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Irgendwas mit Brüsten, aber wichtig!

 

Die Caption könnte auch “Vorsorge beim Frauenarzt zur Brustkrebsfrüherkennung” lauten, aber ich wollte nicht direkt mit der Tür ins Haus fallen, obwohl – warum eigentlich nicht? Denn ein Großteil aller Fälle von Brustkrebs wird von den Frauen selbst entdeckt und trotzdem ist es wichtig, regelmäßig zur Vorsorge zu gehen.

Aber eigentlich wollte ich so anfangen:

Wenn ich an die Termine bei meiner Frauenärztin denke, dann wird mir schon lange nicht mehr warm ums Herz. Die Zeiten, in denen ich, während dem Ultraschall, verklärt auf den Monitor schaute, sind seit über 2 Jahren vorbei.

Vorsorge beim Frauenarzt und warum es so wichtig ist

Während meiner zweiten Schwangerschaft stellte meine Frauenärztin bei mir an Hand regelmäßig wiederholter PAP-Tests (Vorsorge zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs) eine Zellveränderung fest. (hier klicken um zu lesen

Es folgte eine Konisation, 3 Monate nach der Geburt und noch mal eine Rekonisation etwas später, da beim ersten Mal nicht alles an verändertem Gewebe entfernt wurde. An sich kein schlimmer Eingriff, auch wenn mich die Narkose beim ersten Mal für einen ganzen Tag außer Gefecht setzte. Beim zweiten Eingriff hatte glücklicherweise eine Schwester Dienst, die sich an mich erinnern konnte. („Die Giraffe, die nicht wieder auf die Beine kam.“) Sie verabreichte mir vor und während der OP 2 Infusionen, so dass ich danach tatsächlich sofort wieder „fit“ war.

Seitdem muss ich regelmäßig zu meiner Frauenärztin um sicher zu gehen, dass mein Gebärmutterhals in Ordnung ist. Die Angst, dass wieder ein Abstrich auffällig sein könnte, ist jedes mal da.

Die jährliche Vorsorgeuntersuchung bei der die Brust abgetastet wird, hatte ich bei meiner ganzen Nervosität schon ganz vergessen. Also dachte ich mir auch nichts dabei, als das Abtasten etwas länger dauerte und auch die Frage, ob ich in letzter Zeit irgendetwas bemerkt hätte, beantwortete ich ohne Hintergedanken. Denn ich habe tatsächlich ab und zu ein Druckgefühl unterhalb meiner linken Brust und schob das bisher immer auf den Abdruck meines Bügel-BH’s. Meine Frauenärztin rät mir übrigens seit Jahren „diese Dinger“ wegzuwerfen.

Am liebsten trage ich tatsächlich bügellose BH’s, allerdings gibt es dann immer noch genug Leute, die überrascht gucken, wenn Brustwarzen zu erkennen sind. Es ist ja nicht so, dass ich nichts an habe, aber ich muss doch auch nichts verstecken was ganz natürlich ist, oder doch? Man schafft es doch auch Männern weiterhin ins Gesicht zu schauen, selbst wenn das etwas zu eng sitzende T-Shirt, oder die Hose kaum mehr Spielraum für Fantasien lassen. Den Emoji, der fragend die Hände hebt, könnt ihr an dieser Stelle selbst einfügen.

Der Satz „Gut, dann machen wir nächste Woche ein Brustultraschall, um einen Knoten auszuschließen.“ riss mich aus meinen Gedanken, weg von zu engen Männerhosen und holte mich zurück ins Behandlungszimmer.

Brustultraschall? Wieso das denn?

Ich hatte eine Woche Zeit mir alle Eventualitäten schwarz auszumalen. Plötzlich schwirrten Begriffe durch meinen Kopf, die ich bisher nie mit mir selbst in Verbindung gebracht hatte und natürlich war dieses Druckgefühl in meiner Brust die darauffolgenden zwei Tage so präsent wie lange nicht mehr.

Vor dem Ultraschall war ich unglaublich nervös und angespannt und es fiel mir schwer adäquat auf die Witze meiner Ärztin zu reagieren. Sie nahm sich jedenfalls viel Zeit und erklärte mir alles ganz genau. Bei beiden Brüsten war nichts auffälliges zu entdecken und mir fiel ein Stein vom Herzen. Mein Brustgewebe ist wohl sehr dicht, was bei vielen Frauen vorkommt und es dadurch etwas schwerer ist einen mögliche Veränderung zu erkennen.

Warum erzähle ich euch das überhaupt?

Weil ich mich, obwohl der Begriff Krebs schon im Zusammenhang mit meiner Konisation aufkam, noch nie wirklich mit diesem Thema bzw. der Vorsorge auseinander gesetzt habe.

Ich meine, habe ich die letzten Jahre regelmäßig meine Brüste abgetastet? Nein. War mir bewusst, dass regelmäßig im Idealfall 1x im Monat bedeutet? Nein. Wusste ich, dass man das am besten eine Woche nach Beginn der Regelblutung macht, weil die Brust dann besonders weich ist? Nein.

Da war ich, mit meinen 31 Jahren, bisher echt super informiert. Es ist wie bei so vielen Dingen, man beschäftigt sich ungern mit unbequemen Themen, bis sie womöglich im unmittelbaren Umfeld passieren. Es erkrankt jemand aus dem Bekannten- und Freundeskreis oder jemand innerhalb der Familie und plötzlich erscheint der Weg bis zu einem selbst gar nicht mehr so weit.

Ich möchte euch einfach nur daran erinnern, dass wir selbst auf uns aufpassen müssen und können. Selbstliebe und Achtsamkeit beginnt im kleinen, ganz bei uns selbst. 

Und jetzt mal Titten auf den Tisch – geht ihr regelmäßig zur Vorsorge? Wenn ich auch nur eine von euch mit dem Text daran erinnert habe, sich einen neuen Termin beim Frauenarzt geben zu lassen, dann war das doch schon gar nicht mal so sinnlos. 

Stell dir vor, es ist Glamour Shopping Week und niemand geht hin

Shopping nach Terminkalender

Es gab eine Zeit, da wusste ich schon lange im Voraus was ich mir während der Glamour Shopping Week bestellen möchte, doch Zeiten ändern sich scheinbar und bis vor 3 Stunden wusste ich nicht einmal, dass es diese Woche schon wieder soweit ist. Die Tatsache, dass ich davon nichts mitbekommen habe, erfüllt mich ein kleines bisschen mit Freude, denn es bestätigt mir wieder, dass ich genug in meinem Kleiderschrank habe und nicht mehr wahllos einkaufe, wie noch vor ein paar Jahren. Natürlich gefallen mir aktuelle Sachen, aber es ist tatsächlich oft der Fall, dass ich ähnliche Teile schon im Schrank hängen habe und sie nur in Vergessenheit geraten sind.

