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Den Trend kennen vs. wissen, was einem steht.

Vor 16 Jahren habe ich meinen ersten Blog gestartet, damals noch unter Ausschluss der Öffentlichkeit bzw. hinter dem Schutz der Anonymität. Aussagekräftige Fotos spielten zu diesem Zeitpunkt noch keine so übergeordnete Rolle, wie sie es heute tun. Man erreichte die Leute in erster Linie mit seinen Texten, nicht mit einem hübschen Gesicht. Man wollte etwas sagen, sich mitteilen, nicht jemand sein, der man nicht mal ansatzweise ist.

Die größten Klischees sind nicht ohne Grund so groß geworden. Zeiten ändern sich, Klischees bleiben. Das Gute daran – Zeiten wiederholen sich und mit ihnen auch die Trends. Doch anstatt von einem Trend zum nächsten Trend zu springen, sollte man etwas langsamer gehen und sich Dinge suchen, die zu einem passen. Ich habe mich beispielsweise schon als Kind mit Händen und Füßen dagegen verwehrt einen Brustbeutel oder eine Bauchtasche zu tragen. Zwanzig Jahre später werden genau diese über die Laufstege der Welt getragen und plötzlich sind sie überall. Der Monk in mir schüttelt darüber nur den Kopf, ich hingegen finde die „neuen“ Bauchtaschen gar nicht mal so übel.  Aber so wird es, wenn überhaupt, sicher noch einige Trends überdauern, oder ich warte einfach nochmal 20 Jahre, bis ich mich wieder an Bauchtaschen heran traue. Fun Fact: Meine letzte Bauchtasche trug ich übrigens vor ca. 7 Jahren auf einer Bad Taste Party.  

Zeitlos durch die Mode

„Du musst etwas finden, was dir steht, dich kleidet und worin du dich immer gut fühlst – unabhängig von aktuellen Trends.“ (Meine Frau Mama, 2003)

Zeitlos war und ist eines ihrer Lieblingswörter und heute weiß ich, dass sie damit Recht hat.

Sling Ballerinas Orange | Basic Hemd Pull&Bear | Schlüsselanhänger I AM WOMAN | Candy Man Red Bracelet Wald-Berlin

Minimalismus im Bad | Weniger und doch so viel mehr

 

Minimalismus ist noch immer ein großes und vor allem aktuelles Thema. Für die Einen ist es nur ein Trend, der sich jedoch in vielerlei Hinsicht lohnen kann, ihn auszuprobieren, für die Anderen ist es bereits einer Lebensphilosophie, die viel mehr kann, als nur „clean und aufgeräumt“. Was bleibt, wenn der Trend geht, habe ich euch bereits vor ein paar Wochen gezeigt. Heute möchte ich euch meinen Weg zu etwas mehr Minimalismus im Bad zeigen. Eine Pro/Contra Liste zur Menstruationstasse spar ich mir an dieser Stelle, ihr könnt also beruhigt weiterlesen. 😉

In Ruhe in den Tag starten

Es soll hier nicht darum gehen, das Badezimmer auf Pinterest-Tauglichkeit zu pimpen, sondern darum einen Raum zu schaffen, in dem man kurz abschalten oder sich in Ruhe auf den Tag vorbereiten kann. Auch wenn diese „Ruhe“, gerade für uns Mamas, oft nicht länger als 5 Minuten anhält.

Aus diesem Grund stehe ich morgens 20 Minuten eher auf, da ich gern vor den Kindern fertig bin und so zumindest meine gute Laune sichergestellt ist. Da mein Mann (der beste stille Leser meines Blogs, den ich mir wünschen kann) mir zu unserem Hochzeitstag den Bluetooth Lautsprecher aus meinem Wunschkarussell geschenkt hat, startet bei mir fast jeder Morgen mit einer Podcast-Folge oder meiner Spotify Gute Laune Playlist.

Badschrank-Tetris, alles hat seinen Platz

 

Wenn mir meine Mama etwas mitgegeben hat, dann ist es definitiv der Sinn für Ordnung, der sich sogar bis in den Badschrank auswirkt. Da ich vor einer Weile meine komplette  „Kosmetiksammlung“ aussortiert und mir auch schon länger nichts mehr nachgekauft habe, ist dieser Bereich mittlerweile recht übersichtlich und ständiges Suchen gehört der Vergangenheit an. An jedem Monatsanfang greife ich mir 2-3 angerissene Produkte raus, die ich in den folgenden Wochen aufbrauchen möchte. So behalte ich den Überblick und erspare mir einen unnötigen Neukauf. Hört sich das jetzt nur für mich sehr erwachsen an? 

übersichtliche Aufbewahrung

 

Ich habe noch nie richtig verstanden, warum man seine Shampoos und Duschgels auf dem Wannenrand oder einer anderen Ablagefläche drapiert und warum man überhaupt eine so große Auswahlmöglichkeit braucht. Glaubt man meine Mann, ist es sehr umständlich das Duschgel oder Shampoo erst aus dem Schrank holen zu müssen – aber ob man ihm in der Hinsicht trauen sollte, ist eine ganz andere Frage. 😉

So erspare ich mir jedenfalls zukünftig den Anblick meines Sohnes, der versucht mit meinem Haarshampoo ein Schaumbad zu zaubern und dafür die halbe Flasche in die Wanne kippt, weil  irgendwie kein Schaum entstehen will. 

