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Adventskalender selber befüllen | Ideen für Kindergartenkinder

Adventskalender selber befüllen – aber womit?

Da stecke ich mit meiner Planung für Minis Adventskalender und einem Beitrag über „Adventskalender für Kindergartenkinder“ in den letzten Zügen und dann erwähnt mein Mann ganz beiläufig, dass wir doch seit Monaten einen Lego-Adventskalender im Schrank liegen haben. Leider ist dieser besagte Schrank unser kleines, persönliches Bermuda-Dreieck. Legt man etwas hinein, dass man später verschenken möchte, sind diese Sachen auf unbestimmte Zeit wie vom Erdboden verschluckt. Man erinnert sich erst wieder daran, wenn es bereits zu spät ist. Der Minimann wurde in diesem Moment jedenfalls um einen zweiten Adventskalender gebracht. Falls du das hier irgendwann mal ließt, mein Schatz. Ich hätte nicht mehr daran gedacht und einen gebastelt.

Da Weihnachten in großen Schritten auf uns zu kommt, möchte ich euch meine Ideen natürlich nicht vorenthalten. Der aufmerksame Leser hat wahrscheinlich schon nachgezählt und festgestellt, dass da 12 Ideen fehlen. Natürlich fehlen diese 12 Türchen nicht, ihr findet sie lediglich in dem passenden Beitrag der lieben Sabrina auf ihrem wundervollen Blog Starlights in the Kitchen. Unterschiedliche Mamas, unterschiedliche Ideen – es kann also nur gut sein da auch mal vorbeizuschauen. Denn dann habt ihr alle 24 Kalendertürchen zusammen.

Meine Ideen für den Adventskalender

Mit Lego kann man dem Minimann immer eine Freude machen. Diese kleinen Lego Junior Sets kommen wahrscheinlich bei allen Kindern ab 3 oder 4 Jahren gut an.

Fast jedes Mal, wenn der Minimann in die Badewanne geht, fragt er ob wir ein Knisterbad haben. Ein Knisterbad ist in unserem Fall der Sammelbegriff für alle Badezusätze die knistern, schäumen oder bunt sind.  Der Badevulkan „Kleine Nixe“ ist mittlerweile ein heimlicher Favorit, denn der Vulkan hört gefühlt gar nicht wieder auf zu schäumen.

Wir haben zwar noch keinen Kaufmannsladen oder Kinderküche aber mittlerweile eine  ganz ordentliche Ansammlung an „Lebensmitteln“. Dieses Holzeier-Set fand ich einfach zu schön um daran vorbeizugehen. Vielleicht gibt es dann bald auch mal Rührei im Kinderzimmer.

Ich selbst liebe es ja zu knobeln und habe mir früher gern die Zeitung PM Logik Trainer gekauft. Kennt die jemand von euch? Ich habe ihn geliebt und wenn ich so darüber nachdenke, bekomme ich gleich wieder Lust mir ein Heft zu holen. Jedenfalls zählt der Magic Cube 2×2 auch mit zu dieser Kategorie. Ich bin gespannt, wie der Minimann den Würfel findet und ob er sich dafür  genauso begeistern kann, wie ich.

Die Stabilo Woody 3 in 1 Stifte habe ich euch schon bei den Bastel-Tipps im Herbst gezeigt und bin der Meinung, dass sie sich auch einzeln oder zu zweit super in einem Adventskalender machen.

Das Seifenblasen Spaceship kommt sicher auch richtig gut an. Seifenblasen sind sowieso immer beliebt, auch im Winter. Allerdings kann man hier extra mit der hübschen Aufmachung punkten.

Der Minimann interessiert sich schon seit einer Weile immer mehr für die Uhr und fragt nach genauen Zeitangaben. Durch einen Zufall habe ich diese Lernuhr aus Pappe gefunden und bin der Meinung sie eignet sich wunderbar für den Adventskalender. Ich bin sogar der Meinung, dass ich diese Pappuhr ebenfalls als Kind hatte.

Schleich Tiere stehen hier schon immer ganz hoch im Kurs. Der Minimann hatte bereits im zarten Alter von einem Jahr seinen eigenen Zoo. Langsam mischen sich auch ein paar Exoten unter die Tiere. Der erste Dinosaurier zieht sicher auch bald bei uns ein.

Lernspiel Zahlen für unterwegs passen momentan einfach super, da er sich wie gesagt sehr für Zahlen und Mengenangaben interessiert.

Neben dem Knisterbad darf es in der Badewanne natürlich nicht an Wasserspielzeug fehlen. Die Wasserpistole in Hai-Optik hat genau die richtige Größe um keine Überschwemmung auszulösen.

Eine ähnliche Magnet Maltafel habe ich schon im Rahmen unserer Urlaubsvorbereitungen mit Kind gekauft. Allerdings ist unsere Tafel mittlerweile und dank Dauerbenutzung ganz schön in Mitleidenschaft gezogen worden.

Das Kugel-Geduldsspiel geht auch immer, wenn man beispielsweise mal wieder etwas Wartezeit überbrücken muss. Dank der unterschiedlichen Motive lassen sie sich auch prima sammeln.

