Mama Talk | Ernährung für Baby und Kleinkind

Ein neuer Monat bringt automatisch eine neue Runde „Mama Talk“ mit sich. Diese Woche dreht sich alles rund um das Thema Ernährung. Zum Glück haben wir das nicht weiter eingegrenzt, denn an mir ist leider keine 5-Sterne-Mama-Köchin verloren gegangen. Das ist nicht weiter schlimm, denn der Minimann entwickelt sich auch ohne Sterneköchin wunderbar und für super leckere Rezeptideen schaut einfach bei FraukeSabrinaBeaLotta, Nathalie und Isy vorbei.

 

Was das Kochen angeht, konnte ich mir schon einige klischeebehaftete Sprüche anhören. Leider erfülle ich eben dieses „die Frau gehört in die Küche und kocht“- Klischee nicht. Dafür habe ich einen großartigen Mann, der hervorragend kochen kann. Das Schicksal hat es gut mit uns gemeint.
Minis Ernährungsumstellung
Ich habe ihn ungefähr 1/2 Jahr lang gestillt. Mit ca. 5 Monaten boten wir ihm das erste Mal Breikost an. Wir wollten damals einfach sehen, wie er reagiert. So wirklich wusste er damit nichts anzufangen. Glück für mich, denn Apfel-Banane mit Babykeks ist genau mein Ding.
Das Abstillen und der Übergang zur Breinahrung klappte ohne Probleme. Ich übte mich im einkochen, überkochen und im kochen ganz allgemein. Der Stabmixer wurde mein bester Freund und nichts konnte uns aufhalten. Ich denke, ich spreche für uns beide (den Minimann und mich), wenn ich sage, dass Möhren-Süßkartoffelbrei die unangefochtene Nummer 1 war.
Das breifrei! – Kochbuch war nach der Breizeit wirklich ein guter Leitfaden für mich, um leckere Rezepte auszuprobieren.
Der Minimann ist von Anfang an ein guter Esser gewesen und hat es mir damit wirklich einfach gemacht. Er isst was man ihm hinstellt aber am liebsten das, was auf unseren Tellern ist.
Minis Top 10
 
Tomaten hat er von Anfang gegessen. Egal was noch auf dem Tisch stand, er hatte nur Augen für diese kleinen, roten Kullern.
Wenn Erdbeeren/Himbeeren im Sichtfeld sind, vergisst er alles um sich rum. Dann gibt es nur ein Ziel und das ohne Umwege.
Kiwis mit Mama teilen? Wieso denn das?
Avocado lässt sich wesentlich besser teilen und hilft, wenn er mal weniger Lust auf essen hat.
Banane mit Babykeks – da wären wir wieder. Schmeckt ihm genau so gut wie mir.
 
Gurke [ˈɡʊʁkə] kann er seit kurzem auch sagen und verlangt sie deswegen jeden Tag.

Käse lässt sich wunderbar stopfen und schichten. Probiert das mal aus.

Leberwurst war so ziemlich mit das Erste, was er als Brotaufstrich gegessen hat.

Nudeln essen sich unkompliziert – ob mit den Fingern oder der Gabel, der Mund wird immer voll.

 

Wie auch während der Schwangerschaft habe ich mich einfach nicht verrückt machen lassen. Man merkt als Mama instinktiv was dem Kind gut tut und  was ihm schmeckt. Außerdem hatte ich vielleicht doch noch einen kleinen Joker in der Hinterhand. Kochprofi-Freundinnen die gleichzeitig schwanger sind, kann ich nur empfehlen.

3 Kommentare

  1. Meine Tochter liebt auch Gurken. Sobald die ein grünes Gemüse sieht sagt sie Guke, Guke… sooo niedlich.
    Meine Kochkünste hat sie leider verschmäht, dabei sind die ganz gut – dachte ich zumindest. Also gab's Gläschen.

    Jetzt mit 16 Monaten isst sie fast alles von uns mit.
    Lg Rebecca

  2. Ich finde deine Art den Minimann zu fotografieren unglaublich schön. Du versteckst sein Gesicht nicht, dennoch weiß man als stiller Mitleser nicht 100prozentig wie er aussieht. Das finde ich toll, schließlich soll er irgendwann selber entscheiden können ob und wie er sich in den sozialen Netzwerken zeigt. So werde ich das auch mit meinen zukünftigen Kindern handhaben. 😉

    Viele Grüße, claudi

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