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Nachhaltig begeistert – ich fang einfach mal an

Beitrag enthält Spuren von Werbung in Form von Affiliate Links. Dagegen muss man nicht geimpft sein.

Es ist an der Zeit für etwas frischen Wind hier auf dem Blog und der Anfang macht heute eine neue Rubrik. Ohne zu viel Gewicht auf den Namen legen zu wollen, nenne ich sie aus aktuellem Anlass “nachhaltig begeistert”. Es soll hier nicht vordergründig um das Thema Nachhaltigkeit gehen, ich möchte die Rubrik nutzen um euch von Dingen, Produkten oder Erfahrungen zu berichten, von denen ich wirklich nachhaltig beeindruckt bin.

Einfach leben, der Praxis-Coach

Ich habe sie alle und jedes nach dem Auspacken direkt verschlungen. Einfach leben, einfach machen – der Guide für Gründerinnen und einfach Familie leben. Jedes Buch hat mir auf seine Weise ein bisschen mehr die Augen geöffnet und mich für gewisse Themen sensibilisieren können. Es war also nur eine Frage der Zeit, bis ich mir auch den einfach leben – Der Praxis-Couch von Lina Jachmann holen musste.

Nach Marie Kondo bin ich schon ganz gut im Aussortieren von Dingen und achte auch bei Neukäufen immer mehr darauf, was brauche ich wirklich und was verschwindet doch wieder nur im Schrank oder der Schublade.

Der Praxis Coach enthält neben Aufgaben rund um die Themen Minimalismus und Achtsamkeit auch Pläne und To-Do-Listen und viele Inspirationen und Tipps. Für mich ist das ein super Reminder, um noch mal genauer zu schauen, wie weit bin ich schon gekommen und wo kann ich noch “besser” werden. Natürlich ist Minimalismus, ähnlich wie Nachhaltigkeit, kein Battle bei dem es am Ende einen Sieger gibt. Wir können unterm Strich alle gewinnen, jeder für sich und ganz nach den eigenen Bedürfnissen.

schöne, gepflegte Nägel 

Ihr habt in den letzten Wochen wirklich oft nach meiner Nagellack-Farbe gefragt und in 9 von 10 Fällen war das die Farbe Lady Ferrari von Neonails. Das ist ein UV-Lack der bis zu 3 Wochen hält. Ich bin absolut begeistert, denn meine Nägel sehen seitdem jeden Tag aus als wäre ich frisch bei der Maniküre gewesen. Ich trage meine Nägel die meiste Zeit ganz natürlich aber gerade jetzt, wo wir auf den Sommer zugehen, habe ich wieder Lust auf rote Fingernägeln, denn das macht mir gute Laune. Die Farbe die ich aktuell trage heißt übrigens Super Star und hat einen orangen Unterton.

Hight-Waist Bikini und Badeanzüge

Ich weiß nicht, wieso ich früher der Meinung war, je tiefer das Bikinihöschen geschnitten, desto besser und Badeanzüge seien nur etwas für Omas. Vielleicht bin ich einfach nicht mehr ganz so risikofreudig oder es liegt an meinen beiden Kindern, aber ich mag den High-Waist- und Badeanzug-Trend unglaublich gern. Männer scheinen sich damit weiterhin nur schwer anfreunden zu können, aber wisst ihr wem das egal ist? 😉 Der Badeanzug ist von Monki und hier gibt es ihn sogar noch.

Die Farbe Eierschalen-Gelb-Weiß a.k.a. Pantone 600U

Ich weiß nicht wie man diese Farbe genau nennt, vielleicht irgendwas aus all dem wird es sein. Eierschalengelb finde ich persönlich am schönsten, aber bitte kommt mir jetzt nicht mit – Eierschalen sind viel heller.  Ich hätte gern alles in dieser Farbe in meinem Kleiderschrank. Ein paar ähnliche Farbtöne habe ich bereits und so wirklich passt es nicht mit meiner “ich möchte nicht so viel neu kaufen, ich habe ja bereits alles”-Idee zusammen. Na ein Glück, dass ich einige Kleidungsstücke tatsächlich austauschen muss, weil sie einfach nicht mehr passen und sich auch nicht wirklich gut umnähen lassen. Das nennt man dann wohl eine Win-win-Situation.

Fuck les sacs plastiques

Es ist jetzt schon wieder eine Weile her, als ich wirklich bewusst angefangen habe, meinen Konsum und mein Verhalten in Bezug auf die Umwelt zu hinterfragen und etwas zu verändern.

Es gibt immer wieder Situationen im Alltag auf die ich (noch) nicht vorbereitet bin, z.B. wenn die Kinder im Eisladen diese typischen, kleinen Plastik-Löffel haben wollen. Vita nimmt ihren fast jedes Mal mit nach Hause und möchte dann auch tagelang keinen anderen Löffel mehr benutzen. Vince versuche ich meistens noch davon zu überzeugen, dass es ohne Löffel doch viel schneller geht. “Nein Mama, ich möchte das Eis aber genießen.” Tja, wenn dein Kind mal wieder cleverer ist, als dir in manchen Momenten recht ist.

Der Beutel Fuck les sacs plastiques spricht mir jedenfalls aus dem Herzen und ich trage ihn ab jetzt wahrscheinlich jeden Tag mit mir herum – einfach nur, damit es viele Leute sehen und direkt etwas zum nachdenken haben.

Rasierhobel, das neue It-Piece im Badezimmer

Vielleicht lehne ich mich mit er Bezeichnung It-Piece etwas zu weit aus dem Fenster, aber Rasierhobel scheinen gerade in aller munde zu sein und auch ich bin schwer angetan von diesem kleinen Teil. Es ist zwar immer noch jedes mal etwas mit Nervenkitzel verbunden, aber die Haut fühlt sich danach wunderbar glatt an und man tut ganz nebenbei noch etwas sinnvolles, man reduziert seinen Plastikverbrauch im Bad.

Handcreme die wirklich etwas kann

Ich bin wirklich ein großer Fan der Handcremes von L’Occitane, denn sie ziehen alle super schnell ein und hinterlassen ein angenehmes, weiches und gepflegtes Gefühl an den Händen. Mein Tipp an dieser Stelle: vielleicht könnte man die Creme direkt im praktischen Pumpspender für den Schreibtisch auf den Markt bringen, ich wäre ein sicherer Abnehmer.

 

P.S.: Für euch, zur Info: Ich werde für diesen Beitrag nicht bezahlt, trotzdem muss Werbung drüber stehen, ihr kennt das Spiel. Die Amazon-Links enthalten Spuren von Affiliate, dass bedeutet ich werde bei einem Kauf minimal daran beteiligt.

Regrow Your Veggies – für Einsteiger

Gemüsereste nachwachsen lassen, anstatt sie wegzuwerfen

Gute Dinge können so einfach sein. Mehr durch einen Zufall laß ich vor kurzem darüber, dass man Gemüsereste nicht wegwerfen muss, sondern sie ganz einfach nachwachsen lassen kann. Schon damals fragte ich mich, wieso kommt man denn da nicht selbst drauf? Das beste daran ist, neben dem Punkt der Nachhaltigkeit, dass sich sogar die Kinder dafür interessieren, den Zwiebeln beim wachsen zu sehen und die kleinen Pflänzchen begeistert gießen.

