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Eine ungefragte Bücher, Podcast und Serienempfehlung

Heute gibt es ungefragt und unbezahlte Empfehlungen (zählt wohl auch zu Werbung) in Sachen Bücher, Podcasts und Serien. Wenn ihr schon immer mal wissen wolltet, was ich lese, anhöre und worüber ich nachdenke und gut lachen kann – dann bitte langsam und ruhig weiter scrollen. Wie wir trotz Schönheitswahn zufrieden leben und irgendwo zwischen Erziehung und BEZIEHUNG gute Eltern sind Das Buch Beyond Beautiful ist im Mai diesen Jahres erschienen und stellt sich der Frage, wie wir in Zeiten von Social Media reflektiert und frei von Unsicherheiten mit uns und unserem eigenen Körper umgehen können und warum das Thema “Body Image” so wichtig und gleichzeitig so gefährlich für uns geworden ist. Gefährlich, weil wir uns jeden Tag durch eine perfekt eingerichtete und durchgestylte Welt scrollen und die Dinge, die wir sehen als gegeben wahrnehmen, anstatt zu hinterfragen, wieviel Aufwand und Zeit hinter manch einem makellosen Körper oder aufgeräumten Haus steckt. Das Buch stellt unangenehme Fragen, verlangt ehrliche Antworten und gibt Tipps, wie wir uns selbst wieder näher kommen und aufhören uns zu vergleichen. Egal, was du …

Nachhaltigkeit in der Küche: Ideen, Denkanstöße und Shops

Nachhaltigkeit im Alltag ist längst kein Trend mehr, sondern notwendig und richtig. Aber wo fängt man an und wie hält man durch? Man hört immer wieder, es ist einfacher neue Routinen zu etablieren, als alte Gewohnheiten zu ändern. Ich möchte euch ein paar Denkanstöße geben, wo man im Bereich Küche und beim Kauf von Lebensmitteln, auch in kleinen Schritten, etwas ändern kann. Ich wollte bewusster und nachhaltiger leben, für mich und ganz besonders für meine Kinder. Was bei mir vor etwa einem Jahr mit ersten, zarten Versuchen anfing, konnte ich in den letzten Monaten immer besser umsetzen und neue Routinen beibehalten.   Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an   Ein Beitrag geteilt von Isabell (@bellknopf) am Jul 15, 2019 um 1:25 PDT Ideen und Denkanstöße für mehr Nachhaltigkeit in der Küche – Küchenhilfsmittel, -geräte aussortieren, wenn sie doppelt vorhanden sind oder nicht genutzt werden (zu verschenken-Kiste, Ebay Kleinanzeigen, Flohmarkt) – Lebensmittel die vorrätig sind, aufbrauchen, bevor sie neu gekauft werden (es hilft, sich regelmäßig einen Überblick über die Schrankinhalte zu verschaffen) – Küchenhilfsmittel aus …

Hormonfreie Verhütung

Zeig mir dein Schlafzimmer und ich sag dir wie du… – wer du bist. Passender wäre wahrscheinlich das Satzende “…und ich sag dir, wie du am besten hormonfrei verhütest. “. Denn das ist tatsächlich eine Frage die uns Frauen, insbesondere Mütter, zunehmend beschäftigt. Der Weg zur hormonfreien Verhütung   Zum Thema hormonfreie Verhütung findet man mittlerweile unzählige Meinungen und Artikel. Die Zeit, in der jungen Mädchen die Pille gegen Pickel oder Akne verschrieben wurde, scheint zum Glück vorbei zu sein. Vielleicht bin ich auch einfach älter geworden, aber ich meine, dass die Generation heute weitaus informierter ist, als wir (oder ich) damals. Der Standardspruch meiner Mama war immer “Man weiß gar nicht, was man seinem Körper damit antut.” und irgendwie hatte und hat sie damit auch recht. Ich habe mit ungefähr 18 Jahren angefangen die Pille zu nehmen und gehörte damit wohl zu den Spätzünder. Das passt allerdings ganz gut ins Bild, denn ich war auch eine der Letzten, die vom Bustier zum BH gewechselt ist. Ich erinnere mich noch sehr gut daran, wie ich mich in …

Minimalismus im Alltag | was bleibt, wenn der Trend geht?