Wie sieht euer Adventskalender für eure Kinder dieses Jahr aus? Habt ihr ebenfalls schon ein gekauftes Exemplar in der Hinterhand oder wird selbst befüllt? 

Wunschkarussell | „Ich kauf es! Ich kauf es nicht! Ich kauf es…“

Seitdem ich mich etwas mehr mit dem Thema Minimalismus und Nachhaltigkeit auseinandersetze, haben sich auch meine Wünsche entsprechend verändert. Es wirkt vielleicht auf den ersten Blick nicht so, da ich euch trotzdem relativ regelmäßig ein neues „Wunschkarussell“ unter die Nase halte, aber es stimmt tatsächlich. Ich überlege eine halbe Ewigkeit bis ich einen Bestellvorgang abschließe. Das ist mein persönliches Warenkorb-wechsle-dich-Spiel.

Momentan rücke ich in meinem Kopf die Möbel im Kinder- und Arbeitszimmer hin und her.

„Bleibt die Aufteilung so erhalten oder gibt es bald zwei Kinderzimmer? Wohin kommt dann der Schreibtisch? Apropos Schreibtisch – was passiert mit diesem riesigen, schwarze Bürostuhl?“

Mein Mann sagt, ich solle mir über so unwichtige Dinge nicht so viele Gedanken machen. Vielleicht hat er damit Recht, aber wenn ich mir einmal eine Idee in den Kopf gesetzt habe, ist es schwierig mich wieder davon abzubringen.

Zum Glück bin ich da flexibel und fixiere mich nicht nur so auf eine Sache. Ich habe euch in der Vergangenheit schon das ein oder andere Mal von meinem Freischwinger Stuhl von Zuiver vorgeschwärmt. Die Begeisterung für diesen Stuhl hat seit Tag 1 nicht nachgelassen. Meine Freude war jetzt groß, als ich sah, dass es ihn bei Flinders auch mit Armlehnen gibt. Er wäre perfekt für unseren Schreibtisch. Denn ich suche gerade nach einer kleineren Schreibtisch-Variante, falls es bald zwei Kinderzimmer gibt. Ihr seht, so wirklich schlüssig bin ich mir da noch nicht. Hauptsache ist doch der Stuhl ist schon gefunden. (Zwinkerndes Emoji bitte hier einfügen)

Die Spardose von Kähler finde ich nicht nur richtig schön, sondern sie würde perfekt zu V1 und V2 passen, die Beide vom Sternzeichen Fische sind.

Die Garderobe von Vitra habe ich euch auf dem Blog auch schon in den unterschiedlichsten Farben gezeigt. Irgendwann wird sie ganz bestimmt in unseren vier Wänden hängen. Ich bin zuversichtlich oder sollte ich eher sagen ich bleibe hartnäckig.

Die restlichen Sachen sprechen für sich. Sie sind schön anzusehen und haben eindeutig einen Platz in meinem Wunschkarussell verdient. Ich würde gern noch weiter ausholen, über Sinn und Unsinn von neuer Bettwäsche philosophieren, aber das Baby ist wieder wach.

Übrigens: Woran erkennt man, dass man sich etwas wirklich wünscht? Wenn man vergessen hat, dass der Wunsch schon mal in einem Wunschkarussell vorkam.

Bettwäsche – Urbanara | Spardose Kähler Design – geliebtes zuhause | Lampe House Doctor – Lunoa | Lyngby Porcelaen – Connox | Vitra hang it all – FLINDERS | Zuiver Ridge Rib Stuhl* – FLINDERS | Mansur Gavriel Lady mini Tote – Net – a – Porter

Welche Vor-Weihnachtswünsche habt ihr momentan?

5 Schritte zu einer gelungenen Babyparty

Dieser Beitrag wird von Ardo unterstützt.

Wer meinen letzten Beitrag über meine drei Babypartys gelesen hat, weiß jetzt wahrscheinlich, warum eine Babyparty immer ein Grund für eine kleine Feier ist. Eine kleine? Oh ja, denn im Regelfall kommt man abends nicht zu spät ins Bett, weil die werdende Mama im Endstadium nicht mehr all zu lang wach bleibt 😀 Wach ist sie häufig in der Nacht, wenn alles schläft und das Baby im Bauch seine eigene Party feiert und damit für ordentlich Sodbrennen sorgt. Gut möglich, dass ich da aus eigener Erfahrung spreche.

Meine Tipps zur Organisation einer Babyparty

Es ist natürlich kein Hexenwerk sich Tipps, Ideen oder Anregungen aus dem Internet zu suchen. Aber manchmal sind es die Kleinigkeiten, an die womöglich nur eine Mama denkt, die selbst schon eine eigene Babyparty hatte.

Beginnt rechtzeitig mit der Planung und Organisation! 

Man sollte zuerst wissen, ob die werdende Mama überrascht oder ob sie an der Planung ihrer Babyparty beteiligt werden soll.

Wann? Wo? Wer?