 

 

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Frühlingszwiebeln, die perfekte Regrow-Wahl für Ungeduldige

Hierfür muss man nichts weiter tun als die Zwiebeln ca 50cm vorm unteren Ende abzuschneiden und in ein Wasserglas zu stellen. Das Wasser sollte regelmäßig gewechselt werden und nach 5 oder mehr Tagen und dem ersten, sichtbaren Wurzelwachstum können die Frühlingszwiebeln in die Erde.

Man kann Frühlingszwiebeln auch die ganze Zeit über im Wasser lassen, allerdings verlieren sie durch die fehlenden Nährstoffe, die in der Erde vorhanden sind, ihre Geschmacksintensität. 

Der perfekte Platz zum wachsen ist ein sonniger Platz auf dem Fensterbrett, an dem sie es schön warm haben.

Ich werde meine Frühlingszwiebeln am Wochenende das erste mal “abernten” oder wie nennt man das am besten? Danach werde ich sie in einen Topf mit Erde pflanzen, mal schauen wie ihnen das gefällt.

Aufzucht im Mini-Gewächshaus

In meinem Mini-Gewächshaus befinden sich außerdem noch eine rote Zwiebel, eine Tomaten- und Paprikapflanze und ein kleiner Romanasalat. Letzteren werde ich am Wochenende ebenfalls in Erde setzen, damit er ausreichend versorgt ist.

Ich möchte gern auch wieder eine Süßkartoffel ziehen. Vielleicht erinnert ihr euch daran, dass ich das letztes Jahr schon versucht habe. Damals war der Topf allerdings viel zu klein und die Kartoffeln sahen am Ende aus wie kleine Pommes. Dieses Jahr kommen sie dann direkt in die Erde, vielleicht sogar auf den Komposthaufen, denn da machen sich der Kürbisse im Herbst auch immer richtig gut.

Das Buch REGROW YOUR VEGGIES von Melissa Raupach und Felix Lill ist ein guter, erster Leitfaden für Anfänger wie mich. Also blättert ruhig mal durch, wenn ihr in Zukunft auch mehr von euren Gemüseresten wollt, als sie nur wegzuwerfen.

 

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Einfach bewusst anfangen

Wir haben nur diese eine Erde, unseren Planeten, und wir alle wissen, dass es in dem Fall keinen Alternativplan gibt. Wir können nicht einfach umsiedeln, nachdem wir unseren Lebensraum und den der Tiere systematisch kaputt gespielt haben.

Ich habe in den letzten Wochen und Monaten angefangen umzudenken, bin hochmotiviert und würde am liebsten sofort alles umkrempeln und auf nachhaltig machen. Die Realität sieht aber anders aus. Es ist ein Prozess, der sich langsam entwickeln muss und das kann ich so sagen, weil ich in der Vergangenheit sicher auch schon mehreren Trends nachgejagt bin. Nachhaltig zu leben sollte aber kein Trend sein, es muss aus einer Überzeugung, einem Bewusstsein heraus passieren, das sich nicht erzwingen lässt.

Vor ein paar Tagen war ich mit meinen Kindern auf dem Spielplatz um die Ecke und in dem Park fand gerade eine Clean Up Aktion statt. Es waren auch Kinder im Grundschulalter dabei und Vince kam, vor lauter staunen, gar nicht zum spielen, weil er ganz fasziniert beobachtet, was um uns herum passierte.

„Mama, was machen die Menschen da? Was heben die da auf?“

Ich erklärte ihm, dass es Leute gibt, die ihren Müll nicht wie üblich in Mülleimer, sondern einfach auf den Boden werfen und dass das schlecht für die Natur ist. Seitdem bleibt er fast bei jedem Zigarettenstummel oder anderem Müll stehen, so dass unsere nächste Anschaffung wohl ein Greifarm sein wird, der uns dann immer auf den Spielplatz begleiten kann.

Diese natürliche Neugier, die uns Erwachsenen im Alltagstrott oft abhanden kommt, sollte man doch nutzen, um schon bei den Kleinsten ein Bewusstsein für unserer Umwelt und für ein gutes Miteinander zu schaffen. Seine Fragen zu diesem Thema und seine Sicht der Dinge sind für mich die Motivation, die es wahrscheinlich gebraucht hat um endlich bewusst anzufangen.

Gemeinsam #bewusstanfangen (15.05. – 19.05.2019)

An Hand eurer Kommentare und Nachrichten auf Instagram, merke ich, dass ihr euch diese Themen ebenfalls beschäftigen. Manche von euch sind schon richtige Profis und Andere wissen noch nicht, wo sie überhaupt anfangen sollen.

Ich stehe ebenfalls noch am Anfang meiner Reise auf dem Weg zu einer nachhaltigeren Lebensweise und möchte am besten all das Wissen, alle Tricks und Kniffe schon heute kennen und anwenden. Genau das möchte ich zum Anlass nehmen, für 5 Tage #bewusstanfangen auf Instagram.

Unter dem Hashtag wird es, ab kommendem Mittwoch dem 15.05., jeden Tag unterschiedliche Dinge zum Thema Nachhaltigkeit geben, mit dem ich mich auseinandersetzen möchte. Ihr seid ganz herzlich dazu eingeladen, mitzumachen.

1. Clean Up your Street (Mittwoch, 15.05.)

Es ist eigentlich ganz einfach und es bedarf noch keinem Greifarm. Nehmt euch eine kleine Tüte, Box oder was euch einfällt mit und sammelt den Müll auf, den ihr auf dem Weg zum Bus, zum Auto, zur Post, zum Spielplatz oder zum Bäcker findet. Ihr werdet überrascht sein, wieviel Müll ihr plötzlich entdeckt, wenn ihr mal bewusst danach schaut. Allein auf unserer Straße findet man unzählige Zigaretten und diese „Wir wollen ihr Auto kaufen“ Kärtchen. Es fühlt sich im ersten Moment sicher komisch an, seinen eingesammelten Müll zu fotografieren UND dann auch noch auf Instagram hochzuladen, aber so erreichen wir definitiv ein paar mehr Menschen, die wir vielleicht zum Nachdenken oder Umdenken anregen.

#cleanup

 

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2. Nachhaltig unterwegs sein (Donnerstag, 16.05.)

