Neueste Artikel

Eure Fragen / Meine Antworten Teil 1

Achtung, der Text enthält einen Affiliate-Link. Das ist nichts Ansteckendes, aber muss erwähnt werden.

Instagram verbindet und dank meiner aktuellen #myeverydaylifechallenge hat der Austausch mit euch noch mehr zugenommen, worüber ich mich wirklich sehr freue. Ich merke so langsam, was es bedeutet, wenn man mit dem Beantworten der Nachrichten nicht mehr zeitnah hinterherkommt. Aus diesem Grund und damit so wenig wie möglich Fragen von euch untergehen, werde ich in Zukunft versuchen eure gesammelten Fragen hier 1x wöchentlich zu beantworten. Wenn eure Frage trotzdem noch unbeantwortet sein sollte, fragt einfach nach. Die Antwort kommt bestimmt. Ich gebe mir größte Mühe.

 

Hier also die Links / Anworten zu den am häufigsten gestellten Fragen:

Dr. Martens Grayson / Vans Leopard Print / Samsoe & Samsoe Mütze / IKEA Bank / Bluse von H&M / Ohrringe von VRNQ / WORK HARD Poster von Minimarkt

Hier noch ein paar Alternativen:

Das habe ich aus 2018 mitgenommen.

Achtung, der Text enthält einen Affiliate-Link. Das ist nichts Ansteckendes, aber muss erwähnt werden.</font size>

2018 war für mich, im “Bereich Beauty”, wirklich eines der aufregenderen Jahre. Für Außenstehende hört sich das vielleicht übertrieben an, denn ich habe mich schließlich keiner Schönheitsoperation unterzogen. Wenn ich ehrlich bin, kam ich mir aber tatsächlich ein bisschen so vor. Die Wunden meines “Microbladig-Unfalls” verheilten nur langsam (natürlich nur im übertragenen Sinn) und lachten mich jeden Morgen vor dem Spiegel an oder aus – das ist in dem Fall wohl Ansichtssache.

Aber wie sagt man so schön? Rückschläge machen uns stärker oder zumindest ein Stück weit schlauer. Letzteres trifft in meinem Fall zu. Ich habe gelernt, mich so anzunehmen, wie ich bin. In meinem Fall war das tatsächlich eine neue Erkenntnis. Überall bekommt man Tipps und Ratschläge wie man sein Selbst optimieren kann, aber muss man das denn überhaupt? Ganz bestimmt nicht in dieser extremen Form, wie es einem täglich suggeriert wird.

“So schaffst du 2 Kleidergrößen weniger, in nur 2 Wochen!” 

“So machst du IHN rundum glücklich!” (Hört ihr mich lachen?)

“So wirst du noch effektiver!”

Aber was, wenn du es nicht so, so oder so machst? Dann bleibt es bei der aktuellen Kleidergröße (was vollkommen okay ist), ER ist vielleicht auch ohne (was auch immer das sein mag) zufrieden und du – ja du bist eben nicht ganz so effektiv, wie es eine Maschine sein sollte. “Das passiert manchmal, aber das ist ok.” (Denkt euch hier bitte eine niedliche Kinderstimme eines fast 5-Jährigen.)

Ich habe im letzten Jahr auch das ein oder andere Mal von Selbstliebe gesprochen und wie wichtig es ist, sich selbst zu mögen. Doch die Chancen stehen meiner Meinung nach nicht schlecht, dass es 2019 zum Unwort des Jahres gewählt wird. Denn dieses Wort erwartet viel von einem und nicht jeder kann dem so gerecht werden, wie es die Öffentlichkeit gern sehen würde. Doch bevor man an den Punkt kommt, an dem man sich wirklich selbst so mag und akzeptiert wie man eben ist, muss man erstmal verstehen und es muss einem auch erstmal egal werden, was die Anderen über einen denken.

Der Weg bis dahin ist leider kein 100m Sprint, sondern etwas länger und beschwerlicher. Natürlich möchte ich damit nicht sagen, dass ein 100m Sprint einfach ist. 😉 Nur für den Fall, mir möchte jemand das Wort im Mund umdrehen.

Ich habe für mich gelernt, dass alles was irgendwie künstlich ist, nicht zu mir passt. Egal ob Augenbrauen, Wimpern oder Nägel. Ja, ich habe mich letztes Jahr sogar einem Gelnägel-Selbstversuch unterzogen, oder besser: ich habe mich überreden lassen. Zum Glück war es nur der kleine Finger, denn ich war danach tatsächlich erschrocken, was es mit meinem echten Nagel gemacht hat. Ich wollte, durch all die Veränderungen, Zeit sparen, aber irgendwie hat es mich am Ende nur Nerven gekostet. Meine Wimpernverdichtung fand ich allerdings wirklich super, leider war sie in meinem Fall einfach absolut nicht Kleinkind-kompatibel, denn Vita mochte meine Wimpern ebenfalls sehr.

