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Einfach bewusst anfangen

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Wir haben nur diese eine Erde, unseren Planeten, und wir alle wissen, dass es in dem Fall keinen Alternativplan gibt. Wir können nicht einfach umsiedeln, nachdem wir unseren Lebensraum und den der Tiere systematisch kaputt gespielt haben.

Ich habe in den letzten Wochen und Monaten angefangen umzudenken, bin hochmotiviert und würde am liebsten sofort alles umkrempeln und auf nachhaltig machen. Die Realität sieht aber anders aus. Es ist ein Prozess, der sich langsam entwickeln muss und das kann ich so sagen, weil ich in der Vergangenheit sicher auch schon mehreren Trends nachgejagt bin. Nachhaltig zu leben sollte aber kein Trend sein, es muss aus einer Überzeugung, einem Bewusstsein heraus passieren, das sich nicht erzwingen lässt.

Von Zufällen und dem für immer

Wie das Leben so spielt, gibt es immer wieder wunderbare Zufälle und so kam vor kurzem die liebe Hannah von Anfenger auf mich zu. Das kleine Familienunternehmen steht ebenfalls am Anfang der Reise des bewusst Anfangens und des Umdenkens. Hannah und ihr Vater wollen Lieblingsstücke kreieren, an denen man lange Freude hat.
Klare, klassische Designs und hochwertige Materialien sorgen für eine lange Tragbarkeit und schonen dadurch die Ressourcen über die jeweils aktuellen Modetrends hinweg. Vom schlichten Kaschmirschal, über Beanies in wunderschönen Knallfarben bis hin zu robusten und edlen Ledergürteln ist alles dabei.

Damit die Freude dauerhaft ist, gibt es bei Anfenger keinerlei Sale- oder Rabattaktionen. Das, was Du heute kaufst, behält seinen Wert – FUER IMMER.

Gemeinsam mit Hannah und euch, möchte ich bewusst anfangen.

 

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Am Anfang war das Umdenken

Vor ein paar Tagen war ich mit meinen Kindern auf dem Spielplatz um die Ecke und in dem Park fand gerade eine Clean Up Aktion statt. Es waren auch Kinder im Grundschulalter dabei und Vince kam, vor lauter staunen, gar nicht zum spielen, weil er ganz fasziniert beobachtet, was um uns herum passierte.

„Mama, was machen die Menschen da? Was heben die da auf?“

Ich erklärte ihm, dass es Leute gibt, die ihren Müll nicht wie üblich in Mülleimer, sondern einfach auf den Boden werfen und dass das schlecht für die Natur ist. Seitdem bleibt er fast bei jedem Zigarettenstummel oder anderem Müll stehen, so dass unsere nächste Anschaffung wohl ein Greifarm sein wird, der uns dann immer auf den Spielplatz begleiten kann.

Diese natürliche Neugier, die uns Erwachsenen im Alltagstrott oft abhanden kommt, sollte man doch nutzen, um schon bei den Kleinsten ein Bewusstsein für unserer Umwelt und für ein gutes Miteinander zu schaffen. Seine Fragen zu diesem Thema und seine Sicht der Dinge sind für mich die Motivation, die es wahrscheinlich gebraucht hat um endlich bewusst anzufangen.

Gemeinsam #bewusstanfangen (15.05. – 19.05.2019)

An Hand eurer Kommentare und Nachrichten auf Instagram, merke ich, dass ihr euch diese Themen ebenfalls beschäftigen. Manche von euch sind schon richtige Profis und Andere wissen noch nicht, wo sie überhaupt anfangen sollen.

Ich stehe ebenfalls noch am Anfang meiner Reise auf dem Weg zu einer nachhaltigeren Lebensweise und möchte am besten all das Wissen, alle Tricks und Kniffe schon heute kennen und anwenden. Genau das möchte ich zum Anlass nehmen, für 5 Tage #bewusstanfangen auf Instagram.

Unter dem Hashtag wird es, ab kommendem Mittwoch dem 15.05., jeden Tag unterschiedliche Dinge zum Thema Nachhaltigkeit geben, mit dem ich mich auseinandersetzen möchte. Ihr seid ganz herzlich dazu eingeladen, mitzumachen.

1. Clean Up your Street (Mittwoch, 15.05.)

Es ist eigentlich ganz einfach und es bedarf noch keinem Greifarm. Nehmt euch eine kleine Tüte, Box oder was euch einfällt mit und sammelt den Müll auf, den ihr auf dem Weg zum Bus, zum Auto, zur Post, zum Spielplatz oder zum Bäcker findet. Ihr werdet überrascht sein, wieviel Müll ihr plötzlich entdeckt, wenn ihr mal bewusst danach schaut. Allein auf unserer Straße findet man unzählige Zigaretten und diese „Wir wollen ihr Auto kaufen“ Kärtchen. Es fühlt sich im ersten Moment sicher komisch an, seinen eingesammelten Müll zu fotografieren UND dann auch noch auf Instagram hochzuladen, aber so erreichen wir definitiv ein paar mehr Menschen, die wir vielleicht zum Nachdenken oder Umdenken anregen.

