Autor: Bell

Adventskalender selber befüllen | Ideen für Kindergartenkinder

Adventskalender selber befüllen – aber womit? Da stecke ich mit meiner Planung für Minis Adventskalender und einem Beitrag über „Adventskalender für Kindergartenkinder“ in den letzten Zügen und dann erwähnt mein Mann ganz beiläufig, dass wir doch seit Monaten einen Lego-Adventskalender im Schrank liegen haben. Leider ist dieser besagte Schrank unser kleines, persönliches Bermuda-Dreieck. Legt man etwas hinein, dass man später verschenken möchte, sind diese Sachen auf unbestimmte Zeit wie vom Erdboden verschluckt. Man erinnert sich erst wieder daran, wenn es bereits zu spät ist. Der Minimann wurde in diesem Moment jedenfalls um einen zweiten Adventskalender gebracht. Falls du das hier irgendwann mal ließt, mein Schatz. Ich hätte nicht mehr daran gedacht und einen gebastelt. Da Weihnachten in großen Schritten auf uns zu kommt, möchte ich euch meine Ideen natürlich nicht vorenthalten. Der aufmerksame Leser hat wahrscheinlich schon nachgezählt und festgestellt, dass da 12 Ideen fehlen. Natürlich fehlen diese 12 Türchen nicht, ihr findet sie lediglich in dem passenden Beitrag der lieben Sabrina auf ihrem wundervollen Blog Starlights in the Kitchen. Unterschiedliche Mamas, unterschiedliche Ideen – es kann also nur gut sein da auch mal …

Wunschkarussell | „Ich kauf es! Ich kauf es nicht! Ich kauf es…“

Seitdem ich mich etwas mehr mit dem Thema Minimalismus und Nachhaltigkeit auseinandersetze, haben sich auch meine Wünsche entsprechend verändert. Es wirkt vielleicht auf den ersten Blick nicht so, da ich euch trotzdem relativ regelmäßig ein neues „Wunschkarussell“ unter die Nase halte, aber es stimmt tatsächlich. Ich überlege eine halbe Ewigkeit bis ich einen Bestellvorgang abschließe. Das ist mein persönliches Warenkorb-wechsle-dich-Spiel. Momentan rücke ich in meinem Kopf die Möbel im Kinder- und Arbeitszimmer hin und her. „Bleibt die Aufteilung so erhalten oder gibt es bald zwei Kinderzimmer? Wohin kommt dann der Schreibtisch? Apropos Schreibtisch – was passiert mit diesem riesigen, schwarze Bürostuhl?“ Mein Mann sagt, ich solle mir über so unwichtige Dinge nicht so viele Gedanken machen. Vielleicht hat er damit Recht, aber wenn ich mir einmal eine Idee in den Kopf gesetzt habe, ist es schwierig mich wieder davon abzubringen. Zum Glück bin ich da flexibel und fixiere mich nicht nur so auf eine Sache. Ich habe euch in der Vergangenheit schon das ein oder andere Mal von meinem Freischwinger Stuhl von Zuiver vorgeschwärmt. Die Begeisterung für diesen Stuhl hat seit Tag …

5 Schritte zu einer gelungenen Babyparty

Dieser Beitrag wird von Ardo unterstützt. Wer meinen letzten Beitrag über meine drei Babypartys gelesen hat, weiß jetzt wahrscheinlich, warum eine Babyparty immer ein Grund für eine kleine Feier ist. Eine kleine? Oh ja, denn im Regelfall kommt man abends nicht zu spät ins Bett, weil die werdende Mama im Endstadium nicht mehr all zu lang wach bleibt 😀 Wach ist sie häufig in der Nacht, wenn alles schläft und das Baby im Bauch seine eigene Party feiert und damit für ordentlich Sodbrennen sorgt. Gut möglich, dass ich da aus eigener Erfahrung spreche. Meine Tipps zur Organisation einer Babyparty Es ist natürlich kein Hexenwerk sich Tipps, Ideen oder Anregungen aus dem Internet zu suchen. Aber manchmal sind es die Kleinigkeiten, an die womöglich nur eine Mama denkt, die selbst schon eine eigene Babyparty hatte. Beginnt rechtzeitig mit der Planung und Organisation!  Man sollte zuerst wissen, ob die werdende Mama überrascht oder ob sie an der Planung ihrer Babyparty beteiligt werden soll. Wann? Wo? Wer? Um den Aufwand und das Stresslevel der werdenden Mama so gering …

Menschen(s)kind, pass doch auf!