Vor 3 Wochen hat mir eine Freundin dann das Buch “Die subtile Kunst des darauf Scheissens” empfohlen und ich hatte bereits einen Tag später die ersten 40 Seiten gelesen, was mit 2 Kindern im Haushalt wirklich viel ist. Vielleicht war es also ein Zeichen, dass uns nur Tage später die kleine Magen-Darm-Welle überrollte.

Ihr merkt es vielleicht – man darf, bei allem was man macht, niemals den Humor verlieren. Ok, Ironie tut es womöglich auch.

Was sind die Dinge, die ihr im vergangenen Jahr gelernt habt und die ihr mit ins neue Jahr nehmt?

Unser Alltag | same same but different

Nicht doch!? Kommt jetzt etwas noch so eine Challenge? Haben wir davon nicht schon genug? Um die Antwort gleich vorweg nehmen: kann gut sein und ja, es kommt noch so eine Challenge 😉

Instagram war auch in diesem Jahr immer mal wieder ein heiß diskutiertes Thema. Die Einen mögen es nicht (mehr), die Anderen wollen oder können gar nicht mehr ohne. Dann gibt es noch die, denen der Hype und gezeigte Perfektionismus egal ist, aber die schon davon gehört haben. Manche leben jeden Tag damit und manche können sogar davon leben. Wir alle kennen diese App und haben sie irgendwie auch zu dem gemacht, was sie ist.

“Weil erstens Ansichten sich ändern und zweitens ich das darf…”

…um es mit den Worten von Freundeskreis zu sagen.

Ich mag diese App und habe meine gesammelten Bilder mittlerweile in zwei Büchern hier im Regal stehen. Instagram ist für mich nicht nur ein Fotoalbum, durch das man scrollen und sich zurückerinnern kann. Es ist ein Ort an dem man sich inspirieren lassen und an dem man sich austauschen kann. Die Themen sind fein säuberlich nach Hashtags sortiert, aber ich muss auch das Prinzip nicht erklären. Doch man bekommt zunehmend das Gefühl, dass einige Leute lieber nur noch lauthals motzen wollen, anstatt einfach etwas zu ändern. Klar, sich darüber aufzuregen ist ganz bestimmt der einfachere Weg, also go for it. Wenn ihr fertig seit, geht es euch sicher besser.

Wer mir schon länger folgt, weiß, dass ich ich mich immer öfter und sehr gern über diese 10k und die damit (vermutete) Swipe Up-Funktion lustig mache. Ich gebe es offen zu, so lustig finde ich das gar nicht, denn ich möchte das auch können. Bis es soweit ist, müsst ihr weiterhin ins leere wischen. Das ist der eine Punkt, wo ich tatsächlich etwas neidisch bin. Allerdings ist das kein Neid der mir den Tag vermiest oder mich nicht schlafen lässt. Also keine Sorge.

Diese App sollte generell niemandem den Tag vermiesen dürfen. Nicht durch eine schlechte Interaktion, böse Kommentare, wenig Follower oder wenig Likes. Stellt euch vor wir würden das in unseren Alltag übertragen. Die Interaktion zwischen meinen Kindern und mir oder beispielsweise zwischen eurem Chef und euch ist ganz bestimmt auch nicht immer so, wie  man es sich wünscht. Für die Wahl der Kleidung bekomme ich von meinem Sohn momentan ebenfalls wenig Zuspruch und “Mama ich hab dich nicht mehr lieb!” trifft mich mehr als jeder “Hater-Kommentar” (den ich bisher und glücklicherweise noch nicht hatte).

Show me your everyday life

 

Irgendwo zwischen eben diesen Gedanken kam mir die Idee, dass wir den Alltag den wir nun mal alle haben und der bei allen sicher öfter als uns lieb ungefiltert und unaufgeräumt ist, ein Stück zu Instagram holen. Wer meine Bilder kennt, wird sich denken können, dass ich ab Januar nicht plötzlich damit beginne, euch wahllos Bilder, von unserem Müll oder dreckigem Geschirr, zu zeigen. Ich habe mir deswegen 31 Hashtags ausgesucht, zu denen sicher jedem etwas einfällt und zu dem man bestimmt etwas zeigen oder erzählen kann. Unser Leben besteht nun mal aus unserem Alltag und der besteht nicht nur aus perfekten Bildern, sondern aus Geschichten, jeden einzelnen Tag und genau die möchte ich lesen, also bei euch.

