Wohnen
Kommentare 19

Wohnen | Wieviel Platz brauchen wir um glücklich zu sein?

Die besten Parties wurden bereits gefeiert, jetzt wird gebaut. Zumindest erweckt es den Eindruck wenn man Ü30 ist und vorsichtig den Blick nach rechts und links wagt. Ein Hausbau hier, eine Eigentumswohnung da oder die jahrelange Suche nach dem perfekten oder überhaupt einem Grundstück, irgendwas ist auf jeden fall dabei.

Kindheit im Haus mit Garten

Als ich 4 Jahre alt war, sind wir in ein Haus gezogen. An die Jahre zuvor kann ich mich nur sehr bruchstückhaft erinnern, man kann also sagen – ich kenne es nicht anders. Ich habe keinen Vergleich und weiß nicht, wie es ist als Kind in einer Wohnung aufzuwachsen.

Während meiner Grundschulzeit fand ich es super, nachmittags durch unseren oder den Garten von Freunden zu toben und stundenlang “Verstecken & Fangen” zu spielen. Im wahrsten Sinne des Wortes “bis zur völligen Erschöpfung”. Das sind schöne Erinnerungen, ich hatte ja schließlich keine Verpflichtungen und habe das alles als ganz selbstverständlich angesehen.

Seitdem sind ein paar Jahre vergangen und ich weiß jetzt, dass hinter so einem Haus mit Garten jede Menge Verantwortung und vor allem eben Verpflichtungen stehen. Mit Anfang 20, sonntags, verkatert, im Schatten unseres Apfelbaums liegend, verstand ich das allerdings noch nicht. Da stand meine Mama, fröhlich vor sich hin summend, im Hochbeet und schien offensichtlich Freude daran zu empfinden, die Blumen vom Unkraut zu befreien. Zugegeben, dieser Teil ist für mich bis heute ein kleines Mysterium.

Der Traum vom eigenen Heim

Fragt man Google, dann steigt der Wohnraum, den jede Person in Deutschland einnimmt, stetig an. Während der Mittelwert der Wohnfläche pro Person 2007 noch bei 39,1 qm lag, waren es 2017 bereits 46,5 qm.

Aber wieviel Platz braucht man eigentlich um glücklich zu sein? Rückblickend und auch aktuell hat man den Eindruck, dass die Leute mit den größten Häusern oder Wohnungen selbst am wenigsten davon haben. (Achtung, Text enthält einen Mix aus Klischees und Wahrheit.) Die Eltern gehen ihren Jobs nach, denn irgendwer muss den Kredit schließlich tilgen. Nach dem Feierabend fährt man noch schnell zum Yoga oder einer anderen ausgleichenden, körperlichen Ertüchtigung und der Spross pendelt währenddessen von der Schule zum Musikunterricht und Ballsportverein XYZ oder geht anderen Freizeitbeschäftigungen nach. Danach ab nach Hause, Essen, Hausaufgaben und jetzt Ruhe bitte! Wird denn überhaupt noch gemeinsam gegessen und kann der Thermomix auch Portionen für nur eine Person? 

Die Putzfrauen-Frage ist schnell geklärt, denn hat man diese Hürde einmal überwunden und eine vertrauensvolle Person gefunden, sorgt tagsüber die Putzfee des Hauses für Ordnung. Jetzt mal ehrlich, wer soll das bei der Größe noch alles schaffen und vor allem wann? Wozu auch den Überblick behalten, man hat doch Platz.

Realitätscheck

Wir wohnen aktuell auf ca. 110qm verteilt auf 4 Zimmer, Küche, Bad 1, Bad 2, und einer Galerie (so groß wie ein Zimmer), die seit 5  Jahren vollkommen ungenutzt ist. Die Wäsche trocknet dort ganz gut aber wirklich sinnvoll nutzen wir sie nicht.

Letztes Wochenende haben wir noch einen Raum dazu gewonnen, denn wir haben, nach Jahren der konsequenten Ignoranz, den Keller ausgeräumt. Aus den Augen aus dem Sinn, stapelte sich dort alles bis unter die Decke. Jetzt kann man sich darin sogar wieder bewegen und 1-3 Schritte gehen. Achtung, Spoiler! Während einer solchen Räumungs-Aktion lernt man so einiges über sich und seinen Partner.