Das Umdenken, immer einen Beutel mit zum Einkaufen zu nehmen, hat bei mir tatsächlich eine Weile gedauert. Nachdem ich irgendwann die fünfte Papiertüte zu Hause hatte, machte es Klick. Mittlerweile habe ich es ganz gut verinnerlicht und sogar einen Beutel im Auto liegen. Was darf also heute aufs Foto? Alles was ihr braucht, wenn ihr unterwegs seid. Egal ob einen Beutel, Trinkbecher, Kaffeebecher eine Flasche oder einen Trinkhalm. Euch fällt bestimmt etwas ein. Seit meiner zweiten Schwangerschaft besitze ich eine Trinkflasche aus Edelstahl, die ich oft auch unterwegs dabei habe. Sie ist groß genug, um auch den ersten großen Durst beider Kinder, nach der Kita, zu stillen. Life-Hack für alle (Still)Mamas: Anstatt einer Tasse einfach einen Kaffeebecher aus Edelstahl nehmen. Man muss nicht riskieren das Kind zu verbrühen und hat auch nach dem Stillen noch warmen Kaffee/Tee. Das war für mich ein echter #lifechanger .

 

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3. Naturkosmetik / Nachhaltigkeit im Bad (Freitag, 17.05.)

Meine Mama wusste es ja „schon immer“ besser, oder anders: „Was du dir da alles ins Gesicht klatschst ist echt Wahnsinn. Weißt du überhaupt was da drin ist?“

Solche Sätze musste ich mir schon vor über 10 Jahren anhören und mittlerweile bin ich an einem Punkt angelegt, an dem ich einsehe, dass die olle Frau Mutter gar nicht mal so falsch lag. Ich habe meine Sammlung letztes Jahr radikal aussortiert und stelle meine Kosmetik- und Pflegeprodukte seitdem Produkt für Produkt um. Ich möchte eure Meinung hören. Worauf achtet ihr? Bei meinen Großeltern bspw. war und ist feste Seife und ein passendes Seifennetz ein „fester“ Bestandteil im Bad. Ich verwende momentan z.B. noch die Upcycling-Glasflaschen, die ich immer wieder mit Seife auffülle. Wenn die leer sind, wird bei uns sicher auch das erste Stück Seife einziehen. ich weiß schon jetzt wer sich sehr darüber freuen wird. (Kinder-Emoji hier einfügen) 😉

 

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4. Was kann ich verbessern? Wo kann ich nachhaltiger werden? (Samstag, 18.05.)

Ich habe beim Aussortieren eine Menge Abschmick-Pads gefunden, die ich versuche nach und nach aufzubrauchen oder für die Kinder zum basteln verwende. Ähnlich ist es mit Küchenrollen. Wir verwenden sie aus purer Gewohnheit, aber könnten auch genauso gut ohne sie auskommen.

Wenn ihr auch schon angefangen habt umzudenken, wo möchtet ihr euch noch verbessern?

 

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5. Mode nachhaltig konsumieren / Fair Fashion (Sonntag, 19.05.)

Hier stehe ich wirklich gerade erst am Anfang und es fällt mir tatsächlich nicht leicht. Die Vernunft ist da, aber der kleine Spatz in meinem Kopf schlägt sofort Alarm, wenn wieder einer dieser Newsletter, mit der nächsten Sommerkollektion, im Postfach landet.

Aus diesem Grund habe ich mich bei den üblichen Verdächtigen auch aus dem Verteiler nehmen lassen. Es ist nur ein kleiner Klick am Ende der Email, aber er tut dem Kopf unglaublich gut. Ich glaube, viele Frauen wissen wovon ich spreche. Diese „Oh wie schön, ich muss es haben“-Momente, die einen förmlich überrennen und plötzlich ist der Warenkorb vollgepackt mit Dingen, die man 10 Minuten zuvor noch nicht brauchte.

Ich möchte in Zukunft ganz bewusst Mode konsumieren und im Idealfall jedes Teil in meinem Kleiderschrank auch ganz oft tragen.

Wie das Leben so spielt, gibt es immer wieder wunderbare Zufälle und so kam vor kurzem die liebe Hannah von Anfenger auf mich zu. Das kleine Familienunternehmen steht ebenfalls am Anfang der Reise des bewusst Anfangens und des Umdenkens. Hannah und ihr Vater wollen Lieblingsstücke kreieren, an denen man lange Freude hat.
Klare, klassische Designs und hochwertige Materialien sorgen für eine lange Tragbarkeit und schonen dadurch die Ressourcen über die jeweils aktuellen Modetrends hinweg.

Damit die Freude dauerhaft ist, gibt es bei Anfenger auch keinerlei Sale- oder Rabattaktionen. Das, was Du heute kaufst, behält seinen Wert – FUER IMMER.

 

 

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Am Ende der fünf Tage wird es sogar etwas aus dem Shop von Anfenger zu gewinnen geben, damit einer von euch auch nachhaltig etwas von dieser Zeit in seinen Händen halten kann. 😉 Für alle Anderen werden die fünf Tage aber sicher nicht weniger nachhaltig.

Weitere Informationen folgen dann am 19.05.2019 wenn es um das Thema nachhaltige Mode geht.

Ich freue mich über jeden Einzelnen von euch, der bei diesen fünf Tagen und natürlich auch darüber hinaus mitmachen möchte. Der Hashtag #bewusstanfangen darf und soll dafür gern genutzt werden.

1x Joghurt mit Früchten und ohne Zucker, bitte.

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Nur die natürliche süße von Joghurt und Früchten, keine Zusatzstoffe – genau das möchte ich in einem Joghurt. Früher habe ich mir Joghurt oft selbst zusammengestellt, doch seit ich Mama von zwei Kindern bin, fehlt mir, zugegeben, meistens die Zeit und die Geduld dafür.

Vor ein paar Wochen überkam es mich und ich kaufte jede Menge frisches Obst, Naturjoghurt ohne Zucker und diverse Körner. Ich hatte einfach keine Lust mehr auf die täglichen Streifzüge meiner Kinder zum Kühlschrank, auf der Suche nach JOGHURT oder sollte ich besser sagen Zucker?

Man konnte die Uhr danach stellen und oft blieb es auch nicht nur bei einem Joghurt. Meine Kinder haben diese wunderbare Art, sich gegenseitig hochzuschaukeln und finden dann oft kein Ende mehr.

Joghurt selber zu machen war für uns eine wunderbare Sache, bei der sich die Kinder sogar gegenseitig helfen konnten. Der Eine schnitt vorsichtig das Obst und die Andere bekam immer mal wieder ein Stück ab. Leider klingt das Szenario idyllischer, als es in Wahrheit ist. In unser Familienalltag ist es schwer zu realisieren, jeden Tag einen frischen Joghurt zuzubereiten.

Arla Bio Joghurt als zuckerfreie Alternative aus dem Kühlregal

Früher griff ich im Kühlregal nach den kleinen 6er Packungen Joghurt und achtete dabei nicht wirklich auf Zusatzstoffe. Ich vertraute auf altbewehrtes und eine zeitlang ging der Plan auch auf. Doch irgendwann nahmen die besagten Streifzüge zum Kühlschrank zu und da wusste ich, es muss sich etwas ändern.

Zum ersten Mal machte ich mir wirklich Gedanken über Zusatzstoffe im Joghurt und warum die Kinder so heiß darauf waren. Ich bin nicht die Art Mama, die Gummibärchen abzählt und Schokoriegel portioniert, aber ich war dennoch erschrocken, dass sich Zucker so oft dort versteckt, wo man es am wenigsten vermuten würde.