Die Kosmetikprodukte, die ich nicht täglich verwende, haben ihren Platz in meinen Acrylboxen mit Schubladen. Dort sehe ich sie immer, vergesse sie nicht und es ist nebenbei auch noch schön anzusehen. Nur weil es mein Bad nicht zu Pinterest schafft, kann ich doch mit den gegebenen Umständen arbeiten und es mir hübsch machen. Genauso gilt es auch für alle anderen Dinge. Es sei natürlich gesagt, dass man nicht jedem Trend folgen und jedes Designer-Teil sein eigenen nennen muss. Die Hauptsache ist, man ist glücklich und dieses Gefühl entsteht in den seltensten Fällen durch Produkte oder Gegenstände. 

Für die Zukunft – Was ich noch verändern möchte

Feste Seife ist ja gerade wieder absolut im kommen, aber irgendwie kann ich mich damit noch nicht richtig anfreunden. Wenn ich daran denke, dann fallen mir zuerst unschöne Seifenränder auf dem Waschbecken oder der Seifenschale ein. Außerdem möchte ich gern meinen Wattepad-Verbrauch reduzieren, aber auch hier habe ich noch keine gute bzw. für mich funktionierende Alternative mit Waschlappen oder waschbaren Pads gefunden. Über eure Erfahrungen oder Tipps würde ich mich an dieser Stelle sehr freuen.

Gesichtsbürste aus Holz und Ziegenhaar | Bluetooth Lautsprecherbox Kreafunk | Porentief – natürlicher Badreiniger | Acrylbox mit 3 Schubladen |

Trenchoat Liebe – zeitlos durch den Herbst

Ich war lange auf der Suche nach dem perfekten Trenchoat und anders als erwartet, habe ich ihn nicht in einem typischen Beige-Ton gefunden, dafür in einem wunderschönen Vintagerose. Trenchoats in der Farbe Rostrot wird man diesen Herbst übrigens gehäuft antreffen, sagt zumindest die Modezeitschrift meines Vertrauens. Also falls noch jemand auf der Suche ist – Rostrot ist der Farbe der Wahl.

Es gab in den letzten Wochen selten so viele Fragen zu einem Bild, wie nach diesem hier (siehe unten). Das gute Stück war in den letzten Tagen schon einmal ausverkauft, aber aktuell ist er wieder in allen Größen verfügbar. Ich mag die Farbe unglaublich gern, denn sie zaubert mir eine Frische ins Gesicht, die da so womöglich gar nicht zu erkennen wäre.

Ein kurzer, aber ein sehr passender, Exkurs in die Serien-Welt:

Wir schauen gerade die Serie „The Deuce“ mit James Franco, die in den 70ern spielt. Es ist schon ein bisschen verrückt und doch nichts Neues mehr, wie sich Mode immer und immer wiederholt. Jedesmal wenn ich die wunderhübsche Margarita Levieva sehe, möchte ich genau das haben, was sie in der Serie trägt. Ganz von den Outfits abgesehen, kann ich euch die Serie auch so sehr ans Herz legen.

Zurück zum heutigen Outfit:

Hier findet ihr alle Links und noch einige mehr. Viel Spaß beim stöbern.

Den Beitrag Herbst im Kleiderschrank findet ihr hier nochmal. 

Wenn ihr so etwas jetzt öfter sehen wollt, (Daumen hoch) oder schreibt es einfach in die Kommentare.

Trenchoat – H&M | roter Schal – &otherstories | MILK T-Shirt – womom | Blush Madly – NARS | Parfüm – Arizona von Proenza Schouler | Tasche – Pieces | Mom Jeans – &otherstories |

Kita Eingewöhnung 2.0 | Von Flashbacks und versteckten Tränen

Es ist über 5 Jahre her, als ich hier auf dem Blog das erste Mal von mir in der Mehrzahl gesprochen habe. Gut, in meinem Kopf war ich zwar nie ganz alleine, aber dann plötzlich dieses Leben unter meiner Brust zu spüren, war schon noch mal eine ganz andere Hausnummer. Es fühlte sich sogar so gut an, dass ich zwei Jahre später, mit Schwangerschaft Nr. 2, zum Wiederholungstäter wurde. Der Rest ist Geschichte bzw. findet ihr hier auf dem Blog und „plötzlich“ ist auch die zweite KITA-Eingewöhnung schon wieder vorbei.

Als ich mit Vita schwanger war, mussten wir uns zwischen Vince damaliger Tagesmutter und dem jetzigen Kindergarten entscheiden. Wir waren super zufrieden mit der Tagesmutter und die Entscheidung für den Kindergarten fiel uns anfangs auch nicht leicht. Ich mochte diese kleine Gruppe, diesen geschützten Rahmen in dem mein Sohn so viele Dinge zum ersten Mal erlebte und an dem man, eben weil es nur wenige Kinder waren, sehr intensiv teilhaben konnte. Der interessierte Austausch zwischen dem Erzieher bzw. der Tagesmutter, die sich in dem Fall auch die Zeit nehmen konnte oder wollte, und den Eltern, das hatte schon was für sich.

