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Between Mondays #15 | Was haben BHs mit Katzen gemeinsam?

Neue Woche, neue Ideen und lange To Do Listen. Es wird Zeit für einen Wochenrückblick und ein paar Antworten auf eure Fragen.

Eure Fragen, meine Antworten

Die Frage, die bei uns momentan sehr hochfrequent gestellt wird, lautet: „Wie macht die Katze?“ Als Antwort erhält man (ganz überraschend) ein sehr niedlich klingendes „Miau!“ – soweit, so vorhersehbar, aber diese Tonlage würde ich auch mit meinen höchsten Tönen nicht erreichen.

Frage 1: Woher ist der Pyjama von Vita?

Die häufige Nachfrage nach Vitas gepunktetem Pyjama von Tom Joule hat mich dann doch überrascht. Er hat zwar einen hohen Niedlichkeitsfaktor, aber so großes Interesse hätte ich nicht erwartet. Für alle Jungs-Mamas unter euch und für die, die es etwas neutraler mögen, habe ich zwei weitere Varianten rausgesucht.  (Die Links dazu findet ihr weiter unten.)

Frage 2: Woher ist der Soft Bra

Schon nach der Geburt bzw. nach dem Abstillen von meinem Sohn entdeckte ich bügellose BHs für mich. Als sich meine Brüste nach einem 3/4 Jahr und unzähligen wirklich sinnlos gekauften BH’s endlich auf eine Größe eingependelt hatten (das könnte ein Wortwitz sein, ist es aber nicht), kaufte ich meinen ersten bügellosen BH. Es war wie eine kleine Erleuchtung. Endlich keine Bügelabdrücke und Druckstellen mehr, meine Brüste waren im 7. Himmel. Das „Problem“ wohin mit meinen Brüsten hatte ich auch zu dem Zeitpunkt schon. Mittlerweile bin ich da entspannter und brauch, muss und will nichts mehr verstecken.

Frage 3: Was ist das für ein Spiel?

In einem älteren Beitrag hatte ich, damals noch mit Vince, diese Spielidee schon einmal gezeigt. Ich hatte gerade das Buch Montessori für zu Hause gelesen, mir neue Spielanregungen geholt und das Kinderzimmer dementsprechend nach dem Montessori Vorbild umgeräumt. Die Schleichtiere kommen heute immer noch oft und gern zum Einsatz, nur das Spiel ist mittlerweile ein Anderes. Wenn es euch interessiert, kann ich gern auch auf andere Spiele eingehen. Ihr wisst ja, ihr müsst es nur sagen. 

Und was BHs mit Katzen gemeinsam haben, weiß ich leider auch nicht. Sie kommen nur beide in diesem Beitrag vor.

Alle Links im Überblick:

Pyjama mit Punkten von Tom Joule | Pyjama mit Waldmotiv – Tom Joule | Pyjama mit Katzenmotiv – Tom Joule | Soft Bra Beige,  Transparent von Weekday | Soft Bra Blau – Weekday | Tier-Set von Schleich | 1,2,3 Puzzelei Tierkinder von HABA

Herbst im Kleiderschrank

Von mir aus darf der Herbst ruhig kommen, wenn es dann auch weiterhin 25+Grad bleiben, bin ich vollkommen ok damit. Es widerstrebt mir absolut jetzt schon meine kuscheligen Cardigans, Pullover oder Mäntel aus dem Schrank zu holen. Geht es euch da auch so? Der Sommer hat uns ganz schön verwöhnt und ich bin mir durchaus bewusst, dass die aktuellen Temperaturen, zu dieser Jahreszeit, nicht unbedingt üblich für unsere Breitengrade sind. Dennoch bin ich froh, dass wir den Herbst, in diesem Jahr, langsam angehen können.

Da die Nachfrage nach Outfits in letzter Zeit wieder gestiegen ist und ich kein kleines Spuckbaby mehr habe, kommt hier in nächster Zeit wieder etwas mehr.

Eine der häufigsten Fragen war eindeutig die nach dem Crossbody Iphone Case aus Leder von Lapàporter. Ich trage es täglich und finde es richtig prima, ganz besonders wenn ich mit den Kindern unterwegs bin. Während meiner Schwangerschaft hatte ich immer eine Tasche oder meinen Rucksack dabei, für Wasser, Snacks und Mutterpass. Mittlerweile haben die Zwerge ihre eigenen Rucksäcke und ich habe wieder beide Hände frei.

Macht es euch schön und kommt gut in die neue Woche.

Bell / #frauknopfträgt 😉

Herbstkleidung für den Kindergarten

Gestern noch 28 Grad, Sonnenschein und blauer Himmel und heute 13 Grad, Regen und Nebel wohin das Auge reicht und Herbstkleidung für Kinder. Endlich (nach langen Wochen der Hitze) hatten wir uns und unseren Kleiderschrank auf die Temperaturen eingestellt und plötzlich soll ich meinen Kindern erklären, dass a) die Sandalen im Schrank bleiben, weil es sonst zu kalt ist und b) ein kurzarm T-Shirt morgens 7:30Uhr zu wenig ist. Ihr könnt euch vielleicht (vielleicht auch nur im Ansatz) die Dramen vorstellen, die sich hier morgens abspielen.

Lieber Herbst, ich möchte dich bitte von deiner goldenen Seite sehen. Vielen Dank!

