Alle Artikel in: Mama-Ich

#coolmomsdontjudge | Mom-Shaming beginnt im Kopf

Anzeige – Ich war nie in einer dieser „Stroller-Gangs“, denn als ich mit meinem Sohn schwanger war, gab es außer einer Freundin, die immer noch viel zu weit weg wohnt, keine andere Frau in meinem Umfeld, die schwanger war. In unserem Freundes- und Bekanntenkreis war der erste Geburtenschwall bereits durch und der nächste zeichnete sich erst zum Ende meiner Elternzeit ab. Rückblickend war das wahrscheinlich gar kein so schlechter Umstand, denn es gab einfach keine andere Neumama mit der ich mich vergleichen konnte bzw. mit der man mich hätte vergleichen können. Es gab lediglich meine Freundin, mich, unsere Babys und unseren Whatsapp-Verlauf, der ein sehr gutes Beispiel dafür ist, wie das #coolmomsdontjudge -Prinzip funktioniert.    Mom-Shaming a.k.a. Krieg der Klon-Mütter   „Wir wollen aufsteh’n, aufeinander zugeh’n, voneinander lernen, miteinander umzugeh’n.“ – weiß schon jedes Schulkind.   Die beiden Gründerinnen von Löwenzahn Oranics, Liz Sauer Williamson und Carmen Lazos Wilmking, machen mit ihrer Kampagne #coolmomsdontjudge auf ein Problem aufmerksam, dass fast jede Mutter betrifft – Mom Shaming. Das Ergebnis ihrer Studie, die sie beim Sozialforschungsinstitut forsa …

Emotionen zulassen, übe ich noch.

Bis vor vier Jahren hätte ich noch behauptet, man kann mir meine Emotionen nicht direkt aus dem Gesicht ablesen. Seitdem ich Mama bin, fällt mir das nicht mehr ganz so leicht, oder sagen wir so – ich habe gelernt, dass es ok ist, nein – es ist vollkommen normal, Emotionen zuzulassen bzw. zu zeigen. Ich gehörte tatsächlich noch nie zu der Sorte Frau, die Freundinnen, zu gegebenem Anlässen, überschwänglich umarmte oder die sofort den Trost-Arm auspackte, wenn beispielsweise „Beziehungs-Gefahr“ in Verzug war. „Guck dich an, der Mann hat dich nicht verdient!“ – war mehr so das, was man von mir erwarten konnte. Selbstverständlich nicht ohne das „Taschentücher, Wein und Zigaretten“ Rundum-sorglos-Paket.  Auch wenn ich in den meisten Fällen Recht behielt, weiß ich heute, dass sensibel anders geht. Zugegeben, bin ich mir auch jetzt noch nicht sicher, wann und ob es angebracht ist, seinen Gegenüber zu umarmen. Wahrscheinlich liegt das daran, dass ich das selbst nicht so gern mag. Ok, anders. Ich mag es schon, kann aber damit, ähnlich wie mit Komplimenten, absolut nicht umgehen. Würde es …

Wickel mich, wenn du kannst.

Anzeige Könnt ihr euch noch daran erinnern, wie sich dieser anfängliche Zauber am Wickeltisch anfühlt? Das Baby liegt ruhig und zufrieden da, strampelt vergnügt und man würde am liebsten in diese kleinen Speckfüße reinbeißen. Soweit die rosarote Vergangenheit. Vita ist mit ihren 14 Monaten mittlerweile sehr weit weg von ruhig und zufrieden da liegen, es sei denn sie schläft. Ihre kleinen Speckfüße sind auch immer noch zum Anbeißen allerdings fürchte ich mittlerweile um meine Zähne, wenn ich ihnen zu nahe komme. Was macht also ein Kind in diesem Alter wenn Mama sagt, sie möchte es wickeln? Richtig, es krabbelt oder läuft weg. Es war doch die längste Zeit einfach, warum nicht jetzt einfach etwas Abwechslung und Aktion in die Sache bringen. Wickel mich, wenn du kannst!   Bei Vince war das rückblickend wesentlich einfacher, er lag mit 14 Monaten tatsächlich noch relativ ruhig auf seiner Wickelunterlage, obwohl er die Möglichkeit, wegzulaufen, gehabt hätte. Seine Schwester ist wesentlich wilder, weswegen der Wickeltisch nicht mit ins gemeinsame Kinderzimmer gezogen ist. Seitdem benötigen wir nur noch Feuchttücher oder …