Wie groß müsste also ein Haus sein, in dem wir uns wohlfühlen und glücklich wären?

 

Man kennt sie alle, oder hat schon von ihnen gehört. Die Rede ist von den Pärchen, die gemeinsam ein Haus bauten und dann nie einzogen. Aus der Ferne noch belächelt, haben sie realistisch betrachtet gerade noch rechtzeitig die Reisleine gezogen.

Böse Zungen könnten jetzt behaupten, wenn man schon so negativ an die Sache heran geht, dann sollte man es gleich lassen. Damit haben sie sicher Recht. Aber der Bau oder Kauf eines Hauses ist eben keine Entscheidung, die man mal eben zwischen zwei Yogastunden trifft.

Ein goldener Käfig glänzt nur von innen so schön und wie schwer muss die Einsicht sein, dass man vielleicht zu viel wollte? (An dieser Stelle sei kurz erwähnt, dass ich Yoga sehr mag und es hier wahrscheinlich deswegen 2x genannt wird.)

Raumwunder schaffen

Aus dem oben genannten Grund beschäftige ich mich nun schon seit einer Weile mit dem Thema “Raum- und vor allem Stauraum sinnvoll nutzen”. Ich schreibe auf, was mich an unseren 110qm Wohnfläche stört, wo man Raum besser nutzen könnte und welchen Platz wir nicht brauchen.

Denn wisst ihr noch, am Anfang, als ich sagte, ich habe es als Kind als selbstverständlich gesehen? Trotz eben dieser Selbstverständlichkeit wollte ich, zum Ärger meiner Eltern, als Kind immer in einer Wohnung wohnen. Achtung Kinderlogik: Die Wege zwischen den Räumen und runter bis in den Garten, waren mir zu lang.

Getränke standen im Keller, den Einkauf musste man bis hoch in die Küche tragen und hatte ich mal wieder etwas vergessen, dann war der Weg, aus dem Garten bis ins Kinderzimmer, unendlich weit.

Was ich damit sagen möchte? Gute Frage, vielleicht war ich damals einfach ganz schön verwöhnt oder doch nur so ehrlich, wie Kinder eben sind?

In Zeiten der Tiny House-Bewegung steht (Lebens-)Qualität weit über Quantität, in diesem Fall eben über der Quadratmeter-Anzahl. Mein Gedankenkarussell diesbezüglich dreht sich bestimmt noch eine ganze Weile und ich bin gespannt wo ich am Ende rauskomme.

Das Buch Raumwunder – Große Ideen für kleine Wohnungen ist momentan ein Buch in dem ich sehr häufig blättere und auf jeder Seite eine andere, großartige Idee entdecke. (Das fällt dann wohl unter die Kategorie unbezahlte Werbung) Das fühlt sich ein bisschen an wie Pinterest, nur offline und analog.

Mich würde an dieser Stelle noch sehr interessieren mit wieviel Familienmitgliedern ihr auf wieviel Quadratmetern wohnt und ob euch der Platz ausreicht oder ihr vielleicht auch schon sagen könnt, dass es (aus welchen Gründen auch immer) eigentlich zu viel ist. 

 

19 Kommentare

  1. Maike sagt

    Lustig, genau mein Thema momentan!!! Wir wohnen aktuell in einer fast 130 Quadratmeter Wohnung – zu dritt wohlgemerkt! Mir ist das hier viel zu riesig und auch wenn unsere Altbauwohnung wunderschön ist und ganz viel Charme mitbringt, sehne ich mich nach mehr Gemütlichkeit. Denn realistisch betrachtet ist man mit Kleinkind fast eh immer in einem gemeinsamen Raum (und das ist ja auch viel schöner so). Ich habe beinah das Gefühl, den Platz nur für Besuch zu haben (hier wiederum ist es super praktisch, viele Schlafplätze anbieten zu können…). Im Alltag ist der viele Platz dann eher Abstellfläche und die Legitimation noch mehr zu horten🙈
    Mal sehen, wie es bei uns weitergeht. Eben gerade erst hab ich mich in eine 60 Quadratmeter Wohnung verguckt 😀
    Liebste Grüße!

