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Between Mondays #11 | Ich mach gern Haken hinter die Sachen, ich mache Haken.

Meinen letzten Wochenrückblick dieser Art habe ich im Oktober geschrieben und damals habe ich euch meine Idee für Halloween gezeigt und bin mit Knopfi in der Trage durch die Wohnung getanzt. Das ist tatsächlich alles schon wieder sehr lang her und seitdem hat sich einiges getan.

Vielleicht werd ich doch noch Interiorblogger

Letzte Woche habe ich, relativ spontan, unserem Flur ein kleines Makeover verpasst. Wir hatten vorher eine schwarze Garderobe und ich fand es schon immer viel zu dunkel. Sie war zwar nicht sonderlich groß, aber mir trotzdem schon länger ein Dorn im Auge.

Als ich dann durch Zufall die klappbaren BJÄRNUM Haken bei IKEA sah, wusste ich sofort, dass die bei uns einziehen dürfen. Unser Flur ist sehr lang und recht schmal und ich wollte eine Variante bei der die Möbel und Jacken nicht zu weit in den Raum ragen. Mit meiner Lösung bin ich mehr als zufrieden, denn jetzt hat auch der Minimann endlich die Möglichkeit seine Jacke direkt im Flur aufzuhängen. Er hat noch mal extra Haken in seinem Zimmer, aber meistens verliert er seine Sachen schon auf halber Strecke und verteilt alles im Flur.

Ich überlege jetzt noch, ob eine Bank in der Art wie die Ypperlig von IKEA unter die Haken passen würde. Hat jemand von euch diese Bank und kann mir dazu eine Meinung da lassen? Kann man bequem darauf sitzen?

Den Korb aus Seegras habe ich übrigens an einen Haken der unteren Reihe gehangen, um darin meine Schals aufzubewahren. Das sieht um einiges ordentlicher und aufgeräumter als auf der Ablage der alten Garderobe aus.

Wie findet ihr die Lösung für unseren schmalen Flur?

 

Avocadoaufzucht 2.0

Nach unzähligen und einigen gescheiterten Versuchen haben es jetzt tatsächlich drei Avocadokerne geschafft, Wurzeln zu schlagen. Eine Davon habe ich mittlerweile sogar schon in einen Topf gepflanzt und bin wirklich gespannt, ob sie nun auch weiterhin so gut wächst und gedeiht.

Mein Tipp: Zieht die Haut vorher ab und schneidet den Kern vorsichtig, entlang der sichtbaren Linie, auf. So wisst ihr von Anfang an ob sich überhaupt ein Samenkorn (nennt man das so?) im inneren des Kerns befindet. Bei meinem ersten Versuch habe ich nach langen 8 Wochen den Kern aufgeschnitten und ernüchternd festgestellt, dass überhaupt nichts in dem Kern war, was hätte wachsen können. 

Oder doch Fashionblogger?

Ich hoffe, ihr lest das Ganze auch mit einem kleinen Augenzwinkern. Leider fehlt mir dazu der persönliche Fotograf und die nötige Zeit. Zum Glück gibt es große Spiegel und gute Handykameras. #sorrynotsorry 

Die Bluse nach der so viele gefragt haben, ist von Gina Tricot und leider schon 2 oder 3 Jahre alt. Aber man findet ganz sicher irgendwo ähnliche.

Fällt eigentlich nur mir auf, dass mein Schuh auf dem Bild aussieht als hätte ich Schuhgröße 43?

Wenn ich mir Mühe gebe, dann kommt jetzt wieder jede Woche ein kleiner Rückblick. Habt ihr Lust? Nutzt gern die Kommentarfunktion 😉

Geschenkideen für den 1. Geburtstag

Als Einstieg für diesen Beitrag habe ich eben nochmal den Geburtsbericht der Knopfmadame gelesen und direkt ein paar Tränen verdrückt. Es ist, als wäre es gestern gewesen. Die Erinnerungen und besonders meine Ungeduld in den letzten Tagen fühlen sich noch so frisch an. In einer Wochen wird dieses kleine Bündel also schon 1 Jahr alt.

Realitätscheck vs. Wunschliste

Pünktlich einen Monat vor dem jeweiligen Geburtstag kommen in der Regel die ersten Fragen nach Geschenkideen für die liebe Verwandtschaft. Beim Minimann war ich damals fast schon euphorisch als es an die Geschenke-Verteilung ging. Es war immerhin der erste Geburtstag meines ersten Kindes, da darf man als Mama schon mal kurzatmig werden.

4 Jahre später bin ich der festen Überzeugung, dass wir genug Spielzeug und Beschäftigungsmöglichkeiten für beide Kinder haben. Knopfi findet prinzipiell alles interessant, was ihrem Bruder gehört und komischerweise ist es umgedreht genauso. Schenkt man also einem Kind etwas, sind beide vertan. Das beschenkte Kind überlässt die Sachen dem jeweils Anderen und spielt, in dem dadurch gewonnenen Zeitfenster, mit den bereits vorhandenen Spielsachen, an die es sonst nicht rankommt. Da kann man schon mal durcheinander kommen.

Ich suche also zum größten Teil nach Sachen mit denen Beide etwas anfangen können und dazu noch ein, zwei Teile die wirklich nur für das jeweilige Geburtstagskind bestimmt sind. Wahrscheinlich wird das in ein paar Jahren nicht mehr so einfach funktionieren, aber bis dahin mache ich einfach so weiter.

10 Geschenkideen

Ein Tippi steht schon seit Jahren auf meiner Wunschliste, aber bisher hat es einfach immer am Platz und an der Überzeugung gefehlt. Der Minimann fand die Höhlen die er bisher unter dem Tisch und den Stühlen bauen konnte nämlich auch immer recht gut. Jetzt wo Knopfi schon etwas größer ist, habe ich dieses Bild vor mir, wie sie da zusammen in ihrem Tippi sitzen. Ob meine romantische Vorstellung sich auch in die Realität übertragen lässt, wird sich womöglich bald zeigen.