Um den Aufwand und das Stresslevel der werdenden Mama so gering wie möglich zu halten, ist es wahrscheinlich ratsam die Party nicht bei ihr zu Hause steigen zu lassen. Natürlich ist jede Schwangere anders und man sollte das individuell entscheiden. Ist die werdende Mama gerade mitten in der Nestbau-Phase? Gibt es schon andere Kinder im Haushalt? Freut sie sich über eine Haus-Party?

Aber hey, wer freut sich nicht über etwas Arbeitserleichterung oder -verschiebung in den Haushalt einer Freundin? 😉

Die Anzahl der Gäste sollte überschaubar bleiben. Es sollte auch geklärt werden, ob Kinder unter den Gästen sind oder nicht. Damit gemeint sind natürlich keine Babys, sondern aufgeweckte Kleinkinder, die nur allzu gern die ganze Aufmerksamkeit ihrer Mütter beanspruchen.

Ebenfalls wichtig ist dir Uhrzeit, zu der die Babyparty stattfinden soll. Auch hier ist es gut das Befinden der werdenden Mama zu berücksichtigen. Als zuverlässige Informationsquelle eignen sich hier die werdenden Papas.

Den Entbindungstermin sollte man immer mit im Blick haben damit das Baby nicht zum Partychrasher wird. 

Budget festlegen / Kosten teilen

 

Nicht jeder Gast kann und möchte gleich viel zu einer Babyparty beisteuern. Aus diesem Grund einigt man sich entweder vorher auf einen Betrag, den jeder gibt oder jeder gibt soviel, wie er möchte. In jedem Fall landet alles in einem Topf.

Wie und ob man die Kosten aufteilt, hängt natürlich auch von der Aufgabenverteilung ab.

Aufgaben sinnvoll verteilen

 Hier ist es wichtig zu berücksichtigen, dass nicht jeder gleich viel Zeit für die Planung und Organisation aufbringen kann. Kommunikation ist alles! Sprecht untereinander ab, wer welche Kapazitäten hat und wer was gern macht.

Apps die sich bei der Planung eignen: 

Whatsapp

Die Gruppenchat-Funktion eignet sich wunderbar und lässt sich auch auf stumm schalten, damit das Handy nicht ständig brummt.

Bring! App

In dieser App kann man unterschiedliche Einkaufslisten erstellen und abhaken. Es lassen sich außerdem mehrere Personen hinzufügen, sodass jeder genau sieht, was benötigt wird und was schon von der Liste gestrichen wurde.

Essen, Verpflegung & Spiele

 Es gibt sie in jedem Freundeskreis, die Back-Fee, die zu jeder Geburtstagsfeier mit einem leckeren Kuchen, einer Torte oder anderen Köstlichkeiten überrascht. Wahrscheinlich ist sie die ideale Ansprechpartnerin für die Verpflegung an diesem Tag.

Hier gilt natürlich das Prinzip „Alles kann, nichts muss!“. Denn selbstverständlich können auch einfach mehrere Gäste einen kleinen Beitrag beisteuern.

Es ist wahrscheinlich gut, wenn man vorher alle Ideen zusammenträgt und danach die Leckereien verteilt.

Bei der Essens-Planung sollte man eine eventuelle Intoleranz und eine mögliche Schwangerschafts-Diabetes berücksichtigen. Aber auch das weiß der werdende Papa.

Abhängig von den Wünschen und Vorlieben der werdenden Mama sollte man die Spielideen auswählen. Nicht jede Schwangere möchte ihr Gewicht schätzen lassen oder Babybrei verkosten.

Selbstverständlich könnt ihr euch auch generell gegen Spiele und bspw. für ein ausgiebiges Essen entscheiden, doch sind die meisten Spiele einfach viel zu witzig, um eine solche Babyparty nicht mit ihnen zu versüßen 😉

Geschenkliste

In Zeiten von Amazon Wunschzetteln und anderen Merklisten ist es ratsam zu schauen, ob so eine Liste bereits existiert.

Wenn es keine konkreten Wünsche gibt, oder man mit dem Hintergrund einer Überraschungsparty nicht gezielt nachfragen kann, empfiehlt sich hier ebenfalls wieder der werdende Papa als recht zuverlässige Informationsquelle.

Außerdem wichtig

Taschentücher sollten auf jeden Fall griffbereit liegen, vor allem wenn es sich bei der Babyparty um eine Überraschung für eure schwangere Freundin handelt.

An eine Kamera muss man im Zeitalter von Handy und Instastories wahrscheinlich nicht erinnern. Allerdings finde ich die Idee von Wegwerf-Kameras gar nicht so schlecht. Man hat am Ende des Tages ganz sicher lustige Schnappschüsse, die man auf gestellten Fotos so nicht findet.

Apropos Überraschung

Auch heute bzw. noch bis Ende November habt ihr die Möglichkeit auf der Ardo Facebook Seite ein praktisches Start-Set mit Milchpumpe zu gewinnen. Das Gewinnspiel läuft noch bis zum 30.11.2017. Die Teilnahmebedingungen findet ihr ebenfalls auf der Seite.

Ich drücke euch die Daumen. Viel Glück!