 

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Mehr Outfits auf dem Blog

Da ihr euch aber wieder mehr Outfits auf dem Blog gewünscht habt, zeige ich euch heute eine Mischung aus “hab ich schon”, “wünsche ich mir” und “sieht schön aus”.

Sneaker Vans | circle wishplate – MALAIKA RAISS | Wandler Schultertasche | Blazer Mango | Bluse – | Jeans – Armdangels | Bauchtasche – Nik Hipbag | Nagellack – Gitti Berlin (coming soon) | Signature Palette – RMS Beauty

Die Rubrik Wunschkarussell ist in den letzten Monaten aus eben oben genannten Gründen etwas eingestaubt, aber ich verlinke euch hier noch mal meine Wünsche vom April 2018. Aktuell stehen tatsächlich 3 Dinge auf meiner Wunschliste: Die Signature Palette von RMS Beauty, weil ich RMS Beauty einfach sehr mag und ich die kleinen Paletten gerade für unterwegs super praktisch finde. Außerdem habe ich mich schrecklich schlimm in die Schultertasche von Wandler  und die Ohrringe von MALAIKA RAISS verliebt und klicke seit einiger Zeit um sie herum. Leider sind das die Art Wünsche, die man sich nicht mal eben selbst nebenher erfüllt, da sie doch etwas hochpreisiger sind und daher wohl überlegt sein sollten. Ok, ich hab es mir überlegt – ich nehm’ sie! 😉

Ich finde die Glamour Shopping Week gerade für Wünsche die schon länger auf einer Wunschliste stehen tatsächlich praktisch. Leider waren meine da bisher selten vertreten und wenn ich mich zurückerinnere, landet oft mehr im Warenkorb, als man wirklich braucht.

Wie seht ihr das? Schlagt ihr während der Glamour Shopping Week zu, schaut ihr nur nach bestimmten Teilen oder ist das bisher auch an euch vorbeigegangen?

Von Sätzen, die hoffentlich bald aussterben

“If I wasn’t perfect in the eyes of the person who made me, what else was left for me to do?”

Es ist schon etwas her, als ich euch nach typischen “Eltern-Sprüchen” aus eurer Kindheit oder nach ungefragten Ratschlägen für euch als Eltern gefragt habe. Ihr könnt ja gern mal mitzählen wieviele Sätze euch hier bekannt vor kommen. Einige waren mir tatsächlich neu, aber dennoch nicht weniger erschreckend.

„Ich zähle jetzt bis drei! Eins…Zwei…Zweidreiviertel…“

„Solange deine Füße unter meinem Tisch sind…“

„Wenn XYZ von der Brücke springt, machst du das dann auch?“

„Komm erstmal in mein Alter, dann wirst du sehen…“

„Ich zieh die Hosen nicht mit der Kneifzange an!“

„Warte ab bis du selber Kinder hast, dann bekommst du alles zurück!“

„…sonst kommst du ins Heim!“

„Hab mal ein bisschen Respekt!“

„Ja und jetzt wieder rum bocken!“

„ICH WILL ist gestorben und DER MÖCHTE ist gestern überfahren worden!“

„Werd erstmal was, dann können wir weiter reden…“

„Mit kaltem Herd kann man nicht kochen.“

„Dann such dir doch eine andere Mama.“

„Bald weht hier ein anderer Wind.“

„Wenn du nicht auf isst, dann scheint die Sonne nicht.“

„Vom vielen Fernsehen bekommt man viereckige Augen.“

„Stell dich nicht so an!“

„…weil ich es sage!“

„Es wird gegessen was auf den Tisch kommt!“

„Mach mal die Augen zu, dann siehst du was dir gehört.“

„Das Essen wird aufgegessen, in Afrika hungern die Kinder.“

„Wenn du 18 bist, kannst du machen was du willst.“

„Bis zu deiner Hochzeit ist es wieder verheilt.“

„Ein Indianer kennt keinen Schmerz.“

„Wenn du dein Zimmer nicht sofort aufräumst, komm ich mit dem blauen Sack und dann ist alles weg!“

„Es ist fünf vor zwölf!“

„Andere Kinder wären froh, wenn sie was essen könnten.“

„Spreche ich Suaheli?“

„Du alter Schauspieler!“

„Verwöhn ihn nicht so, nimm ihn nicht immer hoch.“ (über 7 Monate altes Baby)

„Ach simulier doch nicht so.“

„Dann rufen wir mal die Polizei und schauen was passiert.“

„Wie alt bist du? Wie alt ist er?“ (Bei Konflikten mit dem jüngeren Bruder)

„Wenn das nicht klappt, dann können wir das eben nicht mehr machen.“

„Wenn du jetzt weinst, gibt es noch mehr Ärger!“

„Wenn du das machst, dann kommst du aufs Internat/ ins Heim / ins Kinderbergwerk.“

„Du lernst nicht für mich, sondern für dich.“

„Solange du keine 18 bist, entscheide ich!“

„Wie willst du sie je wieder aus dem Bett bekommen.“ (Thema Familienbett)

„Nix passiert. Steh auf und du brauchst jetzt gar nicht so auf die Tränendrüse drücken.“

„Eine Gabe ist eine Aufgabe.“

„Das verstehst du noch nicht. Ich erkläre es dir, wenn du groß bist.“

„Dein Bruder ist immer so ordentlich, nimm dir mal ein Beispiel.“

„Dann fahre ich wieder nach Hause.“ (Androhung der Oma zu den Enkeln)

„Das kannst du dir kaufen, wenn du selbst Geld verdienst.“

„Wer nicht gerade sitzen lernt, wird es im Leben zu nichts bringen.“

„Iss was, damit du groß und stark wirst.“

„Ist mir egal was andere Eltern erlauben!“

„Der Ton macht die Musik.“

„Bist du die Anderen?“ (Reaktion auf: „Die Anderen dürfen aber auch.“)

„Schreien lassen ist gut fürs Herz.“ (Über weinendes Baby)

„Wenn du den Kaugummi runterschluckst, verklebt dir der Po.“

„Mach schneller, sonst gehen wir ohne dich.“

„Wer schön sein will, muss leiden!“ (Beim Haarknoten auskämmen)

„Ich wünsch dir mal ein Kind, was noch viel schlimmer ist als du.“

„Irgendwann wirst du merken, dass ich Recht hatte.“

„Eine Dame macht das nicht.“

„Wenn der Kuchen redet, ist der Krümel ruhig.“

„Musst du wissen….“

„Na hat er seinen Willen wieder gekriegt?“ (Oma als das Kind etwas fallen ließ und die Mama es aufhob.)

