Meine Schwangerschaft damals und heute

Der einfachste Weg den Schwangerschaftsverlauf zu dokumentieren ist wahrscheinlich wirklich ein Selfie zu machen oder wie meine Schwangerschafts-App es nennt: Bumpy. Ich wäre gern der Typ Frau, die liebevoll Bücher verzieren, schreiben, basteln und so später gemeinsam mit ihrem Kind in Erinnerungen schwelgen können.

„Guck, da hatte Mama ganz schlimm Wasser.“ Der Minimann würde darauf wahrscheinlich sagen: „Wasser schmeckt mir guuut.“

Eine durchaus witzige Vorstellung aber natürlich ist mir bewusst, dass Wassereinlagerungen kein Spaß für die Betroffenen sind.

Darum soll es heute auch gar nicht gehen, sondern um meine beiden Schwangerschaften, wo sich letztere gerade dem Ende neigt und die sich im Großteil doch sehr ähnlich waren.

Anzahl der Schwangerschafts-Tests die ich machen musste, um mir wirklich sicher zu sein:

2013: Es waren bestimmt 3, wenn nicht sogar 4. Sicher ist sicher. Dem Kreuz vertrauen kann ja jeder aber ich musste es auch noch ablesen können: schwanger 1-2

2016: 1! Auch wenn es recht spontan war, war ich dabei ganz schön aufgeregt.

Gewicht:

2013: Ich hab es auf stolze 16 Kilo gebracht. 7 Kilo habe ich direkt im Krankenhaus gelassen.

2016: Bisher sind es nur 8-9 Kilo und wenn ich jetzt nicht noch jeden Tag eine Tafel Schokolade drauf packe, bleibt es wohl bei ungefähr 10 Kilo.

Bei beiden Schwangerschaften hatte ich das selbe Ausgangsgewicht, allerdings lagen zwei sportliche Jahre dazwischen. Vor meiner ersten Schwangerschaft war ich zwar im Fitnessstudio angemeldet aber was ich dort gemacht habe, kann ich wirklich unter sinnlos verbuchen. Mittlerweile bin ich schlauer und weiß, dass (für mich) ein guter Trainer und motivierende Trainingspartner unbezahlbar sind.

Schwangerschaftsstreifen: damals und heute streifenfrei

Symptome: 

2013 hatte ich von Anfang an wirklich unangenehme Steißschmerzen und auch mein Rücken meldete sich von Zeit zu Zeit. Außerdem war meine Haut im Vergleich zu diesem Mal wirklich unrein und mein Gesicht feierte ein kleines Pubertäts-Revival.

Bei beiden Schwangerschaften hatte ich, fast auf den Tag genau, die ersten 3 Monate mit Übelkeit zu kämpfen. Ich hatte also stets und ständig kleine Snacks, Obst und eine Wasserflasche mit dabei.

Sobrennen ist damals wie heute ein treuer Begleiter durch die Schwangerschaft. Ich habe wirklich einiges versucht aber nichts wollte wirklich helfen. Die letzten Wochen halte ich nun auch noch so aus.

Schlafverhalten: Ab und zu liege ich nachts wach und drehe mich in Zeitlupe von einer Seite auf die Andere. Ich komme mir dabei vor wie ein gestrandeter Wal.

Heißhunger: 

2013 habe ich Porridge für mich entdeckt, diese Frühstücksvorliebe ist bis heute geblieben.

2016 war Granatapfel meine absolute Neuentdeckung. So wirklich Heißhunger habe ich keinen. Also nichts mit Nutella und Gurke.

Abneigung: Mein Deo hätte mir eigentlich den Schwangerschaftstest erspart. Denn in beiden Schwangerschaften war ich plötzlich der Meinung, dass mein Deo stinkt. Natürlich ist dem nicht so, aber man zweifelt natürlich schon kurz an sich selbst. Zum Glück blieb es dabei und ist hat sich nicht auf mein Parfüm ausgebreitet.

Ich habe mich in dieser Schwangerschaft aber tatsächlich des Öfteren über merkwürdige Gerüche beschwert, wo laut meinem Mann gar keine waren.

Zum Vergleich hier mal zwei Bilder. Das obere Bild ist einen Tag alt und das untere entstand ungefähr zur selben Zeit, allerdings schon vor 3 Jahren. Ich finde besonders im Gesicht und an den Fingern sieht man einen Unterschied. Meinen Ehering konnte ich damals bereits nicht mehr tragen. Ich habe mir zwar angewöhnt meine Ringe nachts abzulegen, aber tagsüber passt er ohne Probleme. Auch wenn das schwarze Oberteil etwas kaschiert, würde ich sagen, dass mein Bauch wieder ähnlich groß ist.

schwanger 2016/ 2017schwangerschaft 2014

So jetzt seid ihr wieder gefragt. Gab es bei euch und euren Schwangerschaften Unterschiede?

An alle die noch keine Schwangerschaft verbuchen können – worauf freut ihr euch denn dahingehend am meisten? 

2 Kommentare

  1. Ich lese eigentlich immer nur mit, da ich selbst noch keine Schwangerschaft erlebt habe, mich das Thema aber interessiert und ich mich auf die spannende Zeit und das „Ergebnis“ sehr freue 🙂

    Ich finde deinen Blog super – sehr authentisch und schön geschrieben – uns höre auch gern deinen Instastories zu.
    Du hast viel mehr Kommentare und „Diskussionen“ unter deinen Artikeln verdient 🙂

    Liebe Grüße
    Lia

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