Letztendlich war die Distanz zwischen den beiden Einrichtungen zu groß und die Organisation bzw. der Aufwand zu umständlich und somit der entscheidende Punkt, dass unsere Wahl auf den Kindergarten fiel.

Eingewöhnung 2.0 – Alle unter einem Dach

Ich muss eigentlich nicht erwähnen wie schnell die 1 1/2 Jahre vergangen sind, aber ich tue es an dieser Stelle trotzdem. Plötzlich standen wir also da, in Vitas Gruppe, die sie vom sehen her schon kannte, da wir täglich 2x daran vorbei mussten, wenn wir den großen Bruder zur KITA brachten oder abholten.

In der ersten Hälfte der ersten Eingewöhnungswoche blieben wir erstmal nur 1h, in der zweiten dann schon 2h, bis zum zweiten Obstfrühstück. Wir hatten das Glück, dank der hochsommerlichen Temperaturen, dass die Gruppe die komplette Zeit im Garten war, was ich sehr schön fand.

Memo an mich selbst: „Beim dritten Kind nimmst du dir bitte Kaffee mit zur Eingewöhnung!“

„Oder du lässt das mit dem dritten Kind, dann geht das auch ohne Kaffee klar. Obwohl, was quatsch ich da!? Im Grunde geht doch nichts ohne einen wirklich guten Kaffee.“

In der zweiten Woche verabschiedete ich mich das erste Mal für eine halbe, dann für eine ganze Stunde (blieb allerdings immer in der Nähe) und am 4. und 5. Tag holte ich Vita erst vor dem Mittagessen wieder ab.

Man glaubt wirklich, man könnte die Zeit, in der man wartet, sinnvoll nutzen. Aber nein, ich saß meistens unruhig zu Hause, als würde ich auf wichtige Prüfungsergebnisse warten. Die Ergebnisse fielen in unserem Fall sehr gut aus. Vita hatte Spaß, vermisste mich kaum und wenn doch, sorgte ihrer kurze Aufmerksamkeitsspanne dafür, dass ein Eichhörnchen auf dem Baum oder ein Hund vor dem Zaun (WAUWAU!) plötzlich viel interessanter war.

Die dritte Woche verabschiedete ich mich 5-10 Minuten nach unserer Ankunft und Vita blieb bis nach dem Mittagessen in der Kita. Die Wiedersehensfreude war dann umso größer und zu Hause angekommen fiel sie oft sofort in ihren wohlverdienten Dornröschenschlaf.

Bis hier hin hatten wir wirklich eine Traum-Eingewöhnung doch in Woche 4 kam plötzlich der Abschiedsschmerz mit voller Wucht, allerdings bei mir. So freudestrahlend und befreit ich in der Woche zuvor noch die Kita verließ, so beklemmend war es jetzt. Ich saß mit einem Kloß im Hals im Auto und wollte gar nicht losfahren.

„Das letzte Mal eine Eingewöhnung, das LETZTE MAL. – Mein Baby ist jetzt kein Baby mehr.  -Wo ist die Zeit nur hin? – Wann ist sie nur so groß geworden?“ war nur ein Bruchteil der Gedanken, die mir durch den Kopf schossen. Man glaubt vielleicht, beim zweiten Kind weiß man wie der Hase läuft und ist gefühlstechnisch vorbereitet, auf all die Dinge, die da kommen mögen – aber Irrtum!

In der 4. Woche blieb sie zum ersten Mal über die Mittagszeit in der Kita und auch hier gab es keine Probleme. Sie schläft die vollen 2 Stunden durch und isst für 3 Kinder. Wahrscheinlich befindet sie sich gerade in einer Massephase oder will sich ein kleines Polster für den Winter anlegen, irgendwas dazwischen muss es jedenfalls sein.

Die Eingewöhnung ist durch und habe immer mal wieder kleine Flashbacks in denen ich Vince in dem Alter vor mir sehe. Die Beiden sind so unterschiedlich und sich trotzdem so ähnlich. Ich wünsche mir, dass sie sich (mal abgesehen von Geschwister-Streits, die es immer geben wird) die meiste Zeit so gut verstehen, wie sie es jetzt schon tun. Als ich damals von Geschwisterliebe sprach, hatte ich ja keine Ahnung wie schön sich das, als Mama, in Wirklichkeit anfühlt.

Es gibt momentan so viele erste Male in ihrer kleinen Welt, die sich für mich manchmal wie kleine Abschiede anfühlen und gleichzeitig ist es so wunderbar, dass ein zweites Mal mitzuerleben.

Between Mondays #15 | Was haben BHs mit Katzen gemeinsam?

Neue Woche, neue Ideen und lange To Do Listen. Es wird Zeit für einen Wochenrückblick und ein paar Antworten auf eure Fragen.