„Lass sie schreien, das ist gut für die Lunge.“

„Mach nicht so ein Theater / Drama.“

„Mach dein Abi, egal wie!“

„Das kannst du mit deinen Kindern mal machen, aber mit mir nicht!“

„Du brauchst gar nicht versuchen, es heimlich zu machen. Ich merke es sowieso.“

„Doofe Mütter haben auch doofe Kinder.“ (Wenn das Kind „Doofe Mama“ gesagt hat)

„Mein liebes Fräulein,….“

„Hab ich dir ja gleich gesagt.“

„Tja, das habe ich auch immer gesagt.“

Genau an dieser Stelle würde ich mich dann einhacken und nachfragen, was genau passiert ist, dass er oder sie es dann plötzlich nicht mehr getan hat? Nach all den Beispielsätzen hat man aber vielleicht eine ungefähre Ahnung davon, wie es wohl bei einer erwachsenen Person zu dieser Äußerung kam.

Meine Eltern, meine Helden

Meine Eltern sind meine Helden, ich liebe sie bedingungslos und genauso geht es unseren Kindern, auch wenn sie das noch nicht so klar formulieren oder sich dessen bewusst sind. Egal in welche Generation man schaut, die Eltern waren und sind immer Vorbilder und handelten mit bestem Wissen und Gewissen. Wir orientieren uns schon im Kleinkindalter an ihnen und entdecken mit zunehmendem Alter immer mehr Eigenheiten unserer Eltern in uns. Manche finden diese Ähnlichkeit schön und Andere versuchen sich einzureden, dass das doch gar nicht so ist. Egal welche Situation für jemanden zutrifft, es ist kein Grund, alles einfach als gegeben hinzunehmen und sich selbst und sein eigenes Handeln nicht auch ab und an zu hinterfragen.

„Ich hätte die Geduld nicht“

Erziehung ist ein sehr sensibles Thema bei dem die Meinungen weit auseinander gehen. Ich finde es sehr traurig, zu beobachten, wie Mütter sich online förmlich zerfleischen und nieder machen, weil sie unterschiedliche Meinungen und Ansichten haben. Kinder sollen sich bitte super individuell entfalten können, aber wehe Mama 1 hat eine andere Meinung als Mama 2 und 3. Gut möglich, dass mit dem Milcheinschuss das logische Denkvermögen aussetzt. Irgendwas passiert auf jeden fall, dass aus normalen Frauen plötzlich zähnefletschende Biester werden.

Mir reichen jedenfalls schon die unterschiedlichen Meinungen innerhalb meiner Familie, gegen die man sich  irgendwie behaupten muss. So richtig aufgefallen ist mir das erst, als Vince aus dem „Ach ist der niedlich und wie tapsig er läuft“-Alter raus war. Plötzlich wurden Dinge und Handlungen von ihm erwartet, Reaktionen und Höflichkeitsfloskeln verlangt und vorausgesetzt, die für ihn noch gar keine Bedeutung hatten. „Sag mal ordentlich Hallo“ ist nur ein Beispiel von vielen und auch ich habe das anfangs von ihm verlangt.

Seine Reaktion (richtig laut und aus unmittelbarer Nähe zu meinem Opa): „HAALLOOOOO!“

Die Antwort kam prompt: „NA, doch nicht so laut!“

Ihr merkt, man gerät da schnell in einen Teufelskreis und das Kind hat am Ende höchstwahrscheinlich immer noch nicht verstanden was denn jetzt „ordentlich Hallo-Sagen“ ist, welche die „richtige oder falsche Hand“ ist und warum man das überhaupt macht.

„Das muss er wissen, sonst bekommt er später mal Probleme.“

Wir müssen für unsere Kinder einstehen, denn sie können es nicht.

Ich bin definitiv nicht mehr die Mama, die ich vor 5 Jahren war, als ich mir jede Meinung zu Herzen nahm und mein kleines 3 Monate altes Baby einmal für 1 Minute brüllen ließ, weil ich dachte, dass man das eben so macht. Hat sich falsch angefühlt, war absolut gegen meine Intuition und doch habe ich ihn in seinem Stubenwagen liegen lassen. Wenn Tipps und Ansichten aus der eigenen Familie kommen, dann können die doch so falsch nicht sein, oder? Die Erfahrung zeigt, dass es sich lohnt, manche Ansichten von ihren Staubschichten zu befreien und die Dinge noch mal neu betrachten. Natürlich hat er aufgehört zu weinen, als ich ihn aus dem Stubenwagen hob und in meinen Arm nahm. Nicht weil er seinen Willen bekommen hatte, sondern weil es einfach ganz n a t ü r l i c h ist und selbstverständlich sein sollte. 

Es gibt sicher angenehmeres als sich selbst zu hinterfragen. Ich empfand Selbstreflexion schon zu Zeiten meiner Ausbildung nicht gerade einfach, aber mit den Jahren wurde ich immer besser darin. Ich bin z.B. nicht sonderlich gut im Trost spenden. Ich finde zwar die richtigen Worte, aber ich wäre noch vor ein paar Jahren nicht auf die Idee kommen, die Person oder eben Freundin 1, 2 oder 3 zu umarmen, weil es mir selbst unangenehm ist, wenn mich jemand in einem offensichtlichen „Moment der Schwäche“ umarmt. „Schwäche zeigt man nicht. Weinen kannst du, wenn du allein ist.“

Durch meine Kinder verstehe ich, dass es gut und vor allem richtig ist, Schwäche und Angst zu zeigen. Sie zeigen mir jeden Tag wie wichtig Umarmungen und Nähe sind und wie gut sie uns tun. Es ist nicht leicht, aus der eigenen Rolle des Kindes herauszutreten, aber es lohnt sich.

Cookie Pizza für den Kindergeburtstag

Ich gebe zu, ich könnte eine ambitioniertere Mama sein, wenn es um Ideen für den Geburtstag des eigenes Kindes in der Kita geht, trotzdem bin ich stets bemüht. WOW, schon der 5. Geburtstag – die ersten, aufwendig gestalteten Einladungen zu den ersten Kindergeburtstags-Nachmittagen trudeln ein und hat man irgendwann das Ende der Einladung erreicht, wird man das Gefühl nicht mehr los, hier geht es um mehr als nur leuchtende Kinderaugen.