  2. Suzana sagt

    Hallo!
    Seit längeren beschäftigte ich mich mit dem gleichen Thema.
    Ich wohne auf 65qm (2ZKB), verbringe aber egal ob unter der Woche oder am Wochenende die meiste Zeit in meinem Schlafzimmer. Der fast freie Ausblick auf die Berge, das schöne Licht und die beruhigende Atmosphäre empfinde ich in keinem anderen Raum. Jedoch wünsche ich mir oft, die Küche wäre so groß, dass ich eine Wohnküche daraus machen könnte! Platz in der Küche und Bad sind mir wichtig, dafür würde ich fast mein Wohnzimmer opfern. Blöd, nur wenn Besuch da ist, da würde mir das fehlende Wohnzimmer mit nem Großen Tisch und einer Sitzgruppe fehlen. Und dann wäre da auch kein Platz zum Tanzen. Hmmm… Äh, kann das Zimmer doch nicht opfern 😬! Größer als 65qm muss es aber nicht sein, für mich allein!
    Wichtig ist mir, dass der Ausblick nicht verbaut ist!!! Alles innen drin vollstellen ist auch nicht meins, brauche genug freie Fläche.
    Liebe Grüße Suzana

  3. Wir wohnen auf 3ZKB – 75qm – zu dritt. Sagen wir es mal so, es reicht, aber da ich viel im Homeoffice arbeite wäre ein klitzekleiner extra Raum in dem ich den Kram auch mal stehen lassen könnte schon toll und das Kinderzimmer könnte 2qm mehr gut vertragen. Also sagen wir mal 85 würden mich sehr viel glücklicher machen. Mehr müsste es aber wirklich nicht sein

  4. Ein Thema, das auch mich grade sehr beschäftigt. Wir sind eines dieser Baupaare, allerdings sanieren wir ein altes Backsteinhaus von 1903. Momentan leben wir in einem Patchworkkonstrukt in zwei Wohnungen. Vielmehr lebt mein Partner mit den zwei großen Kindern in einer Wohnung, die zwar groß genug für uns alle wäre, aber schlecht geschnitten ist, so dass es ohne große Umbauarbeiten unmöglich wäre dort gemeinsam zu leben. Ich pendle mit unserer gemeinsamen Tochter zwischen dieser Wohnung und meinem „Kinderzimmer“ im Haus meiner Eltern. Jetzt haben wir gemeinsam ein Haus gekauft, in das wir möglichst Anfang nächsten Jahres ziehen möchten, wenn keine Riesen Überraschungen während der Bauphase mehr auftauchen. Dieses Haus hat 185qm Wohnfläche auf 3 Etagen plus Keller und Nebengebäude für 5 Personen. Wir haben uns während der Haussuche intensiv mit dem Thema Wohnfläche beschäftigt und sind zu dem Entschluss gekommen, dass für uns +-200qm optimal sind und haben uns auch wegen „zu groß“ gegen Objekte entschieden. Mit drei Kindern im Haus sind die 185qm perfekt. Wie Wort mit dem Platz umgehen, wenn die Kinde mal aus dem Haus sind ist noch nicht klar, aber ich bin guter Hoffnung, dass uns dafür eine gute Lösung einfällt, ohne Unmengen an Dingen anzusammeln um die Leere zu füllen. Und grundsätzlich habe ich gerne etwas mehr Platz und luft um mich herum ohne viele Sachen. Das tut dem Kopf und der Seele gut. Ich hoffe auch den Umzug nutzen zu können um mich von einigen Altlasten zu befreien 💁🏼‍♀️.

