Alle Artikel in: Leben

Wir wachsen alle mit unseren Aufgaben, auch unser Immunsystem.

  „Mama, wir können nicht rausgehen – es regnet. Da tropft es uns ins Gesicht.“ „Klar können wir, der Regen kann uns doch nichts.“ „Nein! Ich will aber nicht raus!“ „Guck mal, nimm doch den Regenschirm.“ „Jaaaaa, Regenschirm!“   Der Minimann weiß noch nichts von diesem Immunsystem, dass in jedem von uns steckt und uns schützt. Gegen Regentropfen kann es war auch nicht viel ausrichten, aber wie sagte meine Oma immer so schön: „Wir sind doch nicht aus Zucker!“. Wir haben jetzt die Zusage für den Kita-Platz der Knopfmadame und freuen uns schon auf all die neue Bakterien und Viren, die dann im Doppelpack auf uns zukommen. Das Immunsystem der Kleinen entwickelt sich maßgeblich in den ersten beiden Jahren. Der Mini hat diese Zeit schon erfolgreich und mit nur wenigen Infekten hinter sich gelassen und nun liegt es an uns, auch Knopfi dahingehend gut zu unterstützen. Eine wunderbare Übersicht zum Thema „Wie man das Immunsystem von Babys und Kleinkindern unterstützen kann“, findet man übrigens auf Aptawelt. Ich erinnere mich noch gut daran, wie ich damals, kurz …

Okay Google, was ist eine Konisation?

„Sie sind mir eigentlich noch zu jung für eine Gebärmutterentnahme.“ – „Ja, ich mir auch!“ Aber noch mal kurz zurück zum Anfang. Während meiner zweiten Schwangerschaft stellte meine Frauenärztin bei mir an Hand regelmäßig wiederholter PAP-Tests (Vorsorge zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs) eine Zellveränderung fest. In den darauffolgenden Monaten war von „Machen sie sich keine Sorgen.“ bis hin zu „Dann muss das Baby eben eher kommen.“ alles dabei. Es wurden mehrere Probeentnahmen gemacht und das Wort „Operation“ fiel immer häufiger. Die Ärzte schienen sich nicht einig darüber zu sein, ob man noch bis nach der Geburt warten kann oder den Eingriff schon vorher durchführen sollte. „Ab der 37. Woche kann das Baby ja kommen.“ war ein Satz, den ich mehrmals hörte. Ich möchte sie nicht beunruhigen, aber…   Die letzten 3 Monate meiner Schwangerschaft waren dank der unglaublich beruhigenden und kaum besorgniserregenden Art meiner Frauenärztin wirklich entspannt. nicht! Sie meinte es sicher nur gut, aber ihre Blicke und ihr ständiges Seufzen inklusive: „Was mach ich nur mit Ihnen?“ taten ihr übriges. Ich war total verunsichert und machte …

3/365 | Neues Jahr, altes Glück.

Das Vorstellungsgespräch mit 2018 lief ganz gut. Vielleicht kennt ihr das – manchmal merkt man sofort ob es passt oder nicht. Ich denke, wir versuchen es erstmal miteinander, allerdings nur befristet auf ein Jahr. Danach setzen wir uns noch mal zusammen, schauen was man vielleicht hätte besser machen können und was wirklich super lief. Man muss sich aufeinander einspielen. Das ist bei Menschen so und mit den Jahren ist es nicht anders. Ich bin dem letzten Jahr nicht böse, dass es einfach von heut auf morgen einfach verschwunden ist. Es gab Vorzeichen und ich hätte es ahnen können. Durch meine OP kurz vor Weihnachten und dem darauffolgenden Feiertagstrubel hab ich einfach nicht richtig zugehört. Manchmal muss man den Dingen und Menschen die einem nah sind Raum geben und richtig zuhören. Hört man etwas, ist das gut. Hört man nichts, verhält es sich ähnlich wie mit Kleinkindern – man sollte besser mal nachschauen. 2017 du warst gut zu mir und ich konnte mich gar nicht richtig bei dir bedanken. Du hast mir gezeigt, dass es sich …