Größer, pompöser und immer 1x mehr wie du

“Der Jonathan (Name v. Redaktion frei erfunden) hat aber diesdasjenes bekommen und geht dahindorthinirgendwohin, DAS WILL ICH AUCH ZU MEINEM GEBURTSTAG!” 

Ach ja, die lieben Kleinen. Da freut man sich, wenn sie die ersten Worte sagen und dann gibt es Tage, da sehnt man sich plötzlich an diese süße Anfangszeit zurück. Natürlich möchte auch ich, dass die Augen meines Kindes strahlen, besonders zu seinem Geburtstag. Die Erfahrung der letzten Jahre lehrte mich allerdings, den Aufwand gering zu halten, aber bei den Effekten nicht zu geizen. Denn Dinge, die uns Eltern gefallen, müssen nicht zwingend auch bei den Kleinen für Begeisterungssprünge sorgen.

Kuchen geht da natürlich immer, sollte man meinen. Die harte Realität sah hier auch schon anders aus und es wurde der leckerste und aufwendigste Kuchen verschmäht, weil er auf den ersten Blick eben nicht nach “Hallo, ich bin ein leckerer KINDERKUCHEN! Iss mich!” aussah, sondern mehr nach einer Pinterest würdigen Eigenkreation. Nachdem ich nach der Misere im letzten Jahr gelernt hatte, gab es dieses Jahr eine große Cookie Pizza. Soll ich euch was sagen? Sie war ein voller Erfolg. Die Augen des Kindes strahlten und er trug sie, am Morgen seines Geburtstages, voller Stolz in die Kita.

Die Zubereitung war wirklich einfach und ging zügig. Wer will, lässt die Kinder beim Belegen helfen und zaubert schon einen Tag eher ein Lächeln in das Gesicht des Geburtstagskindes.

Zutaten für den Pizza Cookie

Für den Cookie:
170g Butter
150g Zucker
Prise Salz
1 Ei (L)
1 tsp. Vanille Extrakt
175g Mehl (Type 405)
1 TL Backpulver
150g Schokoladendrops

Für die Dekoration:
200g Vollmilchschokolade
80g Sahne
Süßigkeiten eurer Wahl (Mini Smarties, Duplo, Gummibärchen, Kinderschokolade, Knoppers etc)

 

Zubereitung

Ein Pizzablech oder Kuchenform (wie in meinem Fall) einfetten oder mit Backpapier auslegen

Die Butter mit dem Zucker in einer Schüssel schaumig schlagen, das Ei zugeben und unterrühren bis eine helle, luftige Masse entsteht. Danach Vanille Extrakt unterrühren.

Das Mehl mit dem Backpulver mischen und zur Schüssel zugeben und unterrühren. Die Schokoladendrops unterheben.

Den Teig auf das Blech geben und glatt streichen. Im Ofen für 15-20 Minuten backen , bis der Cookie eine goldbraune Farbe bekommt. Danach auskühlen lassen.

Jetzt die Schokolade grob hacken und in eine Schüssel geben. Die Sahne in einem kleinen Topf erhitzen, bis sie leicht anfängt zu köcheln. Sahne auf die gehackte Schokolade giessen und 2-3 Minuten stehen lassen, dann umrühren bis eine glatte Masse entsteht. Die Schokolade langsam auf den Cookie schütten und gleichmäßig verteilen. Abkühlen lassen und mit einem Messer die Oberfläche in 8 Segmente schneiden. Jedes Segment mit unterschiedlichen Süßigkeiten belegen.

Viel Spaß beim zubereiten. Eure Kinder werden es euch danken. 😉

Beauty | Meine Naturkosmetik Favoriten

Selbstliebe, dieses Wort kam einst so unbedarft daher und wurde dann über Nacht zum gefeierten Star. Ich denke, Selbstliebe findet im kleinen statt, d.h. vor allem nicht in der Öffentlichkeit. Es ist wie mit Beziehungen, die öffentlich zur Schau gestellt werden, damit jeder dem glücklichen Paar applaudieren kann. Man kann noch so oft betonen wie cool man mit sich ist und sich dafür feiern lassen, aber am Ende des Tages zählt nur, wie man mit sich klarkommt und auf sich acht gibt, wenn alle anderen weg sind. 

Sie laßen einen kleinen Gedankenexkurs und befinden sich nun schon mitten im Beitrag zu meiner Naturkosmetik Routine. Obwohl Routine nicht unbedingt das richtige Wort ist. Ich ersetze meine Pflege- und Kosmetikprodukte Stück für Stück durch Produkte aus dem Naturkosmetik-Bereich, was gar nicht so einfach ist, denn man muss erstmal ein Produkt finden, dass mit jahrelangen Favoriten mithalten und überzeugen kann.

 

Naturkosmetikprodukte die ich benutze

 

Facial Oil Jasmine and Calendula von VOTARY

Das Jasmine und Claendula Öl von VOTARY hat einen sehr angenehmen Duft, beruhigt und ist ideal für empfindliche, ölige Haut und eignet sich wunderbar als Make-up Grundlage. Ich war lange der Annahme, dass Öl für ölige- oder Mischhaut nicht funktioniert, aber wurde eines besseren belehrt. 4 bis 5 Tropfen des Gesichtsöls auf die Handflächen geben und dann mit sanften Aufwärtsbewegungen in Gesicht und Dekolleté einmassieren. Das Öl eignet sich auch für die empfindliche Augenpartie. Da ich verschiedene Öle habe, verwende ich dieses hier meist am Abend.

Augencreme Daily Hydrating Eye Cream von Dr. Hauschka

Die Augencreme von Dr. Hauschka verwende ich morgens und mische sie dann mit einer Sonnencreme um den Bereich um die Augen zu schützen. Die Produkte von Dr. Hauschka gehören schon seit Jahren zu meinen All-Time Favoriten und wird es wahrscheinlich auch immer bleiben. Die Rosen-Serie mag ich besonders gern.

Facial Brightening Vitamin-C Powder und Facial Healing Elixir von MERME Berlin*

Das Facial Brightening Vitamin-C Powder (PR Sample) ist erst ganz neu dazugekommen (Vielen Dank an dieser Stelle) und ich versuche mich momentan noch daran, während der Anwendung nicht zu viel Produkt zu verschwenden. Ich gebe mit dem beigelegten Dosierlöffel die vorgegebene Menge auf meine Handfläche, mische es mit einer kleinen Menge an Wasser und trage es dann auf mein Gesicht auf. So bekommt man die höchste Wirksamkeit der L-Ascorbinsäure und Vitamin-C in seiner reinsten Form.