Unser Einschlaf Ritual im gemeinsamen Kinderzimmer

Anzeige/ Seit Anfang April schlafen beide Kinder jetzt in ihrem gemeinsamen Kinderzimmer und es läuft tatsächlich überraschend gut. Besonders morgens hat sich die Stimmung beim Minimann seitdem deutlich gebessert. Wenn er zuerst wach ist, setzt er sich kurz in sein Bett, schaut nach seiner Schwester und wird erst dann so langsam munter. Meist ist es allerdings Vita, die zu erst wach ist und die ihren Bruder lautstark, durch Lachen oder Gebrabbel weckt. Das sollten wir uns als Eltern mal trauen, seine Laune wäre nicht ansatzweise so ausgelassen und fröhlich. unterschiedliche Einschlafenzeiten Zwischen 18:30 und 19:00 Uhr verschwinde ich mit Vita im Bad, um sie für die Nacht fertig zu machen. Da die Beiden beim Abendessen oft noch mal richtig aufdrehen, versuche ich im Bad alles etwas ruhiger und leiser zu gestallten. Nach dem Waschen creme ich sie oft noch ein und massiere ihre Beine, denn das hilft ihr, um runterzukommen und sie kann sich dabei gut entspannen. Nach dem Zähneputzen, bekommt jeder von uns noch einen Pustekuss und dann geht es für Vita ab ins …

Mama-Ich | Qualität und Sicherheit im „Windelbusiness“

*Anzeige Seit etwas mehr als vier Jahren bin ich nun schon im „Windelbusiness“ tätig und habe auf meiner Position im Vertrieb schon so einige Windeln ans Baby gebracht. Mein Job ist unglaublich vielseitig und es gibt auch nach all den Jahren heute noch jeden Tag etwas Neues zu entdecken. Es wird nie langweilig, es sei denn mein Kooperationspartner a.k.a. meine Tochter schläft, während ich ihre Windel wechsle. Leider passiert das in dem zarten Alter von einem Jahr sehr selten bis gar nicht mehr. Ich kümmere mich außerdem um den Einkauf, erfasse den Wareneingang, achte auf eine korrekte Lagerung, überprüfe aktuelle Bestände und gewährleiste eine ordnungsgemäße Entsorgung, im Falle meine Tochter wird ihrer Windel überdrüssig. Wenn ich zu einem Einsatz gerufen werde, zählt häufig jede Minute. Die Einsatzleitung (Ich) muss sich dabei auf ständig wechselnde Situationen einstellen. Die Lichtverhältnisse sind nicht immer optimal und in besonders schwerwiegenden Fällen entscheiden bereits die ersten Sekunden über Erfolg, Verlauf und den weiteren Gemütszustand meines Kindes. In solchen Situationen muss ich mich auf eine Windel verlassen können. Die zu wechselnde …

Nach den Milchbärten kommt die große (Brei-)Schlacht

Seit 1527 Tagen trage, schiebe, tröste, streichle, stille, füttere, gehe und renne ich als Mama durch meinen Alltag. 416 Tage davon spiele ich hier sogar im Doppel als Zweifach-Mama. Die Anzahl meiner Arme und Hände hat sich im Zuge der Unternehmensvergrößerung leider nicht verdoppelt. Glücklicherweise habe ich einen erfahrenen Geschäftspartner an meiner Seite, der wie ich seit 4 Jahren in diesem Business tätig ist und so läuft unser kleines Familienunternehmen doch ganz gut. Die ersten 1000 Tage Der Grundstein für die spätere Entwicklung unserer Kinder wird bereits während der Schwangerschaft gelegt Die ersten 1.000 Tage im Leben eines Kindes – gerechnet von Beginn der Schwangerschaft bis ins Kleinkindalter – gelten als wichtigste Phase in der die Ernährung. Neben anderen Umweltfaktoren haben sie einen großen Einfluss auf die Entwicklung und die spätere Gesundheit des Kindes – teilweise sogar bis ins Erwachsenenalter hinein. Deshalb hat Milupa Nutricia die Plattform www.1000tage.de gegründet. Dort haben Eltern die Möglichkeit sich über Erfahrungen auszutauschen, eigene Tipps oder Rezepte hochzuladen oder sich neue Anregungen in Form von fertigen Wochenplänen zu holen. Unser Weg vorbei …

Mein Cornflakes-Déja-vu.