Der Bio Joghurt von Arla ist da anders. Er kommt ganz ohne Zucker aus und besteht einzig aus Joghurt und Früchten, die von Natur aus Fruchtzucker enthalten. Die Süße ist geschmacklich tatsächlich eine andere, unterscheidet sich aber nicht zu den Joghurts, die wir sonst selber machen. Ich persönlich mag die Größe der Becher sehr, denn danach erübrigt sich sogar bei meinen Kindern die Frage nach einem zweiten Joghurt. Es gibt ihn in den Geschmacksrichtungen Erdbeere, tropische Früchte und rote Früchte.

Arla hat sich bei diesem Joghurt an der Erwartungshaltung der Kinder orientiert, was sie in einem Joghurt vermuten, in dem Früchte sein sollen. Richtig, ganz viel Früchte und ein bisschen Joghurt.  😉

Wie man in dem Video von Arla gut merkt, haben wir Eltern bzw. Erwachsenen wahrscheinlich schon die ein oder andere Reportage zu viel über Lebensmittel, deren Inhaltsstoffe und Zusätze gesehen. Wir sind erstmal skeptisch, was wir in dem Fall von Arla und ihrem Bio Joghurt allerdings gar nicht sein müssen. Aber seht selbst und vor allem – probiert ihn mal aus. Psst! Das kann man auch ohne Kinder ganz gut. Meine Kinder würden sich im übrigen wunderbar als Produkt-Tester machen, nur falls mal Bedarf besteht. 😉

 

Social Media | Instagram bewusst konsumieren

Instagram bewusst konsumieren, geht das eigentlich?

Seitdem es die Funktion der Bildschirmzeit gibt, die einem ungefiltert und ungeschönt aufzeigt, wie und vor allem wo man seine Zeit am Handy verbringt, habe ich eine kleine Challenge mit mir selbst am laufen. Ich möchte die Bildschirmzeit vom Tag zuvor möglichst unterbieten.

Wenn man es ganz genau nimmt, ist das schon verrückt, dass man daraus erst eine Challenge machen muss. Gerade für die App Instagram, auf der ich, neben Whatsapp, die meiste Zeit verbringe, habe ich eine gute Strategie für mich gefunden, um dort die Zeit so gering wie möglich zu halten.

Schritt 1: Push-Benachrichtigung ausstellen

Diese doch so simple Änderung in meinen Einstellungen hat mir die letzten Monate schon eine ganze Menge Zeit geschenkt, die ich sonst sicher am Handy verbracht hätte. Es ist einfach zu verlockend, wenn man immer wieder sieht, wie das Display neben einem kurz aufleuchtet. Dabei sind diese Benachrichtigungen nichts, was nicht auch warten kann.

Schritt 2: Accounts entfolgen, die mich nicht glücklich zurücklassen.

Was sich erstmal ein bisschen nach Marie Kondo anhört, macht aber tatsächlich Sinn.

Aktuell folge ich 752 Leuten/Brands o.a. und davon wird mir, dank dem Algorithmus, die Hälfte wahrscheinlich nicht einmal angezeigt. Selbst wenn ich nicht alle Accounts sehe, interessiert mich denn überhaupt was 752 Leute machen? Nein!

Der schnelle Konsum lässt uns das Wesentliche aus den Augen verlieren

Es bedarf nur zwei gesunder Daumen und kann man bei Instagram „mitspielen“. Ich habe mir mittlerweile angewöhnt, Accounts zu entfolgen, wenn ich sie mehr als 2x „überscrolle“ und sie bei mir keine Handlung ausgelöst haben.

Unter den meisten meiner Bilder findet man einen Text (manchmal auch nur einen Satz) über den ich mir vorher Gedanken gemacht habe und genau das möchte ich auch bei meinen Followern erreichen. Ich wünsche mir, dass sie kurz innehalten und vielleicht sogar über das Gelesene nachdenken. Genau das sind auch die Accounts, denen ich in Zukunft gern folgen möchte. Accounts die mich, neben ästhetischen Bildern, auch mit ihren Worten inspirieren, die mich weiterbringen oder zum Nachdenken anregen.

Meine Timeline selbst bestimmen

Damit ich nicht immer den gleichen „Einheitsbrei“ sehe, folge ich seit einer Weile bestimmten Hashtags, denn die zeigt es mir unabhängig davon an, ob ich einem Account folge oder nicht. So entdeckte ich immer wieder neue Accounts, die ich bisher nicht kannte.

Bei einzelnen Accounts, unteranderem bei Freunden, bekomme ich bei neuen Bildern eine Push-Benachrichtigung, damit die Bilder nicht in der Menge untergehen.

Interessen ändern sich, Interessen ändern dich

Klingt hochtrabender als es ist. Ich bin Mama von zwei ganz wunderbaren Kindern, deren niedlichen Platzbäckchen ich euch täglich zeigen könnte, tue ich aber nicht (mehr so oft). Ähnlich geht es mir da mit Kinderbildern bei anderen Mamas. Natürlich sind die zuckersüß und putzig, aber ich bin nicht der Typ Mutter, die direkt und ungefragt mit Tipps um sich wirft bzw. kommentiert, wenn ich etwas wie „die Nächte sind schlecht“ oder „das Baby hat Bauchschmerzen“ lese. Genau aus diesem Grund entfolge ich, trotz jeder Menge Zucker, auch solchen Accounts. Natürlich nicht allen, denn ein kleines bisschen Babyspeck am Tag darf es schon sein. #dontgrowuptoofast

Ich scherze gern über meine Followerzahl und die meisten von euch verstehen die Ironie dahinter auch, dennoch bekomme ich ab und an den Rat, ich solle das nicht zu verbissen sehen. Keine Sorge, dass tue ich nicht. (Die 10k sollten wir aber bis zu meinem Geburtstag 13.6. trotzdem schaffen.) #justsaying

Ich freue mich wahnsinnig über den Austausch mit euch und das mit einigen sogar schon über Jahre hinweg. Vielen Dank an dieser Stelle.

Doch ich möchte in Zukunft online, wie auch offline, bewusster konsumieren und ich denke, dass es da vielen von euch ähnlich geht. Oder was meint ihr?

Sie lasen meinen Gedankenbrei zum Thema „Instagram bewusst konsumieren – geht das überhaupt?“

Mich würde interessieren wie vielen Leuten ihr auf Instagram folgt und ob ihr regelmäßig aussortiert.

Irgendwas mit Brüsten, aber wichtig!

 

Die Caption könnte auch “Vorsorge beim Frauenarzt zur Brustkrebsfrüherkennung” lauten, aber ich wollte nicht direkt mit der Tür ins Haus fallen, obwohl – warum eigentlich nicht? Denn ein Großteil aller Fälle von Brustkrebs wird von den Frauen selbst entdeckt und trotzdem ist es wichtig, regelmäßig zur Vorsorge zu gehen.