„Isst Knopfi gerade deine Pflanze?“ Tatsächlich, unsere 8 Monate alte Tochter kaut genüsslich auf einem Blatt meiner Ufo-Pflanze herum. Stand sie nicht eben noch mit ihrem Hochstuhl mitten in der Küche, weit genug weg von allem, was nicht in kleine Kinderhände gehört? Wir hatten die Rechnung ohne den Minimann gemacht, der sich einfach nur Platz verschaffen wollte und deswegen seine Schwester samt Stuhl zur Seite schob. Da saßen sie nun. Der Eine glücklich, weil er sich selbst zu helfen gewusst hatte. Die Andere zufrieden, auf eben diesem Blatt kauend. Zum Glück hatte Knopfi ihr Blatt eben erst erbeutet, so dass nicht mehr als 2 kleine Zahnabdrücke daran zu finden waren. Situationen wie diese lassen sich leider nicht immer vermeiden. Man kann, schlicht und ergreifend, manchmal gar nicht so blöd oder vorausschauend denken. Besonders wenn man ein größeres Geschwisterkind im Haushalt hat, was in erster Linie „nur helfen“ will oder „nur gedacht hat, dass….“. – Auch mit nur einem Kind muss man sich im Grunde stets und ständig darüber im klaren sein, was für eine Vorbildfunktion man eigentlich inne hat. …

Between Mondays #10 | Zeitumstellung für Fortgeschrittene

Ich war bisher immer der Meinung, dass die Zeitumstellungen eher den kleineren Mitmenschen unter uns zu schaffen macht. Plötzlich wird es mitten am Nachmittag schon dunkel draußen. „Wir können doch eine Taschenlampe mit auf den Spielplatz nehmen, oder?“ An Lösungsvorschlägen, was man gegen das frühe Dunkelwerden machen kann, mangelt es uns jedenfalls nicht. Dieses Mal bin ich es allerdings, die mit einem Jet-Lag zu kämpfen hat. Es wäre vielleicht alles einfacher gewesen, hätte ich vorgestern nicht vergessen meine Armbanduhr umzustellen. Am Montag habe ich dadurch nicht nur den Minimann eine Stunde eher aus der KITA abgeholt und mich vorher noch gefragt warum es denn schon so spät sei, sondern auch die Knopfmadame schon 17 Uhr ins Bett gebracht. Sie war müde, es war dunkel draußen und ich hatte nicht die geringsten Zweifel daran, dass ich eine Stunde zu früh dran war. Mit Hinblick auf den gestrigen Abend bzw. die Nacht war das wirklich leichtsinni. Ich war erst früh um 4 Uhr wieder zu Hause und Knopfi ab 8:30 Uhr ein munteres Putz. Natürlich hätte die Nacht auch wesentlich …

Minimalismus | Winter- und Weihnachtsdeko

In zwei Monaten ist tatsächlich schon wieder Weihnachten. Aber war es nicht erst gestern, als ich mich an Heiligabend erschöpft aber glücklich auf unserer Couch abgerollt habe? Das erste Weihnachten, dass wir mit der ganzen Familie bei uns zu Hause gefeiert haben. Für alle diejenigen unter euch, die den Ernst der Lage noch nicht bemerkt haben, sage ich es gern etwas deutlicher: Es ist an der Zeit sich ernste Gedanken über Weihnachtsgeschenke zu machen. An alle Last-Minute-Geschenke-Käufer: Ihr habt meinen Respekt. Akzente setzen, aber bitte dezent! Die dunkle und kalte Jahreszeit hat trotz dieser beiden Merkmale auch schöne Seiten. Der Kerzenverbrauch steigt, wie jedes Jahr, ins unermessliche und gleichzeitig erscheint alles so unglaublich gemütlich und muggelig. Auch wenn ich die traditionellen, erzgebirgischen Schwibbögen mag, weil sie die Häuser dadurch freundlicher wirken lassen, halte ich es lieber etwas schlichter. Ich mag den Gedanke, dass man die Winter- und Weihnachtsdekoration über viele Jahre oder sogar ein Leben lang aufbewahrt. Meine Frau Mama hat unsere Christbaum-Spitze beispielsweise von ihrer Oma geerbt. Könnt ihr euch vorstellen, was früher los war, wenn ich dieser …

Mama Beauty | Die Natürlichkeit behalten

(abfällige Tonlage an) „Na du bist ja auch eher so der natürliche Typ.“ – „Stimmt, meiner Tochter ist es momentan absolut egal, ob Mama einen perfekt sitzenden Lidstrich hat oder einfach gar keinen.“ Vielleicht war ich in diesem Moment unterzuckert oder einfach nur etwas dünnhäutig, aber ich fühlte mich, durch diese Bemerkung und die Art und Weise wie es gesagt wurde, angegriffen. Ich ließ mich zu einer Rechtfertigung hinreisen, obwohl es doch eigentlich gar keinen Grund gab. Einen Schokoriegel später war der Ärger darüber auch schon verfolgen, denn so wirklich negativ war diese Feststellung ja gar nicht. Da bin ich doch lieber „natürlich“ und auf der sicheren Seite, dass man mich auch ungeschminkt noch erkennt. Die eigene Natürlichkeit unterstreichen Im Grunde lag die Person mit ihrer Feststellung also gar nicht so falsch. In all den Jahren in denen ich mich nun schminke, habe ich immer versucht es natürlich zu halten. Mal abgesehen von der hellblauen Lidschatten-Phase mit 14 und der schwarzen Wasserlinie mit 16 ist mir das tatsächlich ganz gut gelungen. Stellt euch vor es hätte Instagram …

Wieviele Kinderzimmer braucht man?