 

Menschen(s)kind, pass doch auf!

„Isst Knopfi gerade deine Pflanze?“ Tatsächlich, unsere 8 Monate alte Tochter kaut genüsslich auf einem Blatt meiner Ufo-Pflanze herum. Stand sie nicht eben noch mit ihrem Hochstuhl mitten in der Küche, weit genug weg von allem, was nicht in kleine Kinderhände gehört? Wir hatten die Rechnung ohne den Minimann gemacht, der sich einfach nur Platz verschaffen wollte und deswegen seine Schwester samt Stuhl zur Seite schob. Da saßen sie nun. Der Eine glücklich, weil er sich selbst zu helfen gewusst hatte. Die Andere zufrieden, auf eben diesem Blatt kauend.

Zum Glück hatte Knopfi ihr Blatt eben erst erbeutet, so dass nicht mehr als 2 kleine Zahnabdrücke daran zu finden waren.

Situationen wie diese lassen sich leider nicht immer vermeiden. Man kann, schlicht und ergreifend, manchmal gar nicht so blöd oder vorausschauend denken. Besonders wenn man ein größeres Geschwisterkind im Haushalt hat, was in erster Linie „nur helfen“ will oder „nur gedacht hat, dass….“.

Auch mit nur einem Kind muss man sich im Grunde stets und ständig darüber im klaren sein, was für eine Vorbildfunktion man eigentlich inne hat. Gerade bei Freunden, die selbst noch keine Kinder haben, ist das gar nicht immer so leicht.

Sich auf den Tisch setzen und die Füße dabei auf den Stuhl stellen, war bisher doch auch ganz normal. Jetzt gibt es da allerdings diesen kleinen Minimann (damals knapp 2 Jahre alt) der ganz unbemerkt hinter einem auf den Tisch klettert. Natürlich fällt er ganz zuverlässig direkt rückwärts wieder runter. An dieser Stelle bitte ein ZONK-Geräusch.

Im Sommer verirren sich ab und zu einige dieser schwarzen, dicken Fliegen zu uns in die Wohnung. Meiner Vorbildfunktion bewusst, möchte ich die Fliegen natürlich lebend und in einem Stück wieder hinaus befördern. Tja, das wollte der Minimann auch, als er in seinem Bett stand, vorsichtig sein Fensterbrett abräumte und das Fenster (im 6. OG) öffnete um eine dicke Fliege zu verjagen. Ihr könnt euch vielleicht ungefähr meinen Gesichtsausdruck und meine sich überschlagende, panisch klingende Stimme vorstellen. Er hatte es bei mir doch oft genug gesehen, wieso also nicht einfach selber machen?!

Einen Tag später brachten wir Schlösser an die Fenster an.

Ich möchte euch mit diesem Beitrag nicht beweisen was für eine Rabenmutter ich bin, denn ich versuche jeden Tag mein Bestes um genau das Gegenteil für meine Kinder zu sein. Man hört leider immer mal wieder von kleinen Kindern, die beispielsweise aus einem Fenster gestürzt sind. An Hand der oben genannten Situationen weiß ich, dass Eltern gar nicht mal weit weg sein müssen, wenn ein solches Unglück passiert. Allein bei dem Gedanken daran, zieht sich in mir alles zusammen.

Diese kleinen Räuber wollen oft nur helfen oder eben das machen, was sie bei den Großen sehen. Ich bin als Kind im Grundschulalter bei uns zu Hause die komplette Treppe runtergefallen und weiß bis heute nicht, wie das passieren konnte. Eigentlich stand ich einfach nur auf der obersten Stufe und habe auf meine Mama gewartet.

Auch wenn es komisch klingt, bin ich froh darüber, dass ich diesen Schockmoment mit dem Minimann hatte, denn jetzt bekommt er die Fenster jedenfalls nicht mehr auf.

Hattet ihr schon solche Momente, die euch die Augen geöffnet haben bzw. gab es Situationen die ihr einfach unterschätzt habt?

Manchmal ist es ja gar nicht so verkehrt, wenn man schon mal davon gehört hat um in ähnlichen Situationen vielleicht anders reagieren zu können. Wisst ihr wie ich das meine?

Der Titel zum Beitrag ist natürlich mit einem Augenzwinkern zu sehen. Manch einer kennt vielleicht dieses Sprichwort.

Between Mondays #10 | Zeitumstellung für Fortgeschrittene

Ich war bisher immer der Meinung, dass die Zeitumstellungen eher den kleineren Mitmenschen unter uns zu schaffen macht. Plötzlich wird es mitten am Nachmittag schon dunkel draußen. „Wir können doch eine Taschenlampe mit auf den Spielplatz nehmen, oder?“ An Lösungsvorschlägen, was man gegen das frühe Dunkelwerden machen kann, mangelt es uns jedenfalls nicht.