  5. Constanze sagt

    Hej,
    ein sehr interessantes Thema.
    Wie auch du hatte ich den Luxus in einem eigenen Haus groß zuwenden.
    Habe es aber auch lange Zeit mehr als große Last gesehen, man ist erwachsen geworden und man weiß es echt zu schätzen. Nur der Gedanke ist erwachsen geworden aber nicht meine Wohnsituation. Seid vielen Jahren reise ich, bin viel unterwegs. Letztes Jahr hab ich mein Zimmer finally für meine Eltern geräumt (war ja eh nie da) und wenn ich jetzt da bin lebe ich aus Koffern und Kisten.
    Mein Leben ist seid vielen vielen Monaten auf 8 m2 zu zweit mit Nasszelle geworden. Natürlich ohne Küche. Da man aufm Schiff lebt ist das in Ordnung, aber eine kleine Wohnung / Häuschen mit etwas grün wäre viel besser 😀
    Viele Grüße Constanze

  6. Svenja sagt

    Wir wohnen auf 130qm in einem Haus zu fünft und ich finde es genau richtig. Gerade weil es mehrer Etagen sind, kann man sich prima auch mal aus dem Weg gehen. Es lässt sich gerade noch so alleine sauber halten, ohne Putzkraft, wobei da natürlich jeder eine andere Auffassung von sauber hat. 🙂 Ich beschäftige mich auch viel mit Optimaler Raumnutzung und liebe es wenn Möbel noch extra Stauraum bieten. Für das Hochbett meiner Tochter haben wir beispielsweise eine Treppe gebaut, die gleichzeitig als Regal all ihre Spielsachen beherbergt! Witziger Weise hat die damals hatte sie damals beim Umzug in dieses Haus die gleichen Dinge bemängelt. Zu lange Wege.
    Wir wohnen in dem Haus zur Miete für einen guten Preis und ich scheue den Gedanken etwas zu Kaufen total. Irgendwie fühl ich mich noch zu jung dafür, (me, 32😂) und außerdem ist man dann drin in diesem Hamsterrad. Dann muss es laufen. Dann erhöht sich der Druck Kariere zu machen. Ich weiß nicht ob ich das für mein Leben möchte…

  7. Theresa sagt

    Wir wohnen auf 92 qm. Mann, Frau, und Kind 12 Jahre. Es ist absolut richtig so. Es ist eine Wohnung mit Balkon und zusätzlich einem Keller wo alles untergebracht wird, was nicht täglich gebraucht wird. 4 Jahre wohnten wir auf 50 qm und das war deutlich zu klein. Sollten wir irgendwann auf die Idee kommen ein haus haben zu wollen dürfte es nicht viel größer als die jetzige Wohnung sein, denn es reicht uns. Als Kind wohnten wir zu viert auf 70 Quadratmetern in einem Plattenbau. es war völlig in Ordnung für uns und alle meine Klassenkameraden wohnten ähnlich, Mitschüler deren Eltern ein Haus hatten gab es bei uns nur ganz selten, was vielleicht auch an der Gegend lag wo wir wohnten. Diejenigen mit Haus waren in meinen Augen reich, aber Neid kannten wir nicht.

  8. Kathi sagt

    Wir wohnen auf 220qm Wohnfläche. Und manchmal sagt mein Mann er hätte gerne ein Zimmer mehr 💁‍♀️
    Ich muss ehrlich sagen ich bin überfordert mit den ganzen qm 🤦‍♀️ Ich habe zwei kleine Kinder die ich zu Hause betreue, mein Mann kommt jeden Mittag nach Hause und dann noch der Haushalt (jeden Tag saugen wegen der Katze) 🤦‍♀️ Von den Wäsche Bergen will ich garnicht sprechen. Unser Garten ist riesig 🤷‍♀️ Bestimmt über 2000qm. Auch wenn es anstrengend ist, ich liebe unser Haus! Ich habe meinen Perfektionismus abgelegt bis die Kinder groß sind, bis dahin wird alles sauber gemacht aber nicht alles gleichzeitig 💁‍♀️
    Ich könnte mir nicht vorstellen in einem
    Kleineren Haus zu wohnen!