Aber eigentlich wollte ich so anfangen:

Wenn ich an die Termine bei meiner Frauenärztin denke, dann wird mir schon lange nicht mehr warm ums Herz. Die Zeiten, in denen ich, während dem Ultraschall, verklärt auf den Monitor schaute, sind seit über 2 Jahren vorbei.

Vorsorge beim Frauenarzt und warum es so wichtig ist

Während meiner zweiten Schwangerschaft stellte meine Frauenärztin bei mir an Hand regelmäßig wiederholter PAP-Tests (Vorsorge zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs) eine Zellveränderung fest. (hier klicken um zu lesen

Es folgte eine Konisation, 3 Monate nach der Geburt und noch mal eine Rekonisation etwas später, da beim ersten Mal nicht alles an verändertem Gewebe entfernt wurde. An sich kein schlimmer Eingriff, auch wenn mich die Narkose beim ersten Mal für einen ganzen Tag außer Gefecht setzte. Beim zweiten Eingriff hatte glücklicherweise eine Schwester Dienst, die sich an mich erinnern konnte. („Die Giraffe, die nicht wieder auf die Beine kam.“) Sie verabreichte mir vor und während der OP 2 Infusionen, so dass ich danach tatsächlich sofort wieder „fit“ war.

Seitdem muss ich regelmäßig zu meiner Frauenärztin um sicher zu gehen, dass mein Gebärmutterhals in Ordnung ist. Die Angst, dass wieder ein Abstrich auffällig sein könnte, ist jedes mal da.

Die jährliche Vorsorgeuntersuchung bei der die Brust abgetastet wird, hatte ich bei meiner ganzen Nervosität schon ganz vergessen. Also dachte ich mir auch nichts dabei, als das Abtasten etwas länger dauerte und auch die Frage, ob ich in letzter Zeit irgendetwas bemerkt hätte, beantwortete ich ohne Hintergedanken. Denn ich habe tatsächlich ab und zu ein Druckgefühl unterhalb meiner linken Brust und schob das bisher immer auf den Abdruck meines Bügel-BH’s. Meine Frauenärztin rät mir übrigens seit Jahren „diese Dinger“ wegzuwerfen.

Am liebsten trage ich tatsächlich bügellose BH’s, allerdings gibt es dann immer noch genug Leute, die überrascht gucken, wenn Brustwarzen zu erkennen sind. Es ist ja nicht so, dass ich nichts an habe, aber ich muss doch auch nichts verstecken was ganz natürlich ist, oder doch? Man schafft es doch auch Männern weiterhin ins Gesicht zu schauen, selbst wenn das etwas zu eng sitzende T-Shirt, oder die Hose kaum mehr Spielraum für Fantasien lassen. Den Emoji, der fragend die Hände hebt, könnt ihr an dieser Stelle selbst einfügen.

Der Satz „Gut, dann machen wir nächste Woche ein Brustultraschall, um einen Knoten auszuschließen.“ riss mich aus meinen Gedanken, weg von zu engen Männerhosen und holte mich zurück ins Behandlungszimmer.

Brustultraschall? Wieso das denn?

Ich hatte eine Woche Zeit mir alle Eventualitäten schwarz auszumalen. Plötzlich schwirrten Begriffe durch meinen Kopf, die ich bisher nie mit mir selbst in Verbindung gebracht hatte und natürlich war dieses Druckgefühl in meiner Brust die darauffolgenden zwei Tage so präsent wie lange nicht mehr.

Vor dem Ultraschall war ich unglaublich nervös und angespannt und es fiel mir schwer adäquat auf die Witze meiner Ärztin zu reagieren. Sie nahm sich jedenfalls viel Zeit und erklärte mir alles ganz genau. Bei beiden Brüsten war nichts auffälliges zu entdecken und mir fiel ein Stein vom Herzen. Mein Brustgewebe ist wohl sehr dicht, was bei vielen Frauen vorkommt und es dadurch etwas schwerer ist einen mögliche Veränderung zu erkennen.

Warum erzähle ich euch das überhaupt?

Weil ich mich, obwohl der Begriff Krebs schon im Zusammenhang mit meiner Konisation aufkam, noch nie wirklich mit diesem Thema bzw. der Vorsorge auseinander gesetzt habe.

Ich meine, habe ich die letzten Jahre regelmäßig meine Brüste abgetastet? Nein. War mir bewusst, dass regelmäßig im Idealfall 1x im Monat bedeutet? Nein. Wusste ich, dass man das am besten eine Woche nach Beginn der Regelblutung macht, weil die Brust dann besonders weich ist? Nein.

Da war ich, mit meinen 31 Jahren, bisher echt super informiert. Es ist wie bei so vielen Dingen, man beschäftigt sich ungern mit unbequemen Themen, bis sie womöglich im unmittelbaren Umfeld passieren. Es erkrankt jemand aus dem Bekannten- und Freundeskreis oder jemand innerhalb der Familie und plötzlich erscheint der Weg bis zu einem selbst gar nicht mehr so weit.

Ich möchte euch einfach nur daran erinnern, dass wir selbst auf uns aufpassen müssen und können. Selbstliebe und Achtsamkeit beginnt im kleinen, ganz bei uns selbst. 

Und jetzt mal Titten auf den Tisch – geht ihr regelmäßig zur Vorsorge? Wenn ich auch nur eine von euch mit dem Text daran erinnert habe, sich einen neuen Termin beim Frauenarzt geben zu lassen, dann war das doch schon gar nicht mal so sinnlos. 

Stell dir vor, es ist Glamour Shopping Week und niemand geht hin

Shopping nach Terminkalender

Es gab eine Zeit, da wusste ich schon lange im Voraus was ich mir während der Glamour Shopping Week bestellen möchte, doch Zeiten ändern sich scheinbar und bis vor 3 Stunden wusste ich nicht einmal, dass es diese Woche schon wieder soweit ist. Die Tatsache, dass ich davon nichts mitbekommen habe, erfüllt mich ein kleines bisschen mit Freude, denn es bestätigt mir wieder, dass ich genug in meinem Kleiderschrank habe und nicht mehr wahllos einkaufe, wie noch vor ein paar Jahren. Natürlich gefallen mir aktuelle Sachen, aber es ist tatsächlich oft der Fall, dass ich ähnliche Teile schon im Schrank hängen habe und sie nur in Vergessenheit geraten sind.

 

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Mehr Outfits auf dem Blog

Da ihr euch aber wieder mehr Outfits auf dem Blog gewünscht habt, zeige ich euch heute eine Mischung aus “hab ich schon”, “wünsche ich mir” und “sieht schön aus”.