Danach gebe ich ein paar Tropfen des Facial Healing Elexirs auf mein Gesicht. Das Öl wirkt antibakteriell, entzündungshemmend und feuchtigkeitsspendend und beschleunigt durch seine Omega 6 und -9 Fettsäuren die Wundheilung.

Anti Oxidant Gesichtscreme F05 und Lifting Eye Elixir F64 von OLIVEDA

Diese beiden Produkte sind das Ergebnis, wenn ich mich anfixen lasse. Ich habe es keine Sekunde bereut. Der Geruch und die Geschichte von OLIVEDA stehen schon mal für sich. Die Anti Oxidant Gesichtscreme F05 zieht unglaublich schnell ein und die Haut fühlt sich danach wirklich bzw. sieht frisch aus. (Mein Mann mag diese Art von Beiträgen übrigens gar nicht gern, denn er findet, es klingt als würde ich euch etwas verkaufen wollen. Wusa, ich möchte nichts verkaufen. Aber irgendwie muss man doch beschreiben wie es sich anfühlt und was es macht.)

Wenn ihr euch jetzt fragt: Was denn? Noch ein Augenprodukt? Ja aber klar! Ich bin kein verrückter Teenie mehr, der sich stundenlang in der Sonne brät – dafür ist meine Hautärztin zu gut – aber auch ich freue mich, wenn dieses “von der Sonne geküsst” nicht immer nur aufgemalt ist. Die Pflege und der Schutz der Augenpartie gehört da einfach mit dazu.

Das Eye Elexier F64 von OLIVEDA basiert auf einer dreifach-Hyaluronsäure, die die dünne Haut rund ums Auge stärkt und strafft. Wie oben bereits erwähnt, kombiniere ich Augenprodukte immer mit einem Sonnenschutz, wenn keiner im Produkt enthalten ist.

Rosenhydrolat von Stadelmann

Das Rosenhydrolat von Stadelmann war ursprünglich zum beruhigen gereizter Babyhaut und für einen zarten Babypopo gedacht, aber wurde von Anfang an von mir zweckentfremdet. #momgoals

Seitdem ich meinen Toner aufgebraucht habe, bin ich noch nicht dazu gekommen, mich um einen Ersatz zu kümmern. Na gut, eigentlich stimmt das ja so nicht.

So vergeht die Zeit, “vor kurzem” noch bei allen Produkten gekichert, auf denen Anti-Aging und irgendetwas mit “Natur” stand und jetzt suche ich selbst danach.

 

Ich wünsche euch eine schöne Woche.

DIY | Ostereier kinderleicht marmorieren

Kinderleichte Osterdekoration

Osterdeko gab es bei uns, bis auf Frühlingsblumen und einem vorausgehenden Frühjahrsputz, in den letzten Jahren nicht wirklich. Seit der erste kleine Mitbewohner laufen kann, sieht es nun zu Ostern immer etwas bunter aus. Ostergras wird man zwar auch weiterhin vergeblich suchen, aber ich gebe mein Bestes, damit sich der “Osterhasi” (O-Ton Minimann) bei uns richtig wohl fühlt.

Oster-DIY’s scheinen mir irgendwie zu liegen, denn es gab hier bereits Ostereier aus Beton und gefüllte Osterhasen aus Backpapier. Auf Pinterest findet ihr übrigens meine Oster-Pinnwand mit weiteren Ideen für die Osterzeit.

Ostereier marmorieren

 

Ihr braucht:

Letztes Jahr haben der Minimann und ich, unsere Ostereier zum ersten Mal selbst marmoriert. Was meint ihr, wie stolz er auf diese Ostereier war und es auch immer noch ist. Vor ein paar Tagen durften die Eier endlich ihren Sommer- und Winterschlaf beenden und hängen seitdem an unseren Quittenzweigen. Der Mini wusste noch ganz genau welche Eier ihm gehören.

“Deine sind aber auch schön, die gefallen mir auch ganz gut. Guck, die hängen wir hier unten hin, meine hier oben.” 

Das Ganze hat ihm so gut gefallen, dass wir es dieses Jahr gleich noch mal versucht haben. Aus Sicherheitsgründen konnte ich das leider nicht mit der Kamera festhalten. 😉 Aber ich denke, ihr könnt es auch in etwa vorstellen.

Habt ihr eine Oster-DIY-Tradition, die ihr mit euren Kindern gemeinsam macht? Ich bin gespannt, wie lange es noch dauert, bis er zum ersten Mal nach Ostergras verlangt.

 

Zwischen Basics und Trendteilen – Mode nachhaltig konsumieren

Was bleibt, wenn Marie Kondo den Kleiderschank aufgeräumt hat?

Ich habe wieder Platz im Schrank, denn ich habe ihn (wie viele Andere auch) 1x komplett aussortiert, neu eingeräumt und was übrig blieb, habe ich weggegeben oder verkauft. Mein nächstes Zeil lautete:

Mode nachhaltig konsumieren, aber wie?

Ein kurzer Realitätscheck zeigt, es tat gut – dieses Aussortieren. Man sammelt im Laufe der Jahre so viel Kleidung an und trägt doch nur einen Bruchteil davon. Allein 76(!) Oberteile hängen in meinem Kleiderschrank, mal ganz abgesehen von denen, die in der Kommode liegen. Hosen, Pullover, Kleider und Jacken sind ebenfalls nicht mit gezählt.

In den Schränken der Kinder ist es nicht anders. Da hängen unzählige, niedliche T-Shirts und Pullover und doch wollen sie immer wieder nur die selben Sachen tragen. Vince hat 3 dieser Pailletten-Oberteile und ich gebe zu, sie gehören nicht unbedingt zu meinen Favoriten, aber er liebt sie und trägt seit Wochen kaum etwas anderes. 

Wieviel Teile habt ihr im Kleiderschrank? Und seid ihr dennoch ab und zu der Meinung, ihr hättet nichts zum anziehen?

In der Theorie müsste ich mir jedes Teil aus meinem Kleiderschrank greifen können und wäre so angezogen, dass ich mich gut fühlen und mir gefallen müsste. 

Vielleicht halte ich es hier ein wenig wie der Flunkerfisch und rede mir die Sache schön.

“Hi Konsumverhalten, setz dich, wir müssen reden!”

