Alle Artikel mit dem Schlagwort: Schwangerschaft

+ – Schwangerschaft

Es gab in meinem Leben bisher selten Momente in denen ich aufgeregter, in denen mein Puls höher war, als die Augenblicke in denen ich auf das Ergebnis meiner Schwangerschaftstests wartete. In den letzten 30 Jahren Frau Knopf hielt ich durchaus den ein oder anderen Schwangerschaftstest in meinen Händen. Ich zitterte jedes Mal vor Aufregung, egal ob es ein Test der Sorte „Jetzt bloß nicht schwanger sein!“ war oder einer bei dem ich hoffte: „Bitte, bitte, BITTE lass da dieses Kreuz sein!“. Ich habe in den letzten Monaten oft überlegt, ob ich dieses Thema hier anspreche und mich doch immer wieder nicht „getraut“. Nach dem Minimann und noch bevor ich mit der Knopfmadame schwanger wurde, hielt ich schon einmal zwei positive Tests in meinen Händen. Man glaubt immer, eine Fehlgeburt, sowas passiert einem selbst nicht. Mittlerweile weiß ich es besser und bin ich mir sogar recht sicher, dass es weit mehr Frauen betrifft, als ich gedacht habe. Bei meiner ersten Schwangerschaft war ich (zum Glück) unglaublich naiv und blauäugig. Ich war schwanger und hatte nie auch nur eine Sekunde Zweifel, dass sich daran …

Von geordneten Gefühlen | Abwarten, Kaffee trinken.

Ach wie entspannt alles war, damals so kurz vor dem Entbindungstermin des Minimannes. Ich habe es sicher schon mal irgendwo erwähnt, dass ich ihn meiner ersten Schwangerschaft wunderbar unbedarft bzw. blauäugig war. Ich war schwanger und für mich war klar – ich bekomme dieses Kind. Punkt. Es gab für mich nie auch nur die geringsten Zweifel. Kein Gedanke an einen frühen Abgang oder an sonstige Komplikationen, ich sollte einfach nur dieses Kind zur Welt bringen. So hab ich es dann ja auch gemacht. Ich kann wirklich behaupten, dass ich bis auf eine Stunde vor der Geburt fast immer ruhig und entspannt war. Wahrscheinlich ist das auch etwas meiner Wesensart geschuldet. Ich lasse mich nur schwer der Ruhe bringen. Dieses Mal ist es alles ein bisschen anders. In den letzten 3 Jahren seit Minis Geburt habe ich einige traurige Geschichten gehört und leider waren die nicht erfunden. Dazu kommt die eigene Geschichte und plötzlich war nicht mehr viel übrig von der einst so entspannten Frau Knopf. Mit den Wochen die vergingen, kehrte auch meine innere Ruhe wieder zurück, …

Mama Beauty | Hautpflege in der Schwangerschaft

„Mädchen rauben einem die Schönheit.“ Den Satz würde ich so jetzt nicht unterschreiben. In meiner ersten Schwangerschaft war meine Haut der Meinung, dass man die Feste feiern soll wie sie eben fallen und starte mit einem Pubertäts-Revival. Ich hatte Pickel (und an dieser Stelle wäre eine Verniedlichungsform vollkommen fehl am Platz) und Unterlagerungen an den Schläfen, am Kinn und auf der Stirn. Für jedes Eingreifen und Manipulieren meinerseits gab es einen weiteren Bestrafungspickel. Zumindest das hatte ich mir also sehr schnell abgewöhnt. Dieses Mal kann ich mich dahingehend kaum beklagen und das obwohl ich eine Tochter bekomme. Weniger ist mehr Ich habe euch immer mal wieder meine Gesichtspflegeroutinen vorgestellt und heute soll es um die 5 Produkte gehen, die mir in dieser Schwangerschaft sehr gut gefallen. Gesichtsreinigung mit der Bioderma Sensibio Lait milde Reinigungsmilch Ich verteile die Reinigungsmilch in sanft kreisenden Bewegungen auf meinem angefeuchteten Gesicht und auf den Augen. Danach nehme ich alles mit einem Musselintuch wieder ab. Auch wenn mich meine Haut bisher weitestgehend mit Unreinheiten verschont hat, ist sie doch zickiger als vorher. …

