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Rucksäcke für Kinder | der perfekte Begleiter im Alltag

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Alle Eltern kennen das Szenario, kurz bevor man mit Kindern das Haus verlässt und sei es nur für eine(!) Übernachtung bei den Großeltern – bekommt man das Gefühl, es stünde ein Umzug bevor.

Praktische Kinderrucksäcke für den Alltag

 

Wenn wir unterwegs sind, haben beide Kinder mittlerweile ihren eigenen Rucksack, in dem sie verstauen können, was immer ihnen wichtig ist. Bis vor kurzem landete alles gesammelt in meinem Rucksack und ergab am Ende ein wunderbares Durcheinander, bei dem zumindest ich einigermaßen den Überblick behielt. Wenn es um die Relevanz der Dinge geht, die unbedingt in den Rucksack hinein müssen, gehen meine Meinungen  und die der Kinder oft weit auseinander.

Wie erklärt man einem 4 Jährigen, dass sein Kopfkissen (80×80) nicht mit in den Rucksack (24×30) passt? Die Theorie ist recht einfach, aber die Praxis hält so manche Tücken parat. Wenn man von dem Kopfkissen mal absieht, gibt es natürlich noch genug andere, kleinteilige Spielsachen, die auf gar keinen Fall fehlen dürfen. LÄSSIG bietet da zum Glück eine umfangreiche Auswahl an schönen und funktionalen Kinderrucksäcken in verschiedenen Größen, je nach Alter des Kindes, die keine Wünsche offen lässt.

Worauf achten, beim Kauf eines Kinderrucksackes

 

Unabhängig vom Inhalt und Design des Rucksacks, muss er für mich und in erster Linie für meine Kinder, funktional sein. Die Tragegurte sollten gepolstert und so verstellbar sein, dass der Rucksack nah am Rücken anliegt und der Brustgurt, den ich als Kind immer belächelt habe, dient zur zusätzlichen Stabilität. Erinnert ihr euch auch noch an die Zeit, als die Rucksäcke so tief wie nur möglich hingen und man dabei, ganz komisch und nach vorn gebeugt, laufen musste, um das ganze Gewicht überhaupt stemmen zu können? Jetzt, da ich auch die Eltern-Seite kenne, verstehe ich nur zu gut, was mir meine Eltern daran nicht so cool fanden. Es war tatsächlich nicht der rückenschonenste Trend.

Unser Adventure Rucksack ist wasserabweichend, hat im inneren einen Karabiner für Schlüssel, eine kleine Tasche für Stifte o.ä. und eine isolierte Tasche vorn, um bspw. Obst darin aufzubewahren. Richtig gut finde ich außerdem die neuen, robusten Trinkflaschen aus Edelstahl, die wunderbar in die Außentasche mit Zugkordel passen. Passend zum Rucksack werden 3 Aufkleber mitgeliefert, die mehrfach wiederverwendbar sind.

Der Monster-Rucksack von Vita hatte es mir schon beim ersten Klick angetan und er passt einfach wunderbar zu ihr, da das Monster-Thema, dank dem Grüffelokind, hier gerade sehr aktuell ist. Er hat ein großes Hauptfach für Snacks und andere Sachen, die man für den Kindergarten benötigt, eine Netztasche, die sich super als Trinkflaschenhalterung eignet, so wie ein seperates Fach an der Rucksack-Unterseite, was sich super für Schuhe eignet und ein kleines Fach im vorderen Bereich. Die Augen des Monsters sind gleichzeitig Reflektoren, wovon es auch noch je einen an jedem Tragegurt gibt.

Was kommt alles in den Rucksack

 

In meiner “Mama-Theorie” muss in einem Rucksack Platz für Snacks, eine Trinkflasche, Taschentücher oder Feuchttücher und Spielzeug für die Kinder sein. Soweit so gut. Der Alltagstest zeigt, Platz für Spielzeug ist in jedem Fall – der Rest ist, glaubt man meinen Kindern, gar nicht so wichtig.

Da man mir als Mama eine gewisse Überzeugungsfähigkeit nicht absprechen kann, finden Snacks und Trinkflasche immer irgendwie ihren Weg in die Rucksäcke, denn der große Hunger kommt bestimmt, meistens plötzlich und oft in Kombination mit einem unbändigen Durst. Die meisten Eltern kennen dieses Phänomen wahrscheinlich .

Was darf denn bei euren Kindern auf keinen Fall im Rucksack fehlen?

 

Ob ihr zwei Rucksäcke inkl. Trinkflasche und Brotdose eurer Wahl gewinnen könnt?

Aber natürlich, bitte hier entlang:

 

Damit ihr euch jetzt auch selbst von den Rücksäcken überzeugen könnt, haben zwei von euch die Chance je einen Rucksack, eine Trinkflasche und eine Brotdose ihrer Wahl zu gewinnen. 

Wie ihr am Gewinnspiel teilnehmen könnt?

  1. folgt LÄSSIG auf Instagram
  2. sucht euch im LÄSSIG-Onlineshop alle passenden 3 Produkte raus
  3. schreibt sie hier unter dem Beitrag in einen Kommentar und verratet mir, wer sich darüber freuen würde
  4. Die Teilnahme ist nur für Leser aus Deutschland und Österreich möglich
  5. Das Gewinnspiel endet am Mittwoch, dem 20.02.2019 um 23:00Uhr

Ich drücke euch die Daumen.

In freundlicher Zusammenarbeit mit LÄSSIG GmbH. Vielen Dank.