 

Die neuen Frühjahrs-Kollektionen halten gerade Einzug in die Geschäfte und Onlineshops und natürlich finde auch ich Teile, die mir gefallen und die ich, ohne weiter darüber nachzudenken, kaufen würde. Bei den Kindern ist es ähnlich, allerdings liegt die Notwendigkeit hier auf der Hand, sie wachsen schließlich noch. Vita trägt tatsächlich einige Sachen ihres Bruders und noch findet sie die Tatsache auch überhaupt nicht schlimm, aber das wird wohl nicht auf Dauer funktionieren. Seine ersten Vans sehen an ihr ganz genauso niedlich aus. Es ist da durchaus praktisch, dass ihre Geburtstage nur 2 Wochen (und 3 Jahre) auseinander liegen. 

Mein Weg zu etwas mehr Nachhaltigkeit im Kleiderschrank

Den eigenen Kleiderschrank neu entdecken 

Damit ich einen Überblick behalte, sortiere ich meinen Kleiderschrank schon viele Jahre nach Farben, denn so weiß ich, was ich im Schrank habe und kann je nach Stimmung nach einem Teil bzw. einer Farbe greifen.

Zwei Mal im Jahr, im Frühling und Herbst, räume ich meinen Kleiderschrank und meine Kommode komplett aus und sortiere alles, nach Jahreszeit, neu ein. Dank dieser Methode, habe ich schon so einige Sachen wiedergefunden, von denen ich nicht mal mehr wusste, dass ich sie noch besitze.

buy less – buy better

Ich erfinde das Rad natürlich auch nicht neu, jeder von euch kennt den Spruch. Aber auch wenn ich ihn all die Jahre kannte, geändert habe ich dennoch nichts. Seit 2 Jahren bin ich allerdings auf einem guten Weg und mein Konsumverhalten hat sich, in meinen Augen, spürbar verändert.

Aus diesem Grund habe ich mir für diesen Monat das Ziel gesetzt, keine neuen Sachen zu kaufen, auch wenn die Verlockung groß ist. Es hängen einfach so viele selten bis nie getragenen Sachen in meinem Kleiderschrank, die es verdient haben, endlich mal rauszukommen. 

support your locals

Andere Städte geben da wahrscheinlich mehr her, aber auch in meiner Stadt gibt es eine Handvoll Läden in die ich gerne gehe und in denen es immer etwas zu entdecken gibt.

Habt ihr euch auch schon mal Gedanken zu diesem Thema gemacht und wisst ihr wieviele Teile ihr in eurem Kleiderschrank habt? Ich denke, wenn man seinen eigenen Stil gefunden hat, muss man nicht jedes Jahr mit dem Trend gehen und im Zweifelsfall braucht man ja nur ein paar Jahre warten.

Eure Fragen / Meine Antworten – 90 Tage Body Challenge

Fit ohne Geräte – die 90-Tage Challenge für Frauen

keine Werbung, nur meine Erfahrungen

Irgendwann letztes Jahr bestellte ich mir ganz spontan, nach dem ich es bei der lieben Lori gesehen hatte, das Buch Fit ohne Geräte – die 90 Tage Challenge für Frauen von Mark Lauren. Ich war vollkommen unvoreingenommen und schon eine Weile auf der Suche nach Übungsanleitungen bzw. täglichen Workouts. Da ich damals Vitas Mittagsschlaf nutzte, war es mir irgendwann zu zeitaufwendig, YouTube Videos rauszusuchen oder auf Pinterest nach Workout-Inspirationen zu suchen. Was ich brauchte, waren fertige Workouts mit einer Zeit- oder Rundenvorgabe, mit denen ich direkt starten konnte, ohne noch viel lesen oder verstehen zu müssen. Genau dafür ist dieses Buch super geeignet.

Was erwartet euch?

Wie der Name schon sagt, besteht das Buch aus 90 Tagen, die sich aus Workouts, Tipps zur Ernährung und Tricks, wie man sein Leben umsichtiger, aber vor allem gesünder gestalten kann, zusammensetzen.

Alle Übungen zum Warm-up, dem Workout und der Cool-down-Phase werden gut und leichtverständlich mit Text und Bildern erklärt.

Die Übungen sind, wie der Titel schon verrät, ohne Geräte und nur mit dem eigenen Körpergewicht auszuführen. Die Bezeichnungen der einzelnen Übungen sind keine neuen Wortkreationen, sondern erklären sich fast alle von selbst.

Aufbau der Übungen

Das Buch ist so aufgebaut, dass man die ersten 4 Wochen an 3 Tagen in der Woche Sport macht und am Wochenende Zeit zum regenerieren findet. Ab der 5. Woche sind es dann 4 Workout-Tage.

Ich persönlich verfahre nach dem Motto “Alles kann, nichts muss!” und habe mir so auch ein bisschen den Druck genommen. Es gibt einfach Tage, da passt es zeitlich einfach nicht und ich schiebe das Workout auf den nächsten Tag. Ich versuche die vorgeschriebene Anzahl innerhalb der Wochen zu schaffen und am Wochenende auch tatsächlich zu pausieren. Aktuell befinde ich mich wieder bei Tag 48 und mache trotzdem nur 3 Workouts pro Woche. Obwohl ich zugeben muss, dass der Druck dank eures Zuspruchs und der steigenden Nachfrage doch etwas gestiegen ist und ich natürlich nicht “faul” sein möchte, wenn ich doch so viele motiviere Sport zu treiben. Prominentes Beispiel wäre hier die liebe Sabrina a.k.a. Sabrina Sterntal von Starlights in the Kitchen, die jetzt seit über 4 Wochen mit macht und mich täglich daran erinnert, auch etwas zu tun.

Der Zeitaufwand

30 Minuten sollte man für die Workouts einplanen und hier natürlich auch die Warm-Up Zeit und die Cool-down Phase mit dazurechnen. Es ist auf jeden Fall Zeit, die es sich zu investieren lohnt. Den Weg ins Fitnessstudio nehmt ihr sonst ja auch auf euch. 🙂

Ernährungsumstellung

Ich persönlich habe meine Ernährung nicht großartig umgestellt, habe aber auch schon vor dem Buch darauf geachtet, was ich so tagtäglich in mich reinstopfe. Ich versuche, dass es, im Alltag und besonders für die Kinder, ausgewogen bleibt. Auf dem Schreibtisch, dem Esstisch oder in der Küche steht bei uns immer eine Karaffe mit Wasser und ich bemühe mich 2-3L am Tag zu trinken. Egal ob ich mit den Kindern oder allein unterwegs bin, versuche ich eine Trinkflasche einzupacken, so dass ich gar nicht erst in die Situation komme, mir etwas kaufen zu müssen.