Ich möchte das Graue und Triste dieser Tage gar nicht an uns ran lassen und genau aus diesem Grund wird der Herbst in Sachen Bekleidung eher bunt. Bei der Auswahl der Sachen achte ich mittlerweile darauf, dass beide Kinder sie tragen können, denn gerade bei Jacken sehe ich es irgendwie nicht ein, immer wieder etwas Neues zu kaufen. Zum Glück habe ich mich schon vor einiger Zeit von dem Gedanken freimachen können, dass Kinder aussehen müssen, als seien sie einem Til Schweiger Film entsprungen. Auch wenn ich diesen neutralen, schlichten Stil sehr mag – er lässt sich bei meinen Kindern einfach schwer umsetzen. Ich denke, wir haben einen guten Mittelweg gefunden, ihre und meine Vorstellungen zu kombinieren. Die Sachen die ihr hier seht, befinden sich, bis auf 1-2 Ausnahmen, genauso in unserem Kleiderschrank bzw. im Kindergarten. Die Unterteilung in Mädchen und Jungen ist natürlich nur sinnbildlich gemeint.

Ich kaufe Matsch- und Regenbekleidung meistens eine Nummer größer. Der Oversize Look ist doch gerade total angesagt und erfahrungsgemäß kommen wir so sogar über 2 Jahre. Für Schuhe gilt das natürlich bzw. leider nicht.

Unsere Herbstkleidung für den Kindergarten sieht genau so aus:

unbezahlte Werbung: (enthält PR Sample*)

 

gelbes Stirnband (Albababy) | Regenjacke mit Punkten (H&M) | lilafarbene Matschhose (CareTec) | silberfarbene Gummistiefel (Aigle) | Tuch mit Quasten (Quatschbanane) | gestreifte Mütze (Finkid) | Wollfleece Overall (Hessnatur) | rosafarbene Lederschuhe (Naturino)

 

 

roter Parka (Mini Rodini) | Fausthandschuhe grau (Sterntaler) | Schuhe mit Klettverschluss (VEJA) | dunkelblaue Regenhose (Tchibo) | grünes Stirnband (Bobo Choses) | Übergangs Overall (Reima)* | grüne Gummistiefel (Aigle)

 

Wie sagen es die YouTuber so schön: Falls euch mein Beitrag gefällt, lasst gern einen Daumen hoch (in meinem Fall einen Kommentar) oder einen Kommentar (in dem Fall ebenfalls einen Kommentar) da. 😉

Minimalismus | Nachhaltigkeit und Upcycling – was bleibt, wenn der Trend geht

*enthält Werbelinks/

Minimalismus geht mittlerweile weit über einen einfachen Trend hinaus. Für Viele gilt Minimalismus als Lebensstil und ich bewundere all diejenigen, denen diese Lebensweise auch im Alltag gelingt. In den letzten 1 1/2 Jahren habe ich gemerkt, dass Minimalismus nicht von heut auf morgen geht, dass es nicht mit dem Wegwerfen alter oder wenig genutzter Dinge getan ist. Minimalismus ist ein Prozess und erfordert Geduld, mit sich selbst.

Minimalismus im Alltag – Realitätscheck

Das Buch „The Magic Cleaning“ von Marie Kondo entfesselte in mir eine regelrechte Motivationswelle. Innerhalb kürzester Zeit hatte ich mich durch alle Räume unserer Wohnung gearbeitet und sortierte fleißig, in Dinge die mich glücklich machten und eben die Anderen, die es nicht taten. Was mich nicht glücklich machte oder bereits Staub von mehreren Jahren angesammelt hatte, kam weg. Es war wie ein Befreiungsschlag, ich fühlte mich gut, ich hatte mein Leben im Griff.

Um ganz sicher zu gehen, kaufte ich mir kurze Zeit später auch Marie Kondos zweites Buch „Wie Wohnung und Seele aufgeräumt bleiben“, denn ich wollte nichts sehnlicher als Ordnung im Hause Knopf. Irgendwie hatte ich bei dieser Rechnung meine 3 Mitbewohner vollkommen ausgeklammert und so holte uns der Alltag und das Chaos schneller wieder ein als eines der Kinder „Maaaaamaaaa“ rufen konnte.

Buy less, choose well, make it last.

 

Ich musste die Sache systematisch angehen, Schritt für Schritt, Raum für Raum. Dieses Mal sollte es klappen und so zog „Einfach leben“ der Guide für einen Minimalistischen Lebenstil bei uns ein. Ungefähr zur selben Zeit machte ich auch erste Versuche und Erfahrungen mit dem Thema Upcycling und begann immer mehr umzudenken.

„Jeder Mensch sucht nach Halt. Dabei liegt der einzige Halt im Loslassen.“ Hape Kerkeling

Die Kapitel die bei mir am meisten hängen geblieben sind, waren Minimalismus in der Küche und Minimalismus und Körperpflege. Damit habe ich angefangen und bin wirklich glücklich mit den Dingen, die ich bisher umgestellt habe.

Es brauchte nur einen Nachmittag um all meine Kosmetik- und Pflegeprodukte auszusortieren und es fühlte sich unglaublich gut an, Platz zu schaffen. Nein, die meisten Produkte werden leider nicht besser, nur weil sie zwei weitere Jahre in eurer Schublade auf einen möglichen Einsatz warten dürfen.