Die Zeit vergeht viel zu schnell und aus diesem Grund überlegen mein Mann und ich seit einer Weile, wie die Aufteilung der Kinderzimmer in Zukunft aussehen soll. In der Theorie haben wir genug Zimmer, damit jedes Kind sein Eigenes haben kann. Der Minimann bewohnt momentan das kleinere Zimmer, was von der Größe her allerdings vollkommen ausreichend ist. Auf die Frage, wo seine Schwester denn mal schlafen soll, bekam ich vom Minimann ohne zu überlegen folgende Antwort: „Na bei mir, damit sie nicht alleine schlafen muss!“ Wenn ich mit der Knopfmadame durch die Wohnung laufe, fängt sie sofort an zu zappeln, wenn wir uns dem Kinderzimmer nähern. Ich höre sie, in ein paar Wochen, schon patschend durch den Flur zum Zimmer krabbeln. Sie hat ja Recht, der Raum ist viel interessanter als das Wohnzimmer, denn hier ist alles so schön bunt. Aber wie findet man heraus, welche Lösung für beide Kinder am besten ist? Ich muss dabei auch ein bisschen an meinen Mann denken, der meine Pläne schlussendlich (mit mir zusammen) ausführen muss. Ein ständiges Zimmer-Wechsel-Dich ist da leider nicht drin. …

Babyupdate | 7 Monate Zweifach-Mama

Zu wissen, dass in zwei Zimmern dieser Wohnung meine Kinder schlafen, ist schon irgendwie verrückt. Man sollte meinen, dass ich mich in den letzten Jahren daran gewöhnt habe, aber dieses Mama-Dasein verändert sich ständig bzw. passt man sich immer wieder an neue Lebensumstände an. Ich bin nicht mehr die Mama, zu der ich vor 3 Jahren und 8 Monaten über Nacht geworden bin. Bis zu diesem Tag wusste ich nicht welche Ängste man um so ein kleines Leben haben kann. Mir war nicht klar, wieviel Energie in mir steckt, wenn es darum geht für meine Kinder da zu sein. Meine Ausdauer war noch nie so gut. Ich war während der letzten 4 Sätze beispielsweise schon 2x beim Minimann. „Mama? Komm!“  Gerade abends, wenn der Minimann sich an mich kuschelt, wird mir bewusst, dass er zwar der „große“ Bruder ist, aber im Grunde immer mein Baby bleibt. Ich hoffe, es ist ihm nicht zu peinlich, wenn er das hier irgendwann mal ließt?  Aber machen wir uns nichts vor, so geht es wahrscheinlich jeder Mama und sicher auch jedem Papa, da kann es ganz egal …

Minimalismus | Ein erster Versuch für etwas mehr Nachhaltigkeit

„Weniger ist oft mehr, merk dir das.“ – Ja, Mama! Meine Mama hat sich in dieser Hinsicht gern und oft wiederholt. Damit wollte sie wahrscheinlich erreichen, dass ich irgendwann zu höre und auch verstehe was sie meint. Es hat etwas gedauert, aber 15 Jahre später bin ich auf einem ganz guten Weg. Minimalismus – und was kommt dann? Schon seit eine Weile setze ich mich jetzt mit dem Thema „Minimalismus, einfach leben“ auseinander und versuche es jeden Tag ein Stück mehr in unseren Alltag zu integrieren. Vor über einem Jahr habe ich, aus diesem Grund, nach und nach all unsere Plastikdosen und -behälter, durch das Upcycling von Glasflaschen ersetzt. Nachhaltige Produkte im Haushalt Umweltfreundliches Kindergeschirr aus Bambusfasern hatte ich dem Minimann bereits gekauft, da war ich noch weit von Minimalismus und Co. entfernt. Es war bunt und praktisch, mehr musste ich damals nicht wissen. Heute weiß ich, dass es ein echter Glücksgriff war, denn das Geschirr von EKOBO ist frei von BPA und anderen Weichmachern. Verschlussklammern aus Edelstahl, wie beispielsweise die Clip Clip Serie von HAY, sehen nicht nur hübscher aus, sondern …