Babys gesunder Schlaf

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Kurz vor seinem dritten Geburtstag bekam der Minimann sein neues, größeres Bett und wir konnten sein bisheriges Kinderbett wieder als Beistellbett umfunktionieren. Seit ihrem ersten Tag zu Hause schläft die Knopfmadame nun, mittlerweile auch jeden Mittag, in diesem Bett. Ich war anfangs wirklich erschrocken, was man bzw. ich über den Umgang mit einem Baby alles vergessen kann. Damit meine ich natürlich nicht wirklich „etwas vergessen“  im Sinne von „bei Null anfangen“ sondern mehr die „ach so war das…“-Momente. Die Routine kam natürlich schnell wieder und da die junge Dame ihrem Bruder wirklich in vielen Dingen nacheifert, ist sie bisher sehr pflegeleicht. Aus eigener Erfahrung und aus Erzählungen meiner Frau Mama weiß ich, dass Mädchen irgendwann auch mal eine recht anstrengende Phase haben. Zum Glück habe ich die Details vergessen und bis es soweit ist, erfreue ich mich einfach weiterhin über ihr fröhliches Gemüt.

Zurück zur Baby-Routine und in dem Fall zurück zum Kinderbett und unserer Einschlaf-Routine.

Unsere Einschlaf-Routine

Als der Minimann ungefähr 3 Monate alt war, haben wir damit begonnen ihn abends, immer zur selben Zeit, in sein Bettchen zu legen. Er war so zwar nicht mehr mit bei uns im Wohnzimmer und wir klebten die ersten Abende auch mit dem Ohr am Babyphone, aber sein Schlaf war dadurch viel ruhiger und wir hatten wieder etwas mehr Zeit für uns. Mit der Knopfmadame machen wir es jetzt genauso. Nach dem Abendessen mache ich sie fertig, der Minimann drückt ihr noch einen dicken Gute-Nacht-Kuss auf die Stirn, ich lege mich mit ihr in unser Bett, stille sie und streichle sie danach bis sie eingeschlafen ist. Ich glaube, es gefällt dem Minimann ganz gut, dass er derjenige ist, der jetzt etwas länger auf bleiben kann. Man muss ihm ja nicht verraten, dass sich an der Uhrzeit gar nichts geändert hat.

Die Knopfmadame schläft dann jedenfalls schon in ihrem Bett und wir stören sie nicht, wenn wir uns später selbst dazulegen.

 

Die optimale Schlafumgebung

Bevor ich die Knopfmadame fertig mache, lüfte ich unser Schlafzimmer richtig durch, dunkle den Raum ab und stelle das Nachtlicht auf die niedrigste Stufe. Leider ist das für mich nachts immer noch viel zu hell, aber ich habe bisher keine gute Alternative gefunden. Den Schlafsack ziehe ich ihr schon auf dem Wickeltisch an, damit ich sie im Bett nicht noch mal aufwecke. Dann sagen wir noch dem Spiegel „Gute Nacht“ und es geht ins Bett. (Wir sagen ihm auch „Guten Morgen“.)

Da der Raum schon abgedunkelt ist, wenn ich mit ihr ins Schlafzimmer gehe, ist die Ablenkung nicht mehr ganz so groß und sie kommt besser zur Ruhe. Das Fenster lasse ich gekippt, so hat sie immer noch ein wenig Hintergrundgeräusche, denn bei absoluter Stille könnte ich auch nicht gut schlafen.

Wie oben schon gesagt, hat das Kinderbett bereits drei Jahre Minimann hinter sich und somit eine neue Matratze verdient. Unsere Wahl fiel hier auf die HygienAir-Duo Matratze von Alvi. Die Matratze hat eine mittelweiche Babyseite und eine formstabile Juniorseite mit fester Sicherheitskante. Das praktische an dieser Matratze ist der geteilt abnehmbare Bezug, d.h. muss man den Bezug der einen Seite waschen, kann man die andere Seite einfach weiter verwenden.

Außerdem befinden sich in ihrem Bett noch eine Spieluhr, ihre Gans Gerti und unter ihrem Kopf liegt ein Moltontuch für eventuelle Spuckunfälle.