Das Kletterdreieck für Kinder kenne schon länger als ich selbst Mutter bin und fand es schon damals super. Bisher habe ich mir allerdings keine Gedanken über den Preis gemacht und war vor ein paar Tagen dementsprechend überrascht. Dennoch finde ich, dass es sich gut als großes Familiengeschenk eignet und man umgeht diese vielen, kleinen Geschenke, die später unbeachtet in den Regalen liegen.

Mein persönliches Highlight zum 1. Geburtstag bleib, zwischen all den anderen Ideen, die Puppe von moyoh. Es war Liebe auf den ersten Blick und als ich unsere Puppe gestern auspackte, musste ich kurz vor Freude quietschen. Der Blick meines Mannes war in diesem Moment wirklich unbezahlbar. Ja, ich kann mich mit 30 Jahren auch noch über eine Puppe freuen und hoffe, dass Knopfi sie ähnlich gut finden wird.

Passend zu ihrer ersten Puppe wäre ein Puppenwagen als eine Art Lauflernwagen natürlich super. Hätte man mir vor 2 Jahren gesagt, dass ich mich mal mit dem Thema Puppenwagen auseinandersetzen würde, ich hätte es nicht geglaubt.

Das Bällebad konnte ich vor 2 Jahren mal bei Freunden testen und fand es super, da man auch als Erwachsener gut darin Platz hat. Allerdings ist die Anschaffung sicher auch eine Frage von Nervenstärke und Geduld, denn der Praxistest zeigt, dass sich die Bälle die meiste Zeit außerhalb des Bällebades befinden.

Die Bücher von kleine Prints finde ich richtig schön, nur habe ich es bisher nie hinbekommen, mich zeitig genug darum zu kümmern. Vielleicht klappt es ja dieses Mal.

Das Saugnapf Rasselset stelle ich mir ganz praktisch für Knopfis TrippTrapp-Stuhl vor, denn momentan bleibt nichts wirklich lange auf ihrem Tablett liegen und erfahrungsgemäß bleibt das auch noch eine ganze Weile so.

Da ich bei der Geschenkauswahl den Minimann auch immer etwas im Hinterkopf habe, finde ich den Wasserparcours von HABA ziemlich gut. Ich denke, da würden beide eine Menge Spaß beim Baden haben.

Mit dem Regenbogen von GRIMM’s wird es sicher ganz ähnlich sein, damit können sie ebenfalls beide etwas anfangen und ich liebäugle tatsächlich schon sehr lange damit.

Da wir im Mai auf einer Hochzeit sind und dafür an einen wärmeren Ort fliegen, finde ich diese kleinen, silberfarbenen Babyschuhe dafür ganz bezaubernd. Vielleicht warte ich damit allerdings noch etwas, denn ihre Füße werden bis dahin sicher noch etwas wachsen.

Fazit

Ich bin mal wieder viel zu spät dran, aber liege trotzdem noch im Zeitplan. Den kleinen Räubern ist gar nicht bewusst, dass die Eltern den Geburtstagen oft genauso entgegenfiebern wie sie selbst. Obwohl Knopfi nächste Woche vielleicht eher von dem Trubel überrumpelt wird, als dass sie dem Tag wirklich entgegen gefiebert hätte. Aber wir lassen es ganz gemütlich angehen und verteilen die Besucher über den Tag. Zum Glück ist sie dank ihrem Bruder doch schon ganz gut abgehärtet was Lautstärke und Trubel angeht. Der Minimann selbst war damals doch etwas überfordert von seinem ersten Geburtstag, dem Rummel um seine Person und den ganzen Eindrücken.

Heute in einer Woche wird mein Baby ein Jahr alt. Heute vor einem Jahr war ich noch ein unausstehlicher Wal. Damals wie heute kommen mir direkt Tränen, wenn ich nur daran denke. 

Wenn ihr wissen wollt wie sich echte, bedingungslose Liebe anfühlt, macht Kinder. Es gibt einfach kein vergleichbares Gefühl. 😉

Und an alle, die davon noch weit entfernt sind – ihr denkt in ein paar Jahren vielleicht mal an mich.

 

 

Selbstversuch | „Guck mal, was deine Windel kann.“

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Meine Kinder sind beide echte Schnarchnasen, wenn sie einmal schlafen, dann so richtig. Was sich auf der einen Seite wirklich traumhaft anhört, kann sich tatsächlich auch als Nachteil erweisen, nämlich genau dann, wenn die Windel nicht hält, aber das Baby einfach weiterschläft. Beim Minimann konnte man sich darauf verlassen, dass er bei einem nassen Windelpo direkt unruhig wurde. Seine Schwester dagegen schläft, auch wenn bereits der halbe Rücken nass ist.

Die neue Pampers Baby-Dry

Wir haben in den letzten knapp 4 Jahren schon so einige Windelsorten ausprobiert und sind am Ende immer wieder bei Pampers Windeln gelandet. Die neue, einzigartige Luftkanaltechnologie für atmungsaktive Trockenheit der Pampers Baby-Dry sorgt bei Knopfi für trockene Nächte und einen erholsamen Schlaf. Durch die Luftkanäle kann die Luft in der Windel zirkulieren und es gelangt mehr Sauerstoff an die empfindliche Babyhaut. Die Baby-Dry Windeln wurden übrigens von OEKO-TEX auf Schadstoffe überprüft und mit dem OEKO-TEX STANDARD 100 Siegel zertifiziert.

Der Minimann im Windelfieber

Stellvertretend für seine Schwester durfte der Minimann letztes Wochenende die neuen Pampers Baby-Dry, die uns eigens dafür von Pampers zugeschickt wurden, auf Herz und Nieren testen. Er war schön, ihn so konzentriert bei der Sache zu sehen.

Zuerst überprüften wir die Saugfähigkeit der neuen Pampers Baby-Dry und färbten zu diesem Zweck 220ml Wasser mit einem Teelöffel blauer Lebensmittelfarbe. Wäre es nach ihm gegangen, hätten wir dafür mehr als nur einen Teelöffel benötigt.

Danach wird der Windelkern in die blaue Flüssigkeit gelegt und soll innerhalb von 30 Sekunden die 220ml aufsaugen. „Guck mal, was deine Windel kann. Guck mal, guck!“

„Nochmal!“

Er nahm den Windelkern ganz behutsam aus der Schale und es dauerte nicht lange, da rutschte er schon aufgeregt auf seinem Stuhl hin und her. „Mama, die ist doch ganz trocken. Wo ist das  Wasser hin?“ 

Aus anfänglichem noch recht zaghaftem Abtasten des Windelkerns wurde schnell ein kräftiges Drücken. Irgendwo musste doch diese Flüssigkeit sein.