Eure Fragen, meine Antworten

Die Frage, die bei uns momentan sehr hochfrequent gestellt wird, lautet: „Wie macht die Katze?“ Als Antwort erhält man (ganz überraschend) ein sehr niedlich klingendes „Miau!“ – soweit, so vorhersehbar, aber diese Tonlage würde ich auch mit meinen höchsten Tönen nicht erreichen.

Frage 1: Woher ist der Pyjama von Vita?

Die häufige Nachfrage nach Vitas gepunktetem Pyjama von Tom Joule hat mich dann doch überrascht. Er hat zwar einen hohen Niedlichkeitsfaktor, aber so großes Interesse hätte ich nicht erwartet. Für alle Jungs-Mamas unter euch und für die, die es etwas neutraler mögen, habe ich zwei weitere Varianten rausgesucht.  (Die Links dazu findet ihr weiter unten.)

Frage 2: Woher ist der Soft Bra

Schon nach der Geburt bzw. nach dem Abstillen von meinem Sohn entdeckte ich bügellose BHs für mich. Als sich meine Brüste nach einem 3/4 Jahr und unzähligen wirklich sinnlos gekauften BH’s endlich auf eine Größe eingependelt hatten (das könnte ein Wortwitz sein, ist es aber nicht), kaufte ich meinen ersten bügellosen BH. Es war wie eine kleine Erleuchtung. Endlich keine Bügelabdrücke und Druckstellen mehr, meine Brüste waren im 7. Himmel. Das „Problem“ wohin mit meinen Brüsten hatte ich auch zu dem Zeitpunkt schon. Mittlerweile bin ich da entspannter und brauch, muss und will nichts mehr verstecken.

Frage 3: Was ist das für ein Spiel?

In einem älteren Beitrag hatte ich, damals noch mit Vince, diese Spielidee schon einmal gezeigt. Ich hatte gerade das Buch Montessori für zu Hause gelesen, mir neue Spielanregungen geholt und das Kinderzimmer dementsprechend nach dem Montessori Vorbild umgeräumt. Die Schleichtiere kommen heute immer noch oft und gern zum Einsatz, nur das Spiel ist mittlerweile ein Anderes. Wenn es euch interessiert, kann ich gern auch auf andere Spiele eingehen. Ihr wisst ja, ihr müsst es nur sagen. 

Und was BHs mit Katzen gemeinsam haben, weiß ich leider auch nicht. Sie kommen nur beide in diesem Beitrag vor.

Alle Links im Überblick:

Pyjama mit Punkten von Tom Joule | Pyjama mit Waldmotiv – Tom Joule | Pyjama mit Katzenmotiv – Tom Joule | Soft Bra Beige,  Transparent von Weekday | Soft Bra Blau – Weekday | Tier-Set von Schleich | 1,2,3 Puzzelei Tierkinder von HABA

Herbst im Kleiderschrank

Von mir aus darf der Herbst ruhig kommen, wenn es dann auch weiterhin 25+Grad bleiben, bin ich vollkommen ok damit. Es widerstrebt mir absolut jetzt schon meine kuscheligen Cardigans, Pullover oder Mäntel aus dem Schrank zu holen. Geht es euch da auch so? Der Sommer hat uns ganz schön verwöhnt und ich bin mir durchaus bewusst, dass die aktuellen Temperaturen, zu dieser Jahreszeit, nicht unbedingt üblich für unsere Breitengrade sind. Dennoch bin ich froh, dass wir den Herbst, in diesem Jahr, langsam angehen können.

Da die Nachfrage nach Outfits in letzter Zeit wieder gestiegen ist und ich kein kleines Spuckbaby mehr habe, kommt hier in nächster Zeit wieder etwas mehr.

Eine der häufigsten Fragen war eindeutig die nach dem Crossbody Iphone Case aus Leder von Lapàporter. Ich trage es täglich und finde es richtig prima, ganz besonders wenn ich mit den Kindern unterwegs bin. Während meiner Schwangerschaft hatte ich immer eine Tasche oder meinen Rucksack dabei, für Wasser, Snacks und Mutterpass. Mittlerweile haben die Zwerge ihre eigenen Rucksäcke und ich habe wieder beide Hände frei.

Macht es euch schön und kommt gut in die neue Woche.

Bell / #frauknopfträgt 😉

Herbstkleidung für den Kindergarten

Gestern noch 28 Grad, Sonnenschein und blauer Himmel und heute 13 Grad, Regen und Nebel wohin das Auge reicht und Herbstkleidung für Kinder. Endlich (nach langen Wochen der Hitze) hatten wir uns und unseren Kleiderschrank auf die Temperaturen eingestellt und plötzlich soll ich meinen Kindern erklären, dass a) die Sandalen im Schrank bleiben, weil es sonst zu kalt ist und b) ein kurzarm T-Shirt morgens 7:30Uhr zu wenig ist. Ihr könnt euch vielleicht (vielleicht auch nur im Ansatz) die Dramen vorstellen, die sich hier morgens abspielen.

Lieber Herbst, ich möchte dich bitte von deiner goldenen Seite sehen. Vielen Dank!

