Mode
Kommentare 1

Den Trend kennen vs. wissen, was einem steht.

Vor 16 Jahren habe ich meinen ersten Blog gestartet, damals noch unter Ausschluss der Öffentlichkeit bzw. hinter dem Schutz der Anonymität. Aussagekräftige Fotos spielten zu diesem Zeitpunkt noch keine so übergeordnete Rolle, wie sie es heute tun. Man erreichte die Leute in erster Linie mit seinen Texten, nicht mit einem hübschen Gesicht. Man wollte etwas sagen, sich mitteilen, nicht jemand sein, der man nicht mal ansatzweise ist.

Die größten Klischees sind nicht ohne Grund so groß geworden. Zeiten ändern sich, Klischees bleiben. Das Gute daran – Zeiten wiederholen sich und mit ihnen auch die Trends. Doch anstatt von einem Trend zum nächsten Trend zu springen, sollte man etwas langsamer gehen und sich Dinge suchen, die zu einem passen. Ich habe mich beispielsweise schon als Kind mit Händen und Füßen dagegen verwehrt einen Brustbeutel oder eine Bauchtasche zu tragen. Zwanzig Jahre später werden genau diese über die Laufstege der Welt getragen und plötzlich sind sie überall. Der Monk in mir schüttelt darüber nur den Kopf, ich hingegen finde die “neuen” Bauchtaschen gar nicht mal so übel.  Aber so wird es, wenn überhaupt, sicher noch einige Trends überdauern, oder ich warte einfach nochmal 20 Jahre, bis ich mich wieder an Bauchtaschen heran traue. Fun Fact: Meine letzte Bauchtasche trug ich übrigens vor ca. 7 Jahren auf einer Bad Taste Party.  

Zeitlos durch die Mode

“Du musst etwas finden, was dir steht, dich kleidet und worin du dich immer gut fühlst – unabhängig von aktuellen Trends.” (Meine Frau Mama, 2003)

Zeitlos war und ist eines ihrer Lieblingswörter und heute weiß ich, dass sie damit Recht hat.

Sling Ballerinas Orange | Basic Hemd Pull&Bear | Schlüsselanhänger I AM WOMAN | Candy Man Red Bracelet Wald-Berlin

1 Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.