Dieses Mal bin ich es allerdings, die mit einem Jet-Lag zu kämpfen hat. Es wäre vielleicht alles einfacher gewesen, hätte ich vorgestern nicht vergessen meine Armbanduhr umzustellen. Am Montag habe ich dadurch nicht nur den Minimann eine Stunde eher aus der KITA abgeholt und mich vorher noch gefragt warum es denn schon so spät sei, sondern auch die Knopfmadame schon 17 Uhr ins Bett gebracht. Sie war müde, es war dunkel draußen und ich hatte nicht die geringsten Zweifel daran, dass ich eine Stunde zu früh dran war.

Mit Hinblick auf den gestrigen Abend bzw. die Nacht war das wirklich leichtsinni. Ich war erst früh um 4 Uhr wieder zu Hause und Knopfi ab 8:30 Uhr ein munteres Putz. Natürlich hätte die Nacht auch wesentlich kürzer ausfallen können, dessen bin ich mir bewusst. Aber passend dazu hatte sie gestern und heute die wohl „anstrengensten“ oder unausgeglichensten Tage ihrer bisherigen Babykarriere. „Ablegen“ egal ob Rücken- oder Bauchlage war der erklärte Feind und Stillstand wurde auch nur mit einem Meckern akzeptiert. Nun gehöre ich nicht zu den Mamas die sich mit dieser unglaublichen Ausdauer durch den Tag wippen. Ich finde das absolut bemerkenswert. Manche Frauen scheinen eine Art Sensor zu besitzen. Beim kleinsten Mucks des Kindes fängt der ganze Körper ruhig und gleichmäßig an zu wippen.

Ich kann vielleicht nicht wippen, aber tragen funktioniert wunderbar. Also verbrachte Knopfi den Vormittag in unserem ErgoBaby und unterstütze mich tatkräftig beim aufräumen. Immer wenn es ihr zu langsam oder ruhig wurde, gab es sofort Protest.

Irgendwann war es ihr dann aber doch zu langweilig und sie schlief ein.

 
Der Minimann verbrachte den Tag heute im Pyjama und war nachmittags ein super Baby-Animateur.

Was letzte Woche noch wichtig war

 

Rot war und ist momentan definitiv eine meiner Lieblingsfarben, was man bei Instagram vielleicht sogar gemerkt hat. Außerdem stand noch die Frage nach einem Halloween-Kostüm im Raum. Meine Verkleidung war eher einfallslos, aber mein Puppengesicht ist mir doch ganz gut gelungen, wie ich finde. Zum Glück habe ich vorher einen Probe-Durchlauf gemacht, bei dem ich gemerkt habe, dass man Wimpern auch falsch herum ankleben kann. Auf dem Bild fehlen natürlich noch die Wimpern oben und mir war bis gestern auch nicht klar, wie merkwürdig sich das anfühlt.

Was meint ihr zu meinem Gesicht? Kann man schon so machen, oder?

Gehört ihr zu den Mamas mit eingebautem „Wipp-Sensor“? Ich möchte mich auf keinen Fall darüber lustig machen und ich hoffe, es versteht auch jeder richtig. Aber habt ihr schon mal Dinge gewippt, weil beispielsweise im Hintergrund euer Kind unruhig war? Ich stell mir das so ähnlich vor, wie wenn man den Einkaufswagen vor und zurück schieben, weil man meint den Kinderwagen vor sich zu haben.

Minimalismus | Winter- und Weihnachtsdeko

In zwei Monaten ist tatsächlich schon wieder Weihnachten. Aber war es nicht erst gestern, als ich mich an Heiligabend erschöpft aber glücklich auf unserer Couch abgerollt habe? Das erste Weihnachten, dass wir mit der ganzen Familie bei uns zu Hause gefeiert haben.

Für alle diejenigen unter euch, die den Ernst der Lage noch nicht bemerkt haben, sage ich es gern etwas deutlicher: Es ist an der Zeit sich ernste Gedanken über Weihnachtsgeschenke zu machen. An alle Last-Minute-Geschenke-Käufer: Ihr habt meinen Respekt.

Akzente setzen, aber bitte dezent!

Die dunkle und kalte Jahreszeit hat trotz dieser beiden Merkmale auch schöne Seiten. Der Kerzenverbrauch steigt, wie jedes Jahr, ins unermessliche und gleichzeitig erscheint alles so unglaublich gemütlich und muggelig.

Auch wenn ich die traditionellen, erzgebirgischen Schwibbögen mag, weil sie die Häuser dadurch freundlicher wirken lassen, halte ich es lieber etwas schlichter.

Ich mag den Gedanke, dass man die Winter- und Weihnachtsdekoration über viele Jahre oder sogar ein Leben lang aufbewahrt. Meine Frau Mama hat unsere Christbaum-Spitze beispielsweise von ihrer Oma geerbt. Könnt ihr euch vorstellen, was früher los war, wenn ich dieser Spitze zu nahe kam? Ich bin mir sicher, solche schönen und filigran gearbeiteten Baumspitzen findet man heute eher selten.

Wer mir hier oder bei Instagram schon eine Weile folgt, der kennt mein stetig wachsendes Lichthäuser-Dorf wahrscheinlich schon. Glücklicherweise lassen sich die kleinen Häuser auch wunderbar verschenken, sonst müssten wir hier irgendwann anbauen.

