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Leben mit Kindern | Sternzeichen Fische mit dem Aszendent Wasserratte

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Wir durften die Pampers Splashers Schwimmwindel bereits letzten Sommer testen, damals übernahm Vita im Planschbecken allerdings noch den passiven Part. Ein Jahr später sieht das schon anders aus. Das Sternzeichen Fische mit dem Aszendent Wasserratte trifft hier absolut zu. Wenn sie könnte, würde sie gar nicht mehr aus dem Wasser rauskommen. Bisher fällt der Widerstand, wenn ich sie dann doch aus dem Becken raus hebe, noch recht „verhalten“ aus. Ich bin mir ziemlich sicher, dass wir in den kommenden Jahren noch ausreichend Diskussionsbedarf haben werden.

Als Schattenspender diente uns dieses Mal nicht mein Papa, sondern ein Sonnenschirm. Leider war das in unserem Fall kein wirkliches Upgrade, denn der Schirm war mir einfach zu unbeweglich und unflexibel. Meine Oma kam irgendwann auf die prinzipiell gute aber nicht zu ende gedachte Idee, einen Obstteller mit Erdbeeren neben Vita zu stellen. Die Bilder die dabei entstanden, sind äußerst niedlich und ganz wunderbar für unser Familienalbum, aber nichts für euch. Leider.

 

Pampers Splashers Schwimmwindeln im erneuten Test

 

Wir wissen ja bereits aus dem letzten Jahr, dass die Schwimmwindeln nicht nur gut auf dem Wasser schwimmen können, sondern auch einen sehr guten Auslaufschutz bieten.

Letzteres hat sich dieses Jahr bewahrheitet und dafür gesorgt, dass der ph-Wert in unserem kleinen Planschbecken die ganze Zeit über neutral blieb. Ich würde behaupten, Vitas Windelfüllungen haben mittlerweile ganz sicher das Zeug dazu, Wasser kippen zu lassen.

Die Splashers Schwimmwindeln sitzen so gut wie eine Badehose und schützen, wie normale Pampers, vor dem Auslaufen. Dank der doppelseitigen Bündchen bieten sie maximale Bewegungsfreiheit und verhindern dadurch unerwünschte Zwischenfälle.

Gegen die Erdbeerflecken auf dem Handtuch, vom oben erwähnten Obstteller, konnten aber auch die Schwimmwindeln nichts ausrichten.

Auftritt Pampers Aqua Pure Feuchttücher

Die neuen Aqua Pure Feuchttücher von Pampers haben nicht nur einen unglaublich praktischen Verschluss, sondern bestehen aus einer Lotion mit 99% Wasser und werden aus Bio-Baumwolle hergestellt. Sie sind wunderbar weich und reißfest, dass konnte mir auch mein Tochterkind bestätigen.

Egal ob wir zu Hause oder unterwegs sind, nach dem Essen reinigen wir Hände und Mund immer mit einem Waschlappen oder Feuchttuch. Vita hat den Ablauf schon so verinnerlicht, dass sie nachdem Erdbeer-Massaker sogar selbst zu den Feuchttüchern griff. Die Tücher sind so sanft wie Wasser und Waschlappen zur empfindlichen Babyhaut und es gab dieses Mal auch kaum Protest. Alle Eltern unter euch werden mir sicher zustimmen, wenn ich sage, dass das Gesichtwaschen nicht unbedingt zu den Lieblingsbeschäftigungen unserer Kinder zählt. Ich bin wirklich froh, dass zumindest ein Kind schon selbstständig ins Bad geht um sich Hände zu waschen. Wenn man bei der Tatsache das überflutete Bad und die bespritzten Spiegel ignoriert, hört sich das tatsächlich richtig gut an.

Manchmal erwische ich mich dabei, wie ich Vince auch einen Waschlappen in die Hand drücke und für einen kleinen Moment hoffe, dass er sich den Weg ins Bad spart. Ich weiß, dass ist nicht gerade im Sinne der Selbstständigkeit, aber hey – er wischt sich den Mund dann schließlich auch selbst ab. Das zählt doch schon etwas, oder nicht?

*Dieser Beitrag entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Pampers. Vielen Dank!

Spielen | Geeignete Spielzeugideen ab dem 1 Jahr

Zugegeben, wir haben auch jede Menge anderer Sachen mit denen Vita spielt, die wir nicht gekauft oder geschenkt bekommen haben, da es sich bei den Sachen um ganz alltägliche Dinge handelt. Wer daran Interesse hat, lässt es mich sehr gern wissen. Ich möchte euch heute gern zeigen welche Spielsachen hier gerade sehr beliebt sind. Vielleicht steht bei euch bald der 1. Geburtstag an oder ihr seid noch auf der Suche für ein passendes Geschenk für ein befreundetes Kind – Ideen im Hinterkopf kann man jedenfalls nie genug haben.

Geeignetes Spielzeug für Kinder ab dem 1 Jahr

Die Holzrollbahn hat Vince vor über 3 Jahren zum ersten Geburtstag geschenkt bekommen. Seitdem wurde sie in regelmäßigen Abständen von ihm bespielt und seit ein paar Wochen scheint sie heimlich, still und leise in Vitas Besitz übergegangen zu sein. Sie spielt fast täglich damit, sitzt dann oft minutenlang vor ihrer Holzbahn und versucht natürlich nicht nur die dazugehörigen Steine ins rollen zu bringen.

Brot und Brötchen kann man wunderbar ein- und wieder ausräumen. Das ist wohl momentan und mit Abstand eine ihrer Lieblingsbeschäftigungen. Dicht dahinter liegt das Versteck-Spielen, weswegen ich mich auch unglaublich freue, dass ich die Bücher Kuckkuck, kleiner Löwe und Kuckkuck, kleiner Käfer in der Buchhandlung entdeckt habe.