Geschichten aus dem Alltag, von stinknormal und langweilig bis hin zu herzzerreißend und bewegend, denn so ist unser Alltag nun mal. Es soll kein “Real Life” vs. “Instagram Life” werden, denn so etwas gibt es genug. Ich möchte einfach zeigen, dass man etwas weiter als bis zum perfekt arrangierten Bild denken muss und die Sache ganzheitlicher betrachten sollte. 😉

#myeverydaylifechallenge

Unter dem Hashtag #myeverydaylifechallenge könnt ihr also ab dem 1. Januar gern eure Bilder teilen. Ich freu mich über jedes einzelne Bild.

 

Hi 2019, ich erwarte nichts von dir.

2017 hat Spuren hinterlassen, die 2018 ganz gut umfahren konnte. Mittlerweile ist alles wieder so, wie es sich gut und richtig anfühlt. Ich habe dieses Jahr einiges gelernt und bin an neue Grenzen gestoßen, einige konnte ich überwinden, andere stehen da immer noch (die meisten in meinem Kopf) und scheinen unüberwindbar. Ähnlich wie dieser Schatten, über den man angeblich nur drüber springen muss. Ich war nie schlecht im Hochsprung, aber mein Schatten ist eben auch dementsprechend groß und wisst ihr doch bestimmt noch wie weh es tut, wenn man auf der Stange landet?

Hi 2019, ich erwarte nichts von dir.

Lass uns einfach mal auf einen Kaffee treffen und dann schauen, was alles so ansteht. Wir müssen uns die Ziele nicht all zu hoch stecken, denn gerade zu Beginn des Jahres sind die Leute gern etwas übermotiviert. Ich fühl mich auf dem Boden der Tatsachen ganz wohl.

Bye Bye 2018, lass es dir gut gehen und vielleicht denkst du mal an mich.

Ich hab einiges durch dich gelernt, danke dafür.

Es gab eine Zeit da wollte ich immer allem und besonders allen gerecht werden. Genau diese Eigenschaft konnte ich erfolgreich ablegen. In erster Linie muss ich nur mir und meiner Familie gerecht werden. Wahrscheinlich war ich genau deswegen auch noch nie so bei mir, wie ich es jetzt bin. Ich glaube, dass sagt man so.

Nein sagen ist gar nicht schlimm, sondern eröffnet einem plötzlich vollkommen neue Möglichkeiten. Man lernt dabei einiges über sich selbst und auch über die Leute, die mit dem Nein umgehen müssen und es womöglich nicht können, weil es ja (zugegeben) etwas ungewohnt und neu bei mir ist.

Selbstfürsorge geht auch fern ab von Social Media

Selbstliebe, Selbstfürsorge, Minimalismus und Nachhaltigkeit werden dieser Tage besonders groß geschrieben. Überall kann man etwas darüber nachlesen, egal ob in Büchern oder online. Ungefragte Tipps für ein #healthyliving gibt es außerdem noch obendrauf. Auch ich habe mich mit diesen Themen beschäftigt und bin immer wieder bei der selben Frage gelandet:

Gibt es den ultimativen Tipp überhaupt? Vielleicht sollte man, bevor man sich vergleicht (denn auf Instagram geht das spielend leicht), erst einmal bei sich selbst anfangen. So geschehen bei mir und das sogar mit kleinen Teilerfolgen.

Bsp.: Instagram

Ich mag diese Plattform wirklich gern und lasse mich inspirieren. Allerdings verfehlt die Idee ihre Wirkung wenn ich merke, dass mich das Glück oder der Erfolg Anderer scheinbar runterzieht. So schlimm war es bei mir nicht, aber ich habe angefangen auszusortieren. Von über 1000 Accounts, denen ich folgte, bin ich mittlerweile bei unter 700 angekommen und es fühlt sich gut an. Die Gründe des Entfolgens sind nicht persönlicher Natur, was Frauen ja immer gern dahinter vermuten. Interessen haben sich verändert, ich habe mich weiterentwickelt und wenn wir mal ehrlich sind – wieviele von den über 1000 Accounts hat Instagram mir denn überhaupt gezeigt?

