Alle Artikel mit dem Schlagwort: Kinderzimmer

Kinderzimmer-Update | Vom neuen Rückzugsort und dem Mini-Godzilla

Anzeige/ Seit ein paar Wochen schlafen unsere Kinder jetzt schon in ihrem gemeinsamen Kinderzimmer und es läuft tatsächlich überraschend gut. Wir wollten dem Mini einen extra Rückzugsort schaffen und haben das in Form eines neuen Schreibtischs getan. Wahrscheinlich denkt man bei dem Wort Rückzugsort nicht direkt an einen Schreibtisch, aber in unserem Fall passt das sogar sehr gut. Das Parkhaus und das Puppenhaus werden hier seit einer Weile wieder regelmäßig bespielt und nach anfänglicher Freude darüber, dass seine kleine Schwester mitspielen wollte, kam schnell die Ernüchterung. „Mama, Vita macht alles kaputt!“ Ich gebe zu, das Szenario erinnert mich immer ein wenig an Godzilla, auch wenn ich den Film nie gesehen habe, so oder so ähnlich muss es sich zugetragen haben. Vita setzt sich einfach mitten ins Geschehen und greift sich, was sie finden kann. Aus diesem Grund wechselte das Spielgeschehen also vorerst auf unseren Esstisch. Kaum hatte der Minimann den einen Störenfried erfolgreich abgeschüttelt, tat sich eine andere Quelle der Unruhe auf. Diese Unruhe war ich, das olle Muttertier, die recht zuverlässig jeden Abend aufs …

Wieviele Kinderzimmer braucht man?

Die Zeit vergeht viel zu schnell und aus diesem Grund überlegen mein Mann und ich seit einer Weile, wie die Aufteilung der Kinderzimmer in Zukunft aussehen soll. In der Theorie haben wir genug Zimmer, damit jedes Kind sein Eigenes haben kann. Der Minimann bewohnt momentan das kleinere Zimmer, was von der Größe her allerdings vollkommen ausreichend ist. Auf die Frage, wo seine Schwester denn mal schlafen soll, bekam ich vom Minimann ohne zu überlegen folgende Antwort: „Na bei mir, damit sie nicht alleine schlafen muss!“ Wenn ich mit der Knopfmadame durch die Wohnung laufe, fängt sie sofort an zu zappeln, wenn wir uns dem Kinderzimmer nähern. Ich höre sie, in ein paar Wochen, schon patschend durch den Flur zum Zimmer krabbeln. Sie hat ja Recht, der Raum ist viel interessanter als das Wohnzimmer, denn hier ist alles so schön bunt. Aber wie findet man heraus, welche Lösung für beide Kinder am besten ist? Ich muss dabei auch ein bisschen an meinen Mann denken, der meine Pläne schlussendlich (mit mir zusammen) ausführen muss. Ein ständiges Zimmer-Wechsel-Dich ist da leider nicht drin. …

between mondays #8 | Vom roten Faden, kleinen Erinnerungen & Tilt!

Ein Wunsch auf meiner To Do Liste für nächstes Jahr ist definitiv, dass ich mich besser organisieren möchte. Mit einem Gedächtnis, dass einem Sieb sehr stark ähnelt, ist es momentan wirklich schwer den roten Faden nicht aus den Augen zu verlieren. Ich bin wie ein kleines Eichhörnchen, hüpfe von einem Ast zum nächsten und vergesse dabei was ich eigentlich wollte. Zugeben, das Eichhörnchen hüpft in meinem Kopf, denn so flink und wendig bin ich aktuell ganz und gar nicht. Zumindest der Teil mit der neuen Zimmeraufteilung läuft bisher nach Plan. Im Minimann-Zimmer fehlt nur noch das neue Bett und eventuell ein Regal, dann ist es fertig. Ich freue mich, dass der neue, alte Schrank endlich seinen Platz gefunden hat. Babyknopf ist auch schon bestens ausgestattet und ihre Babyecke nimmt langsam Gestalt an. Es erinnert mich an die Zeit, als ich damals auf den Minimann gewartet habe. Sein Zimmer war fertig, aber irgendetwas fehlte noch. Es war das Chaos, was es letztendlich wohnlich und zu dem gemacht hat, was wir durch ihn geworden sind. Eine Familie. …

Exkurs | Montessori für zu Hause & das „neue“ Kinderzimmer

Ach, hat sie mal wieder umgeräumt? Ja, hat sie! Der Minimann, der gar nicht mehr so mini ist, entwächst langsam der letzten Bodygröße und zeigt mir damit umso deutlicher, dass er schon lange kein Baby mehr ist. Da er beim Thema „Wickeln“ bisher wirklich ein entspanntes Kind war, hatten wir bis vor kurzem auch noch unseren Wickeltischaufsatz. Den Aufsatz hat mein Papa damals passgenau für unsere Kommode angefertigt. Mittlerweile benutzen wir immer öfter Windelhosen. Der Minimann kann dadurch einfach stehen bleiben, oder einen Katzenbuckel machen und alles funktioniert genau so gut. Durch das Verschwinden des Wickeltischaufsatzes haben wir nun etwas mehr Platz im Kinderzimmer, was ich direkt zum Anlass (und zur Freude des Ehefreundes) genommen habe, um etwa auszusortieren und umzuräumen. Hauptgrund dafür ist eigentlich das Buch „Montessori für zu Hause“ von Claudia Schäfer. Es lag etwas über zwei Jahre bei mir im Schrank und musste wirklich lange auf mich warten. Erst jetzt habe ich die Zeit gefunden, es mit der nötigen Aufmerksamkeit und Ruhe zu lesen. Der Minimann zeigt uns in letzter Zeit sehr deutlich, …