Der Stapelturm von Grimm, das Legespiel „Wer frisst was?“ und der Holzsteckwürfel sind alle noch von Vince und werden hier ebenfalls täglich bespielt. Es geht wie gesagt nichts über das Einräumen, Ausräumen und Stapeln von irgendwelchen Dingen.

Der bunte und laute Kipplaster von VTech gehört offiziell mit zu den weniger beliebten Spielzeugen bei uns Eltern. Er ist bunt, nicht aus Holz und gibt unglaublich nervtötende Geräusche von sich, die noch schlimmer werden, wenn die Batterien langsam nachlassen. Genau das macht ihn für Kinder so attraktiv. Das gute daran, man hört es irgendwann einfach nicht mehr, das ist sicherlich ähnlich wie mit der Melodie vom Babyphone. Ich kann nebenbei Musik hören oder lesen, die Musik aus dem Babyphone blende ich vollkommen aus.

Jetzt mal Hand aufs Herz. „Ich bin ein Polizeiauto und löse die Verbrechen auf…“ wer kennts? Es ist schon wirklich verrückt, dass wahrscheinlich alle Eltern, deren Kinder so ein Auto besitzen, die Texte sehr sicher mitsingen könnten, obwohl sie es niemals zuvor laut getan haben. Wäre ja auch Quatsch, wer macht denn so etwas?

Wollt ihr mehr Spielzeugideen? Dann lasst es mich wissen.

 

*Werbung, da Beitrag Affiliate-Links enthält

 

 

#coolmomsdontjudge | Mom-Shaming beginnt im Kopf

Anzeige – Ich war nie in einer dieser „Stroller-Gangs“, denn als ich mit meinem Sohn schwanger war, gab es außer einer Freundin, die immer noch viel zu weit weg wohnt, keine andere Frau in meinem Umfeld, die schwanger war. In unserem Freundes- und Bekanntenkreis war der erste Geburtenschwall bereits durch und der nächste zeichnete sich erst zum Ende meiner Elternzeit ab. Rückblickend war das wahrscheinlich gar kein so schlechter Umstand, denn es gab einfach keine andere Neumama mit der ich mich vergleichen konnte bzw. mit der man mich hätte vergleichen können.

Es gab lediglich meine Freundin, mich, unsere Babys und unseren Whatsapp-Verlauf, der ein sehr gutes Beispiel dafür ist, wie das #coolmomsdontjudge -Prinzip funktioniert. 

 

Mom-Shaming a.k.a. Krieg der Klon-Mütter

 

„Wir wollen aufsteh’n, aufeinander zugeh’n, voneinander lernen, miteinander umzugeh’n.“ – weiß schon jedes Schulkind.

 

Die beiden Gründerinnen von Löwenzahn Oranics, Liz Sauer Williamson und Carmen Lazos Wilmking, machen mit ihrer Kampagne #coolmomsdontjudge auf ein Problem aufmerksam, dass fast jede Mutter betrifft – Mom Shaming. Das Ergebnis ihrer Studie, die sie beim Sozialforschungsinstitut forsa in Auftrag gaben, zeigt einmal mehr, dass es Zeit ist Mütter und deren Umfeld wachzurütteln, auch wenn sie sich ihren Schlaf ganz bestimmt mehr als verdient haben.

„Jede zweite Mutter fühlt sich wegen der Kritik andere als schlechte Mutter.“

 

Warum gehen uns Müttern Kritik und Vorurteile anderen Müttern gegenüber scheinbar so einfach über die Lippen? Wir sitzen doch alle im selben Boot, wissen alle, dass Schlafmangel nur ein anderes Wort für Folter ist und dennoch kennen wir keine Gnade.

Füreinander statt gegeneinander

 

Ich erinnere mich noch gut an einer Situation im letzten Sommer. Wir waren mit einer Freundin und ihren beiden Kindern zum Eisessen verabredet. Zwei Mamas, zwei Kleinkinder und zwei Babys. Vita war zu dem Zeitpunkt bereits auf Flaschennahrung umgestiegen. Vorbildlich wie ich mir einbildete zu sein, gab ich ihr, bevor wir losgingen, eine große Flasche. Baby satt, Baby zufrieden, Baby schläft – soweit die Theorie in meinem Kopf.

Das Eis stand noch keine Minute auf dem Tisch, da gab es plötzlich großen Kummer aus dem Kinderwagen zu vermelden. Alles half nichts. Es wurde geweint, nein eigentlich wurde richtig gebrüllt und dazu gestrampelt so sehr es eben ging. Das Eiscafé war nachmittags 16Uhr natürlich sehr gut besucht und die ersten genervten Blicke ließen nicht lang auf sich warten.

Ich hätte natürlich direkt gehen können, aber da saß ja noch mein Sohn, der sich gerade sein „Schlumpf-Eis“ schmecken ließ. Mein Stress-Barometer war höchstwahrscheinlich gar nicht mehr messbar, aber ich versuchte wenigstens äußerlich ruhig zu bleiben. Als ich dann auch noch merkte, dass wir, nein ich, den Schnuller vergessen hatte, war mir tatsächlich auch ein bisschen nach weinen zumute.

Das Schlumpf-Eis war mittlerweile gut sichtbar auf T-Shirt, Hose und Schuhen verteilt. Meine Freundin gab selbstverständlich alles, die drei Kinder in Schach zu halten, aber ihr Baby war hungrig und da fiel die Entscheidung – weinendes Baby oder zwei vergnügte, Eis essende Jungs – recht leicht.

Es verging eine kleine Ewigkeit, die Eisbecher waren bereits leer, das Baby auf meinem Arm alles andere als zufrieden, als eine Mutter mit ihrem kleinen Sohn vom Nachbartisch aufstand, neben mit stehen blieb und zu mir meinte:

„Sie machen das ganz wunderbar.“

Da ich in dieser Situation wirklich mit allem, aber nicht mit einem Kompliment oder Zuspruch, gerechnet hätte, antwortete ich dementsprechend überrumpelt:

„Aber ich mach doch gar nichts!

