MamaTalk | Rituale & Routinen

 

In diesem Monat geht es bei
uns Mamas (Frauke, Bea, Isy, Nathalie, Sabrina und Lotta) und unserem
monatlichen Mama Talk um das Thema „Rituale und Routinen“.
Passend dazu stellt sich bei
uns gerade ein zumindest kleiner Erfolg ein: das Zähneputzen. Bisher hatte es
nur phasenweise gut funktioniert und unserer Kreativität schon so einiges
abverlangt. Es gab Momente, in denen wäre so ein Ganzkörper-Maleranzug echt
super gewesen. Ich sollte das in mein nächstes Wunschkarussell aufnehmen.
Seit etwa einer Woche setze
ich mich morgens und abends mit dem Minimann und unseren Zahnbürsten vor den
großen Spiegel im Flur. Er bekommt seine und ich meine Zahnbürste. Es hat einen
Moment gedauert, bis ich verstand, dass auch ich Kinderzahnpasta verwenden
muss, da meine Zahnbürste natürlich die interessantere ist. So sitzen wir also
vorm Spiegel und putzen mit wechselnden Zahnbürsten unsere Zähne. Ihr könnt
euch nicht vorstellen wie ich mich gefreut habe, als er heute den fünften Tag
in Folge ruhig vor mir auf dem Boden saß und seine Zähne geputzt hat, ganz ohne
Kampf und Gegenwehr.
Als das Thema „Rituale und
Routinen“ feststand, musste ich erst einmal überlegen. Natürlich möchte man
sein Kind an bestimmte Abläufe gewöhnen aber oft passiert das ganz automatisch,
so dass sie mir als Rituale gar nicht so bewusst sind.
Ich bin z.B. der Meinung,
dass wir kein festes Abendritual haben. Der Minimann hat von Anfang an gut
geschlafen. (Ich verweise an dieser
Stelle freundlich auf das Schlaf-Gen, dass er von seinem Papa geerbt hat.)
Es
verlief immer relativ gleich.
Kind wird ins Bett gelegt und
bekommt Schnuller + Kuscheltuch. Kind dreht sich zur Seite und brummelt sich in
den Schlaf.
Keine Angst, auch wir haben
schon unzählige Stunden vor seinem Bett zugebracht und die unmöglichsten Dinge
versucht, um ihn zum Schlafen zu bewegen. Rückwärts und auf allen Vieren aus
dem Kinderzimmer krabbeln, alles ist schon dabei gewesen.

 

Es ist bis heute so, dass er
relativ verlässlich und gut einschläft. Nach dem wir ihn umgezogen haben,
dunkeln wir die Fenster ab, das Babyphone darf seine Top5 zum Besten geben und
im Idealfall krabbelt er selbst in sein Bett. Dann bekommt er von uns beiden
noch einen Gute-Nacht-Kuss aufgedrückt und schläft selig ein. So sieht die
Theorie aus. Die Praxis variiert von Zeit zu Zeit.
Neuerdings nimmt er sich
eigenständig ein Buch mit ins Bett. Wie viel er da im Halbdunkel tatsächlich
erkennt, kann ich nicht genau sagen. Aber solange er damit beruhigt einschläft,
ist das vollkommen in Ordnung.

 

Er schläft, wo wir schon Mal
beim Idealfall sind, bis 8 Uhr durch. Wenn er wach ist, bekommt er seine Milch
und danach geht es dann ab ins Bad. Mit seinem Töpfchen konnte er nicht viel
anfangen, deswegen haben wir einen Toilettenaufsatz für Kinder gekauft. Gemeinsam
mit seinen Büchern könnte er wahrscheinlich Stunden so dasitzen.

Sein neuster Trick: einfach
selbst aufstehen, sich dabei am TrippTrapp festhalten und runterkrabbeln.
Es gibt sicher noch einige,
unbemerkte Rituale die sich in unserem Alltag verstecken und die ich nicht als
solche wahrnehme. Ich werde in Zukunft mal genauer darauf achten. Vielleicht
wird es eine Fortsetzung geben.
Welche Rituale und Routinen
gibt es bei euch und welche möchtet ihr später unbedingt mal in euren Alltag mit Kind einführen?

 

4 Kommentare

  1. Unser Abendritual läuft so ab:
    Abendessen – etwas spielen – wickeln – Schlafi an – Zähne putzen (welch Graus) – Lied oder Geschichte – gemeinsam beten – ins Bett legen und Händchen halten bis zum Einschlafen. Und dann gefühlte 100x aufwachen und Schnulli rein �� Aaanstrengend
    Lg Rebecca

  2. Wir können bisher nur von solchen Ritualen träumen aber bald ist unser kleiner Mann endlich da. Ich fänds schön, wenn mein Freund ihm abends die Milch gibt (abgepumpt) und ihn ins Bett bringt. Er arbeitet schließlich und hat nicht so viel vom Kind wie ich, wenn ich den ganzen Tag zuhause bin. Ob das alles so klappt und das Baby neben den Boobies auch die Flasche akzeptiert, we will see.

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