Ich möchte das Graue und Triste dieser Tage gar nicht an uns ran lassen und genau aus diesem Grund wird der Herbst in Sachen Bekleidung eher bunt. Bei der Auswahl der Sachen achte ich mittlerweile darauf, dass beide Kinder sie tragen können, denn gerade bei Jacken sehe ich es irgendwie nicht ein, immer wieder etwas Neues zu kaufen. Zum Glück habe ich mich schon vor einiger Zeit von dem Gedanken freimachen können, dass Kinder aussehen müssen, als seien sie einem Til Schweiger Film entsprungen. Auch wenn ich diesen neutralen, schlichten Stil sehr mag – er lässt sich bei meinen Kindern einfach schwer umsetzen. Ich denke, wir haben einen guten Mittelweg gefunden, ihre und meine Vorstellungen zu kombinieren. Die Sachen die ihr hier seht, befinden sich, bis auf 1-2 Ausnahmen, genauso in unserem Kleiderschrank bzw. im Kindergarten. Die Unterteilung in Mädchen und Jungen ist natürlich nur sinnbildlich gemeint.

Ich kaufe Matsch- und Regenbekleidung meistens eine Nummer größer. Der Oversize Look ist doch gerade total angesagt und erfahrungsgemäß kommen wir so sogar über 2 Jahre. Für Schuhe gilt das natürlich bzw. leider nicht.

Unsere Herbstkleidung für den Kindergarten sieht genau so aus:

unbezahlte Werbung: (enthält PR Sample*)

 

gelbes Stirnband (Albababy) | Regenjacke mit Punkten (H&M) | lilafarbene Matschhose (CareTec) | silberfarbene Gummistiefel (Aigle) | Tuch mit Quasten (Quatschbanane) | gestreifte Mütze (Finkid) | Wollfleece Overall (Hessnatur) | rosafarbene Lederschuhe (Naturino)

 

 

roter Parka (Mini Rodini) | Fausthandschuhe grau (Sterntaler) | Schuhe mit Klettverschluss (VEJA) | dunkelblaue Regenhose (Tchibo) | grünes Stirnband (Bobo Choses) | Übergangs Overall (Reima)* | grüne Gummistiefel (Aigle)

 

Wie sagen es die YouTuber so schön: Falls euch mein Beitrag gefällt, lasst gern einen Daumen hoch (in meinem Fall einen Kommentar) oder einen Kommentar (in dem Fall ebenfalls einen Kommentar) da. 😉

Minimalismus | Nachhaltigkeit und Upcycling – was bleibt, wenn der Trend geht

*enthält Werbelinks/

Minimalismus geht mittlerweile weit über einen einfachen Trend hinaus. Für Viele gilt Minimalismus als Lebensstil und ich bewundere all diejenigen, denen diese Lebensweise auch im Alltag gelingt. In den letzten 1 1/2 Jahren habe ich gemerkt, dass Minimalismus nicht von heut auf morgen geht, dass es nicht mit dem Wegwerfen alter oder wenig genutzter Dinge getan ist. Minimalismus ist ein Prozess und erfordert Geduld, mit sich selbst.

Minimalismus im Alltag – Realitätscheck

Das Buch „The Magic Cleaning“ von Marie Kondo entfesselte in mir eine regelrechte Motivationswelle. Innerhalb kürzester Zeit hatte ich mich durch alle Räume unserer Wohnung gearbeitet und sortierte fleißig, in Dinge die mich glücklich machten und eben die Anderen, die es nicht taten. Was mich nicht glücklich machte oder bereits Staub von mehreren Jahren angesammelt hatte, kam weg. Es war wie ein Befreiungsschlag, ich fühlte mich gut, ich hatte mein Leben im Griff.

Um ganz sicher zu gehen, kaufte ich mir kurze Zeit später auch Marie Kondos zweites Buch „Wie Wohnung und Seele aufgeräumt bleiben“, denn ich wollte nichts sehnlicher als Ordnung im Hause Knopf. Irgendwie hatte ich bei dieser Rechnung meine 3 Mitbewohner vollkommen ausgeklammert und so holte uns der Alltag und das Chaos schneller wieder ein als eines der Kinder „Maaaaamaaaa“ rufen konnte.

Buy less, choose well, make it last.

 

Ich musste die Sache systematisch angehen, Schritt für Schritt, Raum für Raum. Dieses Mal sollte es klappen und so zog „Einfach leben“ der Guide für einen Minimalistischen Lebenstil bei uns ein. Ungefähr zur selben Zeit machte ich auch erste Versuche und Erfahrungen mit dem Thema Upcycling und begann immer mehr umzudenken.

„Jeder Mensch sucht nach Halt. Dabei liegt der einzige Halt im Loslassen.“ Hape Kerkeling

Die Kapitel die bei mir am meisten hängen geblieben sind, waren Minimalismus in der Küche und Minimalismus und Körperpflege. Damit habe ich angefangen und bin wirklich glücklich mit den Dingen, die ich bisher umgestellt habe.

