Alle Artikel in: Mama-Ich

Adventskalender selber befüllen | Ideen für Kindergartenkinder

Adventskalender selber befüllen – aber womit? Da stecke ich mit meiner Planung für Minis Adventskalender und einem Beitrag über „Adventskalender für Kindergartenkinder“ in den letzten Zügen und dann erwähnt mein Mann ganz beiläufig, dass wir doch seit Monaten einen Lego-Adventskalender im Schrank liegen haben. Leider ist dieser besagte Schrank unser kleines, persönliches Bermuda-Dreieck. Legt man etwas hinein, dass man später verschenken möchte, sind diese Sachen auf unbestimmte Zeit wie vom Erdboden verschluckt. Man erinnert sich erst wieder daran, wenn es bereits zu spät ist. Der Minimann wurde in diesem Moment jedenfalls um einen zweiten Adventskalender gebracht. Falls du das hier irgendwann mal ließt, mein Schatz. Ich hätte nicht mehr daran gedacht und einen gebastelt. Da Weihnachten in großen Schritten auf uns zu kommt, möchte ich euch meine Ideen natürlich nicht vorenthalten. Der aufmerksame Leser hat wahrscheinlich schon nachgezählt und festgestellt, dass da 12 Ideen fehlen. Natürlich fehlen diese 12 Türchen nicht, ihr findet sie lediglich in dem passenden Beitrag der lieben Sabrina auf ihrem wundervollen Blog Starlights in the Kitchen. Unterschiedliche Mamas, unterschiedliche Ideen – es kann also nur gut sein da auch mal …

Between Mondays #10 | Zeitumstellung für Fortgeschrittene

Ich war bisher immer der Meinung, dass die Zeitumstellungen eher den kleineren Mitmenschen unter uns zu schaffen macht. Plötzlich wird es mitten am Nachmittag schon dunkel draußen. „Wir können doch eine Taschenlampe mit auf den Spielplatz nehmen, oder?“ An Lösungsvorschlägen, was man gegen das frühe Dunkelwerden machen kann, mangelt es uns jedenfalls nicht. Dieses Mal bin ich es allerdings, die mit einem Jet-Lag zu kämpfen hat. Es wäre vielleicht alles einfacher gewesen, hätte ich vorgestern nicht vergessen meine Armbanduhr umzustellen. Am Montag habe ich dadurch nicht nur den Minimann eine Stunde eher aus der KITA abgeholt und mich vorher noch gefragt warum es denn schon so spät sei, sondern auch die Knopfmadame schon 17 Uhr ins Bett gebracht. Sie war müde, es war dunkel draußen und ich hatte nicht die geringsten Zweifel daran, dass ich eine Stunde zu früh dran war. Mit Hinblick auf den gestrigen Abend bzw. die Nacht war das wirklich leichtsinni. Ich war erst früh um 4 Uhr wieder zu Hause und Knopfi ab 8:30 Uhr ein munteres Putz. Natürlich hätte die Nacht auch wesentlich …

Wieviele Kinderzimmer braucht man?

Die Zeit vergeht viel zu schnell und aus diesem Grund überlegen mein Mann und ich seit einer Weile, wie die Aufteilung der Kinderzimmer in Zukunft aussehen soll. In der Theorie haben wir genug Zimmer, damit jedes Kind sein Eigenes haben kann. Der Minimann bewohnt momentan das kleinere Zimmer, was von der Größe her allerdings vollkommen ausreichend ist. Auf die Frage, wo seine Schwester denn mal schlafen soll, bekam ich vom Minimann ohne zu überlegen folgende Antwort: „Na bei mir, damit sie nicht alleine schlafen muss!“ Wenn ich mit der Knopfmadame durch die Wohnung laufe, fängt sie sofort an zu zappeln, wenn wir uns dem Kinderzimmer nähern. Ich höre sie, in ein paar Wochen, schon patschend durch den Flur zum Zimmer krabbeln. Sie hat ja Recht, der Raum ist viel interessanter als das Wohnzimmer, denn hier ist alles so schön bunt. Aber wie findet man heraus, welche Lösung für beide Kinder am besten ist? Ich muss dabei auch ein bisschen an meinen Mann denken, der meine Pläne schlussendlich (mit mir zusammen) ausführen muss. Ein ständiges Zimmer-Wechsel-Dich ist da leider nicht drin. …

