Mama-Ich
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#DankDir – Jeder sollte eine Hebamme haben (können)!

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Jede Frau braucht sie, doch nicht jede Frau bekommt sie – eine Hebamme. Sie unterstützen uns Mamas vor, während und auch noch lange nach der Geburt unserer Kinder.

Pampers möchte die Wichtigkeit unserer Hebammen unterstreichen und gemeinsam mit uns Danke sagen. Ich bin meiner Hebamme wirklich unsagbar dankbar, dass sie bei der Geburt meines Sohnes, meiner Rückbildung und auch bei der Nachsorge meiner Tochter für meine Kinder und mich da war. #DankDir fühlte ich mich die ganze Zeit über gut aufgehoben und gut versorgt.

Vertrauen auf den zweiten Blick

Es war ein bisschen wie nach Hause kommen, als ich in der Nacht des 20.02.2014 mit dem RTW vor dem Krankenhaus vorfuhr. Wer mich kennt, weiß, dramatische Auftritte sind genau mein Ding. Deswegen war der Rettungswagen auch unumgänglich. 😉 

Vier Stunden vorher stand ich schon einmal vor dem Eingang zum Kreißsaal um mich von den anderen werdenden Mamas meines Geburtsvorbereitungskurses zu verabschieden. Es war die letzte Kurseinheit und ein paar von uns wären am liebsten direkt im Krankenhaus geblieben, denn wir waren alle auf der Zielgeraden und ich nur noch drei Tage vom ET entfernt. Dennoch freute ich mich auf meine Couch, schließlich hatte ich an diesem Abend sturmfrei. Mein Mann musste lange arbeiten. Der einzige Abend rund um den ET und ich war ausgestattet mit allem, was eine hochschwangere Frau für einen ruhigen Abend auf der Couch braucht, ohne sich nur einen Zentimeter bewegen zu müssen.

Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt.

Der Minimann entschied sich damals jedoch relativ spontan gegen einen Fernsehabend mit Mama und ging direkt, von 0 auf 100, in die Vollen. Wehen aller 4-5 Minuten und das so heftig, dass ich zwischen zwei Wehen meinen Mann aus seinem Interview holte, weil ich mich allein wahnsinnig hilflos fühlte.

Als ich wenig später an diesem Abend, auf der Liege des Rettungswagens liegend, vor dem Kreißsaal ankamen, hatte ich gerade eine Wehenpause, was dem ganzen natürlich die nötige Dramatik nahm. Die freundliche Hebamme, die mich an der Tür in Empfang nahm, übersprang den Begrüßungsteil direkt und bekam nur ein „Aber laufen können sie noch?“ heraus. Wir waren uns direkt sympathisch, es sollte nur noch wenige Sekunden dauern, bis der Funke auch offiziell übersprang.

Natürlich konnte ich laufen und wie. Ich lief so schnell ich konnte, bis zum mir angewiesenen Untersuchungsraum, in der Hoffnung, vor der nächsten Wehe dort anzukommen.

„Jetzt gucken wir erstmal in….“ – Ruhe –

Ich bin wirklich ein Freund von Ruhe, aber in Verbindung mit dem Gesichtsausdruck meiner Hebamme hatte das ganze eine gewisse Dramatik. Eben jene, die sie bei meiner Ankunft zu vermissen schien.

„Wir brauchen sofort ein Bett, sonst bekommen sie ihr Kind hier.“ 

4 Wehen reichen zum verlieben aus

Der Moment, als ich meiner Hebamme zwischen der ersten und zweiten Wehe meine Kontaktlinsen in die Hand drückte, weil ich irgendwo gelesen hatte, dass das für den Augendruck nicht gut wäre. Mein angelesenes Wissen musste ich ihr natürlich auch direkt mitteilen und bekam nur ein lächelndes:  „Na du hast vielleicht Nerven.“

Zwischen der zweiten und dritten Wehe sagte ich dann erstmal nichts mehr und konzentrierte mich wieder auf die Atmung. Jetzt kam auch endlich mein Mann im Kreißsaal an, der sich glücklicherweise und im letzten Moment gegen einen Halt bei einem FastFood Restaurant entschied. Baby oder Burger, ich bin mir nicht sicher, ob ihm diese Entscheidung leicht fiel. 😉

 

„Ich kann nicht mehr liegen!“.

