Schnupperkurs | Jimmy Choo – Blossom

Jimmy

 

Bisher habe ich meine Düfte immer an Hand des Flakons ausgesucht und ich muss ehrlich sein, dieser wäre nicht in meine engere Wahl gekommen. Zum Glück meinte es das Schicksal gut mit mir und so kam ich zu diesem Duft. Das anfängliche Beschnuppern fiel etwas ernüchternd aus, denn die Süße des Duftes war zuerst gar nicht meins.
Ich finde, jeder hat eine zweite Chance verdient und schon ein paar Stunden später war meine Meinung eine komplett andere. Ich lockte den Ehefreund quasi in einen Hinterhalt, als ich den kompletten Flur in diesen Duft hüllte, nur um seine Meinung zu erfahren. Vielleicht ein Grund, wieso auch sein erster Eindruck etwas schlechter ausfiel. Mein Fehler.
Eine zweite Chance später, bin ich jedenfalls sehr froh, dieses Parfüm zu besitzen. Wenn ich es mit meinen eigenen Worten beschreiben müsste, dann mit „lebensfroh“, „erfrischend“ und „spontan“. Keine wirklich gute Beschreibung aber damit assoziiere ich den Duft. Jimmy Choo – Blossom* ist sozusagen ein Gute-Laune-Parfüm.
Vielleicht hilft die Zusammensetzung, um etwas Klarheit in den Duft zu bekommen:

 

Kopfnote: Zitrusfrüchte, rote Beeren 



Herznote: Duftwicke, Rose

 


Basisnote: Sandelholz, weißer Moschus


Wie ist es mit euch? Kennt ihr diesen oder einen anderen Duft von Jimmy Choo?
 
Was mich tatsächlich sehr interessiert: Wie sucht ihr euch einen neuen Duft aus? Testet ihr euch durch die komplette Parfümerie und spielt der Flakon auch eine Rolle bei der Auswahl?

3 Kommentare

  1. ich hab ein paarmal versucht mich durch parfumerien zu schnuppern, musste aber immer schnell fliehen, weil overkill. meinen ersten lieblingsduft hab ich aber so gefunden – lola von marc jacobs. auf daisy eau so fresh bin ich danach gestoßen, weil ich eine leichtere, aber nicht zu süße alternative gesucht hab und als erstes unter lolas schwestern gesucht habe. die lustigen blumenflakons sind aber bestimmt mitschuld am kauf und beiden bin ich immernoch super happy.
    meine "nischenparfums" besitze ich bisher allesamt nur als minis – die hab ich auch nur aufgrund von duftbeschreibungen im internet gekauft. bin ich im nachhinein auch froh drum, weil ich mich in drei von vieren erst beim zweiten schnuppern wirklich verliebt hab und bisher hab ich auch erst einen fast aufgebraucht (den byredo gypsy water), der vielleicht ein nachkaufkandidat werden könnte. den vierten, naja, den verschenk ich wahrscheinlich, aber die vier euro tun zum glück nicht weh.

    ich gehör so gar nicht zu den parfum-hortern. ich glaub, das liegt daran, dass ich gern einen "signature" duft hab und bei zuviele unterschiedlichen das gefühl hätte, ihnen nicht gerecht zu werden 😉 damit ich eine fullsize kaufe, muss schon alles stimmen und ich möchte nur geld dafür ausgeben, wenn ich weiß, dass ich es ganz oft tragen werde. ausserdem hab ich schon ein ziemlich eigensinniges näschen, die meisten düfte mag ich einfach nicht.

    trotzdem kann ich den flakonsammler total verstehen, es gibt wirklich wunderschöne designs!

  2. Ich habe mir Parfums bisher immer von Männern oder meinen liebsten Bekannten schenken lassen und bis auf eine Ausnahme lagen sie immer richtig – Fragile von YSL oder das Parfum von Max Mara sind meine absoluten Lieblinge. Der Flakon spielt bei Miniaturen eine Rolle, weil ich diese sammle. LG Marina (holdemaideÄTgmx.de)

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