Babyupdate | 7 Monate Zweifach-Mama

Zu wissen, dass in zwei Zimmern dieser Wohnung meine Kinder schlafen, ist schon irgendwie verrückt. Man sollte meinen, dass ich mich in den letzten Jahren daran gewöhnt habe, aber dieses Mama-Dasein verändert sich ständig bzw. passt man sich immer wieder an neue Lebensumstände an. Ich bin nicht mehr die Mama, zu der ich vor 3 Jahren und 8 Monaten über Nacht geworden bin. Bis zu diesem Tag wusste ich nicht welche Ängste man um so ein kleines Leben haben kann. Mir war nicht klar, wieviel Energie in mir steckt, wenn es darum geht für meine Kinder da zu sein. Meine Ausdauer war noch nie so gut. Ich war während der letzten 4 Sätze beispielsweise schon 2x beim Minimann. „Mama? Komm!“  Gerade abends, wenn der Minimann sich an mich kuschelt, wird mir bewusst, dass er zwar der „große“ Bruder ist, aber im Grunde immer mein Baby bleibt. Ich hoffe, es ist ihm nicht zu peinlich, wenn er das hier irgendwann mal ließt?  Aber machen wir uns nichts vor, so geht es wahrscheinlich jeder Mama und sicher auch jedem Papa, da kann es ganz egal …

Eine stabile Bettumrandung für das Babybett

Seitdem die Knopfmadame sich drehen kann, gibt es in ihrem Bett kein Halten mehr. Die Zeiten in denen sie ruhig und ohne eine Bewegung einschlief, sind definitiv vorbei. Mir war schnell klar, dass wir eine neue, stabile Bettumrandung für sie brauchen. Sie sie im Modus ist, wirft sie ihre Beine in die Luft um in nächsten Moment mit ihrem ganzen Gewicht wieder nach unten zu krachen. Unsere „alte“ Bettumrandung hatte dem nichts entgegen zu setzen. Ich wollte einfach nicht, dass sie sich bei ihren Turnübungen verletzt. Die letzte Woche war es aus diesem Grund jeden Mittag und Abend ein kleiner Kampf sie zum Schlafen zu bewegen, da ihre Beine wirklich unzählige Male zwischen den Gitterstäben feststeckten. Also nahm ich mir letzte Woche die Zeit um nach stabilen Bettumrandungen zu suchen, die etwas aushalten und auch hoch genug sind. Unsere Bettumrandung von Konges Sløjd ist 30×360 cm und passt damit perfekt in unser Babybett. Es steht oben sogar etwas über, was ich allerdings überhaupt nicht schlimm finde. Wer mir schon eine Weile folgt, wundert sich womöglich über das …

Ich habe mein Kind zurück.

Irgendwann nach der ersten Hälfte meiner zweiten Schwangerschaft fing es an, es war ein schleichender Prozess und doch traf es mich wie ein Schlag, als mein Sohn sich langsam von mir entfernte. Mein Bauch hatte deutlich an Umfang zugelegt und auch wenn ich mich bemühte ihn nicht ständig darauf hinzuweisen, hörte ich mich immer wieder sagen: „Pass auf, mein Bauch!“ oder „Spring bitte nicht so auf mir herum.“. Ein Teufelskreis und dabei war er nicht mal übermäßig wild. Er war bloß ein Kind, dass mit seiner Mama spielen und rumtoben wollte. Ich glaube, der „erste größere Bruch“ kam, als er irgendwann auf dem Weg nach Hause stürzte. Er wollte auf meinen Arm und ich hatte einfach nicht die Kraft und Luft um ihn die 100m bis zu unserer Wohnungstür zu tragen. Nach den ersten Metern musste ich anhalten und ihn unter lautem Protest wieder absetzen. Da standen wir also, beide irgendwie wütend auf mich, er weinend und ich den Tränen nahe. Das war der erste Abend an dem ich ihn nicht mehr ins Bett bringen durfte. Papa …

Babyupdate | 5 Monate Zweifach-Mama

Seit über einer Woche möchte ich die Zeilen schon tippen und irgendwie kam mir immer das gute Wetter und dieser kleine Spatzmauser hier dazwischen. 5 Monate Speckbaby, 5 Monate Zweifach-Mama, gab es eigentlich eine Zeit davor? Natürlich gab es die, aber es fühlt sich einfach so an, als wäre es schon immer so. Wir Vier. Es ist sehr lustig, nochmal die ersten 5 Monate Minimann zu lesen. Soll das wirklich schon so lange her sein?  5 Monate mit der Knopfmadame? Manchmal passiert es und ich quetsche sie noch in eine Größe 62, wenn ich den Fehler bemerke, bin ich oft zu faul sie dann noch mal umzuziehen. Also heißt es Bauch rein und schnell die Druckknöpfe schließen. Aus diesem Grund habe ich erst vor ein paar Tagen ihre Schublade aussortiert und neu eingeräumt. Jetzt herrscht für eine Woche wieder Ordnung. Machen wir uns nichts vor Babyschubladen sind doch nie lange ordentlich einsortiert, oder etwa doch? Beim Minimann zog erst Ordnung ein, als er seinen eigenen Kleiderschrank bekam. Ich hatte zu Beginn die leise Hoffnung, dass sie womöglich auch blaue …