*enthält Werbelinks/ Minimalismus im Alltag geht mittlerweile weit über einen einfachen Trend hinaus. Für Viele gilt Minimalismus als Lebensstil und ich bewundere all diejenigen, denen diese Lebensweise auch im Alltag gelingt. In den letzten 1 1/2 Jahren habe ich gemerkt, dass Minimalismus nicht von heut auf morgen geht, dass es nicht mit dem Wegwerfen alter oder wenig genutzter Dinge getan ist. Minimalismus ist ein Prozess und erfordert Geduld, mit sich selbst. Minimalismus im Alltag – Realitätscheck Das Buch “The Magic Cleaning” von Marie Kondo entfesselte in mir eine regelrechte Motivationswelle. Innerhalb kürzester Zeit hatte ich mich durch alle Räume unserer Wohnung gearbeitet und sortierte fleißig, in Dinge die mich glücklich machten und eben die Anderen, die es nicht taten. Was mich nicht glücklich machte oder bereits Staub von mehreren Jahren angesammelt hatte, kam weg. Es war wie ein Befreiungsschlag, ich fühlte mich gut, ich hatte mein Leben im Griff. Um ganz sicher zu gehen, kaufte ich mir kurze Zeit später auch Marie Kondos zweites Buch “Wie Wohnung und Seele aufgeräumt bleiben”, denn ich wollte nichts …

Frage: Wohin mit unseren Brüsten?

“Brüste im Alltag” scheinen von jeher ein schwieriges Thema zu sein. Egal ob die Brüste einer stillenden Frau in der Öffentlichkeit, oder Brustwarzen die sich unter dem T-Shirt abzeichnen – es scheint als würde schon allein diese Tatsachen ausreichen, um ihnen einen Stempel aufzudrücken. Leider findet unser Alltag nicht in einem Hochglanz Magazin statt, denn da scheint dieser Anblick nicht im geringsten aufzufallen oder zu stören. Nein, da gehört es schon irgendwie zum guten Ton. Man kann heutzutage fast jeden beliebigen Onlineshop durchklicken, BHs findet man, außer unter der für sie vorgesehenen Kategorie, nur noch selten. Natürlich darf man auch hier die Realität nicht ganz unbeachtet vorbei winken, sondern muss sich eingestehen, dass die wenigsten Frauen den Körperbau der dort abgelichteten Modells besitzen. Obwohl der Trend, weg von Photoshop, hin zu Dehnungsstreifen und Co., geht, findet man online häufig doch sehr knabenhafte Figuren, an denen ein BH als ein vollkommen überflüssiges Stück Stoff wirken würde. Nun entspricht meine Figur, mal abgesehen von der Körpergröße, nicht der eines Modells und meine Brüste (auch wenn ich sie …

Emotionen zulassen, übe ich noch.

Bis vor vier Jahren hätte ich noch behauptet, man kann mir meine Emotionen nicht direkt aus dem Gesicht ablesen. Seitdem ich Mama bin, fällt mir das nicht mehr ganz so leicht, oder sagen wir so – ich habe gelernt, dass es ok ist, nein – es ist vollkommen normal, Emotionen zuzulassen bzw. zu zeigen. Ich gehörte tatsächlich noch nie zu der Sorte Frau, die Freundinnen, zu gegebenem Anlässen, überschwänglich umarmte oder die sofort den Trost-Arm auspackte, wenn beispielsweise “Beziehungs-Gefahr” in Verzug war. “Guck dich an, der Mann hat dich nicht verdient!” – war mehr so das, was man von mir erwarten konnte. Selbstverständlich nicht ohne das “Taschentücher, Wein und Zigaretten” Rundum-sorglos-Paket.  Auch wenn ich in den meisten Fällen Recht behielt, weiß ich heute, dass sensibel anders geht. Zugegeben, bin ich mir auch jetzt noch nicht sicher, wann und ob es angebracht ist, seinen Gegenüber zu umarmen. Wahrscheinlich liegt das daran, dass ich das selbst nicht so gern mag. Ok, anders. Ich mag es schon, kann aber damit, ähnlich wie mit Komplimenten, absolut nicht umgehen. Würde es …