Weitere Fragen

 

Wann trainierst du und wie vereinbarst du das mit den Kindern? Ich trainiere am liebsten direkt früh am Morgen. Wenn ich richtig gut bin, dann beginne ich direkt wenn mein Mann mit den Kindern das Haus verlassen hat und bin spätestens 8:30 geduscht und kann ebenfalls in den Tag starten. Als die Kinder noch zu Hause waren, habe ich die Schlafphasen, also Vormittags-oder Mittagsschlaf genutzt.

Ab wann hast du etwas gemerkt? (die Frage kam sehr oft) Muskelkater hatte ich ab dem ersten Tag, aber das hängt natürlich davon ab, wie “intensiv” ihr das Workout durchzieht. Die Anzahl der Wiederholungen ist ein Richtwert, den es zu schaffen gilt, bevor man mit Level 2 beginnen kann. Es liegt an jedem selbst, wieviele Wiederholungen man macht bzw. schafft.

Ich habe schon vor langer Zeit aufgehört mich auf die Waage zu stellen, denn das hat mir rückblickend nie wirklich etwas gebracht. Gemerkt habe ich, dass Wiederholungen oder Übungen mit der Zeit einfacher wurden oder ich bspw. länger planken konnte. Die Hosen, die mir letzten Sommer noch gut gepasst haben, rutschen mittlerweile (allerdings nicht, weil ich unglaublich viel abgenommen habe, sondern weil sich die Form verändert). Mein Gewicht hat sich um 1-2 Kilo verändert. So war das auch nach meiner ersten Schwangerschaft mit 3x CrossFit in der Woche. Also haltet euch nicht so sehr an eurem Gewicht fest oder ärgert euch, wenn die Kilos auf der Waage nicht sofort verschwinden. Orientiert euch mehr am Umfang und an eurem Körpergefühl. 😉

Auch wenn ich bei Muskelkater gern fluche oder vielleicht auch mal jammere, ich liebe dieses Gefühl. 

Ist bei dem Programm viel Gehüpfe dabei? (Frage wurde im Sinne der Untermieter gestellt): “Gehüpfe” ist bei den Übungen keins dabei, da ich die Workouts mittlerweile aber variiere, sind mitunter auch schon mal Burpees dabei. Das Hüpfen ist dann in meinem Fall selbstgewähltes Leid. 😉

Kommen andere Hilfsmittel oder Geräte zum Einsatz? Ich habe zwei Kettlebells die ich regelmäßig verwende (z.B. zu den Squats oder Lunges).

Sportkurse mit Kind (in Chemnitz) habe ich keine gemacht, aber Mami in Form soll gut sein.

Handstand übe ich auch noch, momentan nur nicht mehr so regelmäßig – ich habe es aber noch nicht aufgegeben.

 

Ich freue mich jeden Tag aufs neue, wenn ich Nachrichten oder Screenshots von euch bekomme, weil ihr euch das Buch jetzt auch bestellt habt, oder schon fleißig dabei seid. Frau Brummkreisel a.k.a. Jennifer wäre da auch noch als eine gute Motivation zu nennen, denn sie macht, ebenfalls dank Lori, auch schon eine ganze Weile mit. 

Was ich benutze

Mark Lauren – 90 Tage Body Challenge für Frauen – Fit ohne Geräte | Yogamatte von OM YA | Kettlebells | Trinkflasche aus Edelstahl | Faszienrolle | Lautsprecherbox |

Rucksäcke für Kinder | der perfekte Begleiter im Alltag

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Alle Eltern kennen das Szenario, kurz bevor man mit Kindern das Haus verlässt und sei es nur für eine(!) Übernachtung bei den Großeltern – bekommt man das Gefühl, es stünde ein Umzug bevor.

Praktische Kinderrucksäcke für den Alltag

 

Wenn wir unterwegs sind, haben beide Kinder mittlerweile ihren eigenen Rucksack, in dem sie verstauen können, was immer ihnen wichtig ist. Bis vor kurzem landete alles gesammelt in meinem Rucksack und ergab am Ende ein wunderbares Durcheinander, bei dem zumindest ich einigermaßen den Überblick behielt. Wenn es um die Relevanz der Dinge geht, die unbedingt in den Rucksack hinein müssen, gehen meine Meinungen  und die der Kinder oft weit auseinander.

Wie erklärt man einem 4 Jährigen, dass sein Kopfkissen (80×80) nicht mit in den Rucksack (24×30) passt? Die Theorie ist recht einfach, aber die Praxis hält so manche Tücken parat. Wenn man von dem Kopfkissen mal absieht, gibt es natürlich noch genug andere, kleinteilige Spielsachen, die auf gar keinen Fall fehlen dürfen. LÄSSIG bietet da zum Glück eine umfangreiche Auswahl an schönen und funktionalen Kinderrucksäcken in verschiedenen Größen, je nach Alter des Kindes, die keine Wünsche offen lässt.

Worauf achten, beim Kauf eines Kinderrucksackes

 

Unabhängig vom Inhalt und Design des Rucksacks, muss er für mich und in erster Linie für meine Kinder, funktional sein. Die Tragegurte sollten gepolstert und so verstellbar sein, dass der Rucksack nah am Rücken anliegt und der Brustgurt, den ich als Kind immer belächelt habe, dient zur zusätzlichen Stabilität. Erinnert ihr euch auch noch an die Zeit, als die Rucksäcke so tief wie nur möglich hingen und man dabei, ganz komisch und nach vorn gebeugt, laufen musste, um das ganze Gewicht überhaupt stemmen zu können? Jetzt, da ich auch die Eltern-Seite kenne, verstehe ich nur zu gut, was mir meine Eltern daran nicht so cool fanden. Es war tatsächlich nicht der rückenschonenste Trend.

Unser Adventure Rucksack ist wasserabweichend, hat im inneren einen Karabiner für Schlüssel, eine kleine Tasche für Stifte o.ä. und eine isolierte Tasche vorn, um bspw. Obst darin aufzubewahren. Richtig gut finde ich außerdem die neuen, robusten Trinkflaschen aus Edelstahl, die wunderbar in die Außentasche mit Zugkordel passen. Passend zum Rucksack werden 3 Aufkleber mitgeliefert, die mehrfach wiederverwendbar sind.