In der Küche war es das gleiche Spiel. Ich liebe schöne Tassen und ich gebe zu, dass daraus in den letzten Jahren eine kleine Sammelleidenschaft entstanden ist. Irgendwann gab ich der Realistin in mir eine Chance und sortierte in einer Nacht- und Nebelaktion alle Schränke und Schubladen in der Küche aus.  Diskussionen mit meinem Mann gab es erst, als ich den Starbucks Tassen an den Kragen wollte. Unser Kompromiss: die meisten davon hat er mit in die Firma genommen, ein paar ausgewählte Exemplare durften bleiben. 

Nach und nach ersetzte ich alle Plastikdosen durch Varianten aus Glas oder Edelstahl und bin nun endlich Herrscher über die Küchenschränke. Ihr kennt sie sicher alle, die eine Schublade, die man lieber nicht öffnet, weil einem sonst alles entgegenkommt. Ha, die gibt es jetzt nicht mehr. Es ist wirklich erstaunlich, was sich über die Jahre alles in den Schränken ansammelt. Schuld daran sind sicher auch die ein oder anderen Streifzüge durchs Schwedenkaufhaus, als ich noch der Meinung war jede neu designte Dose mitnehmen zu müssen.

Endgegner: Ordnung halten

Wahrscheinlich muss man sich zu allererst von dem Gedanken frei machen, dass es im Alltag eben nicht annähernd so clean und aufgeräumt aussieht, wie auf Pinterest und Instagram.

Ich mein das tatsächlich ernst, denn diese Plattformen können, wenn auch unbewusst, einen enormen Druck auf uns ausüben, ganz besonders dann, wenn gerade etwas nicht so läuft wie wir uns das vorstellen.

Ordnung zu halten klappte bei mir auch nicht vom ein auf den anderen Tag. Ich muss mich immer noch täglich dazu zwingen, die Dinge, die ich im nächsten Moment nicht mehr benötige, wegzuräumen. Denn das scheint hier tatsächlich die wirksamste Methode zu sein. Mein Mann belächelt und bewundert meine Motivation und meinen Ehrgeiz regelmäßig (wenn man das so nennen kann). Leider ist meine Motivation dahingehend noch nicht auf ihn übergesprungen.

Ich für meinen Teil, sehe und bemerke langsam eine Veränderung. Denn dadurch, dass beispielsweise die Schränke jetzt übersichtlicher sind und viele (bei weitem noch nicht alle) Dinge ihren festen Platz haben, funktioniert das Aufräumen besser und geht wesentlich schneller.

Upcycling und Nachhaltigkeit im Alltag

Upcycling ist eine wunderbare Idee um alten Dingen neues Leben einzuhauchen. Die Glasflaschen von Lemonaid und Truefruits mag ich dafür besonders gern. (Die Flaschen habe ich alle selbst gekauft und ausgetrunken, die Aufsätze wurden mir in den letzten Jahren von Lemonaid und Truefruits zugeschickt. Sprich: unbezahlte Werbung / PR Sample ) 

Zuerst ersetzen wir unsere 0815 Seifenspender aus der Drogerie und nach und nach kamen dann Essig und Öl Aufsätze und die Salz- und Zuckerstreuer und andere Glasgefäße dazu. Reinigungsbürsten kaufe ich mittlerweile nur noch in der Holzvariante. Zugegeben, vielleicht auch weil sie einfach ein bisschen schöner aussehen als ihre Verwandten aus Plastik.

Meine Vorsätze ganz ohne Jahreswechsel

Wenn ich länger darüber nachdenke, finde ich es doch recht traurig, dass der größte Mülleimer bei uns der für Plastikmüll ist. Noch trauriger ist es eigentlich, dass wir einen Obst- und Gemüseladen und einen Bioladen direkt um die Ecke haben, aber in 4 von 5 Fällen trotzdem im Discounter kaufen. Genau das würde ich in Zukunft gern ändern und mich nicht mehr hinter meiner Faulheit oder der Ausrede „Einkaufen mit zwei Kindern…“ verstecken.

Es ist schon mal ein Anfang, dass wir (fast) immer unsere eigenen Stoffbeutel oder Papiertüten dabei haben. Falls nicht, spiele ich meistens Tetris mit dem Einkauf und staple alles in einen leeren Verpackungskarton.

Wahrscheinlich muss man doch erst etwas „älter“ werden bzw. ein paar Erfahrungen sammeln, um manche Dinge wieder mehr zu schätzen. Habt ihr euch schon mit den Themen Minimalismus, Nachhaltigkeit oder Upcycling beschäftigt?

Fragen, Anregungen oder Kritik – immer her damit! (Der Reim war so nicht geplant.)

Für keinen anderen Mann

Ich weiß nicht, wann genau ich angefangen habe, meinen Schutzpanzer abzulegen. Aber ich weiß, dass du der Grund dafür warst.

Vince

 

Die beste Entscheidung meines Lebens warst du, denn dank dir habe ich diese Entscheidung 2 Jahre später gleich nochmal getroffen. Seit über vier Jahren bin ich deine Mama und auch wenn ich manchmal fluche – waren das die besten, die intensivsten 4 Jahre überhaupt. Alles was vorher war und alles was jetzt gerade passiert, ergibt irgendwie Sinn.

