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Unser Alltag | same same but different

Nicht doch!? Kommt jetzt etwas noch so eine Challenge? Haben wir davon nicht schon genug? Um die Antwort gleich vorweg nehmen: kann gut sein und ja, es kommt noch so eine Challenge ­čśë

Instagram war auch in diesem Jahr immer mal wieder ein hei├č diskutiertes Thema. Die Einen m├Âgen es nicht (mehr), die Anderen wollen oder k├Ânnen gar nicht mehr ohne. Dann gibt es noch die, denen der Hype und gezeigte Perfektionismus egal ist, aber die schon davon geh├Ârt haben. Manche leben jeden Tag damit und manche k├Ânnen sogar davon leben. Wir alle kennen diese App und haben sie irgendwie auch zu dem gemacht, was sie ist.

“Weil erstens Ansichten sich ├Ąndern und zweitens ich das darf…”

…um es mit den Worten von Freundeskreis zu sagen.

Ich mag diese App und habe meine gesammelten Bilder mittlerweile in zwei B├╝chern hier im Regal stehen. Instagram ist f├╝r mich nicht nur ein Fotoalbum, durch das man scrollen und sich zur├╝ckerinnern kann. Es ist ein Ort an dem man sich inspirieren lassen und an dem man sich austauschen kann. Die Themen sind fein s├Ąuberlich nach Hashtags sortiert, aber ich muss auch das Prinzip nicht erkl├Ąren. Doch man bekommt zunehmend das Gef├╝hl, dass einige Leute lieber nur noch lauthals motzen wollen, anstatt einfach etwas zu ├Ąndern. Klar, sich dar├╝ber aufzuregen ist ganz bestimmt der einfachere Weg, also go for it. Wenn ihr fertig seit, geht es euch sicher besser.

Wer mir schon l├Ąnger folgt, wei├č, dass ich ich mich immer ├Âfter und sehr gern ├╝ber diese 10k und die damit (vermutete) Swipe Up-Funktion lustig mache. Ich gebe es offen zu, so lustig finde ich das gar nicht, denn ich m├Âchte das auch k├Ânnen. Bis es soweit ist, m├╝sst ihr weiterhin ins leere wischen. Das ist der eine Punkt, wo ich tats├Ąchlich etwas neidisch bin. Allerdings ist das kein Neid der mir den Tag vermiest oder mich nicht schlafen l├Ąsst. Also keine Sorge.

Diese App sollte generell niemandem den Tag vermiesen d├╝rfen. Nicht durch eine schlechte Interaktion, b├Âse Kommentare, wenig Follower oder wenig Likes. Stellt euch vor wir w├╝rden das in unseren Alltag ├╝bertragen. Die Interaktion zwischen meinen Kindern und mir oder beispielsweise zwischen eurem Chef und euch ist ganz bestimmt auch nicht immer so, wie┬á man es sich w├╝nscht. F├╝r die Wahl der Kleidung bekomme ich von meinem Sohn momentan ebenfalls wenig Zuspruch und “Mama ich┬áhab dich nicht mehr lieb!” trifft mich mehr als jeder “Hater-Kommentar” (den ich bisher und gl├╝cklicherweise noch nicht hatte).

Show me your everyday life

 

Irgendwo zwischen eben diesen Gedanken kam mir die Idee, dass wir den Alltag den wir nun mal alle haben und der bei allen sicher ├Âfter als uns lieb ungefiltert und unaufger├Ąumt ist, ein St├╝ck zu Instagram holen. Wer meine Bilder kennt, wird sich denken k├Ânnen, dass ich ab Januar nicht pl├Âtzlich damit beginne, euch wahllos Bilder, von unserem M├╝ll oder dreckigem Geschirr, zu zeigen. Ich habe mir deswegen 31 Hashtags ausgesucht, zu denen sicher jedem etwas einf├Ąllt und zu dem man bestimmt etwas zeigen oder erz├Ąhlen kann. Unser Leben besteht nun mal aus unserem Alltag und der besteht nicht nur aus perfekten Bildern, sondern aus Geschichten, jeden einzelnen Tag und genau die m├Âchte ich lesen, also bei euch.

Geschichten aus dem Alltag, von stinknormal und langweilig bis hin zu herzzerrei├čend und bewegend, denn so ist unser Alltag nun mal. Es soll kein “Real Life” vs. “Instagram Life” werden, denn so etwas gibt es genug. Ich m├Âchte einfach zeigen, dass man etwas weiter als bis zum perfekt arrangierten Bild denken muss und die Sache ganzheitlicher betrachten sollte. ­čśë

#myeverydaylifechallenge

Unter dem Hashtag #myeverydaylifechallenge k├Ânnt ihr also ab dem 1. Januar gern eure Bilder teilen. Ich freu mich ├╝ber jedes einzelne Bild.

 

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