„Eben, sie sind die ganze Zeit über so ruhig geblieben. Ich find das ganz toll.“

Ich glaube, das war in den ganzen 4 Jahren als Mama das einzige Mal, dass ich so etwas von einer fremden Frau bzw. anderen Mama gehört habe. Jedes Mal wenn ich daran zurückdenke, muss ich lächeln und denke mir: „Ja man, ich hab meine Sache gut gemacht, auch wenn ich mir in diesem Moment gern den Titel ‚Rabenmutter des Moments‘ gegeben hätte.“ (Moments nicht Monat – so schlimm bin ich wirklich nicht.)

Das Ergebnis der Studie in Zahlen

 

1x mehr Toleranz für alle, zum mitnehmen bitte.

 

Bevor ich Mama wurde, hatte ich nur eine grobe Vorstellung davon, wie ich als eben solche sein werde. Mittlerweile kann ich recht zufrieden behaupten, dass ich meiner eigenen Vorstellung gerecht geworden bin. Wie das allerdings Außenstehende sehen und empfinden, weiß ich nicht und es ist mir glücklicherweise auch pupsegal, wie mein Sohn sagen würde. Ich weiß jedoch von einigen Frauen und Mamas, dass sie doch recht viel Wert auf die Meinung Anderer legen und dadurch, wahrscheinlich ist ihnen das nicht einmal bewusst, in ihrer Rolle als Mama nicht richtig zur Ruhe kommen. Wisst ihr was ich meine? Wenn man als Mama ständig befürchten muss, dass man für die Art, wie man mit seinem Kind in der Öffentlichkeit umgeht oder es erzieht, kritisiert zu werden – läuft doch irgendetwas nicht richtig in unserer Gesellschaft. Da macht es auch fast keinen Unterschied mehr, ob es ein absolut distanzloser und gemeiner Kommentar auf Instagram ist oder ein abfälliger Blick von der Spielplatzbank. Es kommt beides an und kann im schlimmsten Fall sehr verunsichern oder gar verletzten.

Man kann sich ganz bestimmt an vielen Dingen, die andere Mütter für richtig halten, stören. Aber vielleicht sollte man sich seine Kraft auch einfach aufsparen und sinnvoller investieren, als über Themen wie Erziehungsstile, Stilldauer und Babynahrung zu diskutieren.

Mich würde interessieren wie eure Erfahrungen mit dem Thema „Mom-Shaming“ sind. Habt ihr schon einmal vorschnell geurteilt und wurdet dann vielleicht eines besseres belehrt?

Ich bin beispielsweise erst heute Morgen wieder geradewegs in die Vorurteilsfalle getappt.

Spielplatzsituation – eine Mutter, die ihr Handy die ganze Zeit vor ihrem Gesicht hält und ihre drei Kinder (2, 7 und 14 Jahre alt). Ihr mittlerer Sohn hatte scheinbar großen Redebedarf und so wusste ich nach nur 3 Minuten die Namen und das Alter aller Familienmitglieder. Ich wusste auch recht schnell und bis ins kleinste Detail was er alles kann und ganz besonders wichtig war ihm zu erwähnen, was er besser kann als Vince.

„Ich bin schon 7 und hab mehr Muskeln, wenn du mal so groß bist, kannst du das vielleicht auch. Da musst du aber noch ganz schön üben. Übung macht den Meister.“

Den Stempel „kleine Nervensäge“ hatte ich ihm schnell aufgedrückt und fragte mich gerade, ob seine Mutter auch irgendwann mal hinter ihrem Handy vorguckt, als er in einem Nebensatz erwähnte, dass seine Mama blind sei und das schon von Geburt an.

BÄM! IN MY FACE! Plötzlich ergab alles irgendwie Sinn. Der 14 Jährige große Bruder wurde nicht, wie von mir vermutet, von seiner Mutter verdonnert auf die lieben Kleinen aufzupassen, weil sie keine Lust hatte – nein, weil sie es selbst nicht konnte. Er stand aller 2 Minuten parat um seiner kleinen Schwester die Nase zu putzen und wirkte dabei kein Stück genervt. Die 7 jährige Nervensäge war unter diesem Gesichtspunkt nicht mehr annähernd so nervig. Er erzählte höchstwahrscheinlich so viel und so ausführlich, weil seine Mama all die Dinge von denen er sprach nicht sehen konnte, sich vorstellen aber schon.

Da sitze ich also schon über diesem Beitrag und dann erwischt es mich trotzdem. Mein Gewissen hat sich schon eine ordentliche Portion Reue abgeholt, dass könnt ihr mir glauben.

Memo an uns alle: #coolmomsdontjudge

Ich freue mich wirklich sehr, gemeinsam mit einer handvoll anderen Blogger-Mamas und einem Papa,  Teil von #coolmomsdontjudge Kampagne zu sein. Als wir uns im Mai aus diesem Grund alle in Berlin trafen, entstand nicht nur dieses Video, sondern es fand auch ein sehr reger und interessanter Austausch untereinander statt. Am 12. Juni geht es mit einer Panel-Diskussion dazu weiter und ich bin gespannt was eure Erfahrungen/Meinungen zum Thema Mom-Shaming sind.

Die Blogger-Mamas im Überblick:

little years / MummyMag / oh wunderbar / ivy / mumlife / Echte Mamas / Primer&Laquer / Lucie Marshall / Hebamme Maria  und der Papa: Johnnys Papa Blog

 

*Dieser Beitrag ist in freundlicher Zusammenarbeit mit mit Löwenzahn Organics entstanden. Vielen Dank!

Emotionen zulassen, übe ich noch.

