Mama Talk | Mama sein, Frau bleiben

MamaTalk11

 

Es ist wieder an der Zeit für ein neues Thema aus unserer
Mama Talk-Reihe „one week – seven moms“. Diesmal geht es darum, trotz Kind auch weiterhin Frau zu
bleiben. Aber was soll das überhaupt bedeuten?
Irgendwie fällt mir dieses Thema gar nicht so leicht, wie ich
eigentlich dachte. Denn jede Frau hat andere Ansprüche an sich selbst. Die
einen gehen in der Rolle als Mama voll und ganz auf, die anderen möchten sich
auch mit Kind selbstverwirklichen und ausprobieren. Wobei das eine das andere
gar nicht ausschließen muss. Ihr merkt schon, so ganz hab ich es noch nicht. Wahrscheinlich
tue ich mich so schwer, weil dieses Thema für mich nie wirklich nie wirklich
der Rede wert war.
Ganz klar, mit dem Minimann hat sich unser Leben sehr verändert.
Er steht für mich und auch für den Ehefreund an erster Stelle. Man könnte
sagen: Er ist jetzt unser Lebensmittelpunkt. Aber um diese „Mitte“ drehen sich
auch unsere eigenen Leben weiter. Wir könnten nicht dafür sorgen, dass es ihm
gut geht, wenn es uns selbst nicht gut ginge.
Es gibt diese typischen Floskeln: „Mit einem Kind gibst du
dein ganzes Leben auf.“ Klingt  recht
hart und hört sich nicht wirklich nach etwas Lebenswertem an. Ist aber auch
völliger Quatsch! Man gibt sein Leben auf – zumindest das Leben, wie es bisher
war. Soll aber nicht bedeuten, dass der neue Lebensabschnitt schlechter wird. Ganz
im Gegenteil.
Ich denke, für den Ehefreund und mich war von Anfang an klar,
dass ich zu keiner „Übermutter“ mutieren werde. Wir wussten, dass wir uns alle
Aufgaben teilen werden. Zu Beginn war es sogar er, der den Minimann gewickelt
und gebadet hat. Nicht weil ich zu faul war, ich hatte Angst etwas kaputt zu
machen. Ihr könnt beruhigt sein, alles noch dran am Minimann.
Für meinen Mann war es in Ordnung mit dem Mini allein zu
Hause zu bleiben, zum Beispiel als ich nach vier Monaten wieder zum Training
gegangen bin.
„Was du stillst noch
und machst schon wieder Sport? Das geht doch nicht!“
„…und deine Brüste?“
Macht euch um die mal keine Sorgen. Alles war gut so wie ich
es gemacht habe.
Gerade die ersten Monate waren besonders schön, aufregend und
neu für mich. In dieser Zeit konnte man mit unserem Vielschläfer allerdings
noch nicht das Spaßprogramm durchziehen, dass er heute bekommt. Ich brauchte
einfach diesen Ausgleich und brauche ihn noch immer. Außerdem kam der Sport
genau zur richtigen Zeit und meine Kraft stieg proportional zu Minis Gewicht.
Wir haben außerdem das Glück, dass unsere Familien alle nicht
weit weg wohnen und sich immer freuen, wenn sie ihren Enkel und Neffen sehen
können. Seitdem er 1 Jahr alt ist, bleibt er auch regelmäßig über Nacht bei Oma
und Opa. Ein großer Spaß für alle Beteiligten. Ein bisschen mehr Freizeit für
uns, um auch mal etwas als Paar zu unternehmen.
An dieser möchte ich
mich auch gleich nochmal bei unserem Lieblings-Babysitter bedanken. Dank dir
ist wirklich vieles leichter.
Es ist eigentlich kurz gesagt. Ich bin ich geblieben –
und damit bleibt genug Frau in meiner Rolle als Mama. Natürlich hätte ich jetzt
noch erwähnen können, dass ich mich weiterhin schminke. Aber das habt ihr wahrscheinlich auch schon mitbekommen.

Zum Schluss möchte ich noch die liebe Lotta von „Le Babypop“ in unserer Runde begrüßen. Mehr von ihr gibt es schon morgen. Außerdem ist Frauke jetzt auch auf die Seite der Mamas gewechselt. Ich wünsche deiner kleinen Familie alles Liebe!

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