Wie siehst du dich eigentlich?

Glaubt man Social Media, ist ein doch recht großer Teil der Frauenwelt mit sich und ihrem Körper im reinen und die, die es noch nicht sind, arbeiten gerade daran. Wir machen Sport, ernähren uns gesund und verstecken uns hinter Mantras, die uns immer wieder sagen, dass wir ok sind, so wie wir sind, nein, so wie wir aussehen(!). Treten wir nach all den Jahren etwa immer noch auf der Stelle? Gerade im Social Media Bereich scheinen Äußerlichkeiten wichtiger denn je. Klar, der erste Eindruck “muss” gut sein, aber sind wir denn gar nicht mehr gewillt hinter die Fassade zu blicken?

#selbstliebe #bodypositivity #afterbabybody

Ihr ahnt es schon, der struggle ist wirklich mehr als real. Diese Hashtags sind nur ein Bruchteil derer die sich, wie eine Spirale, um das Thema Körperbewusstsein drehen und uns scheinbar, wie unter Hypnose, in ihren Bann ziehen. Der anfänglich “positive” Grundgedanke weicht immer mehr einem beklemmendem Gefühl, da er oft falsch verstanden wird.

Dellen und Dehnungsstreifen erleben einen regelrechten Hype und je mehr man vorzuweisen hat, desto größer scheint gerade der Zuspruch. Natürlich ist dieses Umdenken gut und wichtig, denn dieses Phänomen wäre noch vor ein paar Jahren undenkbar gewesen. Unperfekt ist das neue Perfekt und das ist gut so. Jede Frau sollte ihren Körper feiern, für all die Dinge, die er im Laufe ihres Lebens leistet. Dabei sollte es auch keine Rolle spielen, ob wir bereits Kinder zur Welt gebracht haben oder nicht, denn die Anzahl der Kinder sagt nichts über das Körpergefühl einer Frau aus.

Es macht einen Unterschied, ob wir alles tun, um gut auszusehen, oder ob wir uns selbst gut sehen können. 

 

 

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Meine Dehnungsstreifen sind nicht vorzeigbar, da sie “kaum der Rede wert” sind und doch sind sie da. Wir rufen dazu auf, dass alle Frauen schön sind, alle Frauen ihren Körper lieben sollen und gleichzeitig räumen wir den Frauen, die augenscheinlich näher an irgendeinem Körperideal sind, keinen Platz für Kritik am eigenen Körper ein.

“Die ist doch schon schön, was will sie denn?”

Schon? Ich dachte wir sind alle schön? Wer schlank ist, muss also automatisch mit sich zufrieden sein und hat auch sonst keine Probleme? Außer womöglich eine fremddiagnostizierte Essstörung – na dann sind wir ja wirklich schon weit gekommen.

“Ein Schönheitsideal ist eine zeitgemäße Vorstellung von Schönheit innerhalb einer Kultur. In der Regel bezieht sich der Begriff auf das Aussehen von Körper und Gesicht.”

 

Wenn wir uns also mal ganz spontan die nächsten zwei Tage keine Gedanken über unser und das Aussehen der Anderen machen würden, welche Themen würden bleiben? 

Ist euch schon mal aufgefallen, dass es so viel mehr gibt, worüber wir uns definieren können, wenn wir denn überhaupt irgendetwas definieren müssen.

Vorbild sein

Wir müssen nicht jeden Zentimeter unseres Körpers super toll finden und können uns trotzdem in unserem Körper wohlfühlen. Unser Körper ist mehr als nur eine Hülle, den wir je nach Trend und gängigem Schönheitsideal anpassen müssen. Durch ihn können wir Gefühle zum Ausdruck bringen, können neue Dinge und sogar Leben erschaffen. (Anm. d. Red.: Letzteres ist die beste Sache überhaupt.)

Jeder von euch kann etwas, das ein Anderer so nicht kann – ganz egal wie ihr ausseht. Wir sollten uns mehr auf das besinnen, was schon von Natur aus haben und daraus das Beste machen, denn keiner muss so viel Zeit mit uns verbringen, wie wir selbst. Also habt euch lieb, keiner ist so wie ihr und das solltet ihr immer als Vorteil sehen. 😉

 

Eure Fragen / Meine Antworten Teil 2

Achtung, der Text enthält Affiliate-Links. Das ist nichts Ansteckendes, aber muss erwähnt werden.

Seit dem letzten Eure Fragen / Meine Antworten sind schon wieder ein paar Fragen zusammengekommen, die ich euch heute ganz schnell und via Links beantworten möchte. Euer Interesse an unserem Doppelstockbett bzw. umgeräumten Kinderzimmer war erstaunlich groß, wenn ihr mögt, kann ich dazu gern noch mal einen gesonderten Beitrag bringen. Wir haben uns kein neues Bett gekauft, sondern ein Erweiterungs-Set für Vince Bett. Da sie sich ein Zimmer teilen, aber zwei getrennte Betten zu viel Platz wegnehmen würde, entschieden wir uns für diese Variante. Meine größte Sorge, dass Vita versucht die Leiter hochzuklettern, hat sich bisher nicht bestätigt und Vince ist als großer Bruder natürlich mächtig stolz, oben schlafen zu dürfen.

So wie das Zimmer jetzt eingeräumt ist, gefällt es mir wirklich am besten. Es ist gemütlich und jeder hat seinen kleinen Bereich bzw. Vince einen Rückzugsort.