Bis vor vier Jahren hätte ich noch behauptet, man kann mir meine Emotionen nicht direkt aus dem Gesicht ablesen. Seitdem ich Mama bin, fällt mir das nicht mehr ganz so leicht, oder sagen wir so – ich habe gelernt, dass es ok ist, nein – es ist vollkommen normal, Emotionen zuzulassen bzw. zu zeigen. Ich gehörte tatsächlich noch nie zu der Sorte Frau, die Freundinnen, zu gegebenem Anlässen, überschwänglich umarmte oder die sofort den Trost-Arm auspackte, wenn beispielsweise „Beziehungs-Gefahr“ in Verzug war.

„Guck dich an, der Mann hat dich nicht verdient!“ – war mehr so das, was man von mir erwarten konnte. Selbstverständlich nicht ohne das „Taschentücher, Wein und Zigaretten“ Rundum-sorglos-Paket.  Auch wenn ich in den meisten Fällen Recht behielt, weiß ich heute, dass sensibel anders geht.

Zugegeben, bin ich mir auch jetzt noch nicht sicher, wann und ob es angebracht ist, seinen Gegenüber zu umarmen. Wahrscheinlich liegt das daran, dass ich das selbst nicht so gern mag. Ok, anders. Ich mag es schon, kann aber damit, ähnlich wie mit Komplimenten, absolut nicht umgehen.

Würde es nach mir gehen, wäre soweit auch alles in Ordnung. Ich mache die Dinge schon immer lieber mit mir aus, anstatt groß und breit darüber zu reden. Keine Fragezeichen in den Gesichtern meiner Mitmenschen, keine Enttäuschungen nur ich und mein Kopf. Funktionierte prima.

Doch dann siehst du diesen Mann, verliebst dich noch bevor du überhaupt seinen Namen weißt, heiratest ihn und bekommst diese zwei wundervollen Kinder.

Ab dem Zeitpunkt hätte mir eigentlich schon klar sein müssen, dass Gefühle und Emotionen jetzt auch außerhalb meines Kopfes stattfinden werden. Sagen wir mal so, ich übe jeden Tag daran. Mein Mann und meine beiden Kinder sind die besten Lehrer. Die Drei kennen mich, ungefiltert.

Vor ungefähr zwei Jahren bekam ich zum ersten Mal die andere Seite zu spüren, als mir die Tagesmutter unseres Sohnes sagte, dass er sich ungern trösten lässt und es gar nicht mag, in den Arm genommen zu werden. Bei mir läuteten natürlich sofort die Alarmglocken. „Daran bin ich schuld, ich umarme ihn nicht oft genug!“ waren nur zwei meiner Gedanken, die mir sofort durch den Kopf schossen.

Realistisch und mit etwas Abstand betrachtet, habe ich vielleicht nur eine Teilschuld. Ich bin seine Mutter und Kinder tragen doch oft Charakterzüge beider Eltern in sich, oder nicht? 😉

Keiner hat es in all den Jahren geschafft, so viele und unterschiedliche Gefühle und Emotionen in mir hervorzurufen, wie mein Sohn. Damit umgehen zu können, lernen wir jetzt zusammen. 

Wickel mich, wenn du kannst.

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Könnt ihr euch noch daran erinnern, wie sich dieser anfängliche Zauber am Wickeltisch anfühlt? Das Baby liegt ruhig und zufrieden da, strampelt vergnügt und man würde am liebsten in diese kleinen Speckfüße reinbeißen.

Soweit die rosarote Vergangenheit.

Vita ist mit ihren 14 Monaten mittlerweile sehr weit weg von ruhig und zufrieden da liegen, es sei denn sie schläft. Ihre kleinen Speckfüße sind auch immer noch zum Anbeißen allerdings fürchte ich mittlerweile um meine Zähne, wenn ich ihnen zu nahe komme.

Was macht also ein Kind in diesem Alter wenn Mama sagt, sie möchte es wickeln?

Richtig, es krabbelt oder läuft weg. Es war doch die längste Zeit einfach, warum nicht jetzt einfach etwas Abwechslung und Aktion in die Sache bringen.

Wickel mich, wenn du kannst!

 

Bei Vince war das rückblickend wesentlich einfacher, er lag mit 14 Monaten tatsächlich noch relativ ruhig auf seiner Wickelunterlage, obwohl er die Möglichkeit, wegzulaufen, gehabt hätte.

Seine Schwester ist wesentlich wilder, weswegen der Wickeltisch nicht mit ins gemeinsame Kinderzimmer gezogen ist.

Seitdem benötigen wir nur noch Feuchttücher oder Waschlappen, Windelhöschen und eine halbwegs weiche Wickelunterlage. Abhängig vom Schweregrad des Windelvorfalls sind wir recht flexibel und machen hier auch gern mal Abstriche. Wickelunterlagen sind doch was für Anfänger, nicht.

Wickeln in 3 Akten

 

Die neuen Pampers Premium Protection Windeln gibt es jetzt auch als Pants und kamen für uns wirklich genau zur richtigen Zeit. Sie bieten Vita den Schutz und die Sicherheit den wir bisher gewohnt sind und lassen sich wunderbar einfach anziehen. So fern das zu wickelnde Kind gerade in Reichweite ist. Einfangen muss man den kleinen Räuber weiterhin selbst. 😉

1 Akt: Kind fangen und behutsam die alte Windel entfernen

2 Akt: Säuberungsvorgang

3 Akt: neue Windel anbringen

 

Pampers Premium Protection Pants

 

Die Pants gehören zur Premium Protection Linie und sorgen dank integrierten Luftkanälen ebenfalls für atmungsaktive Trockenheit. Die 360° Passform sorgt für maximale Bewegungsfreiheit und die elastischen Bündchen an Beinen und am Bauch sorgen durch das seidenweiche Außenvlies für ein angenehmes Tragekomfort. Sie lassen sich, durch einfaches Hochziehen, schnell anbringen und durch eine Naht auf beiden Seiten auch wunderbar wieder entfernen.