MERRY BLOGGING | Türchen Nr. 23 – Puppenhaus von Olli Ella

Der Monat neigt sich so langsam schon wieder dem Ende zu und das Jahr 2017 packt ebenfalls schon die Koffer. Kann mir mal bitte jemand verraten wieso das alles so schnell geht? Mein kleines Baby ist schon 9 (fast 10) Monate, der erste Geburtstag ist zum greifen nah und der Mini wird im Februar 4. An das Tempo muss ich mich wirklich noch gewöhnen. Mein letztes Adventskalender-Türchen weckt bei mir einige, schöne Kindheitserinnerungen, denn ich hatte ein ganz ähnliches Puppenhaus, mit dem schon meine Frau Mama als Kind spielte. Ich liebe ja solche Familien-Erbstücke und bin mir sicher, dass das Puppenhaus auch noch in irgendeinem Winkel des Hauses zu finden ist. Dieses hübsche Puppenhaus von Olli Ella wird mir von dem wunderschönen Leipziger Shop Milch & Honig für euch zur Verfügung gestellt. Dort findet ihr wirklich sehr liebevoll ausgewählte Artikel und unteranderem eben auch dieses Schmuckstück. Wie könnt ihr teilnehmen? Kommentiert hier auf dem Blog mit einer gültigen Email-Adresse und verratet mir, ob ein Puppenhaus bei euch auch solche Kindheitserinnerungen weckt? Seid volljährig und wohnhaft …

Wunschkarussell | „Ich kauf es! Ich kauf es nicht! Ich kauf es…“

Seitdem ich mich etwas mehr mit dem Thema Minimalismus und Nachhaltigkeit auseinandersetze, haben sich auch meine Wünsche entsprechend verändert. Es wirkt vielleicht auf den ersten Blick nicht so, da ich euch trotzdem relativ regelmäßig ein neues „Wunschkarussell“ unter die Nase halte, aber es stimmt tatsächlich. Ich überlege eine halbe Ewigkeit bis ich einen Bestellvorgang abschließe. Das ist mein persönliches Warenkorb-wechsle-dich-Spiel. Momentan rücke ich in meinem Kopf die Möbel im Kinder- und Arbeitszimmer hin und her. „Bleibt die Aufteilung so erhalten oder gibt es bald zwei Kinderzimmer? Wohin kommt dann der Schreibtisch? Apropos Schreibtisch – was passiert mit diesem riesigen, schwarze Bürostuhl?“ Mein Mann sagt, ich solle mir über so unwichtige Dinge nicht so viele Gedanken machen. Vielleicht hat er damit Recht, aber wenn ich mir einmal eine Idee in den Kopf gesetzt habe, ist es schwierig mich wieder davon abzubringen. Zum Glück bin ich da flexibel und fixiere mich nicht nur so auf eine Sache. Ich habe euch in der Vergangenheit schon das ein oder andere Mal von meinem Freischwinger Stuhl von Zuiver vorgeschwärmt. Die Begeisterung für diesen Stuhl hat seit Tag …

5 Schritte zu einer gelungenen Babyparty

Dieser Beitrag wird von Ardo unterstützt. Wer meinen letzten Beitrag über meine drei Babypartys gelesen hat, weiß jetzt wahrscheinlich, warum eine Babyparty immer ein Grund für eine kleine Feier ist. Eine kleine? Oh ja, denn im Regelfall kommt man abends nicht zu spät ins Bett, weil die werdende Mama im Endstadium nicht mehr all zu lang wach bleibt 😀 Wach ist sie häufig in der Nacht, wenn alles schläft und das Baby im Bauch seine eigene Party feiert und damit für ordentlich Sodbrennen sorgt. Gut möglich, dass ich da aus eigener Erfahrung spreche. Meine Tipps zur Organisation einer Babyparty Es ist natürlich kein Hexenwerk sich Tipps, Ideen oder Anregungen aus dem Internet zu suchen. Aber manchmal sind es die Kleinigkeiten, an die womöglich nur eine Mama denkt, die selbst schon eine eigene Babyparty hatte. Beginnt rechtzeitig mit der Planung und Organisation!  Man sollte zuerst wissen, ob die werdende Mama überrascht oder ob sie an der Planung ihrer Babyparty beteiligt werden soll. Wann? Wo? Wer? Um den Aufwand und das Stresslevel der werdenden Mama so gering …

Menschen(s)kind, pass doch auf!

„Isst Knopfi gerade deine Pflanze?“ Tatsächlich, unsere 8 Monate alte Tochter kaut genüsslich auf einem Blatt meiner Ufo-Pflanze herum. Stand sie nicht eben noch mit ihrem Hochstuhl mitten in der Küche, weit genug weg von allem, was nicht in kleine Kinderhände gehört? Wir hatten die Rechnung ohne den Minimann gemacht, der sich einfach nur Platz verschaffen wollte und deswegen seine Schwester samt Stuhl zur Seite schob. Da saßen sie nun. Der Eine glücklich, weil er sich selbst zu helfen gewusst hatte. Die Andere zufrieden, auf eben diesem Blatt kauend. Zum Glück hatte Knopfi ihr Blatt eben erst erbeutet, so dass nicht mehr als 2 kleine Zahnabdrücke daran zu finden waren. Situationen wie diese lassen sich leider nicht immer vermeiden. Man kann, schlicht und ergreifend, manchmal gar nicht so blöd oder vorausschauend denken. Besonders wenn man ein größeres Geschwisterkind im Haushalt hat, was in erster Linie „nur helfen“ will oder „nur gedacht hat, dass….“. – Auch mit nur einem Kind muss man sich im Grunde stets und ständig darüber im klaren sein, was für eine Vorbildfunktion man eigentlich inne hat. …