#cleanup

 

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2. Nachhaltig unterwegs sein (Donnerstag, 16.05.)

Das Umdenken, immer einen Beutel mit zum Einkaufen zu nehmen, hat bei mir tatsächlich eine Weile gedauert. Nachdem ich irgendwann die fünfte Papiertüte zu Hause hatte, machte es Klick. Mittlerweile habe ich es ganz gut verinnerlicht und sogar einen Beutel im Auto liegen. Was darf also heute aufs Foto? Alles was ihr braucht, wenn ihr unterwegs seid. Egal ob einen Beutel, Trinkbecher, Kaffeebecher eine Flasche oder einen Trinkhalm. Euch fällt bestimmt etwas ein. Seit meiner zweiten Schwangerschaft besitze ich eine Trinkflasche aus Edelstahl, die ich oft auch unterwegs dabei habe. Sie ist groß genug, um auch den ersten großen Durst beider Kinder, nach der Kita, zu stillen. Life-Hack für alle (Still)Mamas: Anstatt einer Tasse einfach einen Kaffeebecher aus Edelstahl nehmen. Man muss nicht riskieren das Kind zu verbrühen und hat auch nach dem Stillen noch warmen Kaffee/Tee. Das war für mich ein echter #lifechanger .

 

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3. Naturkosmetik / Nachhaltigkeit im Bad (Freitag, 17.05.)

Meine Mama wusste es ja „schon immer“ besser, oder anders: „Was du dir da alles ins Gesicht klatschst ist echt Wahnsinn. Weißt du überhaupt was da drin ist?“

Solche Sätze musste ich mir schon vor über 10 Jahren anhören und mittlerweile bin ich an einem Punkt angelegt, an dem ich einsehe, dass die olle Frau Mutter gar nicht mal so falsch lag. Ich habe meine Sammlung letztes Jahr radikal aussortiert und stelle meine Kosmetik- und Pflegeprodukte seitdem Produkt für Produkt um. Ich möchte eure Meinung hören. Worauf achtet ihr? Bei meinen Großeltern bspw. war und ist feste Seife und ein passendes Seifennetz ein „fester“ Bestandteil im Bad. Ich verwende momentan z.B. noch die Upcycling-Glasflaschen, die ich immer wieder mit Seife auffülle. Wenn die leer sind, wird bei uns sicher auch das erste Stück Seife einziehen. ich weiß schon jetzt wer sich sehr darüber freuen wird. (Kinder-Emoji hier einfügen) 😉

 

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4. Was kann ich verbessern? Wo kann ich nachhaltiger werden? (Samstag, 18.05.)

Ich habe beim Aussortieren eine Menge Abschmick-Pads gefunden, die ich versuche nach und nach aufzubrauchen oder für die Kinder zum basteln verwende. Ähnlich ist es mit Küchenrollen. Wir verwenden sie aus purer Gewohnheit, aber könnten auch genauso gut ohne sie auskommen.

Wenn ihr auch schon angefangen habt umzudenken, wo möchtet ihr euch noch verbessern?

 

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5. Mode nachhaltig konsumieren / Fair Fashion (Sonntag, 19.05.)

Hier stehe ich wirklich gerade erst am Anfang und es fällt mir tatsächlich nicht leicht. Die Vernunft ist da, aber der kleine Spatz in meinem Kopf schlägt sofort Alarm, wenn wieder einer dieser Newsletter, mit der nächsten Sommerkollektion, im Postfach landet.

Aus diesem Grund habe ich mich bei den üblichen Verdächtigen auch aus dem Verteiler nehmen lassen. Es ist nur ein kleiner Klick am Ende der Email, aber er tut dem Kopf unglaublich gut. Ich glaube, viele Frauen wissen wovon ich spreche. Diese „Oh wie schön, ich muss es haben“-Momente, die einen förmlich überrennen und plötzlich ist der Warenkorb vollgepackt mit Dingen, die man 10 Minuten zuvor noch nicht brauchte.

Ich möchte in Zukunft ganz bewusst Mode konsumieren und im Idealfall jedes Teil in meinem Kleiderschrank auch ganz oft tragen.

 

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Am Ende der fünf Tage wird es etwas aus dem wunderbaren Anfenger Shop für euch zu gewinnen geben. Der Gewinner kann dann ganz nachhaltig etwas aus dieser Zeit in seinen Händen halten. Ich finde den Gedanken ganz wunderbar.

Für alle Anderen werden die fünf Tage aber sicher nicht weniger nachhaltig.

Weitere Informationen folgen dann am 19.05.2019 wenn es um das Thema nachhaltige Mode geht.

Ich freue mich über jeden Einzelnen von euch, der bei diesen fünf Tagen und natürlich auch darüber hinaus mitmachen möchte. Der Hashtag #bewusstanfangen darf und soll dafür gern genutzt werden.

 

In freundlicher Zusammenarbeit mit Anfenger Shop. Vielen Dank!

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