Für uns sind die Pants nicht nur zu Hause praktisch, sondern sind auch ein prima Begleiter für unerwartete Boxenstopps unterwegs. Gerade auf dem Spielplatz ist es fast ein Ding der Unmöglichkeit, Vita aus einer Spielsituation herauszuholen um sie zu wickeln. Im Stehen funktioniert das Wickeln deutlich einfacher. Sie ist abgelenkt, hat nicht das Gefühl etwas zu verpassen und kann danach direkt weiterspielen.

Am Abend funktioniert das dann schon wieder besser, da bleibt sie sogar die ganze Zeit auf ihrer Wickelunterlage sitzen, stehen oder tatsächlich auch mal liegen.

Wie ist das denn bei euch und euren Kleinen? Greift ihr ab einem gewissen Alter auch lieber zu den Windelhöschen oder wickelt ihr auf die herkömmliche Weise?

 

*In freundlicher Zusammenarbeit mit Pampers. Vielen Dank!

Wunschkarussell | Ob ich bald Geburtstag habe?

Nicht gerade sehr subtil, aber der Zweck heiligt doch oft die Mittel, denn manch einer verlässt sich auf (m)ein regelmäßiges Wunschkarussell. Ob nun die liebsten Lieblingsleser (ihr) oder eventuell Geschenke-Überbringer, hier wird niemand vergessen. (Nehmt das nicht ganz zu ernst und oberflächlich, gelegentlich neige ich zu scherzen.)

31 über Nacht

Ich werde dieses Jahr 31 Jahre alt. Die magische Grenze habe ich, bis auf zwei Operationen, relativ schadlos überstanden. Letztes Jahr hat mir mein Mann das Internet ausgedruckt, ich bin gespannt, wie er das dieses ja toppen möchte. Ohne jetzt Druck aufbauen zu wollen, ich lass mich einfach überraschen. 😉 (Mir ist natürlich bewusst, dass er das hier ließt.)

Diese ominöse Dreißig vor der sich einige Frauen so fürchten, ist gar nicht so schlimm, wie immer vermutet. Ich möchte, ehrlich gesagt, gar nicht noch mal zwanzig sein. Die Zeit war zwar ziemlich lustig, aber mittlerweile weiß man viele Dinge einfach viel mehr zu schätzen und zu würdigen. Egal ob es Freundschaften sind oder einfach nur Zeit ist, die man gemeinsam genießen kann. Wer von euch ist denn auch schon hat die 30 denn auch schon erfolgreich hinter sich gelassen, oder steht kurz davor? Ist im Grunde nichts besonderes oder? Oder habt ihr euch damit schwer getan? Erzählt mal!

Wie mein Wunschkarussell vermuten lässt, wird der Sommer ganz schön bunt. Ich freu mich auf die Zeit und alles was dieses Jahr noch so kommen mag.

Leinenmantel – Zara | Leinenhose – Mango | Badeanzug – &otherstories | Mano Bag – Womom | Eau à Lèvres – Clarins | Sheer Cheek Duo Rouge – Tom Ford | Trinkflasche – Dooper | Avocado Kochbuch – Urban Outfitters | Picknick Decke – Urbanara | Mullstoff-Decke – Quatschbanane

Wie gefällt euch mein Wunschkarussell? Wäre etwas für euch dabei?

 

Unser Einschlaf Ritual im gemeinsamen Kinderzimmer

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Seit Anfang April schlafen beide Kinder jetzt in ihrem gemeinsamen Kinderzimmer und es läuft tatsächlich überraschend gut. Besonders morgens hat sich die Stimmung beim Minimann seitdem deutlich gebessert. Wenn er zuerst wach ist, setzt er sich kurz in sein Bett, schaut nach seiner Schwester und wird erst dann so langsam munter. Meist ist es allerdings Vita, die zu erst wach ist und die ihren Bruder lautstark, durch Lachen oder Gebrabbel weckt. Das sollten wir uns als Eltern mal trauen, seine Laune wäre nicht ansatzweise so ausgelassen und fröhlich.

unterschiedliche Einschlafenzeiten

Zwischen 18:30 und 19:00 Uhr verschwinde ich mit Vita im Bad, um sie für die Nacht fertig zu machen. Da die Beiden beim Abendessen oft noch mal richtig aufdrehen, versuche ich im Bad alles etwas ruhiger und leiser zu gestallten. Nach dem Waschen creme ich sie oft noch ein und massiere ihre Beine, denn das hilft ihr, um runterzukommen und sie kann sich dabei gut entspannen.

Nach dem Zähneputzen, bekommt jeder von uns noch einen Pustekuss und dann geht es für Vita ab ins Bett. Währenddessen holt mein Mann den Schlafanzug und ein Buch aus dem Kinderzimmer, dass wir dem Mini dann, auf dem Sofa eingekuschelt, vorlesen.

Da es jetzt schon wesentlich länger hell ist, als noch vor 2 Monaten, bleibt der Mini etwas länger wach und geht so gegen 20 Uhr ins Bett.

Zimmer abdunkeln, Musik an, Licht an

Seit dem Vita in ihrem Bett schläft, haben wir jeden Abend genau den selben Ablauf. Angepasst an das gemeinsame Kinderzimmer hat er sich nur minimal geändert. Nachdem wir aus dem Bad komme, gehe mit ihr auf dem Arm ins Kinderzimmer und verdunkle das Fenster. Danach schalten wir das Babyphone ein, die Musik ertönt und sie schaut sofort zur Decke hoch, da sie weiß, dass gleich auch noch das Nachtlicht angeht. Ich sage ihr, dass ich sie liebe, gebe ihr einen Kuss und lege sie zu ihrem Kuschelwutz, ihrem Tuch, ihrem Schnuller und gebe ihr noch eine Flasche Milch. In der Regel greift sie sich eins von den vier Sachen und beobachtet dann ganz gespannt das Licht an der Zimmerdecke. Es scheint nach all den Monaten noch nicht langweilig zu werden. Das ist der Moment in dem ich leise aus dem Zimmer gehe und sie in Ruhe einschlafen kann. Über die Kamera kann man gut beobachten, wie sie sich nach ein paar Minuten zur Seite abrollt und schläft.

