between mondays #3 Und dann 29 über Nacht.

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Wieder ist eine Woche um und plötzlich bin ich ein Jahr älter. Ich rolle die letzten Tage einfach von hinten auf. Gestern war mein Geburtstag. Es war ein entspannter, schöner Tag mit meiner Familie und Freunden. Ich habe unzählige, wunderhübsche Blumensträuße bekommen, die ihr sicher noch irgendwo zu sehen bekommt. Jetzt bin ich also 29 und nur noch ein Jahr von der gemeinen Drei entfernt, vor der ich mich nicht wirklich fürchte. Mit dem großen Mann und dem Minimann an meiner Seite wird auch das ein Kinderspiel. mom and kids style

Für den Minimann war die letzte Woche und besonders das Wochenende ebenfalls aufregend. Unsere Lieblingsfamilie war zu Besuch und so wurde der Mittagsschlaf (wer braucht den schon) wegrationalisiert und durch wildes Rumtoben ersetzt. Meine Angst, dass die Stimmung beim Mini irgendwann kippt oder er einfach vor Erschöpfung umfällt, war unbegründet. Es fiel ihm beim Abendessen zwar sichtlich schwer seinen Kopf gerade zu halten, aber für ein „Mama nicht müde, nicht schlafen!“ reichte seine Kraft noch aus. minimann ikea deutschland

Anfang letzter Woche habt ihr auf Instagram die 3000 geknackt und mir damit eine große Freude bereitet. Ihr seid wirklich großartig! Vielen Dank! Für Instagram mag das vielleicht eine kleine Zahl, aber für mich ist das wirklich verrückt. Ich habe in den letzten Jahren einige liebe Menschen kennengelernt, was ohne Instagram sicher nicht so passiert wäre.  #frauknopfsagtdanke
Pfingstrosen

Am Samstag war ich seit langem mal wieder im Chemnitzer Nachtleben unterwegs und es war einfach überragend. Wahrscheinlich hört sich das Folgende total merkwürdig an, vor allem für die Leute die noch keine Kinder haben. Es ist ein schönes Gefühl, auf einer Party zu sein und zu wissen, dass zu Hause dein Kind schläft und ihr am nächsten Morgen gemeinsam aufwacht, ganz ohne Kater. Über die Uhrzeit kann man streiten, aber 9 Uhr war wirklich human. Früher stand man ewig im Bad, hatte prinzipiell nichts zum anziehen und war am Ende trotzdem unzufrieden. Heute gehe ich einfach los, kurzer Spiegelcheck – läuft. Na gut zugegeben, vielleicht lag da auch ein schlafendes Baby in meinem Bett, welches mir den Zutritt zu meinem Kleiderschrank verwehrte, aber es ging auch so. Unterm Strich zählt, dass ich zufrieden bin, mit mir und mit dem was ich bisher erreicht habe. Danke an alle, die mich dabei begleiten und mich unterstützen. 

3 Kommentare

  1. Liebe Frau Knopf, ich lese deine Beiträge unendlich gern, weil du so unheimlich sympatisch und ehrlich scheinst, aber bis jetzt habe ich mich noch nie zu Wort gemeldet. Ich wollte nur kurz sagen, wie toll der letzte Absatz klingt, insbesondere diese zwei Sätze: „Früher stand man ewig im Bad, hatte prinzipiell nichts zum anziehen und war am Ende trotzdem unzufrieden. Heute gehe ich einfach los, kurzer Spiegelcheck – läuft.“
    Bin zwar erst 25, aber ich wünsche mir, das es mir in ein paar Jahren auch mal so ergeht. Prioritäten ändern sich zum Glück :)
    Schreib so weiter wie bisher.

  2. Pingback: between mondays #4 | Von schlafenden Kindern und Schafen im Schlafanzug – SMAG

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