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basically me.

An manchen Tagen laufen die Dinge nicht so wie geplant und alles scheint sich gegen einen verschworen zu haben. Der Kaffee begrüßt mich mit einem hübschen Fleck auf dem neuen Lieblingsoberteil, das Kind möchte gern das halbe Kinderzimmer-Inventar mit zur Tagesmutter nehmen und was ist das überhaupt mit meinen Haaren? Der Tag ist also noch keine 2 Stunden alt und schon so gut wie gelaufen. Ihr kennt das vielleicht? Funktionieren muss ich trotzdem und erstmal die Elefantentränen des Bockbärs trocknen, der nicht sehr erfreut darüber ist, dass es nur ein Buch und zwei Autos mit in den Fahrstuhl geschafft haben. Kooperativ ist anders.

An genau solchen Tagen bedarf es genügend Kaffee, starke Arme und wenig Schnickschnack. Damit meine ich, dass ich in solchen Momenten gern auf die Basics in meinem Kleiderschrank zurückgreife und keine Experimente mache. Wenn ich die Zeit finde, versuche ich kurz inne zu halten und wenigstens ein paar Schlucke von meinem Kaffee zu genießen. Mal ganz davon abgesehen, ob er noch lauwarm oder schon kalt ist. Wusa. Ich bin eigentlich nur schwer aus der Ruhe zu bringen und wenn es doch so sein sollte, will ich mich lieber gar nicht erst darin verlieren.

 

Oberteil* – NEW LOOK | Cardigan – Esprit | Hose – H&M | Schuhe – Adidas | Tasche – Zara

 

Das heutige Outfit ist beispielsweise eins in dem ich mich wohl fühle und sogar ohne Kaffee klarkommen würde. Ok, das stimmt so vielleicht nicht ganz. Aber man sieht mir den Stress und das Chaos im Kopf nicht an und das ist schon mal ein guter Anfang.
In dem Zusammenhang fällt mir die Novelle „Kleider machen Leute“ ein. Ich glaube, das Buch haben wir damals in der 8. Klasse gelesen und den Titel lange diskutiert. Zumindest kann ich heute sagen, dass die richtige Auswahl an Kleidung mir ein gutes Gefühl gibt und dafür brauche ich mich nicht verkleiden.

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