Die Luftkanäle waren durch die Flüssigkeit im inneren nun sehr gut sichtbar und hielten dem Druck der kleinen Finger stand. Erst als ich ihm erklärte, dass genau das die Aufgabe der Windel ist, nämlich den Baby-Po vor Feuchtigkeit zu schützen, hörte er auf.

„Aber hier ist doch gar nichts nass, der Po ist doch trocken.“

„Und genau so soll es doch auch sein, mein Schatz.“

„Hhm, nagut.“

Zum Glück gab es noch einen zweiten Test, dieses Mal nicht nur mit einem Windelkern, sondern mit einem Exemplar der neuen Pampers Baby-Dry Windel.

Zur Freunde des Minis kam hier noch mal die blaue Lebensmittelfarbe zum Einsatz. Dieses Mal waren es 150ml, die man auf das vorgegebene Kreuz gießen sollte.

Es hat mich zwar ein wenig Überredungskunst gekostet, aber die Flüssigkeit landete mit einer kleinen Ausnahme fast ausschließlich auf dem Kreuz. Man konnte zusehen, wie sich alles nach und nach in der Windel verteilte und der Windelkern auch hier die Flüssigkeit komplett in sich einschloss.

Mit einer Ballpumpe, 2 kleinen Styroporbällen und einer Badeente ging es weiter. Damit testeten wir die Luftzirkulation die durch die entstandenen Luftkanäle ermöglich wird. Es sollte unter der Ente hindurch gepustet werden. Dafür setzten wir die Ente auf die Windelmitte, die beiden Bälle legten wir davor. Als wir uns endlich entschieden hatten, wer es als Erster versuchen darf, ging es los. Die beiden Bälle rollten, zur Freude des Katers und des Babys, bei jedem Versuch vom Tisch. Der Versuch zeigte sehr gut, wieviel Platz durch die Luftkanäle geschaffen wird und so den Baby-Po schützt.

Ein Highlight jagte an diesem Vormittag das Nächste, denn der Mini durfte die Windel nun auch noch aufschneiden. Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie einfach es geht, Kinderaugen zum leuchten zu bringen. Zugegeben, für das Bild habe ich noch eine zweite Windel aufschneiden müssen, denn so schnell konnte ich gar nicht gucken, da war die halbe Windel bereits leer und der Inhalt auf dem Tisch verteilt.

„Was ist das? Das fühlt sich lustig an. Ist da das Wasser drin? Bleibt das jetzt da drin?“

Man konnte förmlich sehen, wie sich die Fragen und Gedanken in dem kleinen Kopf überschlugen und es war so niedlich mit anzusehen, wie er danach seiner Schwester davon erzählte. Ich vermute fast, dass sie es weniger spannend fand, aber der Minimann war von den beiden Experimenten definitiv hell auf begeistert.

 

Also mein Tipp an all die Mamas, die ebenfalls Pampers nutzen – probiert die neue Baby-Dry Windel mit Luftkanälen aus. Ich hätte diese Begeisterung nie vermutet, aber wie oben schon gesagt – manchmal ist es so einfach, Kinder zu begeistern. Ihr braucht lediglich eine Pampers Baby-Dry Windel, eine Schale und Lebensmittelfarbe.

In freundlicher Zusammenarbeit mit Pampers. Vielen Dank!

Wir wachsen alle mit unseren Aufgaben, auch unser Immunsystem.

 

„Mama, wir können nicht rausgehen – es regnet. Da tropft es uns ins Gesicht.“

„Klar können wir, der Regen kann uns doch nichts.“

„Nein! Ich will aber nicht raus!“

„Guck mal, nimm doch den Regenschirm.“

„Jaaaaa, Regenschirm!“

 

Der Minimann weiß noch nichts von diesem Immunsystem, dass in jedem von uns steckt und uns schützt. Gegen Regentropfen kann es war auch nicht viel ausrichten, aber wie sagte meine Oma immer so schön: „Wir sind doch nicht aus Zucker!“.

Wir haben jetzt die Zusage für den Kita-Platz der Knopfmadame und freuen uns schon auf all die neue Bakterien und Viren, die dann im Doppelpack auf uns zukommen. Das Immunsystem der Kleinen entwickelt sich maßgeblich in den ersten beiden Jahren. Der Mini hat diese Zeit schon erfolgreich und mit nur wenigen Infekten hinter sich gelassen und nun liegt es an uns, auch Knopfi dahingehend gut zu unterstützen.

Eine wunderbare Übersicht zum Thema „Wie man das Immunsystem von Babys und Kleinkindern unterstützen kann“, findet man übrigens auf Aptawelt. Ich erinnere mich noch gut daran, wie ich damals, kurz nach Minis Geburt verunsichert war, ob ich denn im kühlen Februar schon mit ihm rausgehen kann. Mittlerweile bin ich natürlich schlauer und um ein weiteres Kind erfahrener, aber manchmal hilft es tatsächlich etwas nochmal nachlesen zu können.

Ich versuche jede Woche mehrmals mit beiden Kindern rauszugehen. Denn wie heißt es gleich so schön? Frische Luft stärkt die Abwehrkräfte und unser Immunsystem. Zugegeben, mein großes Kind ist nicht unbedingt der Erste der „hier“ schreit, wenn es darum geht sein Lego aus der Hand zu legen um sich anzuziehen. Sind wir erst einmal draußen, gibt es dann häufig kein Halten mehr. Es werden Stöcke gesammelt, Blumen oder Blätter für die kleine Schwester gepflückt und minutenlang Käfer und andere Tiere beobachtet.

Unser Immunsystem wächst mit seinen Aufgaben

 

Jede Mama hat schon von dem berühmten „Nestschutz“ gehört, den Babys während ihres ersten Lebensjahres haben.  Beim Minimann konnte man das damals tatsächlich sehr gut beobachten. Das erste Jahr verging fast ohne irgendeinen Infekt, erst als er zur Tagesmutter ging, kamen auch die ersten Krankheiten. Mir war bis dahin nicht bewusst, wie einen diese Kinderviren umhauen können. Innerhalb von Stunden lag oft die ganze Familie flach.