Anzeige/ „Mama mein Essen ist langweilig. Ich mag das nicht. Das ist blöd!“ Ich sehe, einige von euch nicken bereits jetzt wohlwollend und wissen wahrscheinlich genau wovon ich rede. Unsere kleinen Lieblingskinder im diskutier-fähigen Alter überraschen uns immer wieder mit den aberwitzigsten Begründungen warum ihnen gerade etwas nicht gefällt. Da ich ein recht harmoniebedürftiger Mensch bin mag ich es nicht, wenn am Wochenende schon vor dem Frühstück gemotzt wird weil das Essen blöd ist. Aus diesem Grund ziehe ich gern direkt den Joker, gehe dabei nicht über LOS, ziehe keine 4000€ ein aber habe dafür ein glückliches Kind am Frühstückstisch sitzen. Wie ich das mache? Ganz einfach, ich brauche lediglich vier Zauberwörter. Joghurt (ohhh!), Himbeeren (mmh!) und Cini Minis (jaaaaa!). Nur Sekunden nachdem ich diese Worte ausgesprochen habe, sieht und hört man einen kleinen Lockenkopf freudestrahlend zum Kühlschrank rennen. Wenn ich dann noch die genaue Reihenfolge der Zutaten, die in seine kleine Schüssel kommen, einhalte, kann fast nichts mehr schiefgehen. Cini Minis, die einzig Wahren Vor dem Cornflakes Regal zu stehen und sich eine Packung …

Selbstversuch | Stressfrei durch die Schnullerzeit

Anzeige/ Ich hatte ganz vergessen, wie schwierig ist es ein Baby zu fotografieren, dass beim Krabbeln mittlerweile den Turbo einlegt und plötzlich erste Schritte entlang der Couch macht. Erst als ich von bibi ein Nuggi-Set zum testen zugeschickt bekam und das für euch auf Bildern festhalten wollte, wusste ich es wieder. Es scheint schier unmöglich zu sein, ein Bild von ihr zu machen, auf dem sie a) nicht direkt von vorn zu sehen ist, da sie, wenn sie die Kamera sieht direkt den Turbo einlegt und in meine Richtung krabbelt. Oder Möglichkeit b) ein Bild was nicht verwackelt ist, denn dieses Kind sitzt natürlich nicht auf Ansage still weil Mama ein paar niedliche Bilder machen möchte. Aber ihr seht, ich habe mein Besten versucht. Unsere „Schnuller“ – Geschichte Was ich euch hier erzähle ist, wie bei allen Themen die das Mama- bzw. Eltern-sein betreffen, nur unser Weg und damit einer von vielen. Welcher für euch der Richtige und eure Kinder ist, entscheidet ihr ganz allein. Als ich 2014 zum ersten Mal meine Kliniktasche packte, legte …

Between Mondays #12 | Der erste Geburtstag von vielen

Wenn man zwei Kinder zu Hause hat und davon mindestens eins krank ist, kann es schon mal vorkommen, dass auf einen Between Mondays Beitrag gleich noch ein nächster folgt. Gestern war Knopfis erster Geburtstag und mir wurde wieder einmal bewusst, wie schnell die Zeit neben uns her rennt. Der Alltag hat uns oft fest im Griff und die kleinen Meilensteine bleiben unbemerkt auf der Strecke. Ich versuche schon seit einer ganzen Weile alles bewusster zu erleben und mir immer wieder vor Augen zu halten, wie dankbar man für alles sein sollte. Wem das hier zu sentimental wird, der möge einfach schnell weiter nach unten scrollen. 😉 Seit gestern ist Knopfi nun stolze Besitzerin einer Puppe von moyoh. Ihr habt uns bei der Namenssuche sehr geholfen und vorerst haben wir uns für Pim entschieden. Mal schauen, ob es dabei bleibt oder ob Knopfi ihr irgendwann noch einen anderen Namen gibt. Unsere neue Mitbewohnerin ist wirklich ganz bezaubernd. So richtig offiziell zieht sie erst am Sonntag bei uns ein und bis dahin suche ich noch nach einem …

Geschenkideen für den 1. Geburtstag

Als Einstieg für diesen Beitrag habe ich eben nochmal den Geburtsbericht der Knopfmadame gelesen und direkt ein paar Tränen verdrückt. Es ist, als wäre es gestern gewesen. Die Erinnerungen und besonders meine Ungeduld in den letzten Tagen fühlen sich noch so frisch an. In einer Wochen wird dieses kleine Bündel also schon 1 Jahr alt. Realitätscheck vs. Wunschliste Pünktlich einen Monat vor dem jeweiligen Geburtstag kommen in der Regel die ersten Fragen nach Geschenkideen für die liebe Verwandtschaft. Beim Minimann war ich damals fast schon euphorisch als es an die Geschenke-Verteilung ging. Es war immerhin der erste Geburtstag meines ersten Kindes, da darf man als Mama schon mal kurzatmig werden. 4 Jahre später bin ich der festen Überzeugung, dass wir genug Spielzeug und Beschäftigungsmöglichkeiten für beide Kinder haben. Knopfi findet prinzipiell alles interessant, was ihrem Bruder gehört und komischerweise ist es umgedreht genauso. Schenkt man also einem Kind etwas, sind beide vertan. Das beschenkte Kind überlässt die Sachen dem jeweils Anderen und spielt, in dem dadurch gewonnenen Zeitfenster, mit den bereits vorhandenen Spielsachen, an die …