Hier also die Links zu den am häufigsten gestellten Fragen:

Ikea Dihult Bodenkissen / The Kids Are All Right Poster / Goki Bausteine Regenbogen / gemusterte Bettwäsche H&M / Aufbewahrungskorb H&M / Doppelstockbett Oliver Furniture

 

the glow is yet to come – all natural

Der Artikel enthält Affiliate-Links, die tun aber keinem weh.

 

Woran ich mein Alter merke? Auf jeden Fall daran, dass ich nicht mehr jedem MAC Lippenstift nachjage, den ich am Ende doch nicht trage. Der Lippenstift steht symbolisch für all die Make-up Produkte, von denen ich der Meinung war, sie unbedingt besitzen zu müssen. Im letzten Jahr habe ich mein Make-Up radikal aussortiert und achte mittlerweile darauf, dass ich die Produkte, die ich kaufe auch wirklich brauche und benutze. Was meint ihr wie erwachsen ich mich dabei fühle? 😉 Ja manchmal sind es eben schon Kleinigkeiten.

5 Dinge, die ich über Kosmetik und Hautpflege gelernt habe

 

1) gepflegte Lippen lassen einen frischer aussehen

Vor ein paar Jahren hatte ich einen wirklichen Lippenpflegestift-Tick, schwieriges Wort, aber trifft es sehr genau. Ich konnte mir eine halbe Minute lang, oder länger, die Lippen eincremen und bin förmlich darin versunken. Mit dem ersten Kind verschwand diese Angewohnheit, denn es zählte schließlich jede Minute, auch jede Halbe. Seit ein paar Monaten creme ich meine Lippen wieder regelmäßig ein. Was sich erstmal absolut banal anhört, hatte ich lange Zeit vollkommen ausgeblendet. Ich hatte besonders im Herbst und Winter raue und trockene Lippen. Es störte mich zwar, aber etwas dagegen zu tun, kam mir nicht in den Sinn. Mittlerweile habe ich wieder überall in der Wohnung und in jeder Tasche und Jackentasche eine Lippenpflege. Der Zeitaufwand ist minimal, aber die Wirkung sofort sichtbar. Gepflegte Lippen lassen das Gesicht einfach frischer wirken.

2) Cremeprodukte vor Puderprodukten

Egal ob ich Zeit habe oder es mal wieder schnell gehen muss, ich greife immer öfter zu Cremeprodukten. Sie lassen sich einfach super mit einem Pinsel oder mit den Fingern auftragen, verblenden und auffrischen. Gerade unterwegs oder auf Reisen ein unschlagbarer Vorteil. Passend zum Thema “Cremeprodukte mit den Fingern auftragen” ist da meine Neuentdeckung – das Hygienespray von Dr. Bronner. Ich hab es mittlerweile auch im Auto dabei und verwende es, bevor ich mit dem Finger in das Produkt gehe und keine Möglichkeit zum Händewaschen in der Nähe ist. 

3) Es braucht nicht viele Pinsel, nur die Richtigen

Miriam Jack – was ist das nur für eine großartige Frau?! Ich folge ihr schon eine ganze Ewigkeit auf Instagram und liebäugle wohl noch um einiges länger mit ihren Pinseln. Durch sie habe ich einmal mehr erkannt, dass man 1) nicht zu viele Pinsel benötigt und 2) Pinsel-Hygiene extrem wichtig ist. Ich liebe es, zum “Gesicht malen” (daher auch der Begriff) Pinsel zu verwenden. Wie tragt ihr eurer Make-up auf? #teampinsel oder #teamfinger? Wäre das hier ein Wunschkarussell, ihre Pinsel wären dabei. Leider benötige ich, aus logischer Sicht, keine neuen Pinsel, aber vielleicht kann ich die Logik hier einfach mal austricksen. 

4) Vitamin C ist gut für die Haut

Das ist natürlich keine allzu neue Erkenntnis, aber umso mehr freue ich mich über das neue Facial Brightening Vitamin-C Powder von MERME Berlin. Vitamin C neutralisiert bspw. freie Radikale, die auf der Haut zu vorzeitiger Hautalterung oder Unreinheiten führen.  Diese werden durch Umwelteinflüsse wie UV-Strahlung, Zigaretten- u. Alkoholkonsum oder Stress noch begünstigt. Das Puder kann verdünnt (20 Tropfen Wasser auf einen Dosierlöffel) oder mit einer Tagespflege vermischt aufgetragen werden. Passend dazu habe ich gerade mein Vitamin-C Serum von DayTox aufgebraucht, ich bin gespannt.

5) natürliche Augenbrauen und Wimpern können was

Die meisten von euch haben meine beiden Selbstversuche (meinen Miroblading-Unfall und die Wimpernverlängerungen) mitverfolgt und wissen, dass zumindest ein Versuch vollkommen sein Ziel verfehlte. Genau aus diesem Grund rühre ich meine Augenbrauen momentan nur noch an, um sie zu bürsten. Das Motto für Augenbrauen lautet in diesem Jahr “back to natural” und könnte für mich passender nicht sein. Der Schmerz sitzt noch zu tief und aus genau diesem Grund bleibt meine Pinzette weiterhin unberührt. Bei meinen Wimpern ist es ähnlich. Sie haben sich nach der Wimpernverlängerung, die ich wirklich schön an mir fand, wieder erholt. Die Einzigen beiden Produkte, die ich aktuell an meine Wimpern lasse, ist ein Wimpernserum und die After Midnight Mascara von ILIA. Seit ich diese Mascara benutze, kam von euch vermehrt die Frage, ob meine Wimpern wieder verlängert wurden. Das spricht auf jeden Fall für das Produkt, wie ich finde.