„Du kannst, denn jetzt kommt dein Baby!“

Zwischen meiner Ankunft im Kreißsaal und der Geburt meines Sohnes lagen ungefähr 10-15 Minuten. Keine lange Zeit, aber es reichte um diese Frau, meine Hebamme, ins Herz zu schließen. Es mag absolut kitschig klingen, aber nach diesen Momenten der Unsicherheit zu Hause auf der Couch, als ich mich noch für ein ganz schönes Weichei hielt, weil ich die ersten Wehen schon als sehr stark empfand,  (Ich wusste ja zu diesem Zeitpunkt nicht, dass ich die Eröffnungsphase irgendwie unbemerkt an mir vorbei ging und mich plötzlich mitten in der Austreibungsphase befand.) konnte ich ihr gar nicht genug danken, als wir dann mitten in der Nacht auf Station gebracht wurden.

Oder zuvor im Krankenwagen, als ich noch komplett angezogen, bereits den Drang zum Pressen verspürte und mir der Sanitäter seine Hand anbot.

Das waren Momente, die ich zwar nicht mehr vergessen werde, aber in denen ich mich absolut hilflos fühlte. Erst in ihren Armen konnte ich loslassen und das wusste wohl auch mein Kind. 😉

Die Arbeit von Hebammen sichtbar machen

Ich weiß, dass an diesem Abend noch drei oder vier weitere Kinder zur Welt kamen, die es allerdings nicht ganz so eilig damit hatten. Während ihr Job bei mir getan war, ging es für meine Hebamme direkt weiter, denn im Kreißsaal nebenan wartete bereits die nächste werdende Mama auf ihre Unterstützung.

Wir als Eltern haben, dank Pampers, die Möglichkeit mit einem personalisierten Video die Arbeit von Hebammen wieder sichtbar zu machen und Danke zu sagen, indem wir unser Video mit den Hashtags #DankDir #HebammenSindHeldinnen und #DankeSagenMitPampers teilen und weiterleiten.

Auch Pampers möchte seinen Teil dazu beitragen, um die Arbeit der Hebammen zu honorieren und Eltern weiterhin ihre Hilfe zu ermöglichen und unterstützt den Deutschen Hebammenverband e.V. (DHV) mit 50.000 Euro.

Das #DankDir Schild für eure Foto könnt ihr euch ganz einfach herunterladen. Jetzt ist es Zeit selbst aktiv zu werden und Danke zu sagen. Euer personalisiertes Video könnt ihr euch hier erstellen lassen. Wofür seid ihr euren Hebammen dankbar? Sagt es mit #DankDir.

Liebe Romy, mit deiner Unterstützung und Ruhe habe ich meinen Sohn zur Welt gebracht. Du hast mir den ersten Muskelkater nach dem Wochenbett beschert und du warst es auch, die mich nach der Geburt meiner Tochter in meiner Selbstsicherheit als Mutter bestärkt und jegliche Zweifel auf ganz wunderbare Art und Weise weggezaubert hat. #DankDir hatten meine Kinder einen wundervollen Start in ihr noch so kleines Leben. 

 

 

2 Kommentare

  1. Sonja sagt

    Was für ein schöner Text – und wie wahr! Meine Nachsorgehebamme kommt immer noch alle zwei Wochen (mein Sohn ist acht Monate alt). Und zwar nicht, weil wir so ein schwieriger Fall sind 😉 sondern einfach weil sie alle Mamis und Babys im ersten Jahr begleitet. Sie war vor allem am Anfang, als ich verzweifelt versucht habe voll zu stillen, mein Fels in der Brandung. Als mein Sohn Neurodermitis bekam war sie unter allen „klugen“ Ratgebern die einzige Stimme der Vernunft. Und auch so hat sie aus jahrzentelanger Erfahrung heraus einfach für ALLES einen Tipp! Ich bin ihr unwahrscheinlich dankbar für ihre Arbeit!

  2. Reni sagt

    Tatsächlich war ich für meine Hebamme ihre Examensprüfung. Was sie mir während der Presswehen eröffnete und mich fragte, ob ich einverstanden sei, wenn dies ihre Prüfungsgeburt wird. „Nee bitte geh weg, ich möchte jetzt bitte eine andere…“- „Was ja, mir doch egal, bitte bleib. Ich brauche dich!“ Ich hatte eine Bilderbuchgeburt. 7 Std und Hannes war da. Ganz ohne Komplikationen. Sie war toll, ihre Ruhe hat mich beruhigt und sollte mal Kind 2 kommen, werde ich mich wieder bei ihr melden. Auch jetzt treffe ich sie ab und zu noch. Zu dem Zeitpunkt meiner Geburt war sie selbst auch schon schwanger- aber wollte es wegen der Nachtdienste noch nicht sagen. Aber wer beantwortet uns Mamas unsere 100trillionen Fragen vor und nach der Geburt, begleitet uns bei dem wunderbarsten und anstrengensten Erlebnis im Leben? Wir brauchen euch Hebammen!Ach ja, die Prüfung hat sie mit Bravour bestanden….

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