Wochenbett mit zwei Kindern / Teil 1. meine Vorstellung

Wochenbett mit zwei Kindern

Der kommende März wird anders als alle bisher da gewesenen dritten Monate im Jahr. Es wird die Zeit sein, in der ich mich im Wochenbett befinde. Damit sind die ersten 6-8 Wochen nach der Geburt des Kindes gemeint, in der Frau „eigentlich“ nur für das Baby da ist und sich von den Strapazen der Geburt erholen soll. Soweit die rosarote Theorie. Beim ersten Kind und guter Unterstützung durch die Familie und andere liebe Menschen mag das in wenigen Fällen sogar machbar sein. Wenn ich mich nicht vollkommen irre, war mein Mann damals die erste Woche zu Hause und so wird es auch dieses Mal sein. Die kleine aber mir liebste Veränderung im Vergleich zu damals ist der Minimann. Er wird natürlich ebenfalls da sein und ich bin gespannt wie sich unser normaler Alltag mit Babyknopf in den ersten Tagen gestaltet. Ich kann schwer einschätzen, ob er dann trotzdem weiter in die KITA geht oder ob er die erste Wocche womöglich lieber bei uns bleiben möchte. Wie habt ihr das mit Kind und Baby gelöst?

In der Theorie ist es bisher so geplant, dass er, wenn mein Mann wieder arbeiten geht, ganz normal die KITA besucht. Er hat dort seine Freunde und ein soziales Umfeld, worüber ich sehr glücklich bin. Da möchte ich ihn auf keinen Fall rausnehmen.

Die Vormittage sind also für die Knopfmadame und mich reserviert, die Nachmittage verbringen wir zu dritt und abends kommt dann der Papa dazu. Für den Minimann soll es soweit das möglich ist, einfach normal weitergehen. Ich möchte nicht, dass er das Gefühl bekommt seine Schwester wäre jetzt der neue Mittelpunkt um den sich alles dreht. Ganz besonders hoffe ich, dass er seinen dritten Geburtstag noch als Einzelkind genießen kann. Mag komisch klingen, aber wo würde wohl der Fokus liegen, wenn da noch ein kleines Baby wäre. Auf Sprüche wie „Du bist jetzt der Große und musst….“ kann ich wirklich sehr gern verzichten. Ich nehme mir auch sehr vor, ihn in seiner Lautstärke nicht zu sehr zu maßregeln. Natürlich muss man etwas vorsichtiger beim räubern sein, aber „Sei leise, das Baby schläft.“ soll bitte kein Standardspruch werden. Außerdem bekommt besagtes Baby doch jetzt schon mit, wie das hier bei uns läuft.

6:30Uhr – Der Plattenspieler nimmt seinen Dienst auf und haut die ersten Töne raus. 

Ich hoffe, ich kann mir auch weiterhin so gut vor Augen halten, dass es sich nicht lohnt, wenn ich mich selbst stresse oder unter Druck setze. Wir werden diese beiden Kinder, unsere Kinder, schon schaukeln. Mal mehr, mal weniger entspannt, aber mit so viel Liebe, dass es sich lohnt Teil der Knopffamilie zu sein.

Wie habt ihr euren Rhythmus gefunden? Gab es Tricks oder hilfreiche Ratschläge die tatsächlich geholfen haben? Am Ende findet jede Familie ihren eigenen Weg, aber eure Erfahrungen interessieren mich trotzdem.

Fragen/Anregungen/Kritik – immer her damit!

Ich denke, in ca. 2 Monaten kann ich euch ein kleines Update geben.

Teil 2 – Wunschvorstellung vs. Realität

Wochenbett

1 Kommentare

  1. Du Liebe,

    das wird sich alles ganz von alleine geben und das ist auch wirklich gut so! Lotte war ja noch ganz zu Hause, als Emmi kam und als mein Mann nach einer Woche wieder halbtags gearbeitet hat, war es fast einfacher, weil der eigene Rhythmus wieder ganz natürlich kam.

    Wir waren damals viel draußen – Lotte hat getobt und Emmi um Tuch geschlafen – und nachmittags bei Freunden war also immer noch ein zusätzliches Paar Hände da. Im März ist es vielleicht noch ein bisschen kälter aber der Sommer kommt und das ist super!

    Um es der Großen einfach zu machen, haben wir z.B. immer ein Buch gelesen, wenn ich die Kleine gestillt habe und natürlich durfte sie auch viel helfen – beim Wickeln, Spielen und dem Drumherum. Außerdem war ich dankbar, dass Lotte damals noch einen Mittagsschlaf gemacht hat – eine Pause, die ich bei Emmi leider nicht mehr haben werde.

    Liebe Grüße
    Saskia

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