Der richtige Schlafsack

Vor über drei Jahren haben wir zur Geburt vom Minimann einen Schlafsack von Alvi geschenkt bekommen. Ich war zu dem Zeitpunkt gerade erst ein paar Wochen im „Mama-Business“ und Baby Schlafsäcke sahen für mich noch alle gleich aus. Mittlerweile und ein Kind später, wissen wir was uns gefällt und worauf wir Wert legen.

Gerade am Anfang, wenn man auch nachts noch voller Euphorie meint, das Baby unbedingt wickeln zu müssen, sind die Baby-Mäxchen mit ihren umlaufenden Reisverschlüssen wirklich praktisch. Sie wachsen dank einer speziellen Knopftechnik über 2 Größen mit und sind (was ich bisher noch nicht wusste) dank einer Kabelauslassöffnungen auch für überwachte Kinder geeignet.

Seit kurzem hat nun endlich auch unsere Kranich-Mobile ihren Platz über ihrem Bett eingenommen. Es ist so schön zu sehen, wie sie beim Beobachten der Mobile langsam einschläft. Natürlich ist das der Idealfall und nicht jeden Abend so.

Soweit also die Theorie zu unserer Einschlaf-Routine. Dank der Erfahrung mit dem Minimann weiß ich, dass die Praxis oft auch anders aussehen kann. Aber gerade jetzt, am Anfang finde ich diese immer wiederkehrenden Abläufe gut für sie. Wenn das nur beim Minimann auch noch so gut funktionieren würde. 😉

Wie handhabt ihr das mit euren kleinen und großen Minis?

3 Kommentare

  1. Hallihallo liebe Bell,

    Interessanter Artikel! Freut mich, daß die Einschlafroutine bei euch so gut klappt und wie süß das Spiegel-Guten Morgen/Gute Nacht 😉

    Bei uns ging auch alles besser und vorallem anders als erwartet. Am Anfang haben wir unsere Kleine auch im Wohnzimmer behalten. Da sie allerdings immer bei der Gute-Nachtgeschichte für den großen Bruder mit dabei ist und eines Tages (seit sie ca. 2,5 Monate ist) einfach da mal eingeschlafen ist, haben wir ausprobiert sie direkt dort weiterschlafen zu lassen. Und siehe da, die beiden lieben es! Der große Bruder fühlt sich verantwortungsvoll denn er passt auf seine kleine Schwester auf und sie schläft einfach besser ein/ruhiger, wenn jemand da und sie nicht allein ist. Unser Großer ist natürlich auch glücklich denn er muss jetzt nicht mehr allein schlafen gehen wenn der Rest der Familie den Abend im Wohnzimmer verbringt. Wir haben im Moment übrigens nur ein Schlafzimmer für die ganze Familie (Pariser Platzmangel und Wohnungspreise)… Im Herbst werden wir endlich in eine größere Wohnung ziehen wo dann jedes Kind sein eigenes Zimmer hat. Da das gemeinsame Einschlafen der zwei aber so gut klappt, denken wir gerade darüber nach ob ein gemeinsames Kinderschlafzimmer und ein Spielzimmer vielleicht eine gute Alternative wären… Zur Siesta schläft unser Mädel allerdings weiterhin im Wohnzimmer denn da haben beide nicht den gleichen Rhytmus.

    Viele herzliche Grüße und süße Träume für deine Kids!

  2. Wir versuchen gerade auch eine kleine Routine reinzubekommen – ziemlich die gleiche, die du beschreibst. Bisher hat es an 3 Abenden geklappt, die letzten Tage nicht mehr 😂
    Stillst du sie immer zur selben Zeit? Oder dann auch mal wieder früher, damit sie zur selben Zeit im Bett ist? Und hast du Erfahrung damit, wie es ist wenn man nicht mehr in den Schlaf stillen will?

  3. vanessa

    was mich total interessieren würde: eine art tagesablauf.
    ich finde es total beeindruckend, dass die kleine anscheinend immer im kinderwagen schläft/sich aufhält ohne zu meckern. und, dass du dich normal kleidest trotz stillen. ich muss meine kleine (8 wochen) jeden tag im tragetuch schleppen, kinderwagen scheint sie zu hassen. ausserdem schränkt mich das ungemein beim spielen mit meinem grossen kind (3) ein.
    zudem trage ich (wie ich finde) unschöne stillshirts damit es in der öffentlichkeit schnell und unkompliziert läuft falls sie hunger bekommt.
    wie läuft ein normaler tag bri dir ab und hast du tipps? nen beitrag dazu fänd ich cool!

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