+Massagebürsten für das bisschen SPA-Gefühl zu Hause

Der Alltag (besonders mit Kindern) kann stressig genug sein, deswegen nehme ich mir beim Duschen gern ein paar Minuten mehr Zeit für mich. Letztes Jahr habe ich diese Massagebürste für mich entdeckt. Es ist unglaublich entspannend, sich damit z.B. den Nacken zu massieren. Das ist ähnlich wie beim Zähneputzen, es hat für mich etwas meditatives. Zumindest so lange kein Kind mit im Bad ist. 😉

Hi Periode, läuft bei dir!

Werbung, weil PR Sample

Thematisch bleibe ich diese Woche wohl bei Themen, die in großen Teilen der Gesellschaft  noch sehr unbequem zu sein scheinen. Die meisten von euch werden mir da zustimmen. Man informiert sich, tauscht sich vielleicht mit einer guten Freundin aus, aber laut darüber sprechen, dafür is die Scham dann doch zu groß. Warum eigentlich? Die Rede ist von der Periode. Jede Frau hat sie und jede Frau ist unterschiedlich stark “davon betroffen”.

Mit “betroffen” meine ich beispielsweise die Frauen, die unter PMS leiden. Unter dem Prämenstruellen Syndrom (PMS) versteht man das regelmäßige Auftreten von psychischen und körperlichen Beschwerden vor der Regelblutung. Die Symptome reichen von Kopfschmerz über Spannungsgefühle in den Brüsten und Unterleib bis hin zu Stimmungsschwankungen und Schlafstörungen. Das all die Symptome also durchaus auch Auswirkungen auf den Alltag haben, kann man sich da vielleicht vorstellen.

Die Periode wieder sexy machen

Als ich vor ein paar Jahren das erste Mal von einer Mestruationstasse hörte, reichte schon allein der Name aus und ich rümpfte die Nase. Das Wort allein ist alles andere als “sexy”, doch irgendwann begriff auch ich, dass diese Dinger zwar nicht schön aber dafür wirklich praktisch sind. Einziger Minuspunkt, den ich festgestellt habe, sie sind für Unterwegs eher unpraktisch.

Aus diesem Grund freute ich mich umso mehr, als mich vor kurzem die Anfrage von The Female Company erreichte. Das Tampon-Unternehmen, dass es sich zur Aufgabe gemacht hat, coole Produkte für moderne Frauen zu machen – um endlich mit dem Tabu zu brechen.

Die Tampons sind aus reiner Bio-Baumwolle, frei von Chemikalien und Pestiziden und bis zu 98% kompostierbar. Wusstet ihr das Tampon-Hersteller nicht dazu verpflichtet sind, Inhaltsstoffe auf der Verpackung zu kennzeichnen? Darüber hatte ich mir bisher, ehrlich gesagt, noch nie Gedanken gemacht, ihr etwa?

The Female Company steht für Transparenz und Nachhaltigkeit. So planen sie für dieses Jahr die Kunststoff-Folie, die jeden Tampon umgibt, durch eine kompostierbare Alternative zu ersetzen. Die hübschen Boxen bekommt man einmalig bei der ersten Bestellung und bei jeder weiteren Bestellung wird einfach aufgefüllt.

Das klingt alles schon ganz wunderbar, doch die beste Sache, wie ich finde, kommt erst noch. Bei jedem Kauf einer Packung unterstützt The Female Company gemeinsam mit der GirlsForGirls Community e.V. Frauen in deutschen Flüchtlingsheimen, die sich Hygieneartikel nicht leisten können.

Wer also etwas Gutes tun und diese wunderschöne Paradies – Box ebenfalls in seinem Bad stehen haben möchte, der möge auf den Link klicken und mit dem Code “isabellsparadies” noch 10% beim Kauf der Box sparen. Der Code funktioniert bis einschließlich 31.01.2019.

Ich hab davon nichts, ihr und die Frauen, die es sich nicht leisten können, allerdings schon.

 

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Inklusion – mehr als nur Akzeptanz

Vor kurzem war ich mit meinem Sohn in der Stadt unterwegs und vor uns lief ein junger Mann mit Behinderung. Irgendwann fragte mich mein Sohn, in einer für Kinder ganz natürlichen Lautstärke: “Mama, warum läuft der Mann vor uns so komisch?” Natürlich war mir das im ersten Moment unangenehm, aber noch bevor ich überhaupt zu einer Erklärung ansetzen konnte, wendete sich eine Frau mit ernstem Gesichtsausdruck an meinen Sohn und meinte: “So etwas fragt man doch nicht. Da guckt man gar nicht hin.” So plötzlich wie sie uns ungefragt ihre Meinung mitteilte, so schnell war die Frau auch wieder verschwunden. Mein Sohn, mit der Aufmerksamkeitsspanne eines Eichhörnchens, war schon wieder 5m weiter. Die Situation ging mir nicht aus dem Kopf und so musste ich an Greta denken. Ich mag ihren Instagramaccount sehr gern und verfolge jetzt schon seit einem halben Jahr die Veränderung, die ich ebenfalls großartig finde.

Aus diesem Grund möchte ich meinen Blog heute einmal nutzen, um euch Greta und ihre Herzensangelegenheit, die sich rund um das Thema Inklusion dreht, vorstellen.