Noch nie zuvor habe ich meine Gedanken, mein Handeln und meine Worte so oft hinterfragt. Ich war scheinbar recht blauäugig in der Annahme, dass Kinder zu haben, so schwer doch nicht sein kann. „Meine Eltern haben mich schließlich auch groß bekommen.“ war einer meiner Standardsätze, wenn es bei deinem Papa und mir um „das Kinderthema“ ging. Seitdem ich deine Mama bin, habe ich eine ungefähre Ahnung davon, welche Kämpfe meine Eltern hinter meinem Rücken, manchmal sicher auch gegeneinander aber am Ende des Tages immer gemeinsam, für mich, ausgetragen haben.

Ich weiß nicht, wie du mich als deine Mama siehst, aber ich hoffe, dass du später sagen kannst, dass deine Eltern, denn dein Papa trägt schließlich einen genau so großen Anteil dazu bei, ihre Sache mit dir ganz gut gemacht haben.

Weißt du noch…

 

Gerade wird deine Schwester in der KITA eingewöhnt und ich denke sehr oft an die Zeit deiner Eingewöhnung. Du warst schon so groß, trotzdem noch so klein und so unbedarft. Den größten Kummer hattest du, wenn Karl, dein Freund bei der Tagesmutter, dir deinen Keks vom Teller nahm. Ein paar Jahre später reichen deine negativen Erfahrungen schon weit über verlorene Kekse hinaus und gern würde ich dir jede Einzelne davon abnehmen. Ich glaube, das liegt so in der Natur aller Eltern. Und so feiere ich die schönen Dinge deines Alltags mit dir und suche immer öfter nach den richtigen Worten um dir all deine Fragen zu beantworten.

 

Erzähl doch mal…

 

Ich kenne kaum ein Kindergartenkind, dass bereitwillig erzählt wie der Tag im Kindergarten war. Auf geschlossenen Fragen lässt es sich ja noch ganz gut antworten, aber für mehr reicht die Lust oft nicht aus.

Umso schöner finde ich es, wenn du abends neben mir liegst und mich fragst,  was mir heute gut und was nicht so gut gefallen hat. 

Wenn du mich dann schon nach dem ersten Satz unterbrichst und selbst drauflos erzählst, weiß ich, dass es deine Art ist, mir zu erzählen, was dich bewegt. Dann schäme ich mich dafür, dass ich mir gerade noch meinen „Feierabend“ herbei gesehnt habe und mir wird bewusst, dass es manchmal eben genau auf diese Minuten ankommt, in denen man gedanklich schon auf der Couch sitzt.

Ich kann mich noch zu gut an meine Kindheit erinnern, wie ich früher im Bett lag, nicht einschlafen konnte, weil der Tag noch durch meinen Kopf geisterte. Damals gab es noch keine Sorgenfresser und so schön ich die Idee vor meiner Zeit als Mama auch fand, ist es doch irgendwie schöner, sich jemandem anvertrauen zu können, dessen Mund nicht aus einem Reisverschluss besteht.

 

Danke, dass du mir jeden Tag einen Spiegel vorhältst, dass du mir zeigst, was bedingungslose Liebe mit einem machen kann. 

Meinen Schutzpanzer hebe ich noch ein bisschen auf, vielleicht passt er dir irgendwann. Alter Muster, irgendwann wirst du das verstehen.

optimale Kleinkindernährung – Wissenswertes und Tipps für den Alltag

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Als Neumama strömen unzählige Eindrücke auf einen ein. An jeder Ecke gibt es, egal ob gefragt oder ungefragt, wichtige Ratschläge und gut gemeinte Tipps, wie man etwas im Umgang mit den Kindern unbedingt handhaben oder was man am besten ganz lassen sollte.

Mit den darauffolgenden Kindern wird man als Mama entspannter, denn man hat bereits seinen eigenen Rhythmus gefunden und weiß nun auch, dass man auf das eigene Bauchgefühl vertrauen kann.

Ich erinnere mich noch gut, dass ich mich bei meinem Sohn anfangs unsicher fühlte, wenn es um das Thema Ernährung ging. Rückblickend hat er es mir wirklich einfach gemacht, denn es landete so gut wie alles, was ich ihm gab, in seinem Mund.

Die Ernährung spielt in den ersten 1000 Tage, ab dem Beginn der Schwangerschaft bis zum zweiten Geburtstag, neben weiteren Umweltfaktoren eine wichtige Rolle bei der Entwicklung und Gesundheit. Irgendwie war mir das vor 4 Jahren auch schon bewusst und genau aus diesem Grund war ich wahrscheinlich so verunsichert, denn ich wollte nichts falsch machen.

Bei anderen Müttern aus meinem Umfeld sah das doch so einfach aus. Wieso bei mir nicht?

optimale Kleinkindernährung

 

Anfang August war ich zusammen mit Aptawelt in Hamburg auf einem Event zum Thema „optimale Kleinkindernährung“. Mittels einer Ernährungspyramide, die wir vorher selbst bestücken durften, bekamen wir einen guten und umfangreichen Überblick über unterschiedliche Lebensmittel, ihre Nährstoffe und erfuhren in welcher Menge sie für unsere Kinder geeignet sind. Die meisten Lebensmittel ordneten wir instinktiv richtig zu, doch es gab auch die ein oder andere Überraschung.