Mein Teilzeit-Refugium

Werbung Mit zwei kleinen Kindern im Haus ist man selten allein. Wahrscheinlich kalkuliert man das vorher schon mit ein, aber eine richtige Vorstellung bekommt man dann doch erst, wenn es soweit ist. Ich bin wirklich froh und dankbar, dass mein Mann und ich es auch mit zwei kleinen Räubern hinbekommen, Zeit für uns als Paar und auch für uns selbst zu finden. Natürlich gibt es hier, wie in anderen Familien auch, den ganz normalen Alltagswahnsinn. Das kleine Kind zahnt gerade und das große Kind hat eine aufgeplatzte Lippe und einen fetten Bluterguss oberhalb seines Schneidezahns, weil er einem Türrahmen gefährlich nahe kam. Zu nah. Die Zeit zusammen genießen und sich dennoch kleine Freiräume schaffen Es ist mir einfach wichtig, dass wir miteinander und nicht nebeneinander her leben, dass wir Zeit mit unseren Freunden verbringen und diese Momente genießen. Mit Kindern ist man an einem Sonntag Morgen 10 Uhr schon längst draußen, auf dem Spielplatz oder im Wald verabredet. Das wäre mir vor 4 Jahren im Traum nicht eingefallen. Wenn der Regen dem Sommer nicht gerade einen Strich durch die Rechnung macht, …

Nützliche Dinge im Alltag mit Baby und Kleinkind

Während meiner Schwangerschaft mit dem Minimann gab es Zeiten in denen mich die Vielfalt an Babyprodukten vollkommen überforderte. Was brauche ich für ein Leben mit Baby wirklich? Aus Fehlkäufen lernt man bekanntlich und auch wir haben dahingehend unsere Erfahrungen gemacht. Heute möchte ich euch gern Dinge zeigen, die ich für sinnvoll erachte und die uns den Alltag mit unseren beiden Kindern erleichtern. Am Tisch mit Baby und Kleinkind Mit zwei Kindern am Tisch wird es selten langweilig. Der Eine möchte sein Brot selbst schmieren und benötigt davor ein halbes Stück Butter und die andere Platzbacke zappelt ganz aufgeregt neben einem im Hochstuhl, weil sie den nächsten Löffel Brei nicht abwarten kann. (Ja, wir versuchen uns gerade am Brei und der kommt unerwartet gut bei der Knopfmadame an.) Beim Minimann habe ich täglich den Brei frisch zubereitet. Mittlerweile weiß ich, dass es durchaus praktisch ist, den Brei vorzukochen und einzufrieren. Dinge, die beim Essen nicht mehr fehlen dürfen Unsere Urlaubsvorbereitungen verliefen dieses Mal überraschend strukturiert und weniger chaotisch als ich dachte. Ich suchte einen Sterilisator für Babyflaschen und wusste zu dem Zeitpunkt noch …

Zwei Kinder später fühle ich mich wieder wohl in meiner Haut.

Schon immer viel zu groß und zu dünn. Seit ich denken kann, hatte ich irgendetwas an mir und meinem Körper auszusetzen. Die Madonna-Gedächtnis-Zahnlücke hat zum Glück eine Zahnspange gerichtet und an meine Nase, durch die mir schon große Erfolge bei der Trüffelsuche prophezeit wurden, habe ich mich über die Jahre gewöhnt. Allerdings konnte ich meinem Mann vor ein paar Jahren noch glaubhaft vermitteln, dass ich eine Nasen-OP plane. Aber wie hoch wäre wohl  die Wahrscheinlichkeit, dass ich danach zufriedener bin? Bezeichnungen wie: „langes Leiden“ oder „ein Strich in der Landschaft“ zählten früher noch zu den freundlicheren Kommentaren über meinen Körper. „Du musst mal etwas essen, mein Kind.“ Wenn der Minimann heute seinen Teller leer isst, bekomme ich von meiner Oma noch immer zu hören, dass er das ja nicht von mir haben kann. Als Kleinkind war ich wirklich ein schlechter Esser und hatte an allem etwas auszusetzen. In meiner Jugend war es dann nicht mehr ganz so schlimm und ich aß getreu dem Motto: „Wo ein Whopper Platz findet, da passt auch noch ein zweiter rein.“  Die …