Bsp.: das Leben außerhalb der Matrix

Nachhaltigkeit und Beständigkeit mag ich besonders gern, auch beim Thema Freundschaft. Vor ein paar Jahren war ich noch der Meinung, ich brauche keine “neuen Freunde”, ich habe doch schon genug. Dieses Jahr habe ich es allerdings sehr zu schätzen gelernt, durch die witzigsten Situationen oder Konstellationen neue Leute kennenzulernen, bei denen man auch irgendwie das Gefühl hat, dass sie eine Weile bleiben. Im Umkehrschluss habe ich andere Freunde aus den Augen verloren (sicherlich nicht grundlos), aber auch das ist in Ordnung so. Ich weiß ja jetzt, dass man nicht allem immer gerecht werden kann. Jemanden aus den Augen zu verlieren, bedeutet nicht gleich, dass er für immer weg ist. 

 

2019, endlich erwachsen?

Ich werde 2019 wieder ein Jahr älter, 32 um genau zu sein. Meine Kinder werden 2(!) und 5(!) Jahre alt. Ich bin seit fast 5 Jahren Mama und seit fast 13 Jahren mit diesem Mann zusammen, den ich hier früher gern Ehefreund oder Mitbewohner der ersten Stunde genannt habe. Das ist alles schon ein bisschen verrückt. Vielleicht ist er auch der Verrückte, denn er hat es all die Jahre mit mir ausgehalten. Wir sind zusammen erwachsen geworden, auch wenn es sich zwischen der Verantwortung und all den Windelbergen manchmal gar nicht so angefühlt hat. Ich vermute, dass ich dieses Jahr (zweitweise) ganz schön anstrengend war, aber die Prognosen für 2019 sind gar nicht mal so schlecht.

Berühmte letzte Worte für 2018

Ihr seht, man darf die ganze Sache, eben dieses Leben, nicht zu verbissen sehen. Eine kleine Portion Selbstironie(!) und Kaffee gehören irgendwie dazu. Ihr seid nur so gut, wie der schwächste Teil in euch. Also trommelt alles in euch zusammen und besinnt euch auf das Wichtige, auf euch selbst. 

Schön, dass ihr dabei wart. Ich freu mich auf das kommende Jahr, mit euch.

Arbeitszimmer Inspiration – weniger ist auch hier mehr

Wenn man viel von zu Hause aus arbeitet oder generell oft am Schreibtisch sitzt, sollte auch das Umfeld stimmen, damit man sich kreativ entfalten kann. Unser Arbeitszimmer hat in den letzten 5 Jahren schon einige Veränderungen mitmachen müssen. Eine der besten Entscheidung war tatsächlich die Verbannung des schwarzen Computermonsters meines Mannes. Plötzlich hatte ich wieder Platz auf dem Schreibtisch und alles sah gleich viel freundlicher aus. Ich musste allerdings auch ein Jahr Überzeugungsarbeit leisten. An dieser Stelle möchte ich meine Bewunderung oder vielleicht auch meinen Neid für all die Interiorblogger aussprechen, deren Männer scheinbar wortlos jede Veränderung, jeden Abriss und Neubau einfach so hinnehmen. Meiner tut das nicht, aber ich behalte ihn trotzdem.

 

Weniger ist mehr

Ich bin froh, dass meine Lampe von Urbanara endlich einen angemessen Platz auf der neuen/alten Hellerau Kommode gefunden hat. Vita ist jetzt in einem Alter, wo sie nicht mehr zwingend alles zerstören muss und deswegen wage ich das Experiment und stelle die Lampe in ihre “Wurfreichweite”.

Die Tapete von Ferm Living stammt noch aus der Zeit, als das Kinderzimmer in diesem Raum war. Ursprünglich wollte ich sie entfernen um die unverputzte Wand freizulegen, aber durch die Kommode wirkt sie jetzt wieder richtig schön. Also kurze Planänderung – alles bleibt so wie es ist und mein Mann kann aufatmen.

Den Schreibtisch an sich wollte ich euch in seiner unaufgeräumten Form so nicht zeigen, aber ich habe wieder einmal gemerkt, dass auch im Arbeitszimmer das “weniger ist mehr”-Prinzip wunderbar funktioniert.

Im folgenden sind zum Teil Affiliate Links enthalten. Die tun aber keinem etwas. 😉

Tischlampe Vida von Urbanara  | Ferm Living Half Moon Wallpaper | Vase von No Wodka | Stuhl von Westwingnow | Poster von Connox | Buchstütze von Jonathan Adler via Desiary | Marmortablett via Desiary | ABC Print von Fox&Poet via selekkt

  Worauf legt ihr an eurem Arbeitsplatz wert (Egal ob von zu Hause aus oder im Büro)? Reicht euch ein Bild der lieben Kleinen, oder gibt es noch andere Dinge, die da nicht fehlen dürfen?