Between Mondays #10 | Zeitumstellung für Fortgeschrittene

Ich war bisher immer der Meinung, dass die Zeitumstellungen eher den kleineren Mitmenschen unter uns zu schaffen macht. Plötzlich wird es mitten am Nachmittag schon dunkel draußen. „Wir können doch eine Taschenlampe mit auf den Spielplatz nehmen, oder?“ An Lösungsvorschlägen, was man gegen das frühe Dunkelwerden machen kann, mangelt es uns jedenfalls nicht. Dieses Mal bin ich es allerdings, die mit einem Jet-Lag zu kämpfen hat. Es wäre vielleicht alles einfacher gewesen, hätte ich vorgestern nicht vergessen meine Armbanduhr umzustellen. Am Montag habe ich dadurch nicht nur den Minimann eine Stunde eher aus der KITA abgeholt und mich vorher noch gefragt warum es denn schon so spät sei, sondern auch die Knopfmadame schon 17 Uhr ins Bett gebracht. Sie war müde, es war dunkel draußen und ich hatte nicht die geringsten Zweifel daran, dass ich eine Stunde zu früh dran war. Mit Hinblick auf den gestrigen Abend bzw. die Nacht war das wirklich leichtsinni. Ich war erst früh um 4 Uhr wieder zu Hause und Knopfi ab 8:30 Uhr ein munteres Putz. Natürlich hätte die Nacht auch wesentlich …

Minimalismus | Winter- und Weihnachtsdeko

In zwei Monaten ist tatsächlich schon wieder Weihnachten. Aber war es nicht erst gestern, als ich mich an Heiligabend erschöpft aber glücklich auf unserer Couch abgerollt habe? Das erste Weihnachten, dass wir mit der ganzen Familie bei uns zu Hause gefeiert haben. Für alle diejenigen unter euch, die den Ernst der Lage noch nicht bemerkt haben, sage ich es gern etwas deutlicher: Es ist an der Zeit sich ernste Gedanken über Weihnachtsgeschenke zu machen. An alle Last-Minute-Geschenke-Käufer: Ihr habt meinen Respekt. Akzente setzen, aber bitte dezent! Die dunkle und kalte Jahreszeit hat trotz dieser beiden Merkmale auch schöne Seiten. Der Kerzenverbrauch steigt, wie jedes Jahr, ins unermessliche und gleichzeitig erscheint alles so unglaublich gemütlich und muggelig. Auch wenn ich die traditionellen, erzgebirgischen Schwibbögen mag, weil sie die Häuser dadurch freundlicher wirken lassen, halte ich es lieber etwas schlichter. Ich mag den Gedanke, dass man die Winter- und Weihnachtsdekoration über viele Jahre oder sogar ein Leben lang aufbewahrt. Meine Frau Mama hat unsere Christbaum-Spitze beispielsweise von ihrer Oma geerbt. Könnt ihr euch vorstellen, was früher los war, wenn ich dieser …

Mama Beauty | Die Natürlichkeit behalten

(abfällige Tonlage an) „Na du bist ja auch eher so der natürliche Typ.“ – „Stimmt, meiner Tochter ist es momentan absolut egal, ob Mama einen perfekt sitzenden Lidstrich hat oder einfach gar keinen.“ Vielleicht war ich in diesem Moment unterzuckert oder einfach nur etwas dünnhäutig, aber ich fühlte mich, durch diese Bemerkung und die Art und Weise wie es gesagt wurde, angegriffen. Ich ließ mich zu einer Rechtfertigung hinreisen, obwohl es doch eigentlich gar keinen Grund gab. Einen Schokoriegel später war der Ärger darüber auch schon verfolgen, denn so wirklich negativ war diese Feststellung ja gar nicht. Da bin ich doch lieber „natürlich“ und auf der sicheren Seite, dass man mich auch ungeschminkt noch erkennt. Die eigene Natürlichkeit unterstreichen Im Grunde lag die Person mit ihrer Feststellung also gar nicht so falsch. In all den Jahren in denen ich mich nun schminke, habe ich immer versucht es natürlich zu halten. Mal abgesehen von der hellblauen Lidschatten-Phase mit 14 und der schwarzen Wasserlinie mit 16 ist mir das tatsächlich ganz gut gelungen. Stellt euch vor es hätte Instagram …