Manche Menschen stehen dir einfach nicht.

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Ich
wollte meine Gedanken ordnen und
unterbreche den Defragmentierungs-Vorgang für ein wichtiges Auszeit-Duell.

Prioritäten richtig setzen.
Die
besten Ideen und Lösungen kommen mir tatsächlich oft, wenn ich vor dem Bett vom
Minimann liege. Links dudelt der Seestern seine Version von einem Schlaflied
und von rechts gibt das Babyphone alles. Dolby Digital geht auch im
Kinderzimmer. Aber behalte mal einen Gedanken, wenn du in Zeitlupe und im Krebsgang
(rückwärts!) versuchst unbemerkt zur Tür zu gelangen.
Oft
wiederholt sich dieses Szenario noch ein zweites und wenn der Minimann richtig
gut drauf ist ein drittes Mal. In diesen stillen Momenten, vor seinem Bett,
wenn ich dieses sich schlafend stellende Bündel anschaue und meine Gedanken
langsam wiederkehren, überrumpelt mich mein riesiger Beschützerinstinkt.
Dann
möchte ich ihn für immer vor all den Menschen beschützen, die ihm wehtun
werden.  So wie meine Eltern es für mich
gemacht haben und sicherlich immer noch machen würden. Ein Glück für manch
einen, dass ich meine Probleme mittlerweile selber löse. Die werten Eltern
glänzen immer noch mit den kreativsten Lösungsansätzen. Aus dem Alter kommen
sie nie raus und bis heute hat sie ihr Instinkt nicht getäuscht. Meine Jugend
bot einige an merkwürdigen Freunden, die diesem Titel absolut nicht gerecht
worden.
Im
laufe der Jahre entwickelt man ein Gespür für Menschen die zu einem passen oder
eben auch nicht. Ihr kennt das. Ich brauche euch nicht zu erklären wie das
funktioniert. Menschen kommen und nach einer Zeit gehen manche auch wieder.
Seit
Minis Geburt fällt es mir so viel leichter das zu akzeptieren.

 

Manche
Menschen stehen mir einfach nicht.

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