Es brauchte nur einen Nachmittag um all meine Kosmetik- und Pflegeprodukte auszusortieren und es fühlte sich unglaublich gut an, Platz zu schaffen. Nein, die meisten Produkte werden leider nicht besser, nur weil sie zwei weitere Jahre in eurer Schublade auf einen möglichen Einsatz warten dürfen.

In der Küche war es das gleiche Spiel. Ich liebe schöne Tassen und ich gebe zu, dass daraus in den letzten Jahren eine kleine Sammelleidenschaft entstanden ist. Irgendwann gab ich der Realistin in mir eine Chance und sortierte in einer Nacht- und Nebelaktion alle Schränke und Schubladen in der Küche aus.  Diskussionen mit meinem Mann gab es erst, als ich den Starbucks Tassen an den Kragen wollte. Unser Kompromiss: die meisten davon hat er mit in die Firma genommen, ein paar ausgewählte Exemplare durften bleiben. 

Nach und nach ersetzte ich alle Plastikdosen durch Varianten aus Glas oder Edelstahl und bin nun endlich Herrscher über die Küchenschränke. Ihr kennt sie sicher alle, die eine Schublade, die man lieber nicht öffnet, weil einem sonst alles entgegenkommt. Ha, die gibt es jetzt nicht mehr. Es ist wirklich erstaunlich, was sich über die Jahre alles in den Schränken ansammelt. Schuld daran sind sicher auch die ein oder anderen Streifzüge durchs Schwedenkaufhaus, als ich noch der Meinung war jede neu designte Dose mitnehmen zu müssen.

Endgegner: Ordnung halten

Wahrscheinlich muss man sich zu allererst von dem Gedanken frei machen, dass es im Alltag eben nicht annähernd so clean und aufgeräumt aussieht, wie auf Pinterest und Instagram.

Ich mein das tatsächlich ernst, denn diese Plattformen können, wenn auch unbewusst, einen enormen Druck auf uns ausüben, ganz besonders dann, wenn gerade etwas nicht so läuft wie wir uns das vorstellen.

Ordnung zu halten klappte bei mir auch nicht vom ein auf den anderen Tag. Ich muss mich immer noch täglich dazu zwingen, die Dinge, die ich im nächsten Moment nicht mehr benötige, wegzuräumen. Denn das scheint hier tatsächlich die wirksamste Methode zu sein. Mein Mann belächelt und bewundert meine Motivation und meinen Ehrgeiz regelmäßig (wenn man das so nennen kann). Leider ist meine Motivation dahingehend noch nicht auf ihn übergesprungen.

Ich für meinen Teil, sehe und bemerke langsam eine Veränderung. Denn dadurch, dass beispielsweise die Schränke jetzt übersichtlicher sind und viele (bei weitem noch nicht alle) Dinge ihren festen Platz haben, funktioniert das Aufräumen besser und geht wesentlich schneller.

Upcycling und Nachhaltigkeit im Alltag

Upcycling ist eine wunderbare Idee um alten Dingen neues Leben einzuhauchen. Die Glasflaschen von Lemonaid und Truefruits mag ich dafür besonders gern. (Die Flaschen habe ich alle selbst gekauft und ausgetrunken, die Aufsätze wurden mir in den letzten Jahren von Lemonaid und Truefruits zugeschickt. Sprich: unbezahlte Werbung / PR Sample ) 

Zuerst ersetzen wir unsere 0815 Seifenspender aus der Drogerie und nach und nach kamen dann Essig und Öl Aufsätze und die Salz- und Zuckerstreuer und andere Glasgefäße dazu. Reinigungsbürsten kaufe ich mittlerweile nur noch in der Holzvariante. Zugegeben, vielleicht auch weil sie einfach ein bisschen schöner aussehen als ihre Verwandten aus Plastik.

Meine Vorsätze ganz ohne Jahreswechsel

Wenn ich länger darüber nachdenke, finde ich es doch recht traurig, dass der größte Mülleimer bei uns der für Plastikmüll ist. Noch trauriger ist es eigentlich, dass wir einen Obst- und Gemüseladen und einen Bioladen direkt um die Ecke haben, aber in 4 von 5 Fällen trotzdem im Discounter kaufen. Genau das würde ich in Zukunft gern ändern und mich nicht mehr hinter meiner Faulheit oder der Ausrede „Einkaufen mit zwei Kindern…“ verstecken.

Es ist schon mal ein Anfang, dass wir (fast) immer unsere eigenen Stoffbeutel oder Papiertüten dabei haben. Falls nicht, spiele ich meistens Tetris mit dem Einkauf und staple alles in einen leeren Verpackungskarton.

Wahrscheinlich muss man doch erst etwas „älter“ werden bzw. ein paar Erfahrungen sammeln, um manche Dinge wieder mehr zu schätzen. Habt ihr euch schon mit den Themen Minimalismus, Nachhaltigkeit oder Upcycling beschäftigt?

Fragen, Anregungen oder Kritik – immer her damit! (Der Reim war so nicht geplant.)

Für keinen anderen Mann

Ich weiß nicht, wann genau ich angefangen habe, meinen Schutzpanzer abzulegen. Aber ich weiß, dass du der Grund dafür warst.