Unsere Zimmertanne hat den Sommer übrigens wunderbar überstanden und macht also nicht nur im Winter eine gute Figur.

Christbaumschmuck – Ferm LivingServierplatte – IKEA Deutschland / Teelicht – House Doctor / Schale – Menu / Kerzenständer – Skagerak / Räuchertanne – Design im Dorf / Messing Anhänger – Ferm Living / Lichthaus – Räder / Winterland Forest – Ferm Living / Zimmertanne / Adventskerzen – Bloomingville (leider schon ausverkauft)

Wie haltet ihr es mit der Winter- und Weihnachtsdeko? Seid ihr ähnlich minimalistisch oder eher traditionell mit allem was dazu gehört? Irgendwann haben wir sicher auch mal einen großen Baum im Wohnzimmer stehen, aber aus Platzgründen bleibt er erstmal weiterhin auf dem Balkon.

 

 

Mama Beauty | Die Natürlichkeit behalten

(abfällige Tonlage an) „Na du bist ja auch eher so der natürliche Typ.“ – „Stimmt, meiner Tochter ist es momentan absolut egal, ob Mama einen perfekt sitzenden Lidstrich hat oder einfach gar keinen.“

Vielleicht war ich in diesem Moment unterzuckert oder einfach nur etwas dünnhäutig, aber ich fühlte mich, durch diese Bemerkung und die Art und Weise wie es gesagt wurde, angegriffen. Ich ließ mich zu einer Rechtfertigung hinreisen, obwohl es doch eigentlich gar keinen Grund gab.

Einen Schokoriegel später war der Ärger darüber auch schon verfolgen, denn so wirklich negativ war diese Feststellung ja gar nicht. Da bin ich doch lieber „natürlich“ und auf der sicheren Seite, dass man mich auch ungeschminkt noch erkennt.

Die eigene Natürlichkeit unterstreichen

Im Grunde lag die Person mit ihrer Feststellung also gar nicht so falsch. In all den Jahren in denen ich mich nun schminke, habe ich immer versucht es natürlich zu halten. Mal abgesehen von der hellblauen Lidschatten-Phase mit 14 und der schwarzen Wasserlinie mit 16 ist mir das tatsächlich ganz gut gelungen. Stellt euch vor es hätte Instagram und Co. damals schon gegeben. (An dieser Stelle bitte den Emoji, der sich mit der flachen Hand ins Gesicht schlägt, einfügen)

5 Produkte die ich gern benutze

Der Nagellack No 330 Auburn Affection von LOVinity ist zwar kein natürlicher Nude-Farbton aber passt einfach wunderbar in den Herbst. Außerdem hält der Nagellack wirklich lang ohne abzusplittern.

Die Oil Control Lotion Matifiante von Mac Cosmetics ist eine mattierende Feuchtigkeitspflege, die ich im Herbst und Winter gern unter meiner Foundation auftrage.

Der Blossoming Cream Blush von Kjaer Weis zaubert eine schöne Frische auf die Wangen und wirklich, wie soll es anders sein, wunderbar natürlich. Ich verblende den Blush am liebsten mit dem 125 Stippling Brush von ZOEVA.

Die Cream Colour Base Shell von Mac Cosmetics ist für mich ein ganz subtiler Highlighter auf den Wangen. Ihr merkt schon, ich will von der Natürlichkeit nicht so richtig weg.

Ich würde beispielsweise auch gern öfter Lippenstift tragen. Aber für den Weg in die KITA wäre das etwas übertrieben und beide Kinder hätten am Ende des Tages unzählige rote Flecken im Gesicht, die fehlinterpretiert werden könnten. Wie ist das bei euch? Habt ihr schon ähnliche Erfahrungen gemacht?

Wieviele Kinderzimmer braucht man?

Die Zeit vergeht viel zu schnell und aus diesem Grund überlegen mein Mann und ich seit einer Weile, wie die Aufteilung der Kinderzimmer in Zukunft aussehen soll. In der Theorie haben wir genug Zimmer, damit jedes Kind sein Eigenes haben kann. Der Minimann bewohnt momentan das kleinere Zimmer, was von der Größe her allerdings vollkommen ausreichend ist.

Auf die Frage, wo seine Schwester denn mal schlafen soll, bekam ich vom Minimann ohne zu überlegen folgende Antwort: „Na bei mir, damit sie nicht alleine schlafen muss!“

Wenn ich mit der Knopfmadame durch die Wohnung laufe, fängt sie sofort an zu zappeln, wenn wir uns dem Kinderzimmer nähern. Ich höre sie, in ein paar Wochen, schon patschend durch den Flur zum Zimmer krabbeln. Sie hat ja Recht, der Raum ist viel interessanter als das Wohnzimmer, denn hier ist alles so schön bunt.

Aber wie findet man heraus, welche Lösung für beide Kinder am besten ist? Ich muss dabei auch ein bisschen an meinen Mann denken, der meine Pläne schlussendlich (mit mir zusammen) ausführen muss. Ein ständiges Zimmer-Wechsel-Dich ist da leider nicht drin.

