Alle Artikel mit dem Schlagwort: Minimalismus

Minimalismus im Bad | Weniger und doch so viel mehr

  Minimalismus ist noch immer ein großes und vor allem aktuelles Thema. Für die Einen ist es nur ein Trend, der sich jedoch in vielerlei Hinsicht lohnen kann, ihn auszuprobieren, für die Anderen ist es bereits einer Lebensphilosophie, die viel mehr kann, als nur “clean und aufgeräumt”. Was bleibt, wenn der Trend geht, habe ich euch bereits vor ein paar Wochen gezeigt. Heute soll es um Minimalismus im Bad gehen. In Ruhe in den Tag starten Es soll hier nicht darum gehen, das Badezimmer auf Pinterest-Tauglichkeit zu pimpen sondern darum einen Raum zu schaffen, in dem man kurz abschalten oder sich in Ruhe auf den Tag vorbereiten kann. Auch wenn diese “Ruhe”, gerade für uns Mamas, oft nicht länger als 5 Minuten anhält. Aus diesem Grund stehe ich morgens 20 Minuten eher auf, da ich gern vor den Kindern fertig bin und so zumindest meine gute Laune sichergestellt ist. Da mein Mann (der beste stille Leser meines Blogs, den ich mir wünschen kann) mir zu unserem Hochzeitstag den Bluetooth Lautsprecher aus meinem Wunschkarussell geschenkt hat, startet …

Minimalismus im Alltag | was bleibt, wenn der Trend geht?

*enthält Werbelinks/ Minimalismus im Alltag geht mittlerweile weit über einen einfachen Trend hinaus. Für Viele gilt Minimalismus als Lebensstil und ich bewundere all diejenigen, denen diese Lebensweise auch im Alltag gelingt. In den letzten 1 1/2 Jahren habe ich gemerkt, dass Minimalismus nicht von heut auf morgen geht, dass es nicht mit dem Wegwerfen alter oder wenig genutzter Dinge getan ist. Minimalismus ist ein Prozess und erfordert Geduld, mit sich selbst. Minimalismus im Alltag – Realitätscheck Das Buch “The Magic Cleaning” von Marie Kondo entfesselte in mir eine regelrechte Motivationswelle. Innerhalb kürzester Zeit hatte ich mich durch alle Räume unserer Wohnung gearbeitet und sortierte fleißig, in Dinge die mich glücklich machten und eben die Anderen, die es nicht taten. Was mich nicht glücklich machte oder bereits Staub von mehreren Jahren angesammelt hatte, kam weg. Es war wie ein Befreiungsschlag, ich fühlte mich gut, ich hatte mein Leben im Griff. Um ganz sicher zu gehen, kaufte ich mir kurze Zeit später auch Marie Kondos zweites Buch “Wie Wohnung und Seele aufgeräumt bleiben”, denn ich wollte nichts …

Minimalismus | Ein erster Versuch für etwas mehr Nachhaltigkeit

“Weniger ist oft mehr, merk dir das.” – Ja, Mama! Meine Mama hat sich in dieser Hinsicht gern und oft wiederholt. Damit wollte sie wahrscheinlich erreichen, dass ich irgendwann zu höre und auch verstehe was sie meint. Es hat etwas gedauert, aber 15 Jahre später bin ich auf einem ganz guten Weg. Minimalismus – und was kommt dann? Schon seit eine Weile setze ich mich jetzt mit dem Thema “Minimalismus, einfach leben” auseinander und versuche es jeden Tag ein Stück mehr in unseren Alltag zu integrieren. Vor über einem Jahr habe ich, aus diesem Grund, nach und nach all unsere Plastikdosen und -behälter, durch das Upcycling von Glasflaschen ersetzt. Nachhaltige Produkte im Haushalt Umweltfreundliches Kindergeschirr aus Bambusfasern hatte ich dem Minimann bereits gekauft, da war ich noch weit von Minimalismus und Co. entfernt. Es war bunt und praktisch, mehr musste ich damals nicht wissen. Heute weiß ich, dass es ein echter Glücksgriff war, denn das Geschirr von EKOBO ist frei von BPA und anderen Weichmachern. Verschlussklammern aus Edelstahl, wie beispielsweise die Clip Clip Serie von HAY, sehen nicht nur hübscher aus, sondern …

Minimalismus (einfach) leben, aber wie?

Heutzutage wird Minimalismus gern mit einem Hashtag versehen und steht so unteranderem auch für aufgeräumte, oft auch hell und weiß eingerichtete Wohnungen und Häuser. Ich selbst habe diesen Hashtag verwendet und doch stand er für nichts anderes als eine kleine aufgeräumte Ecke unserer Wohnung. Es ist leicht etwas für den Moment hübsch aussehen zu lassen. Nur reichen diese Momente allein nicht aus um wirklich Ordnung zu haben. “Ich habe nichts zum Anziehen!” Irgendwann hat mein Mann bei diesem Satz aufgehört zu lachen und nur noch mit den Augen gerollt. Verständlich, denn er hörte diesen Satz immer dann, wenn ich vor meinem vollen(!) Kleiderschrank stand. Vermeintlich clever und nichts ahnen wie Recht ich damit hatte, änderte ich meinen Satz irgendwann in: “Ich fühl mich in den Sachen einfach nicht wohl.” Spätestens hier hätte ich stutzig werden müssen. Es hat noch eine ganze Weile gedauert, bis ich endlich verstand, dass ich mich von den Sachen, in denen oder mit denen ich mich nicht wohl fühle, trennen muss.  Momentan bin ich gerade auf den letzten Seiten des Buches “Einfach leben” von Lina Jachmann – Der Guide …