Sneaker Vans | circle wishplate – MALAIKA RAISS | Wandler Schultertasche | Blazer Mango | Bluse – | Jeans – Armdangels | Bauchtasche – Nik Hipbag | Nagellack – Gitti Berlin (coming soon) | Signature Palette – RMS Beauty

Die Rubrik Wunschkarussell ist in den letzten Monaten aus eben oben genannten Gründen etwas eingestaubt, aber ich verlinke euch hier noch mal meine Wünsche vom April 2018. Aktuell stehen tatsächlich 3 Dinge auf meiner Wunschliste: Die Signature Palette von RMS Beauty, weil ich RMS Beauty einfach sehr mag und ich die kleinen Paletten gerade für unterwegs super praktisch finde. Außerdem habe ich mich schrecklich schlimm in die Schultertasche von Wandler  und die Ohrringe von MALAIKA RAISS verliebt und klicke seit einiger Zeit um sie herum. Leider sind das die Art Wünsche, die man sich nicht mal eben selbst nebenher erfüllt, da sie doch etwas hochpreisiger sind und daher wohl überlegt sein sollten. Ok, ich hab es mir überlegt – ich nehm’ sie! 😉

Ich finde die Glamour Shopping Week gerade für Wünsche die schon länger auf einer Wunschliste stehen tatsächlich praktisch. Leider waren meine da bisher selten vertreten und wenn ich mich zurückerinnere, landet oft mehr im Warenkorb, als man wirklich braucht.

Wie seht ihr das? Schlagt ihr während der Glamour Shopping Week zu, schaut ihr nur nach bestimmten Teilen oder ist das bisher auch an euch vorbeigegangen?

Von Sätzen, die hoffentlich bald aussterben

“If I wasn’t perfect in the eyes of the person who made me, what else was left for me to do?”

Es ist schon etwas her, als ich euch nach typischen “Eltern-Sprüchen” aus eurer Kindheit oder nach ungefragten Ratschlägen für euch als Eltern gefragt habe. Ihr könnt ja gern mal mitzählen wieviele Sätze euch hier bekannt vor kommen. Einige waren mir tatsächlich neu, aber dennoch nicht weniger erschreckend.

„Ich zähle jetzt bis drei! Eins…Zwei…Zweidreiviertel…“

„Solange deine Füße unter meinem Tisch sind…“

„Wenn XYZ von der Brücke springt, machst du das dann auch?“

„Komm erstmal in mein Alter, dann wirst du sehen…“

„Ich zieh die Hosen nicht mit der Kneifzange an!“

„Warte ab bis du selber Kinder hast, dann bekommst du alles zurück!“

„…sonst kommst du ins Heim!“

„Hab mal ein bisschen Respekt!“

„Ja und jetzt wieder rum bocken!“

„ICH WILL ist gestorben und DER MÖCHTE ist gestern überfahren worden!“

„Werd erstmal was, dann können wir weiter reden…“

„Mit kaltem Herd kann man nicht kochen.“

„Dann such dir doch eine andere Mama.“

„Bald weht hier ein anderer Wind.“

„Wenn du nicht auf isst, dann scheint die Sonne nicht.“

„Vom vielen Fernsehen bekommt man viereckige Augen.“

„Stell dich nicht so an!“

„…weil ich es sage!“

„Es wird gegessen was auf den Tisch kommt!“

„Mach mal die Augen zu, dann siehst du was dir gehört.“

„Das Essen wird aufgegessen, in Afrika hungern die Kinder.“

„Wenn du 18 bist, kannst du machen was du willst.“

„Bis zu deiner Hochzeit ist es wieder verheilt.“

„Ein Indianer kennt keinen Schmerz.“

„Wenn du dein Zimmer nicht sofort aufräumst, komm ich mit dem blauen Sack und dann ist alles weg!“

„Es ist fünf vor zwölf!“

„Andere Kinder wären froh, wenn sie was essen könnten.“

„Spreche ich Suaheli?“

„Du alter Schauspieler!“

„Verwöhn ihn nicht so, nimm ihn nicht immer hoch.“ (über 7 Monate altes Baby)

„Ach simulier doch nicht so.“

„Dann rufen wir mal die Polizei und schauen was passiert.“

„Wie alt bist du? Wie alt ist er?“ (Bei Konflikten mit dem jüngeren Bruder)

„Wenn das nicht klappt, dann können wir das eben nicht mehr machen.“

„Wenn du jetzt weinst, gibt es noch mehr Ärger!“

„Wenn du das machst, dann kommst du aufs Internat/ ins Heim / ins Kinderbergwerk.“

„Du lernst nicht für mich, sondern für dich.“

„Solange du keine 18 bist, entscheide ich!“

„Wie willst du sie je wieder aus dem Bett bekommen.“ (Thema Familienbett)

„Nix passiert. Steh auf und du brauchst jetzt gar nicht so auf die Tränendrüse drücken.“

„Eine Gabe ist eine Aufgabe.“

„Das verstehst du noch nicht. Ich erkläre es dir, wenn du groß bist.“

„Dein Bruder ist immer so ordentlich, nimm dir mal ein Beispiel.“

„Dann fahre ich wieder nach Hause.“ (Androhung der Oma zu den Enkeln)

„Das kannst du dir kaufen, wenn du selbst Geld verdienst.“

„Wer nicht gerade sitzen lernt, wird es im Leben zu nichts bringen.“

„Iss was, damit du groß und stark wirst.“

„Ist mir egal was andere Eltern erlauben!“

„Der Ton macht die Musik.“

„Bist du die Anderen?“ (Reaktion auf: „Die Anderen dürfen aber auch.“)

„Schreien lassen ist gut fürs Herz.“ (Über weinendes Baby)

„Wenn du den Kaugummi runterschluckst, verklebt dir der Po.“

„Mach schneller, sonst gehen wir ohne dich.“

„Wer schön sein will, muss leiden!“ (Beim Haarknoten auskämmen)

„Ich wünsch dir mal ein Kind, was noch viel schlimmer ist als du.“

„Irgendwann wirst du merken, dass ich Recht hatte.“

„Eine Dame macht das nicht.“

„Wenn der Kuchen redet, ist der Krümel ruhig.“

„Musst du wissen….“

„Na hat er seinen Willen wieder gekriegt?“ (Oma als das Kind etwas fallen ließ und die Mama es aufhob.)

„Lass sie schreien, das ist gut für die Lunge.“

„Mach nicht so ein Theater / Drama.“

„Mach dein Abi, egal wie!“

„Das kannst du mit deinen Kindern mal machen, aber mit mir nicht!“

„Du brauchst gar nicht versuchen, es heimlich zu machen. Ich merke es sowieso.“

„Doofe Mütter haben auch doofe Kinder.“ (Wenn das Kind „Doofe Mama“ gesagt hat)

„Mein liebes Fräulein,….“

„Hab ich dir ja gleich gesagt.“

„Tja, das habe ich auch immer gesagt.“

Genau an dieser Stelle würde ich mich dann einhacken und nachfragen, was genau passiert ist, dass er oder sie es dann plötzlich nicht mehr getan hat? Nach all den Beispielsätzen hat man aber vielleicht eine ungefähre Ahnung davon, wie es wohl bei einer erwachsenen Person zu dieser Äußerung kam.