Dazu gibt es ebenfalls eine Menge hilfreiche und gut gegliederte Informationen und Tipps auf Aptawelt. Ich hab damals, zum Thema Spucken bei Stillkindern  gute Ansätze gefunden. Man kann sich außerdem Ratgeber zu den unterschiedlichsten Themen als PDF herunterladen, was ich richtig gut finde. Egal ob Beschwerden in der Schwangerschaft oder Informationen über Babys Verdauung, es ist alles dabei.

Kurz nach Knopfis Geburt gab es damals ein kleines Willkommens-Geschenk aus der Kita mit nach Hause – eine dicke, fette Erkältung. Da stand ich nun, Zweifach-Mama die eigentlich Bescheid wissen müsste, mit meinem 3 Wochen alten Baby und spürte, wie sich ein Gefühl der Überforderung in mir breit machte. Doch wie auch das Immunsystem, wachsen wir mit unseren Aufgaben und so meisterten wir auch diese Erkältung, mit Erfolg. 😉

Momentan schlagen wir uns, trotz Kindergartenkind, ganz gut durch die nasskalte Jahreszeit. Zumindest so gut, dass mein Mama-Gedächtnis es recht schnell wieder löscht und als nicht so schlimm einordnet.

Die Apothekerin unseres Vertrauens meinte übrigens schon ein paar Mal, es sei wirklich selten, dass ein Kind mit fast 4 Jahren noch nie ein Antibiotikum nehmen musste. Ich drück die Daumen, dass es auch weiterhin so bleibt.

So versuchen wir unser Immunsystem zu stärken

 

Es gibt kein Patentrezept, um möglichst gesund zu bleiben, aber man kann sein Immunsystem bzw. das der Kinder auf natürliche Weise unterstützen.

Hier husten momentan gerade 2 von 4 Familienmitgliedern und der Dritte lahmt auch schon ein wenig. Ich bin also seit ein paar Tagen im absoluten „Mama-Modus“ und habe rund um die Uhr Bereitschaftsdienst. Mir fällt dafür gerade keine bessere Bezeichnung ein. Ich höre mich an wie eine Schallplatte, die niemand anhören möchte.

„Versuch doch bitte deiner Schwester nicht direkt ins Gesicht zu husten, nimm den Arm vor den Mund.“

„Arm vor den Mund.“

„Arm! BITTE!“

Wir sind hier sehr weit weg von sterilen Verhältnissen und darüber bin ich mehr als froh. Aber bei Erkältungen o.ä. bin ich hartnäckig, da gibt es keine Ausnahmen.

Die 3 Sekunden Regel und die Sache mit dem Dreck

Im Kindergartens gibt es einen Baum, bei dem es sich der Minimann zur Aufgabe gemacht hat, alle Wurzeln (und ich meine wirklich alle) freizulegen. Egal ob es regnet, die Sonne scheint oder es stürmt, mein Kind sitzt unter diesem Baum und gräbt, als würde er nach einem Schatz suchen. Seit letztem Sommer verzichtet er nun auch auf seine Schaufel. Er hat ja schließlich zwei gesunde Hände. Mir ist in den vergangenen Monaten regelmäßig das Gesicht eingeschlafen, wenn er nachmittags unter seinem Baum hervorgekrochen kam.

„Mama, ich hab ein bisschen im Dreck gespielt. Das macht aber nichts, denn wir können ja duuuuschen.“

„Gut kombiniert, Watson!“

„Was hast du gesagt, Mama?“

Es hat tatsächlich ein paar Wochen gedauert, aber mittlerweile stört mich der Anblick meines komplett eingedreckten Kindes kaum noch. Diese Tatsache stärkt nicht nur sein Immunsystem sondern auch meine Nerven.

Wenn zu Hause etwas Essbares auf den Fußboden fällt, dann heben wir es in der Regel einfach auf, pusten es ab und essen es. Ihr kennt sicher das Prinzip der „3 Sekunden Regel“ und auch der Minimann kann damit mittlerweile etwas anfangen.

Als vor einer Weile einem Mädchen im Kindergarten ein Gummibärchen auf den Fußboden fiel, handelte er nach bestem Wissen und Gewissen. Er hob es auf und gab ihn ihr zurück. Ich war noch total verblüfft von der Tatsache, dass er es ihr zurückgab und es sich nicht selbst in den Mund steckte, als die Mama des Mädchen plötzlich laut dazwischen funkte: „Ihh, gib das her! Das kannst du nicht mehr in den Mund nehmen, das lag doch auf dem Boden!“

Was folgte, war ein Moment, der mein Mama-Herz höher schlagen ließ.

Der Minimann schaute irritiert die Mama des Mädchens an, dann mich, nahm das Gummibärchen, steckte es sich in den Mund und schmatzte etwas unverständlich: „3 Sekunden Regel!“.

Mir fiel es in diesem Augenblick wirklich nicht leicht, Haltung zu bewahren, denn hinter meiner Stirn klatschte und jubelte es laut Beifall.

Oh ja, das ist mein Sohn. Hauptsache Essen.

Apropos Essen

Wenn der Minimann nach dem Kindergarten geduscht hat, gibt es hier regelmäßig einen großen Obststeller. Er hat mittlerweile akzeptiert, dass seine Schwester nun ebenfalls beherzt zugreift und für sich rausgefunden, dass er einfach etwas schneller essen muss, damit er genug bekommt.

Seit zwei Wochen trinkt Knopfi jetzt selbstständig aus ihrer, mit Wasser gefüllten, Trinkflasche, ohne dabei nach hinten umzukippen. Zwei- bis dreimal am Tag bekommt sie außerdem ihre Kindermilch. Sie isst zwar schon sehr abwechslungsreich aber so weiß ich, dass sie auch ausreichend mit den richtigen Nährstoffen wie z.B. Vitamin A, C und D versorgt ist.

Für den Minimann steht immer eine Karaffe auf dem Tisch, so kann er sich Wasser nehmen, wenn er Durst hat.