Wohnen | Wieviel Platz brauchen wir um glücklich zu sein?

Die besten Parties wurden bereits gefeiert, jetzt wird gebaut. Zumindest erweckt es den Eindruck wenn man Ü30 ist und vorsichtig den Blick nach rechts und links wagt. Ein Hausbau hier, eine Eigentumswohnung da oder die jahrelange Suche nach dem perfekten oder überhaupt einem Grundstück, irgendwas ist auf jeden fall dabei.

Kindheit im Haus mit Garten

Als ich 4 Jahre alt war, sind wir in ein Haus gezogen. An die Jahre zuvor kann ich mich nur sehr bruchstückhaft erinnern, man kann also sagen – ich kenne es nicht anders. Ich habe keinen Vergleich und weiß nicht, wie es ist als Kind in einer Wohnung aufzuwachsen.

Während meiner Grundschulzeit fand ich es super, nachmittags durch unseren oder den Garten von Freunden zu toben und stundenlang “Verstecken & Fangen” zu spielen. Im wahrsten Sinne des Wortes “bis zur völligen Erschöpfung”. Das sind schöne Erinnerungen, ich hatte ja schließlich keine Verpflichtungen und habe das alles als ganz selbstverständlich angesehen.

Seitdem sind ein paar Jahre vergangen und ich weiß jetzt, dass hinter so einem Haus mit Garten jede Menge Verantwortung und vor allem eben Verpflichtungen stehen. Mit Anfang 20, sonntags, verkatert, im Schatten unseres Apfelbaums liegend, verstand ich das allerdings noch nicht. Da stand meine Mama, fröhlich vor sich hin summend, im Hochbeet und schien offensichtlich Freude daran zu empfinden, die Blumen vom Unkraut zu befreien. Zugegeben, dieser Teil ist für mich bis heute ein kleines Mysterium.

Der Traum vom eigenen Heim

Fragt man Google, dann steigt der Wohnraum, den jede Person in Deutschland einnimmt, stetig an. Während der Mittelwert der Wohnfläche pro Person 2007 noch bei 39,1 qm lag, waren es 2017 bereits 46,5 qm.

Aber wieviel Platz braucht man eigentlich um glücklich zu sein? Rückblickend und auch aktuell hat man den Eindruck, dass die Leute mit den größten Häusern oder Wohnungen selbst am wenigsten davon haben. (Achtung, Text enthält einen Mix aus Klischees und Wahrheit.) Die Eltern gehen ihren Jobs nach, denn irgendwer muss den Kredit schließlich tilgen. Nach dem Feierabend fährt man noch schnell zum Yoga oder einer anderen ausgleichenden, körperlichen Ertüchtigung und der Spross pendelt währenddessen von der Schule zum Musikunterricht und Ballsportverein XYZ oder geht anderen Freizeitbeschäftigungen nach. Danach ab nach Hause, Essen, Hausaufgaben und jetzt Ruhe bitte! Wird denn überhaupt noch gemeinsam gegessen und kann der Thermomix auch Portionen für nur eine Person? 

Die Putzfrauen-Frage ist schnell geklärt, denn hat man diese Hürde einmal überwunden und eine vertrauensvolle Person gefunden, sorgt tagsüber die Putzfee des Hauses für Ordnung. Jetzt mal ehrlich, wer soll das bei der Größe noch alles schaffen und vor allem wann? Wozu auch den Überblick behalten, man hat doch Platz.

Realitätscheck

Wir wohnen aktuell auf ca. 110qm verteilt auf 4 Zimmer, Küche, Bad 1, Bad 2, und einer Galerie (so groß wie ein Zimmer), die seit 5  Jahren vollkommen ungenutzt ist. Die Wäsche trocknet dort ganz gut aber wirklich sinnvoll nutzen wir sie nicht.

Letztes Wochenende haben wir noch einen Raum dazu gewonnen, denn wir haben, nach Jahren der konsequenten Ignoranz, den Keller ausgeräumt. Aus den Augen aus dem Sinn, stapelte sich dort alles bis unter die Decke. Jetzt kann man sich darin sogar wieder bewegen und 1-3 Schritte gehen. Achtung, Spoiler! Während einer solchen Räumungs-Aktion lernt man so einiges über sich und seinen Partner.

Wie groß müsste also ein Haus sein, in dem wir uns wohlfühlen und glücklich wären?

 

Man kennt sie alle, oder hat schon von ihnen gehört. Die Rede ist von den Pärchen, die gemeinsam ein Haus bauten und dann nie einzogen. Aus der Ferne noch belächelt, haben sie realistisch betrachtet gerade noch rechtzeitig die Reisleine gezogen.