Quellenangabe: Aptawelt

Neben Jod und Eisen gehört auch Vitamin D zu den Nährstoffen, mit denen Kleinkinder in Deutschland häufig nicht ausreichend versorgt sind. Verzehrstudien zeigen, dass Kleinkinder nur 6% des täglichen Bedarfs an Vitamin D über die Nahrung zu sich nehmen. Das hört sich für mich erschreckend wenig an, ist es auch.

Tipps zur Vitamin D-Produktion

Der größte Teil  an Vitamin D wird durch die Sonneneinstrahlung über die Haut gebildet, weswegen Bewegung im Freien, für mindestens eine Stunde täglich, empfohlen wird. Sonnenschutz ist dabei natürlich trotzdem unerlässlich.

Der wöchentliche Speiseplan sollte im Idealfall Nahrungsmittel mit viel Vitamin D enthalten, wie fettreicher Seefisch, Eier und Pilze. Avocados gehören ebenfalls dazu und ich habe das große Glück, dass meine Kinder nicht genug davon bekommen können. Sogar wenn Vince krank war und er nichts mehr essen wollte – Avocado ging immer.

Passend zum Punkt „fettreicher Seefisch“ kamen meine Eltern, kurz nachdem ich in Hamburg war, mit frischem Fisch von ihrem Ostseeurlaub wieder. Ich kündigte das bei meinem Sohn nicht weiter an und hatte sogar schon ein Alternativessen für ihn im Hinterkopf, da ich seine Reaktion auf frischen Fisch vermeintlich kannte. Ich lag falsch. Er probierte sich quer durch die verschiedenen Sorten und aß, zur Überraschung aller, auch noch als alle Anderen schon lange satt waren. „Opa, das schmeckt sehr gut. Wann holt ihr wieder Fisch?“ 

Vitamin D für ein starkes Immunsystem

 

Nicht für umsonst soll man Babys und Kleinkindern in den ersten Jahren extra Vitamin D zuführen. Es ist nicht nur wichtig zum Knochenaufbau sondern auch zur Entwicklung des Immunsystems.

Neben einer ausgewogenen Ernährung (denn 70% der Immunzellen sitzen im Darm) ist ausreichender Schlaf ebenso wichtig um beispielsweise weiße Blutkörperchen, die wichtige Aufgaben des Abwehrsystems übernehmen, zu bilden. Frische Luft und der frühe Kontakt zu Schmutz und Bakterien unterstützen die Fähigkeit des Körpers, Krankheitserreger abzuwehren.

Eine aktuelle Studie belegt zudem, dass Kindermilch zusätzlich zu einer ausgewogenen Ernährung dazu beitragen kann, die Versorgung mit den oben genannten Nährstoffen zu verbessern. Bevor jetzt kritische Stimmen laut werden – bei Kindermilch handelt es sich nicht um Pre-Milch und sie ersetzt auch keine Stillmahlzeit. Kindermilch kann für Kinder ab 1 Jahr als Zwischenmahlzeit gereicht werden und sollte im besten Fall aus einem Glas oder Becher getrunken werden, sie dient nicht als Einschlafhilfe.

Kindermilch erhöht die Wahrscheinlichkeit, optimal mit Vitamin D versorgt zu sein um 78 Prozent.

Realitätscheck – Die Umsetzung im Alltag

Zurück zu Hause wollte ich mein neu gewonnenes Wissen direkt umsetzen. Aus diesem Grund gab es bei uns am Wochenende, auf Grund des hohen Vitamin D Anteils in Champignons, Puten-Champignon-Paprika Spieße mit Brokkoli-Kartoffel-Stampf. Während mein Mann bei dem Wort „Brokkoli“ zusammen zuckte, sortierte Vita fleißig ihren Pilze aus. Vince fand Spieße generell blöd und beschränkte sich deshalb aufs Motzen und auf Aufzählungen der Dinge, die ihm besser schmecken würden. Am Ende war zumindest mein Mann überzeugt – Brokkoli schmeckt in Kombination mit Kartoffeln und als Stampf gar nicht so schlecht.

Erfahrungsgemäß probiert Vince spätestens beim zweiten Mal, wenn man ihm ein Gericht vorsetzt. Ich bin also guter Dinge und gehe stark davon aus, dass dieses Rezept bald wieder im Wochenplan auftaucht.

Wie ist das bei euch? Essen eure Kinder was ihr ihnen vorsetzt oder müsst ihr dafür in ebenfalls ein bisschen die Trickkiste greifen?

 

Wunschkarussell | Wünsche kommen und gehen

Die ersten Herbst/Winter Kollektionen stehen in den Startlöchern, doch bei den sommerlichen Temperaturen möchte ich eigentlich noch gar nicht an Stiefel und schwere Mäntel denken. Geht es euch da ähnlich? Der Spätsommer darf sich also ruhig Zeit lassen, bevor es er sich im Herbst verabschiedet.