Ich persönlich finde die Vorstellung, dass beide gemeinsam in einem Zimmer schlafen zu schön. Aber wahrscheinlich sollte ich erstmal die rosarote Brille absetzen, bevor wir eine Entscheidung treffen können. Ausschlaggebend ist selbstverständlich der Minimann, wenn er lieber alleine in seinem Zimmer schlafen möchte, ist das auch vollkommen in Ordnung für uns.

Noch sind die Beiden ein Herz und eine Seele, doch ich bin realistisch genug, um zu ahnen, dass es nicht immer so sein wird.

Ich wäre natürlich nicht ich, wenn ich mir über die Einrichtung nicht schon ein paar winzige Gedanken gemacht hätte. Erzählt das bloß nicht meinem Mann, dass verdirbt ja die Überraschung.

Wie handhabt ihr das denn? Ab wann haben eure Kinder eigene Zimmer bekommen? Wie funktioniert ein gemeinsames Zimmer bei euch? Alles was euch zum Thema einfällt – bitte zu mir! Gern auch Pro’s und Kontra’s aus eigener Erfahrung. Ich würde mich über eure Kommentare freuen.

Schrank – Peekaboo / Puzzle Alphabet / Mouse Tisch – Nofred / Tipi / Wachsmalkreide – Playon Crayon / TicToys – Das Brett / Tapete – Ferm Living Kids / Wandregal – Ferm Living / Puppe – Suki Rosa / Wandorganizer – Numero 74 / Messlatte – Ferm Living Kids

Babyupdate | 7 Monate Zweifach-Mama

Zu wissen, dass in zwei Zimmern dieser Wohnung meine Kinder schlafen, ist schon irgendwie verrückt. Man sollte meinen, dass ich mich in den letzten Jahren daran gewöhnt habe, aber dieses Mama-Dasein verändert sich ständig bzw. passt man sich immer wieder an neue Lebensumstände an. Ich bin nicht mehr die Mama, zu der ich vor 3 Jahren und 8 Monaten über Nacht geworden bin.

Bis zu diesem Tag wusste ich nicht welche Ängste man um so ein kleines Leben haben kann. Mir war nicht klar, wieviel Energie in mir steckt, wenn es darum geht für meine Kinder da zu sein.

Meine Ausdauer war noch nie so gut. Ich war während der letzten 4 Sätze beispielsweise schon 2x beim Minimann. „Mama? Komm!“ 

Gerade abends, wenn der Minimann sich an mich kuschelt, wird mir bewusst, dass er zwar der „große“ Bruder ist, aber im Grunde immer mein Baby bleibt. Ich hoffe, es ist ihm nicht zu peinlich, wenn er das hier irgendwann mal ließt?  Aber machen wir uns nichts vor, so geht es wahrscheinlich jeder Mama und sicher auch jedem Papa, da kann es ganz egal sein wie alt das Kind ist. Mein Papa hat mich mit 21 Jahren noch gefragt, wann ich nach Hause komme. Auch wenn ich damals oft die Augen verdreht habe, kann ich es heute sehr gut nachvollziehen.

7 Monate Knopfmadame

Was sie schon gelernt hat:

Seit 2 Tagen dreht sie sich vom Bauch wieder zurück auf den Rücken. Man merkt richtig, wie sie sich darüber freut und manchmal habe ich das Gefühl sie dreht sich nur, weil sie es jetzt eben kann.

Ihre Flasche hält sie am liebsten selbst, bevorzugt mit nur einer Hand. Mit der Anderen hält sie ihren Schnuller.

Ist ihr Bruder in der Nähe gibt es kein Halten mehr. Dann wird gequiekt, gelacht und ganz genau beobachtet. Die Beiden scheinen einen ganz ähnlichen Humor zu haben, ihre eigene Sprache haben sie auf jeden Fall.

Was ist sonst noch passiert:

Die U5 hat gezeigt, dass sie mit 73cm nur minimal kleiner ist, als es ihr Bruder zu dieser Zeit war. Beim Gewicht sind es nur 30g Unterschied.

Die beiden unteren Schneidezähne sind mittlerweile durchgebrochen, lassen sich allerdings mächtig Zeit.

Ich glaube, lange wird es nicht mehr dauern, dann können wir uns von unserem New Born Aufsatz verabschieden und ihn gegen das Baby-Set austauschen. Der Minimann saß damals mit ungefähr 8 Monaten zum ersten Mal in seinem Stuhl. Sie sieht unglaublich groß aus, wenn sie auf meinen Beinen sitzt. Erinnert ihr euch noch an dieses kleine Bündel, dass vor 7 Monaten auf eine Unterarmlänge gepasst hat? Es ist vielleicht übertrieben, wenn ich sage, dass mir das alles ein bisschen zu schnell geht – aber das geht mir alles ein bisschen zu schnell.

Minimalismus | Ein erster Versuch für etwas mehr Nachhaltigkeit

„Weniger ist oft mehr, merk dir das.“ – Ja, Mama!