Ausreichend Schlaf

Ähnlich wie wir braucht auch unser Immunsystem ausreichende Ruhephasen. Im Schlaf steigt die Zahl der natürlichen Abwehrzellen, was für eine erfolgreiche Bekämpfung von Bakterien und Viren von großer Bedeutung ist. Unsere Abendroutine ist jeden Abend gleich und so fällt es vor allem der Knopfmadame nicht schwer in den Schlaf zu finden. Der Minimann ist da natürlich schon etwas cleverer und versucht das zu Bett gehen gern etwas hinaus zuzögern. Zum Glück sind es von „Ich bin aber nicht müde!“ hin zu dem Moment, wo er einschläft oft nicht mehr als 30 Minuten.

Wie ist das bei euch und euren Kindern? Was macht ihr um das Immunsystem zu unterstützen und zu stärken?

*Der Beitrag entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Aptawelt. Vielen Dank.

 

Babyupdate | Wie ich Batmans Schwester enttarnte

Sie möchte sich bisher der Öffentlichkeit nicht zeigen, aber soviel kann ich schon verraten – sie steckt mit Batman unter einer Decke und kennt ihn besser als jeder Andere (mit Außnahme seiner Mutter), denn sie ist Batmans Schwester.

Die ersten Anzeichen ignorierte ich noch und tat es als kindliches Spiel ab, aber mit der Zeit verdichteten sich die Vorkommnisse und das rief natürlich Inspektor Bell auf den Plan. Sie hätten es nicht besser abstimmen können, immer wenn mein Sohn plötzlich und aus unerklärlichen Gründen den Raum verlassen musste, krabbelte mir das Baby vor die Füße oder befüllte, aus dem Nichts, ihre Windel. Ihr glaubt nicht an Zufälle, Inspektor Bell auch nicht.

Wenn mein Mann oder ich nach dem Mini schauen wollten, fing zeitgleich das Baby an zu quaken, so dass Einer nach ihr sehen musste und der Andere, weit genug vom Kinderzimmer entfernt, eine Milch zubereitete.

Der Minimann geht nun seit einer Weile alleine auf die Toilette und schließt dabei die Tür hinter sich. Erst wenn Batman ähh… mein Sohn ruft, dürfen wir zu Hilfe eilen. Clever, wirklich clever.

Als ich heute Morgen die Maske unter Minis Kopfkissen fand, wurde mir schlagartig bewusst, dass ich in diesem Moment das Beweisstück Nr. 1 in meiner Hand hielt.

Lange hat Kopfi so getan, als würde sie mich nicht verstehen und ihren Kopf dabei immer sehr niedlich zur Seite gelegt, aber mittlerweile kann sich dieses kleine Bündel nicht mehr hinter ihren braunen Knopfaugen verstecken.

Während sie trotzdem weiterhin so tut, als hätte sie von nichts eine Ahnung, sorgt der Minimann, heimlich und im dunklen, für Recht und Ordnung. Eine ganz schöne Vorstellung, wenn ihr mich fragt.

Im Grunde brauche ich mich über diese beiden, cleveren Kinder auch gar nicht wundern. Ich meine, bei der Mutter. 😉

Okay Google, was ist eine Konisation?

„Sie sind mir eigentlich noch zu jung für eine Gebärmutterentnahme.“ – „Ja, ich mir auch!“

Aber noch mal kurz zurück zum Anfang.

Während meiner zweiten Schwangerschaft stellte meine Frauenärztin bei mir an Hand regelmäßig wiederholter PAP-Tests (Vorsorge zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs) eine Zellveränderung fest. In den darauffolgenden Monaten war von „Machen sie sich keine Sorgen.“ bis hin zu „Dann muss das Baby eben eher kommen.“ alles dabei. Es wurden mehrere Probeentnahmen gemacht und das Wort „Operation“ fiel immer häufiger. Die Ärzte schienen sich nicht einig darüber zu sein, ob man noch bis nach der Geburt warten kann oder den Eingriff schon vorher durchführen sollte. „Ab der 37. Woche kann das Baby ja kommen.“ war ein Satz, den ich mehrmals hörte.

Ich möchte sie nicht beunruhigen, aber…

 

Die letzten 3 Monate meiner Schwangerschaft waren dank der unglaublich beruhigenden und kaum besorgniserregenden Art meiner Frauenärztin wirklich entspannt. nicht! Sie meinte es sicher nur gut, aber ihre Blicke und ihr ständiges Seufzen inklusive: „Was mach ich nur mit Ihnen?“ taten ihr übriges. Ich war total verunsichert und machte mir Sorgen.

Der behandelnde Arzt im Krankenhaus brachte ein bisschen Ruhe in die Sache, denn er sprach endlich aus was bis dahin seit Wochen unklar war: „Die Operation findet frühestens 3 Monate nach Entbindung statt!“

Eine Konisation! Eine Koni-was?

 

Eine Konisation ist eine Gewebsentnahme mit Ausschabung der Gebärmutter und wird in den meisten Fällen unter Vollnarkose durchgeführt.

Ich weiß, dass man manche Dinge lieber nicht googeln sollte, aber in diesem Fall schaffte Google etwas, was meiner Frauenärztin nicht gelang – mich ein wenig zu beruhigen. Meine größte Sorge bestand nun „nur noch“ darin, dass ich mein 4. Monate altes Baby abgeben musste. Sie war bei meiner Mama in den besten Händen, aber früh im dunkeln zu gehen, während dein Baby noch friedlich schläft und du nicht da sein kannst wenn es aufwacht – ging leider nicht ohne dabei ein paar Tränen zu verdrücken.

Konisation, Klappe die Erste.

 

Die erste Operation verlief, bis auf starke Blutungen, wohl recht normal. Ich bin allerdings noch heute der Meinung, dass das Narkosemittel für ein Elefantenbaby bestimmt war, denn ich brauchte den ganzen Tag um wieder halbwegs wach zu werden und auf die Beine zu kommen. Nach der Operation dauerte es Stunden (die Operation war 8:00Uhr morgens) bis ich überhaupt einigermaßen sitzen konnte. Als ich mich dann auch noch von einem Keks und Wasser übergeben musste, war plötzlich die Rede von „stationärer Aufnahme“.