  9. Ich bin mit meinen Eltern in einer ca. 80m² Wohnung 3ZKB aufgewachsen ich hatte sogar ein eigenes Mini bad und ich fand’s perfekt. Als ich 16 war haben meine Eltern gebaut eine DHH mit knapp 120m² 4 Zimmer zwei Bäder. nett aber nicht meins das mit dem ewigen Treppenlaufen kann ich nachvollziehen, denn mein Zimmer war der Dachboden (das wollte ich so) Jetzt mit 30 wohne ich mit meinem Freund im unsanieten Altbau, 2 Zimmer 50m² perfekt geschnitten ich liebe es! Die Küche ist groß das Bad hat eine Wanne und ein Fenster und sogar Dielenboden haben wir, was will man mehr? Ich liebe es die Wohnung praktisch einzurichten und es hilft und dass wir nicht unendlich viel Platz haben denn wir sind nicht super ordentlich und so ist man gezwungen auszumisten und Anschaffungen genau zu überdenken. Ach ja und selbst die Treppen in den 4. Stock stören mich nicht, denn es ist sehr hellhörig und so trampelt mir keine auf dem Kopf rum und die Aussicht ist auch ganz schön

  10. Wir wohnen zu zweit auf 55qm eigentlich völlig ausreichend und auch sehr gemütlich. Leider fehlt mir das nötige Kleingeld um die Wohnung so stauraum praktisch einzurichten wie ich es gerne hätte und die Küche könnte etwas größer sein da wir sehr gern kochen und einfach wenig Arbeitsfläche haben. Darauf wird bei der nächsten mehr geachtet.
    Allerdings haben wir einen riesigen Balkon den ich nicht mehr missen möchte. 🙂

  11. Hannah sagt

    Ich wohne mit meiner kleinen Tochter (4 Monate) in 52qm. Mein Partner arbeitet in Schweden und hat dort auch eine ähnlich “grosse” Wohnung – meist kommt er zu uns, ab und zu sind wir bei ihm. Ich liebe es so, wie es ist. Irgendwann werden wir ein kleines Sommerhaus bauen und dieses Stück für Stück erweitern.
    Aufgewachsen bin ich in einem Riesenhaus mit noch riesigerem Garten, in dem wir im Winter Ski fahren und im Sommer mit 2 Schulklassen gleichzeitig grillen konnten. Auch das habe ich grliebt, im riesigen Garten zu toben, auf Mirabellen- oder Apfelbäumen zu sitzen, die Schaukel in der riesigen Platane…. vielleicht habe ich das alles gespeichert und brauche deshalb jetzt nicht meht viel?

  12. Ja, das Thema ist sehr interessant… Ich brauche nicht so viel Platz. Es ist wichtiger, dass die Wohnung gemütlich ist. Stilvolle Interiorbilder!

  13. Wir wohnen mit 5 Personen in einem 143qm großen Haus … es hat 4 Schlafräume … 2 Bäder … eine Küche 21qm mit Speisekammer … Wohnzimmer mit Esstisch ca 30qm und einen HWR/Mudroom … und obwohl ich denke dass später es zuviel Platz ist … wäre es mir doch lieber die Bügelwäsche samt Zubehör nicht als Dauergast seit Baby Nr 3 im Wohnzimmer anzutreffen … aber mit Struktur und ständigem Ausmisten werden wir auch das hinbekommen

  14. Isabell sagt

    Wir wohnen derzeit auf knapp 102qm und das zu Zweit (Na gut … mit Mopsi sind es 3). Da wir 2 Etagen haben wirkt die Wohnung bzw. die Wohnfläche unten nicht so groß. Ich liebe unsere Wohnung (wir wohnen erst seit März zusammen), aber auch mir sind schon ein paar Dinge aufgefallen.
    1. Finde ich es irgendwie doof, dass das Schlafzimmer so riesig ist, aber direkt unterm Dach (Hallo Stellfläche). Ich habe es bis jetzt noch nicht geschafft totale Gemütlichkeit reinzubringen.
    2. Das was oben zu viel ist könnte in der Wohnküche mehr sein.
    3. Kein 4. Zimmer

    Jaja, Jammern auf unglaublich hohem Niveau, aber so ist es eben. Ich finde aber im großen und ganzen die Wohnfläche super, eben weil sie sich auch auf 2 Etagen erstreckt aber ich bin ehrlich – die Aufräumerei und das Säubern hasse ich oft. Weil ich das eben auch einfach nicht gerne mache.