Meine Mama hat sich in dieser Hinsicht gern und oft wiederholt. Damit wollte sie wahrscheinlich erreichen, dass ich irgendwann zu höre und auch verstehe was sie meint. Es hat etwas gedauert, aber 15 Jahre später bin ich auf einem ganz guten Weg.

Minimalismus – und was kommt dann?

Schon seit eine Weile setze ich mich jetzt mit dem Thema „Minimalismus, einfach leben“ auseinander und versuche es jeden Tag ein Stück mehr in unseren Alltag zu integrieren. Vor über einem Jahr habe ich, aus diesem Grund, nach und nach all unsere Plastikdosen und -behälter, durch das Upcycling von Glasflaschen ersetzt.

Nachhaltige Produkte im Haushalt

Umweltfreundliches Kindergeschirr aus Bambusfasern hatte ich dem Minimann bereits gekauft, da war ich noch weit von Minimalismus und Co. entfernt. Es war bunt und praktisch, mehr musste ich damals nicht wissen. Heute weiß ich, dass es ein echter Glücksgriff war, denn das Geschirr von EKOBO ist frei von BPA und anderen Weichmachern.

Verschlussklammern aus Edelstahl, wie beispielsweise die Clip Clip Serie von HAY, sehen nicht nur hübscher aus, sondern sind auch um einiges langlebiger als ihre schnöden Verwandten aus Plastik.

Spülbürsten mit Holzgriff haben den Vorteil, dass man den Bürstenkopf mit Naturfasern easypeasy austauschen kann. Ich war bisher immer ein Fan von diesen Bürsten mit Saufnapf, allerdings halten sie nicht wirklich lang und die Farbauswahl ist ebenfalls sehr begrenzt.

Wäscheklammern aus Holz sehen nicht nur schöner aus, sondern lassen sich auch ganz leicht als Heftklammer zweckentfremden.

Komposteimer zählen nicht unbedingt zu den Interior-Must-Haves 2017 aber sie erfüllen definitiv ihren Zweck. Ich habe unsere Mülltrennung in den letzten Jahren etwas schleifen lassen, aber seitdem der Minimann seinen Müll selbst wegwirft, möchte ich wieder mit guten Beispiel voran gehen.

Holzschneidebretter gehen in allen Größen und Formen, sie sehen einfach immer schön aus. Es hat tatsächlich eine Weile gedauert, bis dieses Wissen auch bei mir ankam, aber schon eine kleine Menge Olivenöl reicht aus um alte Holzbretter im neuen Glanz erstrahlen zu lassen.

Stoffbeutel mit Reisverschluss für Unterwegs sind mittlerweile ein Muss, wenn man auf Plastiktüten verzichten möchte. Mit zwei Kindern einkaufen zu gehen, kann durchaus spannend sein. Besonders interessant wird es, wenn das größere Kind etwas in der Einkaufstasche entdeckt, was es unbedingt haben möchte. Auf der einen Seite das Baby und auf der anderen ein Kleinkind, dass an der Tasche zieht. Was für Außenstehende lustig aussehen mag, ist alles andere als amüsant. Ein Beutel mit Reisverschluss scheint mit daher die ideale Lösung.

Strohhalme aus Edelstahl vermeiden nicht nur Müll, sondern sehen außerdem noch gut aus.

Trinkflaschen aus Glas sind nicht nur hitzebeständiger, sondern dank ihrer glatten und kratzsicheren Oberfläche um einiges hygienischer.

Brotboxen aus Edelstahl sind umweltfreundlich und kommen ohne Plastik aus. Sie sind zwar nicht auslaufsicher, da sie keine Dichtungsringe haben, aber dafür langlebiger und unempfindlicher.

Töpfe aus Terrakotta erinnern mich an die alten Töpfe, die früher bei meiner Oma auf dem Herd standen. Damals wurde noch mit Kohle gefeuert und die ganze Platte wurde heiß. Das Spülbecken war lediglich eine große Emaille Schüssel, die sich unter einer großen Klapptür verstecken ließ. Wenn ich genauer darüber nachdenke, fällt mir ein, dass meine Oma sogar heute noch eine Schüssel in ihrer Spüle stehen hat. Generell ist meine Auswahl nicht wirklich neu und unbekannt, wie heißt es so schön: „Das ist alles schon mal da gewesen:“

Wer anfängt, das Leben zu vereinfachen und von Überflüssigem zu befreien, beginnt oft mit kleinen, oberflächlichen Dingen. Zuerst wird der Kleiderschrank entrümpelt, dann der Badezimmerschrank und dann die Wohnung. Doch irgendwann geht es nicht mehr um die Teile, die gehen, sondern um die, die bewusst bleiben.Einfach leben von Lina Jachmann

Seitdem ich meinen Kleiderschrank radikal aussortiert habe, gehe ich tatsächlich viel bewusster einkaufen. Natürlich gibt es eine Menge Sachen die mir gefallen. Aber wenn ich mir überlege, wie oft ich sie unterm Strich wirklich anziehen werde, siegt dann meistens die Vernunft.

Wie ist das bei euch? Habt ihr euch schon mal mit dem Thema Minimalismus und Nachhaltigkeit auseinander gesetzt?