Sonder- und Heilpädagogin Greta Scheichenost über Inklusion

 

Liebe Greta, erzähl uns kurz etwas zu deinem Beruf als Sonder-und Heilpädagogin und über die Menschen mit denen du zusammenarbeitest.

Ich bin Sonder- und Heilpädagogin und meine Arbeit ist sehr vielfältig. Vielfalt spielt also bereits in der Arbeitsbeschreibung eine Rolle 🙂 Ich unterrichte Kinder mit Behinderungen im täglichen Unterrichtsgeschehen und versuche die Kinder ganz individuell entsprechend zu fördern. Meine Aufgaben reichen vom Gestalten des Deutschunterrichtes bis hin zum täglichen Toiletten- bzw. Essenstraining. Es wird uns auf jeden Fall nie langweilig.

Du gibst auf deinem Account gretaspatz Menschen eine Stimme, lässt sie ihre Geschichte erzählen. Was ist das besondere daran?

Ich mag Instagram als Plattform sehr gerne, es war mir jedoch bereits seit Langem zu wenig Diversität vorhanden. Ich habe es als Schade empfunden, dass Behinderungen und Verschiedenheiten viel zu wenig online Raum hatten. Das wollte ich ändern und so dem Thema Inklusion auch in dieser “Bubble” ein wenig mehr Aufmerksamkeit schenken. Mir war es sehr wichtig das Projekt positiv zu halten. Es geht einfach darum Menschen mit verschiedensten Behinderungen eine Reichweite zu geben und aufzuzeigen, dass es nicht die Behinderungen sind, die diese Menschen definieren, sonder sehr viel mehr.

Was verbirgt sich hinter dem Begriff Inklusion

 

Inklusion – was steckt wirklich dahinter und warum ist es so wichtig?

Die Annahme von Vielfalt ist Grundstock einer inklusiven Gesellschaft. Individuelle Eigenschaften und Voraussetzungen werden nicht gewertet, sondern als selbstverständlich betrachtet. Es wird zum Beispiel nicht unterschieden, ob ein Mensch eine Behinderung hat oder eben nicht. Eine Behinderung ist eines von ganz vielen Merkmalen, die einen Menschen ausmachen. Genauso wie die Haarfarbe sozusagen. Die Inklusion interessiert es nicht, ob du körperlich beeinträchtigt bist oder eine Lernbehinderung hast. Ob du blond bist oder schwarzhaarig. Ob du einen Mann liebst oder eine Frau. Die Inklusion interessiert welche Bedürfnisse du hast. Sie geht auf diese Bedürfnisse ein und noch viel wichtiger: sie schafft Rahmenbedingungen um diesen Bedürfnissen gerecht zu werden. Inklusion betrifft uns also alle – viele von uns wissen es einfach nocht nicht.

 

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Inklusion im Alltag

 

Ausgrenzung beginnt schon im Kopf. Wo kann besser aufgeklärt werden? An welcher Stelle sollte im Alltag umgedacht werden?

Für Menschen mit Behinderung im Speziellen ist es wichtig, dass Strukturen und Rahmenbedingungen geschaffen werden, um Barrieren abbauen zu können. Wenn haptische Barrieren im Alltag, die manchen RollstuhlfahrerInnen den Zugang zu den Öffis erschweren oder erschwerte Sprache im öffentliche Raum verschwinden, können Menschen mit Behinderungen besser am gesellschaftlichen Leben teilnehmen und es würde somit mehr Begegnungspunkte geben.  Wenn es mehr Begegnungspunkte gibt würden automatisch auch die Barrieren in den Köpfen der Menschen weichen, weil es schlicht und einfach normal ist das verschiedenste Menschen barrierefrei mittendrin in der Gesellschaft sind. Wichtige Dinge sind zum Beispiel, dass öffentliche Veranstaltung, ganz selbstverständlich für gehörlose Personen gedolmetscht werden. Oder, dass Texte im öffentlichen Raum in einfacher Sprache verfasst werden, um sie für alle Menschen verständlich zu machen.

Eltern sollten als gutes Beispiel vorangehen. Was können wir unseren Kindern mit auf den Weg geben?

Ich habe beobachtet, dass sich Kinder im Umgang mit anderen Menschen, sei es mit oder ohne Behinderungen, am natürlichsten verhalten und das finde ich wunderbar. Wenn Kinder etwas wissen wollen – dann fragen sie. Wenn sie etwas interessiert – dann sehen sie hin. Da ist nichts Falsches dran. Ich glaube Eltern können ihren Kindern jedoch vorleben, dass verschieden sein ganz normal ist und Ausnahmen die Regel sind. Dieser Grundgedanke ist Grundstock der Inklusion!

Danke, dass du meine Fragen so ausführlich beantwortet hast. Ich finde, wir sollten für unsere Kinder ein gutes Beispiel sein um Situationen wie mit dem jungen Mann (s.o.) in Zukunft zu vermeiden. Ich habe meinem Sohn noch an dem Tag erklärt, dass alle Menschen unterschiedlich sind. Manche sehen anders aus oder können womöglich nicht so gut laufen oder sprechen, aber  das normal und man darf darüber reden und Fragen stellen.

Hormonfreie Verhütung

Zeig mir dein Schlafzimmer und ich sag dir wie du… – wer du bist. Passender wäre wahrscheinlich das Satzende “…und ich sag dir, wie du am besten hormonfrei verhütest. “. Denn das ist tatsächlich eine Frage die uns Frauen, insbesondere Mütter, zunehmend beschäftigt.