Meine Eltern, meine Helden

Meine Eltern sind meine Helden, ich liebe sie bedingungslos und genauso geht es unseren Kindern, auch wenn sie das noch nicht so klar formulieren oder sich dessen bewusst sind. Egal in welche Generation man schaut, die Eltern waren und sind immer Vorbilder und handelten mit bestem Wissen und Gewissen. Wir orientieren uns schon im Kleinkindalter an ihnen und entdecken mit zunehmendem Alter immer mehr Eigenheiten unserer Eltern in uns. Manche finden diese Ähnlichkeit schön und Andere versuchen sich einzureden, dass das doch gar nicht so ist. Egal welche Situation für jemanden zutrifft, es ist kein Grund, alles einfach als gegeben hinzunehmen und sich selbst und sein eigenes Handeln nicht auch ab und an zu hinterfragen.

„Ich hätte die Geduld nicht“

Erziehung ist ein sehr sensibles Thema bei dem die Meinungen weit auseinander gehen. Ich finde es sehr traurig, zu beobachten, wie Mütter sich online förmlich zerfleischen und nieder machen, weil sie unterschiedliche Meinungen und Ansichten haben. Kinder sollen sich bitte super individuell entfalten können, aber wehe Mama 1 hat eine andere Meinung als Mama 2 und 3. Gut möglich, dass mit dem Milcheinschuss das logische Denkvermögen aussetzt. Irgendwas passiert auf jeden fall, dass aus normalen Frauen plötzlich zähnefletschende Biester werden.

Mir reichen jedenfalls schon die unterschiedlichen Meinungen innerhalb meiner Familie, gegen die man sich  irgendwie behaupten muss. So richtig aufgefallen ist mir das erst, als Vince aus dem „Ach ist der niedlich und wie tapsig er läuft“-Alter raus war. Plötzlich wurden Dinge und Handlungen von ihm erwartet, Reaktionen und Höflichkeitsfloskeln verlangt und vorausgesetzt, die für ihn noch gar keine Bedeutung hatten. „Sag mal ordentlich Hallo“ ist nur ein Beispiel von vielen und auch ich habe das anfangs von ihm verlangt.

Seine Reaktion (richtig laut und aus unmittelbarer Nähe zu meinem Opa): „HAALLOOOOO!“

Die Antwort kam prompt: „NA, doch nicht so laut!“

Ihr merkt, man gerät da schnell in einen Teufelskreis und das Kind hat am Ende höchstwahrscheinlich immer noch nicht verstanden was denn jetzt „ordentlich Hallo-Sagen“ ist, welche die „richtige oder falsche Hand“ ist und warum man das überhaupt macht.

„Das muss er wissen, sonst bekommt er später mal Probleme.“

Wir müssen für unsere Kinder einstehen, denn sie können es nicht.

Ich bin definitiv nicht mehr die Mama, die ich vor 5 Jahren war, als ich mir jede Meinung zu Herzen nahm und mein kleines 3 Monate altes Baby einmal für 1 Minute brüllen ließ, weil ich dachte, dass man das eben so macht. Hat sich falsch angefühlt, war absolut gegen meine Intuition und doch habe ich ihn in seinem Stubenwagen liegen lassen. Wenn Tipps und Ansichten aus der eigenen Familie kommen, dann können die doch so falsch nicht sein, oder? Die Erfahrung zeigt, dass es sich lohnt, manche Ansichten von ihren Staubschichten zu befreien und die Dinge noch mal neu betrachten. Natürlich hat er aufgehört zu weinen, als ich ihn aus dem Stubenwagen hob und in meinen Arm nahm. Nicht weil er seinen Willen bekommen hatte, sondern weil es einfach ganz n a t ü r l i c h ist und selbstverständlich sein sollte. 

Es gibt sicher angenehmeres als sich selbst zu hinterfragen. Ich empfand Selbstreflexion schon zu Zeiten meiner Ausbildung nicht gerade einfach, aber mit den Jahren wurde ich immer besser darin. Ich bin z.B. nicht sonderlich gut im Trost spenden. Ich finde zwar die richtigen Worte, aber ich wäre noch vor ein paar Jahren nicht auf die Idee kommen, die Person oder eben Freundin 1, 2 oder 3 zu umarmen, weil es mir selbst unangenehm ist, wenn mich jemand in einem offensichtlichen „Moment der Schwäche“ umarmt. „Schwäche zeigt man nicht. Weinen kannst du, wenn du allein ist.“

Durch meine Kinder verstehe ich, dass es gut und vor allem richtig ist, Schwäche und Angst zu zeigen. Sie zeigen mir jeden Tag wie wichtig Umarmungen und Nähe sind und wie gut sie uns tun. Es ist nicht leicht, aus der eigenen Rolle des Kindes herauszutreten, aber es lohnt sich.

Cookie Pizza für den Kindergeburtstag

Ich gebe zu, ich könnte eine ambitioniertere Mama sein, wenn es um Ideen für den Geburtstag des eigenes Kindes in der Kita geht, trotzdem bin ich stets bemüht. WOW, schon der 5. Geburtstag – die ersten, aufwendig gestalteten Einladungen zu den ersten Kindergeburtstags-Nachmittagen trudeln ein und hat man irgendwann das Ende der Einladung erreicht, wird man das Gefühl nicht mehr los, hier geht es um mehr als nur leuchtende Kinderaugen.

Größer, pompöser und immer 1x mehr wie du

“Der Jonathan (Name v. Redaktion frei erfunden) hat aber diesdasjenes bekommen und geht dahindorthinirgendwohin, DAS WILL ICH AUCH ZU MEINEM GEBURTSTAG!” 

Ach ja, die lieben Kleinen. Da freut man sich, wenn sie die ersten Worte sagen und dann gibt es Tage, da sehnt man sich plötzlich an diese süße Anfangszeit zurück. Natürlich möchte auch ich, dass die Augen meines Kindes strahlen, besonders zu seinem Geburtstag. Die Erfahrung der letzten Jahre lehrte mich allerdings, den Aufwand gering zu halten, aber bei den Effekten nicht zu geizen. Denn Dinge, die uns Eltern gefallen, müssen nicht zwingend auch bei den Kleinen für Begeisterungssprünge sorgen.

Kuchen geht da natürlich immer, sollte man meinen. Die harte Realität sah hier auch schon anders aus und es wurde der leckerste und aufwendigste Kuchen verschmäht, weil er auf den ersten Blick eben nicht nach “Hallo, ich bin ein leckerer KINDERKUCHEN! Iss mich!” aussah, sondern mehr nach einer Pinterest würdigen Eigenkreation. Nachdem ich nach der Misere im letzten Jahr gelernt hatte, gab es dieses Jahr eine große Cookie Pizza. Soll ich euch was sagen? Sie war ein voller Erfolg. Die Augen des Kindes strahlten und er trug sie, am Morgen seines Geburtstages, voller Stolz in die Kita.

Die Zubereitung war wirklich einfach und ging zügig. Wer will, lässt die Kinder beim Belegen helfen und zaubert schon einen Tag eher ein Lächeln in das Gesicht des Geburtstagskindes.