Durch unser Babyphone mit Kamerafunktion kann der Minimann in der Zwischenzeit alles beobachten und sieht, ob Vita schon schläft.

Auf Zehenspitzen ins Bett

Es ist wirklich niedlich zu sehen, wie Vince plötzlich anfängt zu flüstern, sobald seine Schwester im Bett ist. Wenn er Zähne geputzt hat, noch mal im Bad war und wir fertig mit vorlesen sind, geht auch er ins Bett. Entweder trägt ihn einer von uns oder er läuft selbst, ganz leise auf Zehenspitzen in sein Bett.

Dann wird noch gekuschelt, Rücken gestreichelt oder sich leise über den Tag unterhalten. Die Zimmertür darf nun übrigens nicht mehr offen bleiben.

O-Ton Minimann: „Sonst wird Vita dadurch werden.“

Was Schlaf mit unserem Immunsystem zu tun hat?

Der Schlaf unserer Kinder wirkt sich nicht nur positiv auf uns und unser Nervenkostüm aus, sondern auch auf das Immunsystem der kleinen Räuber. Endlich Ruhe und entspannt den Feierabend genießen, klingt natürlich auch erstmal hervorragend. Noch besser ist allerdings die Tatsache, dass der Körper bei ausreichend Schlaf vermehrt weiße Blutkörperchen bildet, die wiederum wichtig, für unser Abwehrsystem und für die Widerstandskraft unserer Kinder, ist.  Das bedeutet also, wenn die Kleinen in einer entspannten und gesunden Schlafatmosphäre zur Ruhe kommen, haben wir alle etwas davon.

Einschlafen und Durchschlafen

Auch wenn sich unsere Einschlaf-Routine bis hierher, für alle Mamas mit kleinen Kindern, wirklich traumhaft anhören muss, ist das in dieser entspannten Form natürlich nicht jeden Abend der Fall.

Vita wird relativ zuverlässig nach 2-3 Stunden noch mal wach. Seitdem sie mit ihrem Bruder in einem Zimmer schläft, läuft das häufig recht ruhig ab. Sie setzt sich, guckt (wahrscheinlich ob ihr Bruder noch da ist) legt sich wieder hin, greift sich ihren Wutz und Schnuller und schläft weiter.

Ich bin wirklich froh, dass wir das alles durch das Babyphone beobachten können, denn es ist tatsächlich ein bisschen wie im Kino. Es gab allerdings auch schon Nächte, in denen wir, dank eines kleinen Hustenanfalls, Bettchen-Wechsel-Dich spielen mussten.

Zuerst holte ich Vita mit in unser Bett, die dadurch bestens gelaunt und wach war. Schlaf stand plötzlich nicht mehr auf ihrer Prioritätenliste. Also brachte ich Vita wieder runter in ihr Bett und mein Mann nahm Vince mit hoch zu uns. Am Ende schliefen beide Kinder, als hätte es diesen Hustenzwischenfall nie gegeben.

Wo sind eigentlich diese kleinen, niedlichen Kinderfüße hin, bei denen es mich noch nicht so sehr störte, wenn sie mich in den Rücken traten? Vince schläft zwar wie ein Stein, aber damit ist er in unsrem Bett dann auch der Einzige.

Fazit

Jedem von uns tut Nähe gut, vor allem körperliche Nähe. Ich finde es so unglaublich schön zu sehen, wie liebevoll die Beiden miteinander umgehen und wie gut ihnen die Nähe des jeweils Anderen, besonders beim Schlafen, tut. Auf Aptawelt findet ihr neben Tipps für einen ruhigeren Schlaf, übrigens noch jede Menge mehr an hilfreiche und interessanten Informationen, wie wir beispielsweise unsere Kinder stärken und auf ihre Zukunft vorbereiten können. Es ist wichtig, dass sie ihre eigenen Erfahrungen sammeln, wir können sie dabei unterstützen, ihnen die Geborgenheit und den Rückhalt geben, den sie für ihre Zukunft benötigen.

 

#heutefürmorgenvorbereiten

*Dieser Beitrag ist in freundlicher Kooperation mit aptawelt entstanden. Vielen Dank!

Mama-Ich | Qualität und Sicherheit im „Windelbusiness“

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Seit etwas mehr als vier Jahren bin ich nun schon im „Windelbusiness“ tätig und habe auf meiner Position im Vertrieb schon so einige Windeln ans Baby gebracht. Mein Job ist unglaublich vielseitig und es gibt auch nach all den Jahren heute noch jeden Tag etwas Neues zu entdecken. Es wird nie langweilig, es sei denn mein Kooperationspartner a.k.a. meine Tochter schläft, während ich ihre Windel wechsle. Leider passiert das in dem zarten Alter von einem Jahr sehr selten bis gar nicht mehr.

Ich kümmere mich außerdem um den Einkauf, erfasse den Wareneingang, achte auf eine korrekte Lagerung, überprüfe aktuelle Bestände und gewährleiste eine ordnungsgemäße Entsorgung, im Falle meine Tochter wird ihrer Windel überdrüssig.

Wenn ich zu einem Einsatz gerufen werde, zählt häufig jede Minute. Die Einsatzleitung (Ich) muss sich dabei auf ständig wechselnde Situationen einstellen. Die Lichtverhältnisse sind nicht immer optimal und in besonders schwerwiegenden Fällen entscheiden bereits die ersten Sekunden über Erfolg, Verlauf und den weiteren Gemütszustand meines Kindes.