Ich wollte einfach nur noch nach Hause zu meinem Baby. Als die Ärztin zum 4x an diesem Tag nach mir schaute, versuchte ich so wach wie möglich zu wirken. Das Gespräch dauerte eine gefühlte Ewigkeit doch am Ende hielt ich meine Entlassungspapiere in der Hand. Ich musste mich selten so zusammen reisen um nicht umzukippen und war froh, als ich neben meinem Mann im Auto „saß“. Bei meinen Eltern schlief ich noch mal 3 Stunden und war erst gegen 19 Uhr wieder so wach, dass ich mich neben die Knopfmadame legen konnte um da zu sein, während sie einschlief.

Konisation, Klappe die Zweite

 

3 Wochen nach der Operation hatte ich bei meiner Frauenärztin dem Termin zur Nachkontrolle. 10 Minuten und eine Untersuchung später sagte sie, mit einem Lächeln im Gesicht: „Da müssen wir nochmal ran.“.

Zwischen den Informationen über ihre Urlaubs- und Weiterbildungspläne ging dieser Satz bei mir jedoch vollkommen unter. Erst als sie fragte:

„Wann wollen wir den Termin machen? Dem Chefarzt wäre schon übernächste Woche recht.“ 

„Termin wofür?“

„Für eine Rekonisation.“

„Was, wieso das denn?“

Ich hing gedanklich wahrscheinlich noch auf Mauritius fest, es soll laut Aussage meiner Ärztin dort wirklich ganz wundervoll sein.

Vielleicht stellte ich mich damals auch einfach etwas an, aber ich empfand die Art und Weise, wie sie mir mitteilte, dass ich noch mal operiert werden muss, alles andere als patientenfreundlich. Sie krönte das Ganze noch mit den Worten: „Und dann hoffen wir mal, dass das ausreicht. Denn sie sind mir eigentlich noch zu jung für eine Gebärmutterentnahme.“

Aha?!

Doch was kam denn nun dabei raus?

 

Die zweite Operation verlief um einiges besser. Die Schwester und Narkoseärztin waren die Selben und erinnerten sich wohl noch ganz gut an mich. „Ach ja, bringt man eine Giraffe erstmal zu Fall, steht die ganz schlecht wieder auf.“ Ihr seht, den Vergleich mit großen Tieren bringe nicht nur ich.

Zwei Stunden nach dem Eingriff saß(!) ich schon im Arztzimmer und wartete auf meine Entlassungspapiere.

Letzte Woche war ich dann wieder bei meiner Frauenärztin und  der Blick der Schwester beim Blutdruck messen wäre durchaus ein Foto wert gewesen. Wie ihr euch vielleicht denken könnt, war ich ein kleines bisschen nervös. Doch der Arztbericht gab Entwarnung. Das veränderte Gewebe konnte komplett entfernt werden. BÄM!

Mein Fazit

 

Ich wurde noch nie so oft in so kurzer Zeit nach unserer weiteren Familienplanung befragt. Da mein Muttermund nach den beiden Eingriffen jetzt deutlich verkürzt ist, könnte es im Falle einer dritten Schwangerschaft zu einer Muttermundschwäche kommen.

Aber warum erzähle ich euch das Ganze überhaupt? 

Ich musste erst das tun wovon einem immer abgeraten wird, ich musste googeln um etwas mehr über den Eingriff zu erfahren. Vielleicht ging es dem Ein oder Anderen schon ähnlich oder euch steht irgendwann ein solcher Eingriff bevor. Rückblickend weiß ich, dass ich mich vollkommen umsonst so verrückt gemacht habe. Aber ich musste das Ganze einfach loswerden, was ich hiermit getan habe. Ein Dankeschön an alle die bis hierhin gelesen haben.

 

 

Mama Beauty | von Produkten die viel zu lang warten mussten

Auch 2018 bin ich immer noch fleißig dabei meine Beauty Produkte nach und nach aufzubrauchen. Dazu zählt natürlich nicht nur dekorative Kosmetik sondern auch alle möglichen Cremes und Shampoos. Wenn man nicht mehr ganz sicher ist was für Schätze da im Schrank schlummern, ist es wirklich an der Zeit auszusortieren.

Fünf der folgenden Produkte habe ich im Herbst für mich wieder entdeckt und möchte nun gar nicht mehr, dass sie irgendwann aufgebraucht sind.

Der NARS Cosmetics Blush – Deep Throat lag jetzt sicher etwas über ein Jahr in meiner Schublade und ich hatte ganz vergessen wie schön er auf den Wangen aussieht. Subtil und frühlingshaft, genau das Richtige in dieser grauen Jahreszeit.

Den NARS  Cosmetics Radiant Creamy Concealer – Porcelain hat mir mein Mann aus New York mitgebracht und sich dafür von einem sehr freundlichen Verkäufer bei NARS Cosmetics in ein Gespräch verwickeln lassen. Er wusste natürlich den genauen Name und die Farbe, aber der Verkäufer war wohl sehr angetan davon, dass ein Mann für seine Frau zu NARS kommt und etwas kauft. Kommt wohl nicht ganz so oft vor. Deswegen liebe ich den auch so! 

Der RMS Beauty Living Luminizer lag jetzt ebenfalls sehr lange unbeachtet im Schrank und ich verstehe absolut nicht warum das so war. Er sorgt wie der Blush von Nars für eine ganz natürliche Frische auf den Wangen und genau das mag ich momentan sehr gern.

Die Avène Hydrance Optimale UV Riche verwende ich häufig in der kühleren Jahreszeit, denn sie versorgt meine Haut mit Feuchtigkeit und pflegt sie ausreichend. Wenn ich das Bedürfnis habe, es muss noch ein bisschen mehr sein, mische ich einfach etwas von meinem Gesichtsöl mit unter. Es gibt die Creme mittlerweile auch mit SPF20. Meine Tube musste leider, wie auch die anderen Produkte, eine Weile auf ihren Einsatz warten.