Zutaten für den Pizza Cookie

Für den Cookie:
170g Butter
150g Zucker
Prise Salz
1 Ei (L)
1 tsp. Vanille Extrakt
175g Mehl (Type 405)
1 TL Backpulver
150g Schokoladendrops

Für die Dekoration:
200g Vollmilchschokolade
80g Sahne
Süßigkeiten eurer Wahl (Mini Smarties, Duplo, Gummibärchen, Kinderschokolade, Knoppers etc)

 

Zubereitung

Ein Pizzablech oder Kuchenform (wie in meinem Fall) einfetten oder mit Backpapier auslegen

Die Butter mit dem Zucker in einer Schüssel schaumig schlagen, das Ei zugeben und unterrühren bis eine helle, luftige Masse entsteht. Danach Vanille Extrakt unterrühren.

Das Mehl mit dem Backpulver mischen und zur Schüssel zugeben und unterrühren. Die Schokoladendrops unterheben.

Den Teig auf das Blech geben und glatt streichen. Im Ofen für 15-20 Minuten backen , bis der Cookie eine goldbraune Farbe bekommt. Danach auskühlen lassen.

Jetzt die Schokolade grob hacken und in eine Schüssel geben. Die Sahne in einem kleinen Topf erhitzen, bis sie leicht anfängt zu köcheln. Sahne auf die gehackte Schokolade giessen und 2-3 Minuten stehen lassen, dann umrühren bis eine glatte Masse entsteht. Die Schokolade langsam auf den Cookie schütten und gleichmäßig verteilen. Abkühlen lassen und mit einem Messer die Oberfläche in 8 Segmente schneiden. Jedes Segment mit unterschiedlichen Süßigkeiten belegen.

Viel Spaß beim zubereiten. Eure Kinder werden es euch danken. 😉

Beauty | Meine Naturkosmetik Favoriten

Selbstliebe, dieses Wort kam einst so unbedarft daher und wurde dann über Nacht zum gefeierten Star. Ich denke, Selbstliebe findet im kleinen statt, d.h. vor allem nicht in der Öffentlichkeit. Es ist wie mit Beziehungen, die öffentlich zur Schau gestellt werden, damit jeder dem glücklichen Paar applaudieren kann. Man kann noch so oft betonen wie cool man mit sich ist und sich dafür feiern lassen, aber am Ende des Tages zählt nur, wie man mit sich klarkommt und auf sich acht gibt, wenn alle anderen weg sind. 

Sie laßen einen kleinen Gedankenexkurs und befinden sich nun schon mitten im Beitrag zu meiner Naturkosmetik Routine. Obwohl Routine nicht unbedingt das richtige Wort ist. Ich ersetze meine Pflege- und Kosmetikprodukte Stück für Stück durch Produkte aus dem Naturkosmetik-Bereich, was gar nicht so einfach ist, denn man muss erstmal ein Produkt finden, dass mit jahrelangen Favoriten mithalten und überzeugen kann.

 

Naturkosmetikprodukte die ich benutze

 

Facial Oil Jasmine and Calendula von VOTARY

Das Jasmine und Claendula Öl von VOTARY hat einen sehr angenehmen Duft, beruhigt und ist ideal für empfindliche, ölige Haut und eignet sich wunderbar als Make-up Grundlage. Ich war lange der Annahme, dass Öl für ölige- oder Mischhaut nicht funktioniert, aber wurde eines besseren belehrt. 4 bis 5 Tropfen des Gesichtsöls auf die Handflächen geben und dann mit sanften Aufwärtsbewegungen in Gesicht und Dekolleté einmassieren. Das Öl eignet sich auch für die empfindliche Augenpartie. Da ich verschiedene Öle habe, verwende ich dieses hier meist am Abend.

Augencreme Daily Hydrating Eye Cream von Dr. Hauschka

Die Augencreme von Dr. Hauschka verwende ich morgens und mische sie dann mit einer Sonnencreme um den Bereich um die Augen zu schützen. Die Produkte von Dr. Hauschka gehören schon seit Jahren zu meinen All-Time Favoriten und wird es wahrscheinlich auch immer bleiben. Die Rosen-Serie mag ich besonders gern.

Facial Brightening Vitamin-C Powder und Facial Healing Elixir von MERME Berlin*

Das Facial Brightening Vitamin-C Powder (PR Sample) ist erst ganz neu dazugekommen (Vielen Dank an dieser Stelle) und ich versuche mich momentan noch daran, während der Anwendung nicht zu viel Produkt zu verschwenden. Ich gebe mit dem beigelegten Dosierlöffel die vorgegebene Menge auf meine Handfläche, mische es mit einer kleinen Menge an Wasser und trage es dann auf mein Gesicht auf. So bekommt man die höchste Wirksamkeit der L-Ascorbinsäure und Vitamin-C in seiner reinsten Form.

Danach gebe ich ein paar Tropfen des Facial Healing Elexirs auf mein Gesicht. Das Öl wirkt antibakteriell, entzündungshemmend und feuchtigkeitsspendend und beschleunigt durch seine Omega 6 und -9 Fettsäuren die Wundheilung.

Anti Oxidant Gesichtscreme F05 und Lifting Eye Elixir F64 von OLIVEDA

Diese beiden Produkte sind das Ergebnis, wenn ich mich anfixen lasse. Ich habe es keine Sekunde bereut. Der Geruch und die Geschichte von OLIVEDA stehen schon mal für sich. Die Anti Oxidant Gesichtscreme F05 zieht unglaublich schnell ein und die Haut fühlt sich danach wirklich bzw. sieht frisch aus. (Mein Mann mag diese Art von Beiträgen übrigens gar nicht gern, denn er findet, es klingt als würde ich euch etwas verkaufen wollen. Wusa, ich möchte nichts verkaufen. Aber irgendwie muss man doch beschreiben wie es sich anfühlt und was es macht.)

Wenn ihr euch jetzt fragt: Was denn? Noch ein Augenprodukt? Ja aber klar! Ich bin kein verrückter Teenie mehr, der sich stundenlang in der Sonne brät – dafür ist meine Hautärztin zu gut – aber auch ich freue mich, wenn dieses “von der Sonne geküsst” nicht immer nur aufgemalt ist. Die Pflege und der Schutz der Augenpartie gehört da einfach mit dazu.

Das Eye Elexier F64 von OLIVEDA basiert auf einer dreifach-Hyaluronsäure, die die dünne Haut rund ums Auge stärkt und strafft. Wie oben bereits erwähnt, kombiniere ich Augenprodukte immer mit einem Sonnenschutz, wenn keiner im Produkt enthalten ist.

Rosenhydrolat von Stadelmann

Das Rosenhydrolat von Stadelmann war ursprünglich zum beruhigen gereizter Babyhaut und für einen zarten Babypopo gedacht, aber wurde von Anfang an von mir zweckentfremdet. #momgoals

Seitdem ich meinen Toner aufgebraucht habe, bin ich noch nicht dazu gekommen, mich um einen Ersatz zu kümmern. Na gut, eigentlich stimmt das ja so nicht.

So vergeht die Zeit, “vor kurzem” noch bei allen Produkten gekichert, auf denen Anti-Aging und irgendetwas mit “Natur” stand und jetzt suche ich selbst danach.

 

Ich wünsche euch eine schöne Woche.