Meine Schwangerschaft damals und heute

Der einfachste Weg den Schwangerschaftsverlauf zu dokumentieren ist wahrscheinlich wirklich ein Selfie zu machen oder wie meine Schwangerschafts-App es nennt: Bumpy. Ich wäre gern der Typ Frau, die liebevoll Bücher verzieren, schreiben, basteln und so später gemeinsam mit ihrem Kind in Erinnerungen schwelgen können. „Guck, da hatte Mama ganz schlimm Wasser.“ Der Minimann würde darauf wahrscheinlich sagen: „Wasser schmeckt mir guuut.“ Eine durchaus witzige Vorstellung aber natürlich ist mir bewusst, dass Wassereinlagerungen kein Spaß für die Betroffenen sind. Darum soll es heute auch gar nicht gehen, sondern um meine beiden Schwangerschaften, wo sich letztere gerade dem Ende neigt und die sich im Großteil doch sehr ähnlich waren. Anzahl der Schwangerschafts-Tests die ich machen musste, um mir wirklich sicher zu sein: 2013: Es waren bestimmt 3, wenn nicht sogar 4. Sicher ist sicher. Dem Kreuz vertrauen kann ja jeder aber ich musste es auch noch ablesen können: schwanger 1-2 2016: 1! Auch wenn es recht spontan war, war ich dabei ganz schön aufgeregt. Gewicht: 2013: Ich hab es auf stolze 16 Kilo gebracht. 7 Kilo habe ich direkt im Krankenhaus …

32 Wochen | Bin ich bereit für die rosa Wolke?

Es sind nun knapp 3 Jahre in denen ich fernab von Rosa, Glitzer und Schleifchen eine Jungenmama war. Ich wollte zu Beginn meiner ersten Schwangerschaft so gern ein Mädchen, eine Mathilda haben. Wie ihr wisst, ist daraus nichts geworden. Dafür bekam ich den tollsten Minimann, der großartiger nicht sein könnte. Dieses Kind, mein Kind, mein Sohn hat mich zu einer Mama gemacht und die rosa Wolke in meinem Kopf verpuffen lassen. Als ich wieder schwanger war, kam natürlich sofort der Wunsch nach einem Mädchen zurück. Die perfekte Kombination – großer Bruder und kleine Schwester. Im inneren sagte ich mir immer: „Hauptsache gesund! Hauptsache gesund! Mehr möchte ich gar nicht.“ Denn etwas wichtigeres gibt es nicht. Wie groß der Wunsch tatsächlich war, merkte ich erst als sie sich zu erkennen gab und ich vor Freude und Tränen nicht mehr fähig war irgendetwas zu sagen. Eine kleine Knopfmadame, die sich vielleicht genauso über ihre Nase ärgert, wie ich es als Kind und Jugendliche getan habe. Die sich zu groß und zu dünn findet und dabei noch gar …

Outfit: Bequemlichkeiten

Momentan gibt es genau zwei Mäntel die ich noch komplett zu machen kann, ohne dass sie am Bauch spannen und es unangenehm ist. Ich sehe es auch dieses Mal nicht richtig ein, mir extra eine Umstandsjacke zu kaufen. Wenn ich mich richtig erinnere, dann ging in der Schwangerschaft mit dem Minimann mein Parka eine Woche vor der Geburt nicht mehr zu. Zum Glück war es damals ein milder Winter und das Wetter im Februar schon wieder recht angenehm. Ob ich dieses Mal auch wieder so ein Glück habe, wage ich momentan zu bezweifeln. Mein Plan B, einfach einen Pullover drunter zu ziehen, geht aktuell noch auf. Pullover*, Mantel* – NEW LOOK | Boyfriend Jenas (alt) – Monki | Socken – Happy Socks | Tasche (alt) – Fossil | Stan Smith – Adidas Es gibt wirklich hübsche Umstandsmode, aber nach dem ich die Sachen aus meiner ersten Schwangerschaft nicht mehr wiedergefunden habe, möchte ich jetzt nicht noch mal etwas nachzukaufen. Ein paar Basic-Teile gab es zwar schon, aber das reicht auch vollkommen aus. Ich möchte mich einfach wohlfühlen und …

28 Wochen Dickbauch und meine Gedanken über Babys Ernährung

Ich war noch gar nicht lange schwanger, da habe ich mir tatsächlich schon den Kopf über Babyknopfs Ernährung im 1. Lebensjahr zerbrochen. Besser gesagt, fand ich mich plötzlich der Frage gegenüber: „Möchte ich wieder stillen?„ Wieso war da plötzlich überhaupt ein Fragezeichen? Ein gewagtes Thema, ich weiß. So etwas auch noch öffentlich ansprechen? Mutig. Denn seit ich selbst Mama bin, verfolge ich immer wieder, mit Erstaunen und Kopfschütteln zu gleich, wie sich Mütter zu diesem und anderen Themen rund um die kleinen Lieben gegenseitig die Haare ausreisen. Was ist nur los mit euch? Darf nicht jede Frau ganz frei über ihre Brüste verfügen? Ich denke doch. Muss sie sich für ihre Entscheidung rechtfertigen? Nein, wieso auch? Was bleibt uns anderes übrig als das zu akzeptieren? Richtig, gar nichts. Es ist schon verrückt auf was für einem schmalen Grad man sich doch bewegt. Stillt man nicht, wird man direkt vorverurteilt. Stillt man für den Durchschnitt einen kleinen Ticken zu lang, wird ebenfalls schon mal vorsorglich mit den Augen gerollt. Die Hintergründe, wieso sich eine Frau bzw. eine Mama entschließt …

