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Social Media | Instagram bewusst konsumieren

Instagram bewusst konsumieren, geht das eigentlich?

Seitdem es die Funktion der Bildschirmzeit gibt, die einem ungefiltert und ungeschönt aufzeigt, wie und vor allem wo man seine Zeit am Handy verbringt, habe ich eine kleine Challenge mit mir selbst am laufen. Ich möchte die Bildschirmzeit vom Tag zuvor möglichst unterbieten.

Wenn man es ganz genau nimmt, ist das schon verrückt, dass man daraus erst eine Challenge machen muss. Gerade für die App Instagram, auf der ich, neben Whatsapp, die meiste Zeit verbringe, habe ich eine gute Strategie für mich gefunden, um dort die Zeit so gering wie möglich zu halten.

Schritt 1: Push-Benachrichtigung ausstellen

Diese doch so simple Änderung in meinen Einstellungen hat mir die letzten Monate schon eine ganze Menge Zeit geschenkt, die ich sonst sicher am Handy verbracht hätte. Es ist einfach zu verlockend, wenn man immer wieder sieht, wie das Display neben einem kurz aufleuchtet. Dabei sind diese Benachrichtigungen nichts, was nicht auch warten kann.

Schritt 2: Accounts entfolgen, die mich nicht glücklich zurücklassen.

Was sich erstmal ein bisschen nach Marie Kondo anhört, macht aber tatsächlich Sinn.

Aktuell folge ich 752 Leuten/Brands o.a. und davon wird mir, dank dem Algorithmus, die Hälfte wahrscheinlich nicht einmal angezeigt. Selbst wenn ich nicht alle Accounts sehe, interessiert mich denn überhaupt was 752 Leute machen? Nein!

Der schnelle Konsum lässt uns das Wesentliche aus den Augen verlieren

Es bedarf nur zwei gesunder Daumen und kann man bei Instagram „mitspielen“. Ich habe mir mittlerweile angewöhnt, Accounts zu entfolgen, wenn ich sie mehr als 2x „überscrolle“ und sie bei mir keine Handlung ausgelöst haben.

Unter den meisten meiner Bilder findet man einen Text (manchmal auch nur einen Satz) über den ich mir vorher Gedanken gemacht habe und genau das möchte ich auch bei meinen Followern erreichen. Ich wünsche mir, dass sie kurz innehalten und vielleicht sogar über das Gelesene nachdenken. Genau das sind auch die Accounts, denen ich in Zukunft gern folgen möchte. Accounts die mich, neben ästhetischen Bildern, auch mit ihren Worten inspirieren, die mich weiterbringen oder zum Nachdenken anregen.

Meine Timeline selbst bestimmen

Damit ich nicht immer den gleichen „Einheitsbrei“ sehe, folge ich seit einer Weile bestimmten Hashtags, denn die zeigt es mir unabhängig davon an, ob ich einem Account folge oder nicht. So entdeckte ich immer wieder neue Accounts, die ich bisher nicht kannte.

Bei einzelnen Accounts, unteranderem bei Freunden, bekomme ich bei neuen Bildern eine Push-Benachrichtigung, damit die Bilder nicht in der Menge untergehen.

Interessen ändern sich, Interessen ändern dich

Klingt hochtrabender als es ist. Ich bin Mama von zwei ganz wunderbaren Kindern, deren niedlichen Platzbäckchen ich euch täglich zeigen könnte, tue ich aber nicht (mehr so oft). Ähnlich geht es mir da mit Kinderbildern bei anderen Mamas. Natürlich sind die zuckersüß und putzig, aber ich bin nicht der Typ Mutter, die direkt und ungefragt mit Tipps um sich wirft bzw. kommentiert, wenn ich etwas wie „die Nächte sind schlecht“ oder „das Baby hat Bauchschmerzen“ lese. Genau aus diesem Grund entfolge ich, trotz jeder Menge Zucker, auch solchen Accounts. Natürlich nicht allen, denn ein kleines bisschen Babyspeck am Tag darf es schon sein. #dontgrowuptoofast

Ich scherze gern über meine Followerzahl und die meisten von euch verstehen die Ironie dahinter auch, dennoch bekomme ich ab und an den Rat, ich solle das nicht zu verbissen sehen. Keine Sorge, dass tue ich nicht. (Die 10k sollten wir aber bis zu meinem Geburtstag 13.6. trotzdem schaffen.) #justsaying

Ich freue mich wahnsinnig über den Austausch mit euch und das mit einigen sogar schon über Jahre hinweg. Vielen Dank an dieser Stelle.

Doch ich möchte in Zukunft online, wie auch offline, bewusster konsumieren und ich denke, dass es da vielen von euch ähnlich geht. Oder was meint ihr?

Sie lasen meinen Gedankenbrei zum Thema „Instagram bewusst konsumieren – geht das überhaupt?“

Mich würde interessieren wie vielen Leuten ihr auf Instagram folgt und ob ihr regelmäßig aussortiert.

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