Vince

 

Die beste Entscheidung meines Lebens warst du, denn dank dir habe ich diese Entscheidung 2 Jahre später gleich nochmal getroffen. Seit über vier Jahren bin ich deine Mama und auch wenn ich manchmal fluche – waren das die besten, die intensivsten 4 Jahre überhaupt. Alles was vorher war und alles was jetzt gerade passiert, ergibt irgendwie Sinn.

Noch nie zuvor habe ich meine Gedanken, mein Handeln und meine Worte so oft hinterfragt. Ich war scheinbar recht blauäugig in der Annahme, dass Kinder zu haben, so schwer doch nicht sein kann. „Meine Eltern haben mich schließlich auch groß bekommen.“ war einer meiner Standardsätze, wenn es bei deinem Papa und mir um „das Kinderthema“ ging. Seitdem ich deine Mama bin, habe ich eine ungefähre Ahnung davon, welche Kämpfe meine Eltern hinter meinem Rücken, manchmal sicher auch gegeneinander aber am Ende des Tages immer gemeinsam, für mich, ausgetragen haben.

Ich weiß nicht, wie du mich als deine Mama siehst, aber ich hoffe, dass du später sagen kannst, dass deine Eltern, denn dein Papa trägt schließlich einen genau so großen Anteil dazu bei, ihre Sache mit dir ganz gut gemacht haben.

Weißt du noch…

 

Gerade wird deine Schwester in der KITA eingewöhnt und ich denke sehr oft an die Zeit deiner Eingewöhnung. Du warst schon so groß, trotzdem noch so klein und so unbedarft. Den größten Kummer hattest du, wenn Karl, dein Freund bei der Tagesmutter, dir deinen Keks vom Teller nahm. Ein paar Jahre später reichen deine negativen Erfahrungen schon weit über verlorene Kekse hinaus und gern würde ich dir jede Einzelne davon abnehmen. Ich glaube, das liegt so in der Natur aller Eltern. Und so feiere ich die schönen Dinge deines Alltags mit dir und suche immer öfter nach den richtigen Worten um dir all deine Fragen zu beantworten.

 

Erzähl doch mal…

 

Ich kenne kaum ein Kindergartenkind, dass bereitwillig erzählt wie der Tag im Kindergarten war. Auf geschlossenen Fragen lässt es sich ja noch ganz gut antworten, aber für mehr reicht die Lust oft nicht aus.

Umso schöner finde ich es, wenn du abends neben mir liegst und mich fragst,  was mir heute gut und was nicht so gut gefallen hat. 

Wenn du mich dann schon nach dem ersten Satz unterbrichst und selbst drauflos erzählst, weiß ich, dass es deine Art ist, mir zu erzählen, was dich bewegt. Dann schäme ich mich dafür, dass ich mir gerade noch meinen „Feierabend“ herbei gesehnt habe und mir wird bewusst, dass es manchmal eben genau auf diese Minuten ankommt, in denen man gedanklich schon auf der Couch sitzt.

Ich kann mich noch zu gut an meine Kindheit erinnern, wie ich früher im Bett lag, nicht einschlafen konnte, weil der Tag noch durch meinen Kopf geisterte. Damals gab es noch keine Sorgenfresser und so schön ich die Idee vor meiner Zeit als Mama auch fand, ist es doch irgendwie schöner, sich jemandem anvertrauen zu können, dessen Mund nicht aus einem Reisverschluss besteht.

 

Danke, dass du mir jeden Tag einen Spiegel vorhältst, dass du mir zeigst, was bedingungslose Liebe mit einem machen kann. 

Meinen Schutzpanzer hebe ich noch ein bisschen auf, vielleicht passt er dir irgendwann. Alter Muster, irgendwann wirst du das verstehen.

optimale Kleinkindernährung – Wissenswertes und Tipps für den Alltag

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Als Neumama strömen unzählige Eindrücke auf einen ein. An jeder Ecke gibt es, egal ob gefragt oder ungefragt, wichtige Ratschläge und gut gemeinte Tipps, wie man etwas im Umgang mit den Kindern unbedingt handhaben oder was man am besten ganz lassen sollte.

Mit den darauffolgenden Kindern wird man als Mama entspannter, denn man hat bereits seinen eigenen Rhythmus gefunden und weiß nun auch, dass man auf das eigene Bauchgefühl vertrauen kann.

Ich erinnere mich noch gut, dass ich mich bei meinem Sohn anfangs unsicher fühlte, wenn es um das Thema Ernährung ging. Rückblickend hat er es mir wirklich einfach gemacht, denn es landete so gut wie alles, was ich ihm gab, in seinem Mund.

Die Ernährung spielt in den ersten 1000 Tage, ab dem Beginn der Schwangerschaft bis zum zweiten Geburtstag, neben weiteren Umweltfaktoren eine wichtige Rolle bei der Entwicklung und Gesundheit. Irgendwie war mir das vor 4 Jahren auch schon bewusst und genau aus diesem Grund war ich wahrscheinlich so verunsichert, denn ich wollte nichts falsch machen.

