Nützliche Dinge im Alltag mit Baby und Kleinkind

Während meiner Schwangerschaft mit dem Minimann gab es Zeiten in denen mich die Vielfalt an Babyprodukten vollkommen überforderte. Was brauche ich für ein Leben mit Baby wirklich? Aus Fehlkäufen lernt man bekanntlich und auch wir haben dahingehend unsere Erfahrungen gemacht. Heute möchte ich euch gern Dinge zeigen, die ich für sinnvoll erachte und die uns den Alltag mit unseren beiden Kindern erleichtern.

Am Tisch mit Baby und Kleinkind

Mit zwei Kindern am Tisch wird es selten langweilig. Der Eine möchte sein Brot selbst schmieren und benötigt davor ein halbes Stück Butter und die andere Platzbacke zappelt ganz aufgeregt neben einem im Hochstuhl, weil sie den nächsten Löffel Brei nicht abwarten kann. (Ja, wir versuchen uns gerade am Brei und der kommt unerwartet gut bei der Knopfmadame an.) Beim Minimann habe ich täglich den Brei frisch zubereitet. Mittlerweile weiß ich, dass es durchaus praktisch ist, den Brei vorzukochen und einzufrieren.

Dinge, die beim Essen nicht mehr fehlen dürfen

Unsere Urlaubsvorbereitungen verliefen dieses Mal überraschend strukturiert und weniger chaotisch als ich dachte. Ich suchte einen Sterilisator für Babyflaschen und wusste zu dem Zeitpunkt noch nicht, dass ich die Lösung schon in meiner Hand hielt. Die Babyflaschen mit einer selbst-sterilisierenden Funktion von MAM erleichtern die Reinigung wirklich ungemein. Man benötigt keinen überdimensionalen Sterilisator, sondern kann die Flaschen nach Bedarf auch einzeln in der Mikrowelle sterilisieren. Dank eines Bodenventils sollen die Babies außerdem weniger Aufstoßen oder Koliken bekommen. Mit einem Spuckbaby lässt sich das jetzt natürlich schlecht beurteilen. Unsere Erfahrungen mit den Flaschen sind dennoch durchweg positiv.

In den letzten Jahren landete der ein oder andere Teller auf unserem Fußboden. Es gab die verschiedensten Gründe dafür, aber am häufigsten war es wohl die fehlende Lust auf Nahrungsaufnahme gepaart mit einer gehörigen Portion Bockigkeit oder es passierte aus Versehen. „Das passiert manchmal, das ist aber gar nicht schlimm, stimmt’s Mama?“

Ein Teller mit einem Saugnapf an der Unterseite war hier tatsächlich die Lösung des Problems.

Das richtige Besteck für Kleinkinder ist ebenso wichtig. Ich finde Kunststoff-Besteck beispielsweise unpraktisch, denn spätestens wenn die Kleinen etwas schneiden wollen, gerät das Messer an seine Grenze.

Große Gefrierformen für den Babybrei sind jetzt meine täglichen Begleiter, wenn es um die Breizubereitung geht. Man kann so ganz nach belieben kombinieren, je nach dem was man alles im Gefrierfach hat. „Heute gibt es Karotten-Pizza-Brei. Mmmmmh, das schmeckt gut!“

Selbstgemachte Quetschies stehen hier gerade ganz hoch im Kurs. Dank den wiederverwendbaren Squeasy Snackers machen wir unsere ganz eigenen Quetschies. Man spart Geld und hat weniger Müll.

Vom Leben gelernt

An Aufbewahrungskörben ohne Ecken und Kanten stößt es sich leichter. „Pass auf, dass du dich nicht auf die Ecke fällst.“ – Zack, Krach…wuäääääh! „Eigentlich meinte ich alle Ecken…“ Irgendwann und besonders dann, wenn man es 1x zu oft gesagt hat, verliert man die Lust an diesem Spiel. Bastkörbe sind, meiner Meinung nach, eine ganz wunderbare Alternative und um einiges kinderfreundlicher.