Böse Zungen könnten jetzt behaupten, wenn man schon so negativ an die Sache heran geht, dann sollte man es gleich lassen. Damit haben sie sicher Recht. Aber der Bau oder Kauf eines Hauses ist eben keine Entscheidung, die man mal eben zwischen zwei Yogastunden trifft.

Ein goldener Käfig glänzt nur von innen so schön und wie schwer muss die Einsicht sein, dass man vielleicht zu viel wollte? (An dieser Stelle sei kurz erwähnt, dass ich Yoga sehr mag und es hier wahrscheinlich deswegen 2x genannt wird.)

Raumwunder schaffen

Aus dem oben genannten Grund beschäftige ich mich nun schon seit einer Weile mit dem Thema “Raum- und vor allem Stauraum sinnvoll nutzen”. Ich schreibe auf, was mich an unseren 110qm Wohnfläche stört, wo man Raum besser nutzen könnte und welchen Platz wir nicht brauchen.

Denn wisst ihr noch, am Anfang, als ich sagte, ich habe es als Kind als selbstverständlich gesehen? Trotz eben dieser Selbstverständlichkeit wollte ich, zum Ärger meiner Eltern, als Kind immer in einer Wohnung wohnen. Achtung Kinderlogik: Die Wege zwischen den Räumen und runter bis in den Garten, waren mir zu lang.

Getränke standen im Keller, den Einkauf musste man bis hoch in die Küche tragen und hatte ich mal wieder etwas vergessen, dann war der Weg, aus dem Garten bis ins Kinderzimmer, unendlich weit.

Was ich damit sagen möchte? Gute Frage, vielleicht war ich damals einfach ganz schön verwöhnt oder doch nur so ehrlich, wie Kinder eben sind?

In Zeiten der Tiny House-Bewegung steht (Lebens-)Qualität weit über Quantität, in diesem Fall eben über der Quadratmeter-Anzahl. Mein Gedankenkarussell diesbezüglich dreht sich bestimmt noch eine ganze Weile und ich bin gespannt wo ich am Ende rauskomme.

Das Buch Raumwunder – Große Ideen für kleine Wohnungen ist momentan ein Buch in dem ich sehr häufig blättere und auf jeder Seite eine andere, großartige Idee entdecke. (Das fällt dann wohl unter die Kategorie unbezahlte Werbung) Das fühlt sich ein bisschen an wie Pinterest, nur offline und analog.

Mich würde an dieser Stelle noch sehr interessieren mit wieviel Familienmitgliedern ihr auf wieviel Quadratmetern wohnt und ob euch der Platz ausreicht oder ihr vielleicht auch schon sagen könnt, dass es (aus welchen Gründen auch immer) eigentlich zu viel ist. 

 

Gemüse Pommes mit selbstgemachtem Ketchup-Dip

Ich bin garantiert kein Foodblogger, aber ab und zu muss ich euch einfach richtig leckere Rezepte zeigen, die super einfach umzusetzen sind und dann, zumindest hier, auch noch allen schmecken.

Gemüse Pommes enthalten das Wort Gemüse und trotzdem haben am Ende des Tages alle Familienmitglieder Nachschlag verlangt. Das Ereignis ist für mich also ähnlich spektakulär wie Weihnachten und der Geburtstag an einem Tag.

“Wollt ihr Pommes mit Ketchup?”

Auch wenn ich mit dieser Frage etwas geflunkert habe, stimmte ich so alle 3 Mitbewohner positiv auf das Mittagessen ein, denn die Antwort war natürlich: “JAAAAAA! POMMES MIT KETCHUP!”

Am Ende des Tages verlangten die Kinder sogar nach Nachschlag und das spricht definitiv für die Gemüse Pommes.

Das Rezept als PDF für euch

Die Zubereitung, schnell erklärt

Ihr schneidet das Gemüse einfach in pommesgroße Stücke und legt sie auf ein mit Backpapier belegtes Blech. (Bei der Menge braucht ihr womöglich 2 Bleche.) Ich habe die Pommes vorher noch mal mit Speisestärke bestreut, damit sie schön knusprig werden. Dafür gebe ich 1-2TL Speisestärke in einen Gefrierbeutel, dann die Pommes dazu und schüttle ihn hin und her. So verteilt sich die Stärke gleichmäßig auf den Pommes. Danach das Blech und die Pommes mit Öl bestreichen und ab in den Ofen. In der Zeit könnt ihr den Dip zubereiten und der geht wirklich super einfach.