„Da kann man ja fast neidisch werden…“

 

Ein Satz der mir diese Woche über die Lippen kam, als ich von den Lebensumständen entfernter Bekannter hörte. (Das hört sich sehr erwachsen an. Eigentlich sind es Freunde von Freunden.) Mein Mann meinte darauf hin, dass (in diesem bestimmten Fall das Thema Geld) kein Grund für ihn sei, neidisch zu sein. Er hat natürlich absolut Recht, aber im ersten Moment hörte sich einfach alles nach steiler Karriere an und das beeindruckte mich irgendwie. Selbstverständlich gibt es neben der Karriere auch noch andere Faktoren, die irgendwie passen sollten und da war er auch schon, der berühmte Haken. Geld ist absolut nicht alles und heutzutage ist es mehr als einfach einen Schein zu kreieren, den es ohne Licht überhaupt nicht gäbe.

Der kurze gedankliche Exkurs war nötig, um mir das auch noch mal vor Augen zu führen. Jetzt habt ihr mehr oder weniger auch etwas davon.

Wünsche kommen und gehen

 

Das letzte Wunschkarussell ist schon wieder eine Weile her und seitdem habe ich versucht Wünsche a.k.a. Dinge dir mir gefallen und die euch auch gefallen könnten, zu sammeln. Dieses Wunschkarussell hat sich im letzten Monat so oft geändert wie kein anderes zuvor. Aus diesem Grund finde ich zwei Verlinkungen momentan nicht mehr, aber ich werde sie nachreichen.

Bling Bling

Auffälliger, großer Schmuck war bisher eher nicht so mein Ding. Seitdem Vita allerdings nicht mehr einfach wahllos an Dingen zieht, sondern erstmal nur „behutsam“ zeigt, finde ich wieder mehr Gefallen an großen Ohrringen. Außerdem versuche ich, nun schon seit einer Weile, die passenden Adiletten für mich zu finden. Leider passt bisher immer irgendetwas nicht, oder sie fallen verdammt unterschiedlich aus.

Eine Beautyempfehlung ohne, dass ihr gefragt habt. Sehr gern.

 

Die Marke May Lindstrom Skin entwickelt sich langsam aber sicher zu meiner liebsten Naturkosmetik. Sie bezeichnet sich selbst als dekadente Hautpflege und die Preise sind tatsächlich nicht ganz ohne. Das Ergebnis wird dem allerdings mehr als gerecht. Ich bin absolut begeistert, wie ich bereits in meiner Sommerroutine und in meinem „weniger ist mehr“ Beitrag erwähnt habe. Wer Fragen dazu haben sollte, nur her damit. Aus diesem Grund steht der „The Problem Solver“, eine wärmende Korrekturmaske, auch ganz oben auf meiner Wunschliste.

Der Rest erklärt sich, wie ich finde, von selbst. Wenn ihr trotzdem noch Fragen oder Wünsche habt. Die Kommentarfunktion ist jetzt für euch freigeschaltet. 😉

 

Zur Sicherheit sei gesagt: unbezahlte Werbung, da es sich um noch unerfüllte Wünsche handelt.

Ohrringe | gelbe Bluse von COS  | Sweater von &otherstories | BH | Gesichtsmaske von MayLindstrom bei Amazingy | Blush von Kjaer Weis bei Amazingy | Socken von Happy Socks | Zeitschriftenhalter von Urban Outfitters | Adiletten bei Zalando 

#DankDir – Jeder sollte eine Hebamme haben (können)!

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Jede Frau braucht sie, doch nicht jede Frau bekommt sie – eine Hebamme. Sie unterstützen uns Mamas vor, während und auch noch lange nach der Geburt unserer Kinder.

Pampers möchte die Wichtigkeit unserer Hebammen unterstreichen und gemeinsam mit uns Danke sagen. Ich bin meiner Hebamme wirklich unsagbar dankbar, dass sie bei der Geburt meines Sohnes, meiner Rückbildung und auch bei der Nachsorge meiner Tochter für meine Kinder und mich da war. #DankDir fühlte ich mich die ganze Zeit über gut aufgehoben und gut versorgt.

Vertrauen auf den zweiten Blick

Es war ein bisschen wie nach Hause kommen, als ich in der Nacht des 20.02.2014 mit dem RTW vor dem Krankenhaus vorfuhr. Wer mich kennt, weiß, dramatische Auftritte sind genau mein Ding. Deswegen war der Rettungswagen auch unumgänglich. 😉 

Vier Stunden vorher stand ich schon einmal vor dem Eingang zum Kreißsaal um mich von den anderen werdenden Mamas meines Geburtsvorbereitungskurses zu verabschieden. Es war die letzte Kurseinheit und ein paar von uns wären am liebsten direkt im Krankenhaus geblieben, denn wir waren alle auf der Zielgeraden und ich nur noch drei Tage vom ET entfernt. Dennoch freute ich mich auf meine Couch, schließlich hatte ich an diesem Abend sturmfrei. Mein Mann musste lange arbeiten. Der einzige Abend rund um den ET und ich war ausgestattet mit allem, was eine hochschwangere Frau für einen ruhigen Abend auf der Couch braucht, ohne sich nur einen Zentimeter bewegen zu müssen.

Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt.

Der Minimann entschied sich damals jedoch relativ spontan gegen einen Fernsehabend mit Mama und ging direkt, von 0 auf 100, in die Vollen. Wehen aller 4-5 Minuten und das so heftig, dass ich zwischen zwei Wehen meinen Mann aus seinem Interview holte, weil ich mich allein wahnsinnig hilflos fühlte.