Der Weg zur hormonfreien Verhütung

 

Zum Thema hormonfreie Verhütung findet man mittlerweile unzählige Meinungen und Artikel. Die Zeit, in der jungen Mädchen die Pille gegen Pickel oder Akne verschrieben wurde, scheint zum Glück vorbei zu sein. Vielleicht bin ich auch einfach älter geworden, aber ich meine, dass die Generation heute weitaus informierter ist, als wir (oder ich) damals.

Der Standardspruch meiner Mama war immer “Man weiß gar nicht, was man seinem Körper damit antut.” und irgendwie hatte und hat sie damit auch recht.

Ich habe mit ungefähr 18 Jahren angefangen die Pille zu nehmen und gehörte damit wohl zu den Spätzünder. Das passt allerdings ganz gut ins Bild, denn ich war auch eine der Letzten, die vom Bustier zum BH gewechselt ist. Ich erinnere mich noch sehr gut daran, wie ich mich in der Umkleidekabine beim Sport dafür geschämt habe. Rückblickend absolut nicht nachvollziehbar, aber so war das leider. Mein erster BH war ein Push-Up-Traum in Lila-Pink. Keine Ahnung was er zum damaligen Zeitpunkt pushen sollte, aber ich war fest entschlossen – es musste genau dieser BH sein. Ich werde das Bild von ihm wohl nie vergessen, denn den BH selbst vergaß ich schon kurze Zeit später, bei einem Jungen. Der Verlust fiel mir erst auf dem Weg nach Hause auf, aber anstatt zurückzugehen und ihn zu holen, informierte ich lieber, per SMS(!), meinen besten Freund darüber.

6 Jahre Lamuna 20 / 2 Jahre Nuva Ring

Auch wenn es mir all die Jahre nicht auffiel, hat mich die Pille und die damit verbundenen Hormone verändert. Ich war immer schon schlank bis dünn und das ganz ohne mein Zutun. Gegessen habe ich trotzdem überdurchschnittlich viel. Wie sagte meine beste Freundin damals so treffend: “Schlachtet ein Schwein, Bell hat Hunger!” Zumindest in meiner Jugendzeit war ich ein wirklich guter Esser und schob die körperliche Veränderung auch genau auf diesen Fakt. Meine Hüfte wurden mit der Zeit breiter und meine Brüste größer.

Mein damaliger Lebenswandel trug sicher auch seinen Teil dazu bei. Mittwoch, Freitag und Samstag wurde gefeiert, Alkohol getrunken und viel geraucht. Ich frage mich noch manchmal, wie wir das durchgehalten haben. Ich fühlte mich schwammig und aufgequollen und wenn ich mir die Bilder aus dieser Zeit anschaue, war ich es auch. Mit 24 wechselte ich, wegen seiner geringeren Dosis, von der Pille zum Nuva Ring. Als dann zwei Jahre später der Kinderwunsch bei uns aufkam, setzte ich den Ring ab. Schon 2 Monate stand da schwanger 1-2 auf dem Display meines Schwangerschaftstests. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich mir noch nie Gedanken darüber gemacht, dass die ganzen Hormone, die ich meinem Körper all die Jahre zugeführt hatte eine mögliche Schwangerschaft sogar hinauszögern können.

Vor der Schwangerschaft mit Vita verhüteten wir nochmal, für kurze Zeit, mit dem Nuva Ring, denn wir wollten erstmal nur ein Kind genießen und aufwachsen sehen und keine plötzliche Überraschung. Mein Mann hatte schon etwas eher den Wunsch nach einem zweiten Kind, aber ich war damals einfach froh, meinen Körper wieder ganz für mich zu haben.

Der zweite Kinderwunsch kam bei mir ähnlich, ähnlich wie bei Vince, über Nacht. Bevor ich allerdings mit Vita schwanger wurde, hatte ich noch zwei sehr frühe Abgänge, die mir ganz schön zu schaffen machten. Doch schon direkt im nächsten Zyklus war ich wieder schwanger.

Veränderungen und Nebenwirkungen durch hormonelle Verhütung

 

Während der Zeit in der wir mit dem Nuva Ring verhüteten, hatte ich augenscheinlich keine Nebenwirkungen. Erst als ich ihn zum zweiten Mal absetzte, spürte ich plötzlich, was er die ganze Zeit über mit mir gemacht hatte. Um es ganz vereinfacht zu sagen: Meine Libido existierte nicht mehr. Ich schob es damals auf die Arbeit, den Alltag mit Kind und meine To-Do-Listen im Kopf. “Ich denke eben tagsüber nicht an Sex. Vielleicht ist das bei Frauen einfach so.” war meine Ausrede für mich selbst. Mittlerweile weiß ich es besser. 😉

Als ich mir vor kurzem alte Bilder anschaute, erkannte ich zum ersten Mal ganz bewusst, wie mich die Pille auch körperlich verändert hatte. Meine Brüste waren viele Jahre um einiges größer als sie es heute sind. Ich schob den extremen Unterschied auf das Abstillen und den Sport, den ich jetzt sehr regelmäßig mache. Aber so einfach ist es wohl doch nicht zu erklären. Das fiel mir erst wieder auf, als ich Bilder aus der Zeit vor der Pille in meinen Händen hielt. Da war es wieder, das Mädchen mit den viel zu großen Push-Up BH’s.

Neues Körpergefühl ohne Hormone

Merkt ihr euren Eisprung? Ich hab ihn bis vor einem Jahr nie gespürt. Nach meiner zweiten Schwangerschaft habe ich angefangen mich und meinen Körper anders zu sehen, ich habe ihm zum ersten Mal zugehört und seit einer Weile weiß ich sehr genau wann ich meinen Eisprung habe und finde es rückblickend irgendwie erschreckend, wie lange ich meinen Körper passiv so vernachlässigt habe.