Die LAVOLTA Shéa Naturcreme Soft ist wahrscheinlich die „Neuentdeckung“ in meiner Schublade. Ich habe die damals tatsächlich unbenutzt weggelegt und mir war absolut nicht bewusst, was ich damit verpasse. Ich verwende sie als reine Körperbutter und merke auch noch 2-3 Tage später, dass meine Haut mit ausreichend Feuchtigkeit versorgt ist. Meine Beine und auch meine Arme neigen im Herbst und Winter zu trockenen Stellen. Seit 3 Wochen verwende ich jetzt diese Creme und habe so weiche Haut wie schon lange nicht mehr.

Mein Tipp: Ihr solltet vielleicht auch mal in eure Schubladen schauen, ob sich da ähnliche Schätze verstecken. Die Creme wir definitiv nachgekauft.

Der Rock in a Bottle Loose Glitter von Essence ist das einzige Produkt, dass ich neu gekauft habe. Ich hatte die Wahl zwischen einem teuren Glitzerlack, den ich niemals aufbrauchen würde und diesem kleines Fläschchen. Aufbrauchen werde ich den ganzen Glitzer wahrscheinlich auch nicht, aber er ist wesentlich vielseitiger einsetzbar.

Wie ist das bei euch, habt ihr auch so eine Schublade oder geht das nur mir so?

Wunschkarussell | A Home Office Makeover

Zwischen den Jahres ist es ja bekanntlich am entspanntesten. Man hat kaum etwas zu tun, das Schlimmste scheint überstanden und das bisschen an Weihnachtsfeiertagen wo man von einem Familientreffen zum nächsten hetzt, ist kaum der Rede wert. Warum also nicht einfach die Zeit die einem bleibt, bevor die Silvestervorbereitungen losgehen, sinnvoll nutzen? Dachten wir uns auch und spielten wir mal eben „Zimmer wechsle dich!„.

Arbeitszimmer / Home Office Makeover

Das Arbeitszimmer befindet sich nun, nach über 5 Jahren, wieder an seinem ursprünglichen Platz. Seitdem hat sich einiges getan und am meisten feiere ich, dass das schwarze Computermonster meines Mannes endlich vom Schreibtisch verschwunden ist. Leider ist mein Mann kein Apple-Freund wenn es um Laptops oder Rechner geht. Sein neues, schwarzes Laptopmonster bekommt allerdings einen ganz liebevoll hergerichteten Platz im Schrank.

Der Deal mit meinem Mann war, dass wir nichts Neues dazu kaufen und bisher habe ich mich auch daran gehalten. Das kleine Wörtchen „bisher“ verrät mich wahrscheinlich, aber ein paar klitzekleine Wünsche und Ideen hätte ich da noch.

Für die Lampe gab es sogar schon das Okay. Ja, wir diskutieren hier tatsächlich gern über Sinn und Unsinn von Neuanschaffungen. Meistens kann ich meinen Mann überzeugen, aber er hat den Dreh mittlerweile ganz gut raus und findet oft auch die besseren Begründungen. „Es sieht eben schön aus!“ ist wahrscheinlich auch nicht gerade der Joker unter den Argumenten. Pff, Männer!

Ich bin eher der analoge Typ, wenn es um Kalender geht und seit Jahren großer Fan von Moleskine Kalendern. Für die Familienplanung (der Begriff könnte irritieren) bzw. Organisation mag ich diese großen Wandkalender sehr gern. Sogar mein Mann schafft es mittlerweile all seine Termine darin einzutragen und kommt mir nicht mehr mit seinem Googlekalender. Es waren tatsächlich Monate des Redens und Vergessens einiger, wichtiger Termine, die uns zu dieser Erkenntnis haben kommen lassen. Bäm!

Die ganze Wunschliste:

Teppich – Ferm Living | Spiegel – by46 | Pendelleuchte – WestwingNow | Corokia Pflanze – Ikea | Office Box –  Nomess | Schaukelstuhl – Bloomingville | Kalender – DaWanda | Schale in Handform – Minimarkt | Stiftehalter – Manufactum

3/365 | Neues Jahr, altes Glück.

Das Vorstellungsgespräch mit 2018 lief ganz gut. Vielleicht kennt ihr das – manchmal merkt man sofort ob es passt oder nicht. Ich denke, wir versuchen es erstmal miteinander, allerdings nur befristet auf ein Jahr. Danach setzen wir uns noch mal zusammen, schauen was man vielleicht hätte besser machen können und was wirklich super lief. Man muss sich aufeinander einspielen. Das ist bei Menschen so und mit den Jahren ist es nicht anders.

Ich bin dem letzten Jahr nicht böse, dass es einfach von heut auf morgen einfach verschwunden ist. Es gab Vorzeichen und ich hätte es ahnen können. Durch meine OP kurz vor Weihnachten und dem darauffolgenden Feiertagstrubel hab ich einfach nicht richtig zugehört. Manchmal muss man den Dingen und Menschen die einem nah sind Raum geben und richtig zuhören. Hört man etwas, ist das gut. Hört man nichts, verhält es sich ähnlich wie mit Kleinkindern – man sollte besser mal nachschauen.

2017 du warst gut zu mir und ich konnte mich gar nicht richtig bei dir bedanken.

Du hast mir gezeigt, dass es sich nicht lohnt über kalten Kaffee aufzuregen – es gibt doch so wunderschöne Trinkbecher. Mein Mann schüttelt darüber noch immer den Kopf, aber er kann das nicht verstehen, er trinkt keinen Kaffee.

Das rote Paketklebeband hab ich das ganze Jahr vor dir versteckt, ich fand es zu schön um es zu benutzen. Aber du hast recht, ich wohne in keinem Museum und es das Klebeband kommt auf Kartons und Paketen doch um einiges besser zur Geltung als im Schrank.

Falls ich noch Fragen habe, würde ich mich ab jetzt einfach an 2018 wenden. Ihr habt euch sicher knapp verpasst, es macht einen ganz sympathischen ersten Eindruck. Ich konnte leider keine Nachsendeadresse finden aber wahrscheinlich ist das von dir auch so gewollt. Aus den Augen aus dem Sinn funktioniert hier allerdings nicht so einfach.

Ich werde dich nicht vergessen, darauf kannst du dich verlassen.