Als ich wenig später an diesem Abend, auf der Liege des Rettungswagens liegend, vor dem Kreißsaal ankamen, hatte ich gerade eine Wehenpause, was dem ganzen natürlich die nötige Dramatik nahm. Die freundliche Hebamme, die mich an der Tür in Empfang nahm, übersprang den Begrüßungsteil direkt und bekam nur ein „Aber laufen können sie noch?“ heraus. Wir waren uns direkt sympathisch, es sollte nur noch wenige Sekunden dauern, bis der Funke auch offiziell übersprang.

Natürlich konnte ich laufen und wie. Ich lief so schnell ich konnte, bis zum mir angewiesenen Untersuchungsraum, in der Hoffnung, vor der nächsten Wehe dort anzukommen.

„Jetzt gucken wir erstmal in….“ – Ruhe –

Ich bin wirklich ein Freund von Ruhe, aber in Verbindung mit dem Gesichtsausdruck meiner Hebamme hatte das ganze eine gewisse Dramatik. Eben jene, die sie bei meiner Ankunft zu vermissen schien.

„Wir brauchen sofort ein Bett, sonst bekommen sie ihr Kind hier.“ 

4 Wehen reichen zum verlieben aus

Der Moment, als ich meiner Hebamme zwischen der ersten und zweiten Wehe meine Kontaktlinsen in die Hand drückte, weil ich irgendwo gelesen hatte, dass das für den Augendruck nicht gut wäre. Mein angelesenes Wissen musste ich ihr natürlich auch direkt mitteilen und bekam nur ein lächelndes:  „Na du hast vielleicht Nerven.“

Zwischen der zweiten und dritten Wehe sagte ich dann erstmal nichts mehr und konzentrierte mich wieder auf die Atmung. Jetzt kam auch endlich mein Mann im Kreißsaal an, der sich glücklicherweise und im letzten Moment gegen einen Halt bei einem FastFood Restaurant entschied. Baby oder Burger, ich bin mir nicht sicher, ob ihm diese Entscheidung leicht fiel. 😉

 

„Ich kann nicht mehr liegen!“.

„Du kannst, denn jetzt kommt dein Baby!“

Zwischen meiner Ankunft im Kreißsaal und der Geburt meines Sohnes lagen ungefähr 10-15 Minuten. Keine lange Zeit, aber es reichte um diese Frau, meine Hebamme, ins Herz zu schließen. Es mag absolut kitschig klingen, aber nach diesen Momenten der Unsicherheit zu Hause auf der Couch, als ich mich noch für ein ganz schönes Weichei hielt, weil ich die ersten Wehen schon als sehr stark empfand,  (Ich wusste ja zu diesem Zeitpunkt nicht, dass ich die Eröffnungsphase irgendwie unbemerkt an mir vorbei ging und mich plötzlich mitten in der Austreibungsphase befand.) konnte ich ihr gar nicht genug danken, als wir dann mitten in der Nacht auf Station gebracht wurden.

Oder zuvor im Krankenwagen, als ich noch komplett angezogen, bereits den Drang zum Pressen verspürte und mir der Sanitäter seine Hand anbot.

Das waren Momente, die ich zwar nicht mehr vergessen werde, aber in denen ich mich absolut hilflos fühlte. Erst in ihren Armen konnte ich loslassen und das wusste wohl auch mein Kind. 😉

Die Arbeit von Hebammen sichtbar machen

Ich weiß, dass an diesem Abend noch drei oder vier weitere Kinder zur Welt kamen, die es allerdings nicht ganz so eilig damit hatten. Während ihr Job bei mir getan war, ging es für meine Hebamme direkt weiter, denn im Kreißsaal nebenan wartete bereits die nächste werdende Mama auf ihre Unterstützung.

Wir als Eltern haben, dank Pampers, die Möglichkeit mit einem personalisierten Video die Arbeit von Hebammen wieder sichtbar zu machen und Danke zu sagen, indem wir unser Video mit den Hashtags #DankDir #HebammenSindHeldinnen und #DankeSagenMitPampers teilen und weiterleiten.

Auch Pampers möchte seinen Teil dazu beitragen, um die Arbeit der Hebammen zu honorieren und Eltern weiterhin ihre Hilfe zu ermöglichen und unterstützt den Deutschen Hebammenverband e.V. (DHV) mit 50.000 Euro.

Das #DankDir Schild für eure Foto könnt ihr euch ganz einfach herunterladen. Jetzt ist es Zeit selbst aktiv zu werden und Danke zu sagen. Euer personalisiertes Video könnt ihr euch hier erstellen lassen. Wofür seid ihr euren Hebammen dankbar? Sagt es mit #DankDir.

Liebe Romy, mit deiner Unterstützung und Ruhe habe ich meinen Sohn zur Welt gebracht. Du hast mir den ersten Muskelkater nach dem Wochenbett beschert und du warst es auch, die mich nach der Geburt meiner Tochter in meiner Selbstsicherheit als Mutter bestärkt und jegliche Zweifel auf ganz wunderbare Art und Weise weggezaubert hat. #DankDir hatten meine Kinder einen wundervollen Start in ihr noch so kleines Leben. 

 

 

Frage: Wohin mit unseren Brüsten?

„Brüste im Alltag“ scheinen von jeher ein schwieriges Thema zu sein. Egal ob die Brüste einer stillenden Frau in der Öffentlichkeit, oder Brustwarzen die sich unter dem T-Shirt abzeichnen – es scheint als würde schon allein diese Tatsachen ausreichen, um ihnen einen Stempel aufzudrücken.