In solchen Situationen muss ich mich auf eine Windel verlassen können. Die zu wechselnde Windel sollte möglichst all die Dinge, die ihr meine Tochter anvertraut hat, bei sich behalten und die Klebestreifen sollten das von mir geschnürte Windelpaket auslaufsicher umschließen.

Ich habe mich in den letzten Jahren bestimmt 1x quer durch das komplette Windelsortiment getestet und hatte dabei lustige und ebenso merkwürdige Erlebnisse. Es gab Zeiten, als ich noch 3x die Woche im Training war, da hielt ich mehrfach den Klebestreifen samt ein Stück Windel in der Hand. Passiert so etwas öfter, fragt man sich schon – liegt das jetzt an mir, meiner überschüssigen Energie, meiner schlechten Feinmotorik oder womöglich doch an der Windel selbst?

Wir sind in all den Jahren bisher immer wieder bei Pampers Windeln gelandet und damit ganz einfach zufrieden.

Es ist gut zu wissen, dass hinter diesen Produkten über 50 Jahre Forschung und Weiterentwicklung stehen. Pampers arbeitet eng mit Eltern,  genauso wie mit führenden Experten, darunter Kinderärzte, Kinderdermatologen und Experten für Qualitätssicherung zusammen, um sicherzustellen, dass die Rohmaterialien, ebenso wie die Endprodukte sicher und gut verträglich für Babys sind.

Pampers setzen als Einzige eine Lotion ein, bei der schon kleine Mengen einen zusätzlichen Schutz vor Hautirritationen bieten können. Eine einzelne Pampers Windel enthält eine etwa stecknadelkopfgroße Menge an Lotion, deren Hauptbestandteil Vaseline ist. Das bietet zusätzlichen Schutz und Pflege für die Babyhaut.

Alle Inhaltsstoffe der Lotion werden ausführlichen Sicherheitsbewertungen unterzogen. Sie sind dermatologisch getestet und vollkommen unbedenklich für Babys. Bei Pampers werden ausschließlich hautverträgliche Stoffe eingesetzt, um den besten Schutz für die empfindliche Haut von Babys sicherzustellen. Wir hatten bei beiden Kindern bisher auch nie Probleme, mal abgesehen von Windelsprengungen deren Ausmaß wahrscheinlich keine Windel gewachsen wäre. Aber das kennen sicher alle Eltern. 😉

Die Windeln und Rohmaterialien werden zudem konstant geprüft, um eine gleichbleibend hohe Qualität und Sicherheit zu gewährleisten. Anhand von regelmäßigen Stichproben prüft Pampers so zusätzlich die fertigen Windeln auf ihre Qualität.

Apropos fertige Windel, ich wollte mal nach dem Tochterkind schauen. Ich glaube da ist gerade wieder ein kleines Windelpaket in the making.

Übrigens: Ein glücklicher Umstand ist auch hier wieder der, dass alle Eltern für sich selbst herausfinden können, welche Windel für ihr Baby die Beste ist.

Ich bin (wie immer) neugierig, welche Kriterien machen für euch eine Windel zum perfekten Gesamtpaket?

*In freundlicher Zusammenarbeit mit Pampers. Vielen Dank!

 

 

Wedding Time | Gast auf einer Sommerhochzeit

Gleich zwei meiner besten Freunde aus Kinder-/Jugendtagen heiraten dieses Jahr. Es ist also Zeit sich Gedanken zu machen, natürlich auch um das Outfit.

Es darf gern bunt sein, denn es war zu lang schon alles kalt und grau. Es soll bequem sein, denn die beiden Räuber sind natürlich auch mit dabei und nehmen inmitten des Hochzeitstrubels sicher wenig Rücksicht auf Mamas Outfit. Ich hatte in den letzten Jahren zwar schon den ein oder anderen Kleidmoment, fühle mich in Hosen aber einfach wohler. Wem geht es da ähnlich?

Ohrringe Zitrone | Blazer, Bundfaltenhose, Satin Top – Mango | Schuhe Peep Toe – Next | Schuhe, Kette, Bluse, BH – &otherstories | Tasche – Sandro Paris | Tasche – Zara

 

 

Nach den Milchbärten kommt die große (Brei-)Schlacht

Seit 1527 Tagen trage, schiebe, tröste, streichle, stille, füttere, gehe und renne ich als Mama durch meinen Alltag. 416 Tage davon spiele ich hier sogar im Doppel als Zweifach-Mama. Die Anzahl meiner Arme und Hände hat sich im Zuge der Unternehmensvergrößerung leider nicht verdoppelt. Glücklicherweise habe ich einen erfahrenen Geschäftspartner an meiner Seite, der wie ich seit 4 Jahren in diesem Business tätig ist und so läuft unser kleines Familienunternehmen doch ganz gut.

Die ersten 1000 Tage

Der Grundstein für die spätere Entwicklung unserer Kinder wird bereits während der Schwangerschaft gelegt

Die ersten 1.000 Tage im Leben eines Kindes – gerechnet von Beginn der Schwangerschaft bis ins Kleinkindalter – gelten als wichtigste Phase in der die Ernährung. Neben anderen Umweltfaktoren haben sie einen großen Einfluss auf die Entwicklung und die spätere Gesundheit des Kindes – teilweise sogar bis ins Erwachsenenalter hinein.

Deshalb hat Milupa Nutricia die Plattform www.1000tage.de gegründet. Dort haben Eltern die Möglichkeit sich über Erfahrungen auszutauschen, eigene Tipps oder Rezepte hochzuladen oder sich neue Anregungen in Form von fertigen Wochenplänen zu holen.