Der Monster-Rucksack von Vita hatte es mir schon beim ersten Klick angetan und er passt einfach wunderbar zu ihr, da das Monster-Thema, dank dem Grüffelokind, hier gerade sehr aktuell ist. Er hat ein großes Hauptfach für Snacks und andere Sachen, die man für den Kindergarten benötigt, eine Netztasche, die sich super als Trinkflaschenhalterung eignet, so wie ein seperates Fach an der Rucksack-Unterseite, was sich super für Schuhe eignet und ein kleines Fach im vorderen Bereich. Die Augen des Monsters sind gleichzeitig Reflektoren, wovon es auch noch je einen an jedem Tragegurt gibt.

Was kommt alles in den Rucksack

 

In meiner “Mama-Theorie” muss in einem Rucksack Platz für Snacks, eine Trinkflasche, Taschentücher oder Feuchttücher und Spielzeug für die Kinder sein. Soweit so gut. Der Alltagstest zeigt, Platz für Spielzeug ist in jedem Fall – der Rest ist, glaubt man meinen Kindern, gar nicht so wichtig.

Da man mir als Mama eine gewisse Überzeugungsfähigkeit nicht absprechen kann, finden Snacks und Trinkflasche immer irgendwie ihren Weg in die Rucksäcke, denn der große Hunger kommt bestimmt, meistens plötzlich und oft in Kombination mit einem unbändigen Durst. Die meisten Eltern kennen dieses Phänomen wahrscheinlich .

Was darf denn bei euren Kindern auf keinen Fall im Rucksack fehlen?

 

Ob ihr zwei Rucksäcke inkl. Trinkflasche und Brotdose eurer Wahl gewinnen könnt?

Aber natürlich, bitte hier entlang:

 

Damit ihr euch jetzt auch selbst von den Rücksäcken überzeugen könnt, haben zwei von euch die Chance je einen Rucksack, eine Trinkflasche und eine Brotdose ihrer Wahl zu gewinnen. 

Wie ihr am Gewinnspiel teilnehmen könnt?

  1. folgt LÄSSIG auf Instagram
  2. sucht euch im LÄSSIG-Onlineshop alle passenden 3 Produkte raus
  3. schreibt sie hier unter dem Beitrag in einen Kommentar und verratet mir, wer sich darüber freuen würde
  4. Die Teilnahme ist nur für Leser aus Deutschland und Österreich möglich
  5. Das Gewinnspiel endet am Mittwoch, dem 20.02.2019 um 23:00Uhr

Ich drücke euch die Daumen.

In freundlicher Zusammenarbeit mit LÄSSIG GmbH. Vielen Dank.

Wie siehst du dich eigentlich?

Glaubt man Social Media, ist ein doch recht großer Teil der Frauenwelt mit sich und ihrem Körper im reinen und die, die es noch nicht sind, arbeiten gerade daran. Wir machen Sport, ernähren uns gesund und verstecken uns hinter Mantras, die uns immer wieder sagen, dass wir ok sind, so wie wir sind, nein, so wie wir aussehen(!). Treten wir nach all den Jahren etwa immer noch auf der Stelle? Gerade im Social Media Bereich scheinen Äußerlichkeiten wichtiger denn je. Klar, der erste Eindruck “muss” gut sein, aber sind wir denn gar nicht mehr gewillt hinter die Fassade zu blicken?

#selbstliebe #bodypositivity #afterbabybody

Ihr ahnt es schon, der struggle ist wirklich mehr als real. Diese Hashtags sind nur ein Bruchteil derer die sich, wie eine Spirale, um das Thema Körperbewusstsein drehen und uns scheinbar, wie unter Hypnose, in ihren Bann ziehen. Der anfänglich “positive” Grundgedanke weicht immer mehr einem beklemmendem Gefühl, da er oft falsch verstanden wird.

Dellen und Dehnungsstreifen erleben einen regelrechten Hype und je mehr man vorzuweisen hat, desto größer scheint gerade der Zuspruch. Natürlich ist dieses Umdenken gut und wichtig, denn dieses Phänomen wäre noch vor ein paar Jahren undenkbar gewesen. Unperfekt ist das neue Perfekt und das ist gut so. Jede Frau sollte ihren Körper feiern, für all die Dinge, die er im Laufe ihres Lebens leistet. Dabei sollte es auch keine Rolle spielen, ob wir bereits Kinder zur Welt gebracht haben oder nicht, denn die Anzahl der Kinder sagt nichts über das Körpergefühl einer Frau aus.

Es macht einen Unterschied, ob wir alles tun, um gut auszusehen, oder ob wir uns selbst gut sehen können. 

 

 

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Meine Dehnungsstreifen sind nicht vorzeigbar, da sie “kaum der Rede wert” sind und doch sind sie da. Wir rufen dazu auf, dass alle Frauen schön sind, alle Frauen ihren Körper lieben sollen und gleichzeitig räumen wir den Frauen, die augenscheinlich näher an irgendeinem Körperideal sind, keinen Platz für Kritik am eigenen Körper ein.

“Die ist doch schon schön, was will sie denn?”

Schon? Ich dachte wir sind alle schön? Wer schlank ist, muss also automatisch mit sich zufrieden sein und hat auch sonst keine Probleme? Außer womöglich eine fremddiagnostizierte Essstörung – na dann sind wir ja wirklich schon weit gekommen.

“Ein Schönheitsideal ist eine zeitgemäße Vorstellung von Schönheit innerhalb einer Kultur. In der Regel bezieht sich der Begriff auf das Aussehen von Körper und Gesicht.”

 

Wenn wir uns also mal ganz spontan die nächsten zwei Tage keine Gedanken über unser und das Aussehen der Anderen machen würden, welche Themen würden bleiben? 

Ist euch schon mal aufgefallen, dass es so viel mehr gibt, worüber wir uns definieren können, wenn wir denn überhaupt irgendetwas definieren müssen.

Vorbild sein

Wir müssen nicht jeden Zentimeter unseres Körpers super toll finden und können uns trotzdem in unserem Körper wohlfühlen. Unser Körper ist mehr als nur eine Hülle, den wir je nach Trend und gängigem Schönheitsideal anpassen müssen. Durch ihn können wir Gefühle zum Ausdruck bringen, können neue Dinge und sogar Leben erschaffen. (Anm. d. Red.: Letzteres ist die beste Sache überhaupt.)

Jeder von euch kann etwas, das ein Anderer so nicht kann – ganz egal wie ihr ausseht. Wir sollten uns mehr auf das besinnen, was schon von Natur aus haben und daraus das Beste machen, denn keiner muss so viel Zeit mit uns verbringen, wie wir selbst. Also habt euch lieb, keiner ist so wie ihr und das solltet ihr immer als Vorteil sehen. 😉