Leider findet unser Alltag nicht in einem Hochglanz Magazin statt, denn da scheint dieser Anblick nicht im geringsten aufzufallen oder zu stören. Nein, da gehört es schon irgendwie zum guten Ton. Man kann heutzutage fast jeden beliebigen Onlineshop durchklicken, BHs findet man, außer unter der für sie vorgesehenen Kategorie, nur noch selten. Natürlich darf man auch hier die Realität nicht ganz unbeachtet vorbei winken, sondern muss sich eingestehen, dass die wenigsten Frauen den Körperbau der dort abgelichteten Modells besitzen. Obwohl der Trend, weg von Photoshop, hin zu Dehnungsstreifen und Co., geht, findet man online häufig doch sehr knabenhafte Figuren, an denen ein BH als ein vollkommen überflüssiges Stück Stoff wirken würde.

Nun entspricht meine Figur, mal abgesehen von der Körpergröße, nicht der eines Modells und meine Brüste (auch wenn ich sie mag) haben in den letzten Jahren durchaus ein paar Größenveränderung mitmachen müssen. Von 75C bis 80E war alles dabei.

Vom Push-up BH zum Bralette

Mit 11 Jahren trug ich Bustiers und schämte mich in der Sportumkleide dafür, weil alle anderen Mädchen schon BHs hatten. Dass da gepusht wurde was nicht da ist, war mir damals natürlich noch nicht klar. Dass ich es ein paar Jahre später genau so machen würde, wusste ich zu dem Zeitpunkt ebenfalls nicht.

Mit 14 Jahren verzichteten die meisten Mädchen im Sommer ganz auf einen BH. Dafür gab es plötzlich Kommentare wie: „Du hast geile Tellernippel!“. Rückblickend weiß ich nun, die Jungs waren noch nicht bereit dafür.

17 Jahre später habe ich zum ersten Mal diesen Begriff gegoogelt – brachte leider keine neuen Erkenntnisse.

Es hat tatsächlich 20 Jahre gedauert, seit meinem ersten Bustier, dass ich mich für meine Brüste weder schäme noch neidisch auf die der Andere bin. Soweit so gut – und dennoch weiß ich nicht so richtig wohin mit ihnen. Oder besser: wo rein mit ihnen.

Da ich mich nun schon eine ganze Weile mit diesem Thema beschäftige aber mein Umfeld nicht länger damit belästigen möchte, dachte ich mir, erzähle ich euch einfach mal davon.

Es hieß bereits, dass ich schlimmer als so mancher Mann wäre, da ich unterwegs immer schaue und für mich kommentiere, wie andere Frauen das machen.

Nippel-Alarm ist bei mir keine Schreckensvorstellung mehr, sondern ganz normaler Alltag. Meine Brüste sind nicht so klein, dass sie auch ganz ohne jegliche Halterung ihre Form behalten und das, obwohl es die Schwerkraft, nach zwei Schwangerschaften, recht gut mit mir meint. Die Abdrücke der Bügel-BHs erschrecken mich auch immer wieder und irgendwie kann es das doch nicht sein, oder?

So ganz ohne BH oder Bralette möchte ich dann doch nicht durch die Welt laufen. Genau deswegen interessiert mich eure Meinung, Erfahrung und euer Umgang mit diesem Thema. 

Baby | neutrale Geschenke zur Geburt

Meine Kinder sind beide bereits aus dem Baby-Alter raus, auch wenn ich Vita noch sehr häufig als mein Baby bezeichne. Im Grunde bleiben sie das doch immer. Zum Glück gibt es in meinem Umfeld momentan eine Handvoll schwangere Frauen, d.h. es gibt für mich einen Grund nach Geschenken zur Geburt oder Babyparty zu suchen. Man vergisst einfach so schnell wie viel Spaß die ersten Babyeinkäufe machen und wie zuckersüß die Sachen doch sind.

Im im Idealfall hat die werdende Mama eine Wunschliste, auf die man zugreifen kann und so sicher geht, dass man nichts Falsches oder etwas doppelt schenkt. Gerade bei Babys oder Kindern generell, ticken wir Mamas doch sehr unterschiedlich. Man sollte nicht davon ausgehen, dass nur weil einem selbst etwas gefällt, es auch andere Mamas mögen. Wenn ich den Stil oder die Wünsche so gar nicht einschätzen kann, versuche ich meistens etwas Nützliches zu schenken. Hier findet ihr jedenfalls meine Auswahl an Dingen, die ich genau so verschenken würde oder über die ich mich beispielsweise freuen würde. (Nein, ich bin nicht schwanger.) 😉

 

Kinderwagen Spielzeug Ice Cream von Liewood | Rainbow-Sky Mobile von Fabelab | Pilz Spieluhr von Annabel Kern | Spielteppich von Nobodinoz | Redfries Pin Boom | Spieltuch „Activity Pad“ von Wee Gallery | Stehaufmännchen (Orange) von Ferm Living Kids | Overall Panther von Mini Rodini | Wickelhandtasche von Mies & Co

Was würdet ihr einer frisch gebackenen Mama und ihrem Baby schenken? Schlaf und Zeit zählen hier ausnahmsweise mal nicht.