Guten Appetit!

Weihnachtsdeko | schlicht und gemütlich

Traditionen sind schön und ich finde es gerade jetzt im Winter, besonders zu Weihnachten, großartig, wenn die Fenster hell erleuchtet sind. Je näher man dem Erzgebirge kommt, desto  gemütlicher und weihnachtlicher wird es.

 

Nicht zu überladen, nicht zu traditionell

 

Mit 18 Jahren bekam ich von meiner Oma einen Engel und einen Bergmann geschenkt, nur leider schaffen es diese Beiden schon seit ein paar Jahren nicht mehr aus ihrem Karton. Ich mag es zu Weihnachten gemütlich, aber nicht zu überladen, nicht zu traditionell. Dafür habe ich mich über die Jahre an Räucherkerzchen gewöhnt und sogar mein Mann und die Kinder mögen es.

Mein Lichthäuser-Dorf und die kleinen Bäume von Ferm Living reichen mir vollkommen aus und ich erfreue mich jedes Jahr aufs neue daran. Die passenden Baumkugeln liegen hier auch schon seit zwei Jahren bereit, für den Moment, wenn wir irgendwann einmal Platz für einen schönen Baum haben. Aktuell muss der nämlich immer noch draußen stehen.

 

Wie haltet ihr es mit der Weihnachtsdeko? Ganz traditionell oder habt ihr eure eigenen Traditionen?

*Der Beitrag enthält Affiliate-Links. Aber die tun keinem etwas. 😉

Geschenkideen für 2-Jährige

Ob Geburtstag oder Weihnachten, es ist fast jedes Mal ein kleiner Kampf, die Geschenke (wenn einem denn etwas sinnvolles einfällt) aufzuteilen. Die Räubertochter wird bald 2 Jahre alt und lebt mit dem Los der Zweitgeborenen – es ist bereits alles da. Natürlich gibt es da die ein oder andere Sache, die nur für sie gedacht ist, aber realistisch betrachtet, braucht man nichts mehr. Die Bücher vom großen Bruder gehen beispielsweise nahtlos in ihren Besitz über und beide sind ok damit. Ganz ähnlich ist es mit anderem Spielzeug.

Ich weiß, dass es vielen Eltern bei dem Thema “Geschenkeideen” ähnlich geht und aus diesem Grund habe ich euch eine Übersicht aus Vitas aktuellen Lieblingsspielzeugen und unseren Wünschen erstellt.

Vorsicht: Dieser Beitrag enthält Affiliat-Links. Die tun keinem weh, aber es muss an dieser Stelle erwähnt werden. Man hat mich für die Zusammenstellung nicht bezahl, es handelt sich um ganz frei ausgesuchte bzw. von uns gemochte Produkte.

Geschenkideen für 2- Jährige zu Weihnachten oder zum Geburtstag

Unsere Empfehlungen

Den Steckwürfel von Eichhorn hat Vince, wenn ich mich richtig erinnere, auch ungefähr zu seinem 2. Geburtstag bekommen und er ist hier gerade absolut angesagt. Ähnlich ist es mit dem Nachziehtier von Hape, in unserem Fall dieser Hund. Vita nimmt ihre Aufgabe als Hundemama sehr ernst und spaziert oder rennt jeden Tagen einige Runden mit ihm durch die Wohnung. Besonders beliebt ist die Strecke rund um unsere Couch.

Die praktische Trinkflasche von Klean Kanteen haben wir bereits in einer anderen Farbe und brauchen hier so langsam aber sicher eine Zweite, denn was der große Bruder hat, ist natürlich immer sehr interessant.

Mit dem Peppa Wutz Kuscheltier werden wir bei Vita wahrscheinlich mächtig punkten. Sie liebt die Sendung und fängt sofort an zu tanzen, wenn sie die Titelmusik hört. Life Hack: Klappt super, wenn sie morgens nicht aus dem Bett kommt. Ich starte die Peppa Wutz Playlist und schon sitzt oder steht sie im Bett.

Das Dreirad aus Holz von I AM TOY haben wir mittlerweile seit 4 Jahren und es fährt noch wie am ersten Tag. Momentan vielleicht etwas rasanter als bisher, aber Vita ist aktuell noch nicht für Geschwindigkeitsbegrenzungen zu begeistern.