Es ist schon verrückt, dass es erst zwei Kinder brauchte, damit ich mich und meinen Körper so annehmen konnte wie er ist. Vielleicht lag es auch an der guten Zusammenarbeit während den Schwangerschaften und den Geburten. Ich habe auf jeden Fall gelernt, dass man auf sich und seinen Körper achten muss. Hallo Selbsterkenntnis.

Bis uns etwas schlaueres einfällt, wird hier weiter mit Kondom verhütet. Denn unsere Familienplanung ist mit zwei Kindern abgeschlossen.

Aber wisst ihr was noch verrückter ist, dass man als Frau oft immer noch das Gefühl bekommt, nicht frei von Scham über solche Themen sprechen zu können. Dass es immer noch Sache der Frauen zu sein scheint, sich um das Thema Verhütung zu kümmern. 

Wie ist das bei euch? Wie verhütet ihr? Habt ihr Veränderungen an euch bemerkt, als ihr aufgehört habt hormonell zu verhüten?

Eure Fragen / Meine Antworten Teil 1

Achtung, der Text enthält einen Affiliate-Link. Das ist nichts Ansteckendes, aber muss erwähnt werden.

Instagram verbindet und dank meiner aktuellen #myeverydaylifechallenge hat der Austausch mit euch noch mehr zugenommen, worüber ich mich wirklich sehr freue. Ich merke so langsam, was es bedeutet, wenn man mit dem Beantworten der Nachrichten nicht mehr zeitnah hinterherkommt. Aus diesem Grund und damit so wenig wie möglich Fragen von euch untergehen, werde ich in Zukunft versuchen eure gesammelten Fragen hier 1x wöchentlich zu beantworten. Wenn eure Frage trotzdem noch unbeantwortet sein sollte, fragt einfach nach. Die Antwort kommt bestimmt. Ich gebe mir größte Mühe.

 

Hier also die Links / Anworten zu den am häufigsten gestellten Fragen:

Dr. Martens Grayson / Vans Leopard Print / Samsoe & Samsoe Mütze / IKEA Bank / Bluse von H&M / Ohrringe von VRNQ / WORK HARD Poster von Minimarkt

Hier noch ein paar Alternativen:

Das habe ich aus 2018 mitgenommen.

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2018 war für mich, im “Bereich Beauty”, wirklich eines der aufregenderen Jahre. Für Außenstehende hört sich das vielleicht übertrieben an, denn ich habe mich schließlich keiner Schönheitsoperation unterzogen. Wenn ich ehrlich bin, kam ich mir aber tatsächlich ein bisschen so vor. Die Wunden meines “Microbladig-Unfalls” verheilten nur langsam (natürlich nur im übertragenen Sinn) und lachten mich jeden Morgen vor dem Spiegel an oder aus – das ist in dem Fall wohl Ansichtssache.

Aber wie sagt man so schön? Rückschläge machen uns stärker oder zumindest ein Stück weit schlauer. Letzteres trifft in meinem Fall zu. Ich habe gelernt, mich so anzunehmen, wie ich bin. In meinem Fall war das tatsächlich eine neue Erkenntnis. Überall bekommt man Tipps und Ratschläge wie man sein Selbst optimieren kann, aber muss man das denn überhaupt? Ganz bestimmt nicht in dieser extremen Form, wie es einem täglich suggeriert wird.

“So schaffst du 2 Kleidergrößen weniger, in nur 2 Wochen!” 

“So machst du IHN rundum glücklich!” (Hört ihr mich lachen?)

“So wirst du noch effektiver!”

Aber was, wenn du es nicht so, so oder so machst? Dann bleibt es bei der aktuellen Kleidergröße (was vollkommen okay ist), ER ist vielleicht auch ohne (was auch immer das sein mag) zufrieden und du – ja du bist eben nicht ganz so effektiv, wie es eine Maschine sein sollte. “Das passiert manchmal, aber das ist ok.” (Denkt euch hier bitte eine niedliche Kinderstimme eines fast 5-Jährigen.)

Ich habe im letzten Jahr auch das ein oder andere Mal von Selbstliebe gesprochen und wie wichtig es ist, sich selbst zu mögen. Doch die Chancen stehen meiner Meinung nach nicht schlecht, dass es 2019 zum Unwort des Jahres gewählt wird. Denn dieses Wort erwartet viel von einem und nicht jeder kann dem so gerecht werden, wie es die Öffentlichkeit gern sehen würde. Doch bevor man an den Punkt kommt, an dem man sich wirklich selbst so mag und akzeptiert wie man eben ist, muss man erstmal verstehen und es muss einem auch erstmal egal werden, was die Anderen über einen denken.

Der Weg bis dahin ist leider kein 100m Sprint, sondern etwas länger und beschwerlicher. Natürlich möchte ich damit nicht sagen, dass ein 100m Sprint einfach ist. 😉 Nur für den Fall, mir möchte jemand das Wort im Mund umdrehen.