  15. Stefanie sagt

    Ich bin auch bei meinen Eltern in einem kleinen Einfamilienhaus aufgewachsen. Zur Zeit wohnen wir zu viert (mit zwei Kindern 1 und 6 Jahre) in einer Altbauwohnung auch auf dem Kaßberg mit 120qm und vier Zimmern. Eine Wohnküche, ein Parkplatz, ein 5. Raum als Arbeitszimmer, Abstellkammer, Wäscheplatz und eine große Dachterrasse wäre toll. Nein, eigentlich hätte ich gern ein kleines Häuschen, aber eigentlich nur wegen dem privaten Garten für die Kinder und der Terrasse. Und am besten mit unverbautem Blick ins Grüne… Der große Nachteil ist die Finanzielle und auch Ortsgebundenheit und die ganze Arbeit und Zeit die so ein Haus mit sich bringt. Deswegen haben wir uns nun erstmal gegen ein Haus entschieden und unternehmen und reisen viel und sammeln unvergessliche Momente. 👨‍👩‍👦‍👦❤️

  16. Kristin sagt

    Wir wohnen mit 3 (fast 4) Personen auf ca 140 qm. Bestehend aus zwei Ebenen wobei unser Schlafzimmer mit 40qm fast der größte Raum ist. Das könnte gerne etwas kleiner sein, dafür die Kinderzimmer etwas größer aber was will man machen. Ein eigenes Haus wäre nett. Sehr sogar. Aber dafür müsste man finanziell sparen und hier und da auf gewisse Dinge verzichten. Irgendwie können und wollen wir das nicht 😉

  17. Spannendes Thema – mir geht es ähnlich wie dir und einigen Kommentatoren hier, ich bin auch in einem Haus aufgewachsen und fand das als Kind immer toll, mittlerweile wäre es nicht mehr mein Traum. Wir wohnen auf 75qm zu zweit in einer sehr gemütlichen Dachgeschosswohnung und das ist wirklich mehr als ausreichend. Aktuell schauen wir uns im Zuge der Familienplanung gerade schonmal nach 4R Wohnung um, 100qm wären hier meine absolute Obergrenze. Ich mag es gemütlich und ich mag es, mir Lösungen zum Verstauen auszudenken – aber ich glaube viel wichtiger als die Quadratmeterzahl ist am Ende die Aufteilung der Räume und eben auch die Einrichtung. Auf jeden Fall genieße ich den Luxus in Chemnitz, nicht jede halbwegs passende Wohnung direkt nehmen zu müssen 😀

  18. Monique sagt

    Wir wohnen zu dritt ( mit dem Kater zu viert) auf ca. 110qm. Wir haben lange nach einem passenden Haus gesucht,da wir auch einen großen Garten wollten. Die Wohnräume wie Küche und Wohnzimmer sind schön groß. Schlafzimmer, Kinderzimmer und Büro sind etwa kleiner aber absolut ausreichend, genau wie das Hauptbad. Sicher wünscht man sich in seinem Haus immer alles größer, toller, besser aber ich bin froh dass wir nicht übertrieben haben denn ich will nicht meine gesamte Freizeit für putzen opfern müssen. Der Garten ist groß, mit dementsprechend viel Arbeit aber die Liebe dafür auch.
    Und nachdem wir in viel Eigenleistung ca 1 1/2 Jahre saniert haben, kann ich mittlerweile verstehen wieso ein Hauskauf/ Neubau für manche Beziehungen der Tod ist :-p

  19. Jessi sagt

    Wir wohnen zu dritt auf 225qm plus Keller in einem Haus. Ich finde es toll. Wir haben damals eine Bestandsimmobilie gekauft. Ich glaube den ein oder anderen qm bräuchten wir gar nicht, aber wir finden es toll “weitläufig” zu leben. Der kleine kann rumrennen und es steht nicht alles zugebaut.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.