Mama Talk | Unser Weg durch die Elternzeit

Elternzeit

Neue Woche, neues Thema und eine neue Mama. Denn seit dieser Woche sorgt Isabelle von Mother’s Finest für frischen Wind in unserer Mama-Talk Runde.

Da es von euch so oft angefragt wurde, gibt es diese Woche unsere Erfahrungen und Meinungen zum Thema Elternzeit und Co. – Ein sehr sensibles Thema, wie wir bereits feststellen konnten.

Ich hätte vor dem Minimann nie damit gerechnet, dass das Thema Kinder im allgemeinen so empfindlich behandelt werden muss. In so vielen Dingen ziehen Frauen an einem Strang und halten zusammen, wieso gelingt das unter Müttern nur so selten? Vorurteile, kritische Blicke und wem das nicht reicht, dem pack ich noch eine Ladung gut gemeinter Ratschläge von Leuten die selbst keine Kinder haben oben drauf. Oder wie sagt man jetzt so schön: Gönn dir!

Das erste Mal, dass der Gedanke an die Elternzeit aufkam, war als mir meine Frauenärztin ein Heft über Mutterschutz und Elternzeit in die Hand drückte. Dank eines zurückliegenden Praktikums in einem Kindergarten, hatte ich für mich bereits entschieden, dass ich mein Kind nicht in die KITA geben möchte, bevor es nicht laufen kann. Ich hatte einfach noch dieses „hilflose“, nach Mama suchende, weinende Mädchen im Kopf. Natürlich ist mir bewusst, dass nicht jede Familie die Möglichkeit hat, sein Kind anderthalb oder zwei Jahre zu Hause zu betreuen.

Ich vereinbarte mit meinem Arbeitgeber von Anfang an zwei Jahre Elternzeit, mit der Option eher wieder einzusteigen. Denn so blieb mir ein Antrag auf eventuelle Verlängerung erspart, bei dem der Arbeitgeber nicht zustimmen muss. Zwei Jahre kamen mir damals utopisch vor, aber ich fühlte mich so auf der sicheren Seite.

„Wer einen Betreuungsplatz findet, darf ihn behalten.“ – Aber finde erstmal einen.

Nach sieben Absagen von Kindergärten machte ich mich selbst auf die Suche und fand so unsere jetzige Tagesmutter. Rückblickend hätte uns gar nichts besseres passieren können. Denn es ist wirklich erstaunlich wie unfreundlich manche Menschen am Telefon sind, wenn man auf sie angewiesen ist. Der früheste Platz in unserer „Wunsch-Kita“ wäre ab Frühjahr 2016 frei gewesen. Nach dem Telefonat konnte ich den Name bedenkenlos von meiner Liste streichen.

Elternzeit

Als der Minimann 1 1/2 Jahre alt war, fand die Eingewöhnung bei unserer Tagesmutter statt. Er konnte zu dem Zeitpunkt laufen und wusste auch schon über die Bedeutung von ja und NEIN bescheid. Warum ich nein groß schreibe? Die Auflösung bekommt ihr früher oder später von euren Minis.

Zwei Monate vor dem Ende meiner Elternzeit, fing ich wieder an zu arbeiten. So konnte ich mich langsam eingewöhnen und nach kurzer Zeit hatte ich das Gefühl, als wäre ich nie weg gewesen. Ich arbeite jetzt Teilzeit und habe so die Möglichkeit den Nachmittag mit dem Minimann zu verbringen.

Elternzeit

Für uns war und ist das genau der richtige Weg. Der Ehefreund hat in der ganzen Zeit leider keine Elternzeit genommen. Ein Punkt den er, falls er die Möglichkeit noch mal bekommt, wahrscheinlich ändern würde.

Wenn ihr Lust auf weitere Sichtweisen und Erfahrungen habt, dann schaut unbedingt bei den anderen Mamas vorbei.

Montag – Isabelle | Dienstag – Frauke | Mittwoch – Bea | Donnerstag – Nathalie | Freitag – ich | Samstag – Sabrina | Sonntag – Isy

Mich würde natürlich auch sehr interessieren welchen Weg ihr gegangen seid oder welchen ihr gehen wollt. 

1 Kommentare

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