 

Danke für meine Tochter, 3 Jahre Minimann, 12 Jahre bester Mann/Freund und Vater meiner Kinder, wunderbare Freundschaften, neue Bekanntschaften und Beständigkeit.

Kinderzimmer-Update a.k.a. „Zimmer wechsle dich“

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Die Einen sind clever und liegen zwischen den Jahren kugelrund auf der Couch und tun einfach gar nichts. Die Anderen, das sind wir, spielen „Zimmer wechsle dich“ und tauschen mal eben das Kinder- mit dem Arbeitszimmer.

Der Gedanke welche Zimmeraufteilung für uns wohl die Beste ist und wieviel Kinderzimmer wir tatsächlich brauchen, kreist schon eine ganze Weile in meinem Kopf herum. Auf zwei verfügbare Zimmer kommen genau zwei Kinder, soweit so gut.

Das gemeinsame Kinderzimmer – Schritt 1

Nach einer doch recht langen Planungsphase und einigen Unterbrechungen entschieden wir uns schlussendlich für die „gemeinsames Kinderzimmer“-Variante. Dafür mussten wir allerdings Arbeits- und Kinderzimmer tauschen, damit die Kinder dann auch das größere Zimmer bekommen. Es war anfangs gar nicht so leicht den Mini davon zu begeistern, dass er ein neues, größeres Zimmer bekommt. Die Tatsache, dass er sich bald ein Zimmer mit seiner Schwester teilt, fand er hingegen super. Unser Plan ist es, noch bis zu ihrem ersten Geburtstag abzuwarten und dann das Abenteuer „gemeinsames Kinderzimmer“ abzuschließen bzw. so richtig zu beginnen.

Es ist im übrigen gar nicht so einfach schöne Bilder von einem Kinderzimmer zu machen, wenn das Kind zu Hause ist. Das richtige Chaos erspare ich euch und beschränke mich lieber auf ein paar ausgewählte Ecken. Jeder der die Wahrheit sehen möchte, möge an einem späten Nachmittag ein Kinderzimmer seiner Wahl betreten. 

zukunftsorientiertes Einräumen (gibt es das überhaupt?)

Funfact: Es gab bei dieser ganzen „Zimmer wechsle dich“- Aktion einen erhöhten Schwierigkeitsgrad für mich. Mein Mann bestand darauf, dass wir keine neuen Möbel dafür kaufen. Die Pinterest-Verrückte in mir rief natürlich sofort zum Protest auf, doch der Bereich in meinem Gehirn der für vernünftige Entscheidungen zuständig ist, sah ebenfalls seine Chance und nutzte sie – ich stimmte zu. Den Emoji mit der Hand vorm Gesicht bitte hier einfügen.

Der Ehrlichkeit halber sei gesagt, dass wir dieses Vorhaben nicht zu 100% umsetzen konnten. 4 Einlegeböden, 2 Kisten für unsortierte Kindersocken und ein kleiner Tisch kamen neu hinzu. Die Diskussionen am Esstisch, auf dem der Mini seine gemalten und geklebten Kunstwerke nur zu gern ausbreitet und nicht wegräumen möchte, sind mir und ihm sicher langsam einfach zu lästig. Jetzt kann er sich kreativ austoben und muss nicht befürchten, dass die olle Frau Mutter (also ich) mit einem Teller Nudeln um die Ecke kommt und ihn versehentlich auf einem seiner Bilder abstellt. Zu meiner Verteidigung sei gesagt, dass ich 3 Sekunden zuvor auf einen Lego-Baustein getreten bin und just in diesem Moment auch noch das Baby anfing zu quaken.

Kinderschreibtisch von moll

 

In nicht ganz so ferner Zukunft hätte ich für den Mini gern einen richtigen Schreibtisch im Kinderzimmer. Bis er in die Schule kommt, dauert es zum Glück noch etwas und da ich aus eigener Erfahrung weiß, dass Kinder in diesem Alter den ein oder anderen Wachstumsschub haben, wäre es natürlich praktisch einen Tisch zu haben der mit ihm mit wächst bzw. höhenverstellbar ist.

Design und Funktionalität vereint

 

Der moll Champion Kinderschreibtisch lässt mein Mama-und-Einrichtungs-Herz beispielsweise gleich doppelt höher schlagen. Der Schreibtisch sieht nicht nur wunderbar schlicht aus sondern hat auch einige, praktische Besonderheiten. Die Schreibtisch-Schublade über die gesamte Breite und der Kabelkanal an der Rückseite sind da nur zwei Dinge, die mir persönlich sehr gefallen. So ein Kabelkanal wäre auch für meinen Schreibtisch keine schlechte Sache. Oder geht es nur mir so, dass ich ständig an meinem Ladekabel hängen bleibe?

Die Arbeitsplatte ist in zwei Hälften unterteil und je nach Händigkeit des Kindes lässt sich eine Seite schräg stellen und so ganz individuell anpassen.

Das gesamte Moll-Sortiment findet ihr übrigens nur hier im moll shop. Alle Schreibtische lassen sich mit der Zeit und den wachsenden Bedürfnissen, z.B. im Schulalter, ganz beliebig erweitern.

Bildquelle: moll-function.com

Inspiration auf der imm cologne 2018

Ab dem 15. Januar kann man sich auf der imm cologne wieder jede Menge Inspiration in Sachen Einrichtungstrends holen. Letztes Jahr war ich zu diesem Zeitpunkt schon sehr kugelig unterwegs und musste leider absagen, aber dieses Jahr bin ich guter Dinge, dass ich mir den Kinderschreibtisch von moll endlich einmal live anschauen kann. Ich vermute, mein Mann hat wenig Lust mich auf die imm cologne zu begleiten, weil er schon jetzt schreckliches ahnt. Eine Frau die, dank absoluter Reizüberflutung vollkommen durchdreht. Vielleicht endet es so ähnlich, wie wenn man mit einem Kleinkind Mittags um 12 Uhr in einen Spielzeugladen seiner Wahl geht. Mein Mann muss mich weinend und strampelnd vom Gelände tragen. „Ich will das aber haben. Alles! Jetzt! Ich will aber…!“

An alle Eltern unter euch: Wie habt ihr die Kinderzimmer-Situation für euch gelöst?

 

*In freundlicher Zusammenarbeit mit moll