s i c h  n i c h t  v e r b i e g e n! Schon gar nicht in einem 180 Grad Winkel aufklappen. Eine kleine Kampfszene später halte ich triumphierend und noch immer panisch den Laptop in meinen Händen. Mein Gegner hat allerdings eine unbändige Motivation und lässt sich nur schwer mit Alternativen ablenken. Jetzt biete ich ihm schon freiwillig mein Handy zur Versöhnung an und er würdigt es keines Blickes. Gut, merk ich mir.
Aufmerksame Technikexperten ahnen es wahrscheinlich schon. Der Laptop hat alles wohlbehalten überstanden. Puh!
Kreativität und Tatendrang kann man dem Krabbelkind jedenfalls nicht abschreiben. Wir wissen jetzt, dass die Räder vom Kinderwagen nicht gut schmecken dürfen.
Katzenfutter ist auch nur so semi-lecker. Mittlerweile wartet er noch kurz meine Reaktion ab und entscheidet dann aus dem Bauch heraus, ob er das „Nein!“ akzeptiert.
Jetzt macht der Weihnachtsbaum draußen auf dem Balkon auch deutlich mehr Sinn, als noch vor zwei Wochen.

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