27 Wochen Babybauch & Türchen Nr. 6 – Happy Nikolaus

Eigentlich wollte ich noch etwas warten bis ich den ersten Schwung Babywäsche wasche, aber als ich die Schubladen endlich ordentlich eingeräumt und sortiert hatte, überkam es mich dann doch. Die Größen 50/56 sind also bereit, getragen zu werden. Damit ich nichts vergesse, gibt es heute wieder ein ganz normales Babybauch-Update. Gewicht: Beim letzten Besuch meinte meine Ärztin, dass ich abgenommen hätte. Zwei Magen-Darm-Infekte in einer Schwangerschaft müssen so etwas wahrscheinlich zur Folge haben. Aber wie sagte sie so schön: „Wir hatten doch irgendwann schon mal festgestellt, dass es dem Baby gut geht, oder? Dann ist auch alles in Ordnung.“ Also kein Grund zur Sorge, ich esse ganz normal weiter. Schwangerschaftsstreifen: Weiterhin nur meine Wachsstumsstreifen. Wahrscheinlich haben die so etwas wie eine Vorherrschaft, denn sie sind ja schon etwas länger da. Symptome: Sodbrennen aus der Hölle! (sagt man doch jetzt so) Memo an meine Oesophagussphinkter: ordentlich schließen! Schlafverhalten: Abhängig vom Sodbrennen. Die linke Seite wird momentan bevorzugt und das Seitenschläferkissen ist immer dabei. Heißhunger: Nichts spezielles. Snickers-Eis geht aber immer ganz gut. Abneigung: Nope! Für alle werdenden Mamas und die die bald ein …

26 Wochen | Gelassenheit und der Versuch es groß zu schreiben.

Ich befinde mich mittlerweile sogar schon in der 27. Schwangerschaftswoche, die Wickelkommode und Babyecke für die kleine Knopfdame ist soweit fertiggestellt – ich könnte mich also beruhigt zurück lehnen. Weihnachten steht allerdings vor der Tür und die To Do Listen in meinem Kopf werden gefühlt immer länger. Da kam dieser Magen-Darm-Virus doch genau richtig. Er hat auf jeden fall dabei geholfen, das Tempo etwas rauszunehmen und sich wieder mehr Ruhe zu gönnen. An dieser Stelle lobe ich mir meinen Mama-Instinkt, denn ich hatte auf den Virus bezogen schon so eine Vorahnung. Die Anzeichen waren dieses Mal gut sichtbar und die Schüssel stand schon bereit. Ich finde es wirklich bemerkenswert wie wir Mütter programmiert sind. Der kleinste Mucks durch das Babyphone und ein leises „Mama!“ und schon stand ich neben seinem Bett (4:30Uhr). Leider zwei Sekunden zu langsam, aber immer noch rechtzeitig um ihn hinzusetzen und zu beruhigen.  Wenn es dem Minimann schlecht geht, bin ich eigentlich die meiste Zeit ruhig. Die Erfahrung hat gezeigt, dass sich meine Unsicherheit und Unruhe sofort auf ihn überträgt. Wenigstens einer …

„Erstausstattung“ für das zweite Baby

Ich weiß noch sehr genau, wie überfordert ich gegen Ende meiner ersten Schwangerschaft war. Damals stand ich vor den bunten, vollgepackten Regalen in einem Babyfachgeschäft und war den Tränen nah. Am Ende kaufte ich frustriert einen Windeleimer, was für uns rückblickend eine der sinnvollsten Entscheidungen war. Natürlich erfüllen kleine Badmülleimer ebenso ihren Zweck, aber ich bin der Meinung, man riecht es einfach. Größere Windelpakete wanderten bei uns sowieso immer direkt nach draußen. Das Zusammensuchen der Erstausstattung für den Minimann gestaltete sich im Vergleich zu jetzt also wesentlich mühsamer. Mittlerweile wissen wir natürlich was für uns gut funktioniert und welche Dinge wir vor allem im Bereich um die Wickelkommode haben möchten. Die Kommode hat sich an sich auch nicht verändert. Den Aufsatz hat mein Papa damals für den Minimann angefertigt, weil wir ihn gern etwas breiter haben wollten. Die Wickelauflage ist ebenfalls etwas größer und der Bezug nicht nur hübsch anzuschauen sondern auch waschbar. Mein absoluter Favorit ist aber eindeutig unsere neue Wolken-Mobile über der Kommode. Ich hoffe, die kleine Madame findet sie bald genauso interessant und schön. Die Wickelkommode ist in einen …