Bei anderen Müttern aus meinem Umfeld sah das doch so einfach aus. Wieso bei mir nicht?

optimale Kleinkindernährung

 

Anfang August war ich zusammen mit Aptawelt in Hamburg auf einem Event zum Thema „optimale Kleinkindernährung“. Mittels einer Ernährungspyramide, die wir vorher selbst bestücken durften, bekamen wir einen guten und umfangreichen Überblick über unterschiedliche Lebensmittel, ihre Nährstoffe und erfuhren in welcher Menge sie für unsere Kinder geeignet sind. Die meisten Lebensmittel ordneten wir instinktiv richtig zu, doch es gab auch die ein oder andere Überraschung.

Quellenangabe: Aptawelt

Neben Jod und Eisen gehört auch Vitamin D zu den Nährstoffen, mit denen Kleinkinder in Deutschland häufig nicht ausreichend versorgt sind. Verzehrstudien zeigen, dass Kleinkinder nur 6% des täglichen Bedarfs an Vitamin D über die Nahrung zu sich nehmen. Das hört sich für mich erschreckend wenig an, ist es auch.

Tipps zur Vitamin D-Produktion

Der größte Teil  an Vitamin D wird durch die Sonneneinstrahlung über die Haut gebildet, weswegen Bewegung im Freien, für mindestens eine Stunde täglich, empfohlen wird. Sonnenschutz ist dabei natürlich trotzdem unerlässlich.

Der wöchentliche Speiseplan sollte im Idealfall Nahrungsmittel mit viel Vitamin D enthalten, wie fettreicher Seefisch, Eier und Pilze. Avocados gehören ebenfalls dazu und ich habe das große Glück, dass meine Kinder nicht genug davon bekommen können. Sogar wenn Vince krank war und er nichts mehr essen wollte – Avocado ging immer.

Passend zum Punkt „fettreicher Seefisch“ kamen meine Eltern, kurz nachdem ich in Hamburg war, mit frischem Fisch von ihrem Ostseeurlaub wieder. Ich kündigte das bei meinem Sohn nicht weiter an und hatte sogar schon ein Alternativessen für ihn im Hinterkopf, da ich seine Reaktion auf frischen Fisch vermeintlich kannte. Ich lag falsch. Er probierte sich quer durch die verschiedenen Sorten und aß, zur Überraschung aller, auch noch als alle Anderen schon lange satt waren. „Opa, das schmeckt sehr gut. Wann holt ihr wieder Fisch?“ 

Vitamin D für ein starkes Immunsystem

 

Nicht für umsonst soll man Babys und Kleinkindern in den ersten Jahren extra Vitamin D zuführen. Es ist nicht nur wichtig zum Knochenaufbau sondern auch zur Entwicklung des Immunsystems.

Neben einer ausgewogenen Ernährung (denn 70% der Immunzellen sitzen im Darm) ist ausreichender Schlaf ebenso wichtig um beispielsweise weiße Blutkörperchen, die wichtige Aufgaben des Abwehrsystems übernehmen, zu bilden. Frische Luft und der frühe Kontakt zu Schmutz und Bakterien unterstützen die Fähigkeit des Körpers, Krankheitserreger abzuwehren.

Eine aktuelle Studie belegt zudem, dass Kindermilch zusätzlich zu einer ausgewogenen Ernährung dazu beitragen kann, die Versorgung mit den oben genannten Nährstoffen zu verbessern. Bevor jetzt kritische Stimmen laut werden – bei Kindermilch handelt es sich nicht um Pre-Milch und sie ersetzt auch keine Stillmahlzeit. Kindermilch kann für Kinder ab 1 Jahr als Zwischenmahlzeit gereicht werden und sollte im besten Fall aus einem Glas oder Becher getrunken werden, sie dient nicht als Einschlafhilfe.

Kindermilch erhöht die Wahrscheinlichkeit, optimal mit Vitamin D versorgt zu sein um 78 Prozent.

Realitätscheck – Die Umsetzung im Alltag

Zurück zu Hause wollte ich mein neu gewonnenes Wissen direkt umsetzen. Aus diesem Grund gab es bei uns am Wochenende, auf Grund des hohen Vitamin D Anteils in Champignons, Puten-Champignon-Paprika Spieße mit Brokkoli-Kartoffel-Stampf. Während mein Mann bei dem Wort „Brokkoli“ zusammen zuckte, sortierte Vita fleißig ihren Pilze aus. Vince fand Spieße generell blöd und beschränkte sich deshalb aufs Motzen und auf Aufzählungen der Dinge, die ihm besser schmecken würden. Am Ende war zumindest mein Mann überzeugt – Brokkoli schmeckt in Kombination mit Kartoffeln und als Stampf gar nicht so schlecht.

Erfahrungsgemäß probiert Vince spätestens beim zweiten Mal, wenn man ihm ein Gericht vorsetzt. Ich bin also guter Dinge und gehe stark davon aus, dass dieses Rezept bald wieder im Wochenplan auftaucht.

Wie ist das bei euch? Essen eure Kinder was ihr ihnen vorsetzt oder müsst ihr dafür in ebenfalls ein bisschen die Trickkiste greifen?