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Minimalismus im Bad | Weniger und doch so viel mehr

 

Minimalismus ist noch immer ein großes und vor allem aktuelles Thema. Für die Einen ist es nur ein Trend, der sich jedoch in vielerlei Hinsicht lohnen kann, ihn auszuprobieren, für die Anderen ist es bereits einer Lebensphilosophie, die viel mehr kann, als nur “clean und aufgeräumt”. Was bleibt, wenn der Trend geht, habe ich euch bereits vor ein paar Wochen gezeigt. Heute soll es um Minimalismus im Bad gehen.

In Ruhe in den Tag starten

Es soll hier nicht darum gehen, das Badezimmer auf Pinterest-Tauglichkeit zu pimpen sondern darum einen Raum zu schaffen, in dem man kurz abschalten oder sich in Ruhe auf den Tag vorbereiten kann. Auch wenn diese “Ruhe”, gerade für uns Mamas, oft nicht länger als 5 Minuten anhält.

Aus diesem Grund stehe ich morgens 20 Minuten eher auf, da ich gern vor den Kindern fertig bin und so zumindest meine gute Laune sichergestellt ist. Da mein Mann (der beste stille Leser meines Blogs, den ich mir wünschen kann) mir zu unserem Hochzeitstag den Bluetooth Lautsprecher aus meinem Wunschkarussell geschenkt hat, startet bei mir fast jeder Morgen mit einer Podcast-Folge oder meiner Spotify Gute Laune Playlist.

Badschrank-Tetris, alles hat seinen Platz

 

Wenn mir meine Mama etwas mitgegeben hat, dann ist es definitiv der Sinn für Ordnung, der sich sogar bis in den Badschrank auswirkt. Da ich vor einer Weile meine komplette  “Kosmetiksammlung” aussortiert und mir auch schon länger nichts mehr nachgekauft habe, ist dieser Bereich mittlerweile recht übersichtlich und ständiges Suchen gehört der Vergangenheit an. An jedem Monatsanfang greife ich mir 2-3 angerissene Produkte raus, die ich in den folgenden Wochen aufbrauchen möchte. So behalte ich den Überblick und erspare mir einen unnötigen Neukauf. Hört sich das jetzt nur für mich sehr erwachsen an?

übersichtliche Aufbewahrung

 

Ich habe noch nie richtig verstanden, warum man seine Shampoos und Duschgels auf dem Wannenrand oder einer anderen Ablagefläche drapiert und warum man überhaupt eine so große Auswahlmöglichkeit braucht. Glaubt man meine Mann, ist es sehr umständlich das Duschgel oder Shampoo erst aus dem Schrank holen zu müssen – aber ob man ihm in der Hinsicht trauen sollte, ist eine ganz andere Frage. 😉

So erspare ich mir jedenfalls zukünftig den Anblick meines Sohnes, der versucht mit meinem Haarshampoo ein Schaumbad zu zaubern und dafür die halbe Flasche in die Wanne kippt, weil  irgendwie kein Schaum entstehen will. 

Die Kosmetikprodukte, die ich nicht täglich verwende, haben ihren Platz in meinen Acrylboxen mit Schubladen. Dort sehe ich sie immer, vergesse sie nicht und es ist nebenbei auch noch schön anzusehen. Nur weil es mein Bad nicht zu Pinterest schafft, kann ich doch mit den gegebenen Umständen arbeiten und es mir hübsch machen. Genauso gilt es auch für alle anderen Dinge. Es sei natürlich gesagt, dass man nicht jedem Trend folgen und jedes Designer-Teil sein eigenen nennen muss. Die Hauptsache ist, man ist glücklich und dieses Gefühl entsteht in den seltensten Fällen durch Produkte oder Gegenstände.

Für die Zukunft – Was ich noch verändern möchte

Feste Seife ist ja gerade wieder absolut im kommen, aber irgendwie kann ich mich damit noch nicht richtig anfreunden. Wenn ich daran denke, dann fallen mir zuerst unschöne Seifenränder auf dem Waschbecken oder der Seifenschale ein.

Ich möchte meinen Wattepad-Verbrauch reduzieren, aber habe ich noch keine gute bzw. für mich funktionierende Alternative gefunden. Über eure Erfahrungen oder Tipps würde ich mich an dieser Stelle sehr freuen.

Gesichtsbürste aus Holz und Ziegenhaar | Bluetooth Lautsprecherbox Kreafunk | Porentief – natürlicher Badreiniger | Acrylbox mit 3 Schubladen |

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