Unsere Wünsche

Das Buch Pipi kack steht schon lange auf unserer Wunschliste und ist tatsächlich eins der wenigen Bücher, was momentan bei uns einziehen darf. Das Thema ist einfach immer noch sehr aktuell und anstatt mit Floskeln wie “Das sagt man aber nicht!” um mich zu werfen, gehen wir das Ganze jetzt mal so an. Ich weiß nicht, wie es den anderen Eltern da draußen geht, aber ich höre es oft schon gar nicht mehr. Mir fällt es erst dann wieder auf, wenn kinderlose Leute in der Nähe sind und Kind 1 seine Interpretation von Fäkalsprache auspackt. Memo an alle Eltern da draußen: In dieser Phase befinden sich alle Kinder irgendwann und da wir nicht mehr so sprechen, ist davon auszugehen, dass es sich im Laufe der Zeit verwächst. 

Ich möchte die Badespielzeuge von Vtech (“QUAK QUAK, ich bin eine eifrige Ente…”), meinen Nerven zuliebe, gegen etwas ruhigeres eintauschen. Das Angelspiel von JANOD scheint mir eine eine gute Lösung für beide Kinder zu sein. Obwohl ich mich der Illusion, von einem ruhigeren Baden, gar nicht hingeben möchte. Dann müsste ich diese beiden Wasserratten schon schlafend baden. Über weitere Ideen rund um Wasserspielzeug würde ich mich freuen. Wasserpistolen wurden von mir leider schon abgewählt. Kind 1 trifft damit ganz zielsicher Mamas Kontaktlinse.

Die Krone von Oeuf finde momentan nur ich schön, denn Vita hat noch keine Ahnung, dass die für sie auf dem Wunschzettel steht. Ich bin mir jedoch ziemlich sicher, dass sie ihr genau so gut gefallen wird. Mir fehlt leider die Zeit und das Wissen um selbst eine zu häkeln.

Das Wobbelbrett ist gerade in aller Munde und hat auch mein Interesse geweckt. Ich glaube, dass würde beiden Kindern sehr gut gefallen. Hat jemand schon Erfahrungen damit gemacht?

Vita trägt und schiebt momentan alles, was man eben so tragen und schieben kann. Dieses Koffer-Set eignet sich dazu noch wunderbar, um Dinge zu verstauen und dann von A nach B zu tragen

weitere Ideen

 

Ein Sitzsack (wir haben das Bodenkissen von IKEA) ist immer eine gute Idee im Kinderzimmer. Es lässt sich prima darauf rumtoben oder auch darauf einschlafen, falls die Nacht vor dem Kinderbett mal wieder länger dauert.

Ein Sparschwein ist ebenfalls eine Idee, denn die lieben Kleinen verstehen ganz schnell, dass die größeren Geschwister da irgendetwas reinstecken und sich dann darüber freuen. Schütteln kann man es außerdem auch ganz wunderbar und guckt mal, wie witzig es aussieht. Erinnert doch ein bisschen an Peppa.

Vielleicht sind ein paar Ideen für euch dabei. Lasst mich auch gern eure Geschenkideen wissen. Denn wenn ich das richtig mitbekommen habe, wiederholen sich Geburtstage und Weihnachten immer wieder.

A Little Living Room Makeover

Dieser Beitrag enthält *Affiliate Links

Wem will ich hier eigentlich etwas vormachen? Richtig, niemandem. Ich wohne gern gemütlich und genau aus diesem Grund räume von Zeit zu Zeit um, oder wie ich es nenne: ich optimiere. So geschehen vor 2 Wochen, als ich in einer Nacht und Nebelaktion unser Wohnzimmer einmal komplett über den Haufen geworfen habe. Es gab ein paar Dinge, die mich schon eine Weile störten und als mein Mann mir sein halbherziges Okay dafür gab (Ja, ich geh natürlich vorher auf Nummer sicher, damit auch wirklich alle einverstanden sind.), konnte es losgehen.

Zu dem Zeitpunkt konnte ja niemand ahnen, dass es sich zu einer Achterbahn der Gefühle entwicklen würde. Fast zu Beginn, fiel wie aus dem Nichts unser Plattenregal, mit 3/4 der Platten, in sich zusammen. Ich war den Tränen nah und gedanklich unterzeichnete ich schon die Scheidungspapiere. Ich meine, das Plattenregal, DAS PLATTENREGEL. Zum Glück hatte ich eine hochmotivierte Freundin an meiner Seite, die mir aufmunternd meinen Kaffee in die Hand drückte.

Ein paar Stunden später stand alles so, wie ich es haben wollte und das Schöne daran ist, ich musste dafür nichts neu dazu kaufen. Bisher jedenfalls nicht. Vielleicht gibt es da doch noch die ein oder anderen Dinge, die ich mir hier ganz gut vorstellen könnte.