„Ich trage dich wohin du willst…“ Auch wenn beide Kinder sehr gut in ihrem Kinderwagen schlafen, gibt es immer wieder Momente, in denen ich für unsere Babytrage dankbar bin. Gerade jetzt mit Baby und Kleinkind ist es unterwegs von Vorteil beide Hände frei zu haben. Die Babytragen von Ergobaby ermöglichen die Kinder in Laufrichtung zu tragen. Wahrscheinlich können das mittlerweile alle Tragen und nur ich habe es nicht mitbekommen, da ich den Minimann schon eine ganze Weile nicht mehr trage. Jetzt mit der Knopfmadame muss ich direkt mal ausprobieren, ob das mit unserer 3 Jahre alten Ergobabytrage auch möglich ist. Welche Trage verwendet ihr?

Ein größenverstellbares Kinderbett ist wirklich eine Überlegung wert. Ich möchte es nicht mehr missen, dass ich mich zum Minimann ins Bett legen kann. Er hat bis kurz vor seinem dritten Geburtstag in seinem kleinen Bett geschlafen, was vom Platz her zwar vollkommen ausreichend war, allerdings lässt es sich so wirklich schlecht kuscheln. Natürlich braucht die Knopfmadame nicht direkt von Anfang an ein großes Bett, aber eins was mitwachsen würde, finde ich wirklich praktisch.

Der Minimann liebt seinen Bade-Poncho mittlerweile mehr denn je und auch ich finde ihn nicht nur unglaublich niedlich darin, sondern auch richtig praktisch.

Wir sind ganz begeistert von den dünnen Schlafsäcken aus weichem Musselinstoff. Jetzt im Sommer sehen sie nicht nur hübsch aus sondern sind super für die wärmeren Nächte.

Lätzchen lerne ich seit der Knopfmadame wieder mehr zu schätzen. Das Spucken hat zwar schon nachgelassen, aber so sind wir immer auf der sicheren Seite und müssen sie nicht jedes Mal komplett umziehen.

Unsere Kirschsauger aus der Apotheke, die hier gefühlt in jedem Raum zu finden sind. Alle anderen Schnuller hat Knopfi immer wieder ausgespuckt.

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Vielleicht konnte ich so die ein oder andere Frage beantworten, die mir im Laufe der Zeit immer wieder auf Instagram gestellt werden.

Bastkörbe | Trinkflasche | Quetschi zum selber befüllen | Teller mit Saugfuß | Gefrierform mit Deckel | Besteck | Babytrage | Babybett | Kirschsauger | Bade-Poncho | Lätzchen | Schlafsack

7 Kommentare

  1. Mit was für einem Brei hast du angefangen? Und hast du schon Kartoffeln dazugegeben? Wir essen auch seit einer Woche Brei und wollen heute auf Möhre umsteigen 🙂

  2. wow schon brei? voll gut! wie alt ist die madame jetzt?
    hast du tipps zum beikosteinstieg?
    und hast du due flaschen für abgepumote milch oder hast du schon abgestillt?

    • Wir haben es einfach versucht und es schmeckt ihr. Ich hätte das nicht mal vermutet, denn ihr Bruder war da nicht so schnell. Ich habe schon abgestillt. Sie ist bald 5 Monate 🙂
      Mmh einen Tipp? Naja, vielleicht fängst du mit Karottenbrei an, vielleicht machst du es am besten selbst. Oder holst ein kleines Gläschen, denn am Anfang sind es (wenn überhaupt) nur ein paar kleine Löffel.
      Liebe Grüße,
      Bell

      • cool okay! also gibst du jetzt pre-milch? wolltest du nur so kurz stillen oder hat es sich so ergeben? ich nutze das stillen ja auch oft zum beruhigen, deshalb bin ich da noch so unsicher, würde aber auch gerne mit 6 monaten durch sein damit 😉

        • Es hat sich mehr oder weniger so ergeben. Meinen Sohn habe ich 5/6 Monate voll gestillt, er wollte aber auch keinen Brei. 🙂 Beruhigen geht bei uns mit dem Schnuller ganz gut. Liebe Grüße

          • voll gut und unkompliziert 🙂
            mein grosser wollte damals auch früh brei und nocht mehr gestillt werden. haben aber dann noch viele monate pre milch gegeben. machst du es auch so? ich weiss garnich ob das nötig war… mal sehn wie es diesmal wird.

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