Ich habe für mich gelernt, dass alles was irgendwie künstlich ist, nicht zu mir passt. Egal ob Augenbrauen, Wimpern oder Nägel. Ja, ich habe mich letztes Jahr sogar einem Gelnägel-Selbstversuch unterzogen, oder besser: ich habe mich überreden lassen. Zum Glück war es nur der kleine Finger, denn ich war danach tatsächlich erschrocken, was es mit meinem echten Nagel gemacht hat. Ich wollte, durch all die Veränderungen, Zeit sparen, aber irgendwie hat es mich am Ende nur Nerven gekostet. Meine Wimpernverdichtung fand ich allerdings wirklich super, leider war sie in meinem Fall einfach absolut nicht Kleinkind-kompatibel, denn Vita mochte meine Wimpern ebenfalls sehr.

Vor 3 Wochen hat mir eine Freundin dann das Buch “Die subtile Kunst des darauf Scheissens” empfohlen und ich hatte bereits einen Tag später die ersten 40 Seiten gelesen, was mit 2 Kindern im Haushalt wirklich viel ist. Vielleicht war es also ein Zeichen, dass uns nur Tage später die kleine Magen-Darm-Welle überrollte.

Ihr merkt es vielleicht – man darf, bei allem was man macht, niemals den Humor verlieren. Ok, Ironie tut es womöglich auch.

Was sind die Dinge, die ihr im vergangenen Jahr gelernt habt und die ihr mit ins neue Jahr nehmt?

Unser Alltag | same same but different

Nicht doch!? Kommt jetzt etwas noch so eine Challenge? Haben wir davon nicht schon genug? Um die Antwort gleich vorweg nehmen: kann gut sein und ja, es kommt noch so eine Challenge 😉

Instagram war auch in diesem Jahr immer mal wieder ein heiß diskutiertes Thema. Die Einen mögen es nicht (mehr), die Anderen wollen oder können gar nicht mehr ohne. Dann gibt es noch die, denen der Hype und gezeigte Perfektionismus egal ist, aber die schon davon gehört haben. Manche leben jeden Tag damit und manche können sogar davon leben. Wir alle kennen diese App und haben sie irgendwie auch zu dem gemacht, was sie ist.

“Weil erstens Ansichten sich ändern und zweitens ich das darf…”

…um es mit den Worten von Freundeskreis zu sagen.

Ich mag diese App und habe meine gesammelten Bilder mittlerweile in zwei Büchern hier im Regal stehen. Instagram ist für mich nicht nur ein Fotoalbum, durch das man scrollen und sich zurückerinnern kann. Es ist ein Ort an dem man sich inspirieren lassen und an dem man sich austauschen kann. Die Themen sind fein säuberlich nach Hashtags sortiert, aber ich muss auch das Prinzip nicht erklären. Doch man bekommt zunehmend das Gefühl, dass einige Leute lieber nur noch lauthals motzen wollen, anstatt einfach etwas zu ändern. Klar, sich darüber aufzuregen ist ganz bestimmt der einfachere Weg, also go for it. Wenn ihr fertig seit, geht es euch sicher besser.

Wer mir schon länger folgt, weiß, dass ich ich mich immer öfter und sehr gern über diese 10k und die damit (vermutete) Swipe Up-Funktion lustig mache. Ich gebe es offen zu, so lustig finde ich das gar nicht, denn ich möchte das auch können. Bis es soweit ist, müsst ihr weiterhin ins leere wischen. Das ist der eine Punkt, wo ich tatsächlich etwas neidisch bin. Allerdings ist das kein Neid der mir den Tag vermiest oder mich nicht schlafen lässt. Also keine Sorge.

Diese App sollte generell niemandem den Tag vermiesen dürfen. Nicht durch eine schlechte Interaktion, böse Kommentare, wenig Follower oder wenig Likes. Stellt euch vor wir würden das in unseren Alltag übertragen. Die Interaktion zwischen meinen Kindern und mir oder beispielsweise zwischen eurem Chef und euch ist ganz bestimmt auch nicht immer so, wie  man es sich wünscht. Für die Wahl der Kleidung bekomme ich von meinem Sohn momentan ebenfalls wenig Zuspruch und “Mama ich hab dich nicht mehr lieb!” trifft mich mehr als jeder “Hater-Kommentar” (den ich bisher und glücklicherweise noch nicht hatte).

Show me your everyday life

 

Irgendwo zwischen eben diesen Gedanken kam mir die Idee, dass wir den Alltag den wir nun mal alle haben und der bei allen sicher öfter als uns lieb ungefiltert und unaufgeräumt ist, ein Stück zu Instagram holen. Wer meine Bilder kennt, wird sich denken können, dass ich ab Januar nicht plötzlich damit beginne, euch wahllos Bilder, von unserem Müll oder dreckigem Geschirr, zu zeigen. Ich habe mir deswegen 31 Hashtags ausgesucht, zu denen sicher jedem etwas einfällt und zu dem man bestimmt etwas zeigen oder erzählen kann. Unser Leben besteht nun mal aus unserem Alltag und der besteht nicht nur aus perfekten Bildern, sondern aus Geschichten, jeden einzelnen Tag und genau die möchte ich lesen, also bei euch.

Geschichten aus dem Alltag, von stinknormal und langweilig bis hin zu herzzerreißend und bewegend, denn so ist unser Alltag nun mal. Es soll kein “Real Life” vs. “Instagram Life” werden, denn so etwas gibt es genug. Ich möchte einfach zeigen, dass man etwas weiter als bis zum perfekt arrangierten Bild denken muss und die Sache ganzheitlicher betrachten sollte. 😉

#myeverydaylifechallenge

Unter dem Hashtag #myeverydaylifechallenge könnt ihr also ab dem 1. Januar gern eure Bilder teilen. Ich freu mich über jedes einzelne Bild.