Unser Weg vorbei an Milchbärten, der ersten Breischlacht bis hin zu ganz „normalen“ Portionen vom und neben dem Teller

Beim ersten Kind möchte man alles, wirklich, alles perfekt machen. Es dauerte bei mir tatsächlich ein kleines bisschen, bis ich merkte, Perfektionismus ist hier vollkommen fehl am Platz. Genau so  lang hat es gedauert, bis ich verstand, dass ich als Mama meinen ganz eigenen („Mama“)-Weg gehen muss.

Bevor das Baby da ist, nimmt man sich viele Dinge vor, hat Listen im Kopf, von Sachen die man als Mama unbedingt so machen möchte, oder eben nicht. Achtung Spoiler: Am Ende wirft man doch alles wieder über den Haufen. Warum das so ist? Irgendwann kommt man an den Punkt an dem man merkt, dass die rosarote Theorie nicht mit der mit Milch bekleckerten und mit Augenringen versehenen Praxis überein stimmt. Natürlich ist das jetzt etwas überspitzt dargestellt. Aber so ein kleines Leben setzt in uns Mamas noch mal ganz neue Kräfte frei, von denen wir vorher nicht wussten, dass wir sie besitzen.

Achtung, Fertig, Brei!

Ich meine, es war um den 7 Monat rum, als Minis Interesse an unserem Essen immer größer wurde. Probiert hat er so gut wie alles, was man ihm gab. Auch wenn das Meiste nach einer ausgiebigen oralen Testphase1) wieder an den Absender (mich) zurück2) kam.

1)Essen im Mund zerdrücken, kauen, ausspucken, wieder kauen                                                  2)auf den Fußboden

Etwa zu dieser Zeit pürrierte, stampfte und garte ich wie eine „Profi-Mutter“3) alles was gut für die lieben Kleinen ist.

3) 😉

Nach anfänglichem Erfolg und dem Gefühl, dass meinem Kind schmeckt was ich ihm zubereite, kam nach einer Weile dann der Rückschlag. Plötzlich würdigte er meinen super duper Bio-Brei keines Blickes mehr.

Das konnte doch nicht sein Ernst sein?! Es war sein Ernst und der Abschied von, extra für ihn zubereiteten, Kinderportionen.

Seine Mini-Portionen waren im längst nicht mehr genug und alles was sich in seinem Radius befand und nicht auf dem Tisch festgeschraubt war, fand den Weg in seinen Mund. Egal ob Käse, Brot, Gurke, Radischen oder Unmengen an Weintrauben – der kleine Schnabel öffnete sich unermüdlich.

„Hat er sich gerade ein Radischen in den Mund gesteckt? Müssen wir das wieder rausholen? Okay nein, er isst es.“

Er war damals etwas über ein Jahr alt und aß plötzlich wie ein Großer. Morgens bekam jeder seine Schüssel Porridge mit Früchten. (3 Jahre später isst er übrigens nur noch die Früchte und behauptet danach satt zu sein.) Mittags versuchte ich ihm immer etwas frisches anzubieten. Frische Nudeln befinden sich bis heute und unschlagbar auf dem ersten Platz.

Rückblickend kann ich ganz sicher sagen, dass ich noch nie so gesund ernährt habe, wie in den ersten beiden Jahren mit dem Minimann.

Ab in die zweite Breirunde

Vitas Breiphase war wesentlich kürzer als die vom Mini. Er es auch, der ihr heimlich die ersten kleinen Brotstücke unterjubelte. Mit 10 Monaten wollte sie nichts mehr von Brei wissen und aß ganz normal, was man ihr gab. Ihr Essverhalten gleicht sehr dem ihres Bruders, in diesem Alter – alles kann, alles muss!

 

 

Mein Plan: Ein Wochenplan

Mein erster Versuch für jede Woche einen Wochenplan aufzustellen, scheiterte vor ungefähr einem Jahr. Momentan blättere ich mich allerdings hochmotiviert durch all unsere Kochbücher und scrolle mich durch Rezepte-Apps, auf der Suche nach geeigneten Rezeptideen. Wer sich die Mühe nicht machen möchte, der findet auf der 1000tage-Seite übrigens vollständige Wochenpläne.

Vita isst zum Glück absolut alles, d.h. auch Spinat und Brokkoli gehen bei ihr immer. Natürlich berücksichtigen wir auch Minis Wünsche, denn der hat sich mittlerweile zu einem ganz schönen Feinschmecker entwickelt. Er sagt aus irgendeinem Grund sehr häufig, dass ihm etwas nicht schmeckt, obwohl er es noch nicht einmal probiert hat. Da bei uns aber alles zuerst probiert werden muss, bevor man sich derartig festlegen kann, konnte ich ihn so schon oft umstimmen. Wir versuchen bei Dingen, die mein Mann oder ich nicht gern oder gar nicht essen so gut es geht wertungsfrei zu bleiben. Wenn ich meine Kinder beispielsweise Ananas essen sehe, zieht sich in mir alles zusammen, aber ich lächle tapfer, denn ich möchte nicht, dass etwas aus eben diesem Grund nicht gegessen wird.

Zwei Gerichte die es hier nächste Woche definitiv geben wird

Süßkartoffelpuffer mit Joghurt und Spinatsalat, denn Süßkartoffel steht hier gerade hoch im Kurs.

Puten-Champignon-Paprika-Spieß auf Brokkoli Kartoffelstampf, weil sie sich alles selbst vom Spieß ziehen können. Soweit zumindest die Theorie.

Es folgt der allseits beliebte Mitmach-Teil

In welcher Phase befindet ihr euch mit euren Minis denn gerade? Milchbärte, Breischlacht oder geht auch schon alles was ihr so esst?

Wenn ihr mögt, kann ich euch in ein Paar Wochen gern mal ein Update geben, ob es geklappt hat und wo ich fündig geworden bin.

Dieser Beitrag entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Milupa / 1000 Tage.